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Veröffentlicht am 12.06.2023

Gelungener Auftakt der Van Day Reihe!

All My Golden Memories
3

Ellis Wheaton liebt das Hotel Van Day, seit sie als Kind dort mit ihren Eltern eingezogen ist. Dort hat sie Ryan Van Day kennengelernt, der mit seinem Erbe nichts zu tun haben will. Die beiden sind zusammen ...

Ellis Wheaton liebt das Hotel Van Day, seit sie als Kind dort mit ihren Eltern eingezogen ist. Dort hat sie Ryan Van Day kennengelernt, der mit seinem Erbe nichts zu tun haben will. Die beiden sind zusammen aufgewachsen und waren unzertrennlich, bis ein heftiger Streit sie entzweit hat.
Zwei Jahre herrschte Funkstille zwischen den beiden und nun kehrt Ryan zurück. Nur warum klopft Ellis' Herz in seiner Nähe nun so viel schneller als früher?

"All My Golden Memories" von Mounia Jayawanth ist der Auftakt der zweiteiligen Van Day Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Ellis Wheaton und Ryan Van Day erzählt wird.
Ellis durften wir in der Gegenwart begleiten, während wir aus Ryans Sicht nur in der Vergangenheit lesen durften.

Früher waren die beiden komplett unterschiedlich. Ellis war laut, Ryan leise. Sie war spontan und quirlig, er durchdacht und ruhig. Und doch waren die beiden unzertrennlich, haben im Hotel viele Abenteuer erlebt und brauchten nicht viele Worte, um zu kommunizieren, denn sie haben sich auch so verstanden.
Doch dann haben sie sich gestritten und zwei Jahre lang kaum ein Wort gewechselt.
Nun ist Ryan zurück und die beiden stehen vor den Scherben ihrer Freundschaft.

Ich mochte es sehr gerne, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt wurde, weil es Mounia Jayawanth meisterhaft gelungen ist, die beiden Ebenen miteinander zu verbinden. Wenn Ellis in der Gegenwart an etwas von früher denken musste, dann durften wir oft zu genau dieser Schlüsselstelle zurückkehren und konnten so begleiten, wie Ellis und Ryan immer enger zusammengewachsen sind.
Wir lernen die beiden mit acht Jahren kennen und arbeiten uns langsam zu ihren großen Streit mit sechzehn vor. Ryan ist in der Gegenwart stets sehr beherrscht und schwer zu durchschauen, aber durch die Rückblicke haben wir nach und nach ein gutes Bild von ihm bekommen, sodass man ihn ein bisschen besser einschätzen konnte.
Von der quirligen Ellis von früher ist nicht mehr viel übrig. Ihre Mutter hat hohe Schulden und Ellis hilft ihr, diese abzubezahlen, hat dafür ihre Traumuni, die Columbia aufgegeben und ihren Studienstart verschoben. Sie ist ernst geworden und fühlt sich oft überfordert. Sie will Journalistin werden und spielt gerne Detektiv, führt Selbstgespräche, wobei sie hier oft ertappt wird, was immer sehr niedlich war!
Mir haben sowohl Ryan als auch Ellis sehr gut gefallen!

Das Hotel Van Day in New York war eine großartige Kulisse! Das Schloss von Manhattan konnte mich echt verzaubern, auch weil Ellis immer noch von dessen Schönheit überrascht wird, obwohl sie dort schon seit ihrer Kindheit lebt. Ihre Eltern haben damals Jobs als Köche bekommen und ihre Mutter Kelly ist gut mit Ryans Mutter Jules befreundet, die das Hotel nun leitet. Ellis liebt das Hotel über alles und das war ansteckend!
Doch seit dem Tod einer berühmten Schauspielerin reißen die Negativschlagzeilen nicht ab und es hagelt Stornierungen, was Ellis sehr mitnimmt.

Die Geschichte ließ sich von Beginn an sehr gut lesen und hat mir auch insgesamt gut gefallen!
Wir haben erst relativ spät den Grund für den Streit von Ellis und Ryan erfahren, sodass ich sehr gespannt war, was dahintersteckt und mit dem Todesfall der Schauspielerin und der Frage, wer im Hotel der Maulwurf ist, der Informationen an die Presse gibt, kam noch Spannung hinzu.
Ich fand aber, dass im Mittelteil ein wenig mehr hätte passieren dürfen, während sich die Geschehnisse am Ende etwas überschlagen haben. Auch mit Ryan und Ellis ging es mir ein bisschen zu schnell.
Aber nach einem fiesen Ende bin ich sehr gespannt, wie es im zweiten Band mit Ellis, Ryan und dem Hotel Van Day weitergehen wird!

Fazit:
"All My Golden Memories" von Mounia Jayawanth ist ein gelungener Auftakt der Van Day Reihe!
Ich mochte besonders Ellis richtig gerne, während ich Ryan zwar auch mochte, dieser aber sehr undurchsichtig geblieben ist.
Die Kulisse, das Hotel Van Day in New York, war einfach großartig und das Buch ließ sich gut lesen. Im Mittelteil hätte ich mir vielleicht etwas mehr Spannung gewünscht und zum Schluss ging es mir bei manchen Sachen etwas zu schnell, aber insgesamt hat es mir gut gefallen, sodass ich schwache vier Kleeblätter vergebe und mich schon sehr auf den zweiten Band freue!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 11.06.2023

Mitreißend und einfühlsam!

Hold Me - New England School of Ballet
0

Verrat mir deine Wahrheiten, dann erfährst du meine.
Monatelang haben sich Zoe und Jase ihre Wahrheiten auf Zetteln hin- und hergeschrieben und zwischen ihnen entstand ein zartes Band. Bis ein einziger ...

Verrat mir deine Wahrheiten, dann erfährst du meine.
Monatelang haben sich Zoe und Jase ihre Wahrheiten auf Zetteln hin- und hergeschrieben und zwischen ihnen entstand ein zartes Band. Bis ein einziger Abend die beiden auseinandergetrieben hat.
Ein Jahr später treffen die beiden an der New England School of Ballet wieder aufeinander und nichts ist mehr, wie es war. Beide hatten ein hartes Jahr und das Vertrauen, das mal zwischen ihnen herrschte, ist erloschen.
Doch als Zoe und Jase als Tanzpartner eingeteilt werden, kommen sie sich wieder näher.
Können sie das Vertrauen erneut aufbauen?

"Hold Me" ist der erste Band der New England School of Ballet Reihe von Anna Savas, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der achtzehn Jahre alten Zoe Young und des neunzehn Jahre alten Jase Winslow erzählt wird.

Zoe und Jase sind beide Tänzer aus Leidenschaft. Er war der beste Freund ihres Bruders Caleb, für den sie Gefühle entwickelt hat, seit er für sie da war als, es ihr an einem Abend nicht gut ging und sie begonnen haben, Wahrheiten auf Zettelchen auszutauschen. An jedem Kapitelanfang stand eine dieser Wahrheiten, was ich sehr mochte, da man die beiden durch diese Wahrheiten noch ein wenig besser kennengelernt hat!
Aber sie hatten nie wirklich die Gelegenheit, diese zarten Gefühle zwischen ihnen zu erkunden, denn ein Abend hat alles verändert und Zoe hat den Kontakt zu Jase abgebrochen, ihm den Grund dafür aber nie verraten.
Ein paar Kapitel haben uns in die Vergangenheit entführt, sodass wir nach und nach hautnah miterleben durften, was damals geschehen ist.
Nun treffen die beiden wieder aufeinander und werden ein ganzes Semester lang im Pas de deux ein Tanzpaar sein, was Vertrauen und Zusammenarbeit erfordert, woran Zoe und Jase hart arbeiten müssen.

Zoe ist sehr mitfühlend, eine kleine Perfektionistin und arbeitet fleißig dafür eine gute Tänzerin zu werden. Hinter ihr liegt ein hartes Jahr, in dem sie hart an sich arbeiten musste, das sie aber auch stärker gemacht hat, bis das erste richtige Aufeinandertreffen mit Jase wieder etwas in ihr aus dem Gleichgewicht bringt.
Auch Jase hatte kein einfaches Jahr, denn im Gegensatz zu Zoes Eltern, die ihre Tochter bedingungslos lieben und unterstützen, wollen seine Eltern, dass er nach Harvard geht und sie legen ihm einen Stein nach dem anderen in den Weg, doch Jase's Traum ist es Tänzer zu werden und er lässt sich davon nicht abbringen. Es hat Jase tief verletzt, dass Zoe und ihr Bruder Caleb den Kontakt zu ihm abgebrochen haben und auch das Verhalten seiner Eltern belastet ihn. Er schlägt aus Selbstschutz auch mal verbal um sich, aber er ist eigentlich ein freundlicher und fürsorglicher Kerl.

Ich mochte es so gerne, dass Zoe und Jase bereits eine gemeinsame Vergangenheit haben und die Idee mit den Zetteln, auf die sie ihre Wahrheiten schreiben, fand ich auch klasse! Sie sind immer ehrlich zueinander, auch wenn sie manchmal etwas unausgesprochen lassen, um nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.
Der Pas de deux ist ein wenig das Thema des Buches, denn dieses ist in fünf Abschnitte geteilt und jeder Abschnitt trägt den Namen einer Phase des Pas de deux. Gleichzeitig müssen auch Zoe und Jase wieder lernen einander zu vertrauen, denn sie müssen im Unterricht auf der Tanzfläche miteinander harmonieren und das ist sehr schwer, wenn man Geheimnisse voreinander hat und viele unausgesprochene Wahrheiten zwischen einen stehen.
Ich mochte ihre Liebesgeschichte aber total gerne, fand es spannend zu verfolgen, wie sie sich annähern und wieder beginnen einander zu vertrauen. Anna Savas hat hier wirklich Fingerspitzengefühl bewiesen und die Geschichte sehr einfühlsam erzählt, denn sowohl Zoe als auch Jase tragen wirklich ernste und belastende Themen mit sich herum, die mich doch überrascht haben, weil ich irgendwie mit einer leichteren Geschichte gerechnet habe. Aber es hat mir richtig gut gefallen, denn ich konnte mit Jase und Zoe wirklich mitfiebern. Anna Savas hat es ihnen nicht leicht gemacht, wobei mit ein Thema tatsächlich etwas zu einfach abgehandelt wurde, aber ich fand es spannend zu sehen, wie sie die Herausforderungen gemeistert haben und auch an der New England School of Ballet habe ich mich sehr wohlgefühlt und ich freue mich schon sehr auf die Folgebände!

Fazit:
"Hold Me" von Anna Savas ist ein gelungener Auftakt der New England School of Ballet Reihe!
Ich habe mich an der New England School of Ballet sehr wohlgefühlt und konnte mit Zoe und Jase mitfiebern und auch mitleiden! Ich mochte die beiden echt gerne, auch wenn die Geschichte mich überrascht hat, denn die Themen waren viel ernster, als ich vermutet hatte.
Aber es hat mir richtig gut gefallen, auch weil Anna Savas einfach Fingerspitzengefühl bewiesen und die Geschichte der beiden sehr einfühlsam erzählt hat.
Ich vergebe starke vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den zweiten Band!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2023

Noch besser als der erste Band!

Things We Hide From The Light (Knockemout 2)
0

Seit Nash Morgan angeschossen wurde, ist eine Leere in ihm. Er hat kaum Kraft, die Tage durchzustehen, geschweige davon, dass er denjenigen ausfindig machen möchte, der auf ihn geschossen hat. Doch dann ...

Seit Nash Morgan angeschossen wurde, ist eine Leere in ihm. Er hat kaum Kraft, die Tage durchzustehen, geschweige davon, dass er denjenigen ausfindig machen möchte, der auf ihn geschossen hat. Doch dann zieht Angelina Solavita in die Wohnung nebenan ein, und je näher die beiden sich kommen, umso stärker werden die Gefühle, die Lina in Nash weckt.
Aber der Schütze ist weiterhin auf der Flucht und wartet auf eine Chance, es zu Ende zu bringen.

"Things We Hide From the Light" ist der zweite Band der Knockemout Reihe von Lucy Score, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der siebenunddreißigjährigen Angelina Solavita und des einundvierzig Jahre alten Nash Morgan erzählt wird.

Nash ist der jüngere Bruder von Knox, dem Protagonisten des ersten Bandes und Lina ist die Ex-Freundin von Knox aus Collegezeiten und mittlerweile eine gute Freundin von ihm.
Nun zieht sie in die Wohnung neben Nash ein und weckt Gefühle in ihm, die er schon lange nicht mehr gefühlt hat, denn seit er angeschossen wurde, ist da eine Taubheit in ihm, die erst Lina durchbricht. Aber Nash ist kein Typ für lockere Affären, er sucht die Frau fürs Leben, während Lina ihren Freiraum braucht.

Ich muss gestehen, dass ich nach dem ersten Band am liebsten sofort den dritten Band gelesen hätte, weil ich mich auf die Geschichte von Lucian und Sloane besonders freue.
Auf Nash und Lina habe ich mich dagegen gar nicht so sehr gefreut und was soll ich nun sagen?
Ich fand den zweiten Band um Längen besser als den Auftakt und bin jetzt sogar gespannt, ob Band 3 das noch toppen kann!

Nash ist Polizeichef von Knockemout und einfach ein guter Kerl, der immer zur Stelle ist, wenn man ihn braucht. Aber nachdem er angeschossen wurde und nur knapp überlebt hat, hat er mit Depressionen und Panikattacken zu kämpfen. Er kann sich nicht an die Tat erinnern, was ihn ebenfalls sehr belastet. Er ist verwundet und grüblerisch und fühlt kaum noch was, da ist nur Leere in ihm und er zieht sich immer mehr zurück.
Erst Lina weckt etwas in ihm und so hat er sie gerne um sich. Doch Lina erzählt niemandem die ganze Wahrheit über ihren Job, der gar nicht so langweilig ist, wie sie allen weismachen möchte.
Lina ist eine Frau, die genau weiß, was sie will und durch eine Krankheit in ihrer Jugend jeden Tag so lebt, als wäre es ihr Letzter.
Ich mochte beide echt gerne und muss auch sagen, dass es mir richtig gut gefallen hat, dass Nash doch sehr anders war als im ersten Band. Ich fand seine Entwicklung sehr spannend und mochte es bei ihm unter die Oberfläche zu schauen!
Das Tempo der Liebesgeschichte hat für mich auch gestimmt. Die Chemie war zwischen Lina und Nash von Anfang an zu spüren, aber es ging mit den beiden dann doch nicht so schnell, wie ich gedacht hätte.

Auch die Geschichte konnte mich packen! Normalerweise sind mir über fünfhundert Seiten bei einer Liebesgeschichte eigentlich schon zu viel, aber hier konnte ich kaum aufhören zu lesen. Ich fand es großartig, dass die Geschichte ohne viel Drama am Ende ausgekommen ist und mochte die Krimielemente sehr, denn diese konnten mich überraschen!
Auch Knockemout und seine doch sehr eigenen Bewohner mochte ich sehr und ich fand es schön, dass wir viele bekannte Charaktere wiedersehen durften!
Ein bisschen was hat für mich noch gefehlt, damit es ein richtiges Highlight geworden wäre, aber ich hätte echt nicht gedacht, dass mir dieser zweite Band so gut gefallen würde und bin nun doch sehr gespannt, ob Lucian und Sloane das noch toppen können!

Fazit:
Ich hatte keine hohen Erwartungen an "Things We Hide From the Light" von Lucy Score, da mich hier der Klappentext im Vergleich zu den anderen Bänden am wenigsten angesprochen hat.
Aber die Geschichte von Nash und Lina konnte mich von der ersten Seite an mitreißen und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen!
Ich mochte die beiden und ihre Geschichte richtig gerne, mochte auch die Mischung aus Liebesroman und Krimi wieder sehr und so hat mir der zweite Band doch deutlich besser gefallen als der Auftakt!
Ich vergebe starke vier Kleeblätter und bin gespannt, ob der dritte Band mir noch mal besser gefallen wird!

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Veröffentlicht am 15.05.2023

Gelungener Auftakt der Magic and Moonlight Reihe!

A Curse Unbroken
4

Gemma Stone ist seit ein paar Jahren auf WitchTok aktiv und versucht ihren Followern Selbstliebe und Achtsamkeit zu vermitteln.
Als sie auf den mysteriösen Darren trifft, der ihre Hilfe braucht, zögert ...

Gemma Stone ist seit ein paar Jahren auf WitchTok aktiv und versucht ihren Followern Selbstliebe und Achtsamkeit zu vermitteln.
Als sie auf den mysteriösen Darren trifft, der ihre Hilfe braucht, zögert sie nicht, ihm zu helfen.
Doch Darren hat Geheimnisse, über die er nicht sprechen kann. Geheimnisse, die die Welt gefährden, die Gemma und Darren kennen ...

"A Curse Unbroken" ist der erste Band der Magic and Moonlight Reihe von Yvy Kazi, der aus der Ich-Perspektive von Gemma Stone erzählt wird.
Hin und wieder dürfen wir aber auch Tagebucheinträge von Darren Hunter lesen und bekommen so auch Einsicht in seine Gedanken, was mir richtig gut gefallen hat!

Gemma ist eine moderne Hexe, die auf WitchTok unterwegs ist. Unter dem Deckmantel, dass dort viele Spinner unterwegs sind, findet man dort aber auch echte Hexen und Mitglieder der arkanen Gemeinschaft. Gemma möchte ihren Followern ein gutes Vorbild sein, predigt Selbstliebe und Achtsamkeit und zeigt keine Schwächen. Sie lässt sich auch nicht aus der Ruhe bringen, wenn sie für ihr offen ausgelebtes Hexendasein hämische Kommentare erntet. Sie ist einfach ein positiver Mensch und arbeitet mit Kristallen, Tarot-Karten und nutzt weiße Magie.
Mir hat Gemma richtig gut gefallen, denn sie vertraut ihren Instinkten, sucht das Gespräch, auch wenn es unangenehm werden könnte und war einfach eine sehr angenehme Protagonistin!

Ich mochte auch die Welt der Magie, in die Yvy Kazi uns mitnimmt, richtig gerne! Mit Gemma lernen wir eine weiße Hexe kennen, es gibt aber auch dunkle Magie und verbotene Blutmagie. Gemmas Bruder Taro ist ein Wertier, der seine Erscheinung frei wählen kann, außer in Neu- und Vollmondnächten.
Es gibt auch noch Sirenen, Gestaltwandler und wir lernen auch jemanden kennen, der mit Geistern kommunizieren kann. Die Geschichte spielt dabei in New York und Yvy Kazi gelingt es dabei sehr gut, die reale Welt mit der magischen zu verknüpfen!

Mit Darren lernt Gemma jemanden kennen, der ihre Hilfe braucht, aber nicht wirklich darüber sprechen kann. Gemeinsam arbeiten sie daran, sein Problem zu lösen und kommen sich dabei immer näher.
Darren war zu Beginn noch sehr undurchsichtig und hält Gemma auf Abstand, aber wir lernen ihn mit der Zeit besser kennen, nicht zuletzt auch durch seine Tagebucheinträge. Er ist fürsorglich und zurückhaltend, überstürzt mit Gemma nichts, was mir auch sehr gut gefallen hat! Ich mochte die beiden zusammen echt gerne, fand es gut, dass es zwar von Beginn an zwischen ihnen knistert, sie sich aber Zeit nehmen, sich kennenzulernen. Außerdem gab es ein paar sehr atmosphärische und stimmige Szenen mit den beiden, die mir sehr gut gefallen haben!

Die Geschichte ließ sich immer sehr gut lesen, auch wenn sich der Mittelteil für meinen Geschmack etwas gezogen hat, und ich mochte den Humor von Yvy Kazi echt gerne! Ich musste stellenweise richtig schmunzeln, weil es mich so gut unterhalten konnte und auch die Atmosphäre mochte ich sehr, da ich mich in Gemmas Umgebung sehr wohlgefühlt habe!
Zum Schluss konnte die Geschichte mich auch noch überraschen! Ein paar Wendungen waren etwas vorhersehbar, aber zum Ende hin sind noch ein paar Sachen geschehen, die ich absolut nicht erwartet hätte und die dafür gesorgt haben, dass ich den zweiten Band am liebsten sofort lesen würde!

Fazit:
"A Curse Unbroken" von Yvy Kazi ist ein gelungener Auftakt der Magic and Moonlight Reihe!
Ich mochte Gemma und Darren richtig gerne und auch die moderne Magie hat mir sehr gut gefallen! Die Geschichte war humorvoll und spannend und konnte mich zum Schluss noch richtig überraschen!
Ich vergebe starke vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den zweiten Band!

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Veröffentlicht am 13.05.2023

Schwächer als der Auftakt, hat mir aber trotzdem gut gefallen!

The Atlas Paradox
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Vor einem Jahr haben sechs junge Medäer die Möglichkeit bekommen, sich der Alexandrinischen Gesellschaft anzuschließen, doch nur fünf von ihnen schaffen es in das zweite Jahr.
Ihnen bleibt nach ihrer ...

Vor einem Jahr haben sechs junge Medäer die Möglichkeit bekommen, sich der Alexandrinischen Gesellschaft anzuschließen, doch nur fünf von ihnen schaffen es in das zweite Jahr.
Ihnen bleibt nach ihrer Initiation noch ein weiteres Jahr bei der Gesellschaft, um zu forschen und ihr Wissen zu mehren, doch die Kandidaten sind untereinander zerstritten und müssen neue Bündnisse eingehen. Schon bald werden sie feststellen, dass auch das Leben außerhalb des Herrenhauses weitergegangen ist und neue Feinde auf sie warten.

"The Atlas Paradox - Schicksal ist eine Entscheidung" ist der zweite Band der Atlas-Serie von Olivie Blake.
Wir dürfen aus den personalen Erzählperspektiven von Gideon Drake, Elizabeth Rhodes, Ezra Fowler, Reina Mori, Tristan Caine, Parisa Kamali, Callum Nova, Nico de Varona und Belen Jiménez lesen.

Der erste Band hat mir richtig gut gefallen, weshalb ich mich schon sehr auf den zweiten Band gefreut habe!
Wir begleiten die Charaktere, die wir im ersten Band bereits kennenlernen durften, über ein weiteres Jahr. Nach ihrer Initiation dürfen sie zu einem Thema forschen, das sie sich selbst ausgesucht haben und die Kluft zwischen den einzelnen Kandidaten wird immer größer. Neue Bündnisse werden geschmiedet, während andere zerbrechen. Der Verlust von Libby Rhodes ist stets präsent und besonders Nico hat sie noch nicht aufgegeben.

Ich muss sagen, dass ich den ersten Band stärker fand als diese Fortsetzung. Es war alles wieder sehr theoretisch und wissenschaftlich, aber es konnte mich dennoch gut unterhalten!
Es wurden viele Fragen aufgeworfen, aber am Ende des Buches hatte ich nicht das Gefühl, sehr viel schlauer zu sein als zu Beginn des zweiten Bandes. Es ist immer noch vieles sehr undurchsichtig und manches lässt sich auch nicht so einfach in gut oder böse und richtig oder falsch teilen.
Ich hatte auch das Gefühl, dass im ersten Band einfach mehr passiert ist, vielleicht auch, weil die Kandidaten der Alexandrinischen Gesellschaft im zweiten Band keinen Unterricht mehr hatten, sondern frei forschen durften und jeder mit dieser Freiheit etwas anderes angefangen hat. Mir hat besonders zum Ende hin ein wenig Tempo gefehlt und hatte auch den Eindruck, dass die häufigen Perspektivwechsel die Geschichte etwas träge gemacht hat.

Am liebsten habe ich aus den Perspektiven von Libby, Nico und Parisa gelesen, während mir die von Tristan und Reina nicht ganz so gut gefallen haben. Ich fand die Charaktere aber alle sehr spannend, weil sie einfach so verschieden waren! Nicht nur ihre Fähigkeiten haben sich in den letzten zwei Jahren verändert, auch sie sind nicht mehr dieselben wie vor ihrer Zeit bei der Alexandrinischen Gesellschaft.
Ich bin sehr gespannt, wo sie am Ende des dritten Bandes stehen werden!
Ich hoffe auch, dass im dritten Band ein paar Erklärungen mehr auf uns warten werden, besonders was die Pläne von Atlas und seinen Kandidaten angeht, aber ich freue mich schon sehr auf das Finale!

Fazit:
"The Atlas Paradox - Schicksal ist eine Entscheidung" von Olivie Blake ist ein guter zweiter Band der Atlas-Serie, den ich jedoch schwächer fand als den Auftakt.
Ich mochte die Geschichte echt gerne, auch wenn vieles sehr wissenschaftlich war.
Es wurden wieder viele Fragen aufgeworfen und ich hatte am Ende nicht das Gefühl, viel schlauer zu sein als zu Beginn des Buches, sodass ich hoffe, dass im dritten Band vieles noch vernünftig aufgeklärt wird.
Die Charaktere finde ich immer noch sehr spannend, manche mochte ich lieber als andere, aber es war keiner dabei, den ich überhaupt nicht mochte. Es ist echt spannend, sie über die Jahre zu begleiten und ihre Entwicklung zu verfolgen!
Auch wenn ich den zweiten Band etwas schwächer fand als den Auftakt, so hat es mir doch gut gefallen und ich vergebe vier Kleeblätter!

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