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Veröffentlicht am 29.06.2023

Tolles Buch, kleine Kritikpunkte

In jedem Atemzug nur Du
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Als Hazel an der Lullaby University angenommen wird, geht für sie ein Traum in Erfüllung.
Durch ihre Krankheit musste sie sich einer Lungentransplantation unterziehen, wodurch sie viel verpasst hat und ...

Als Hazel an der Lullaby University angenommen wird, geht für sie ein Traum in Erfüllung.
Durch ihre Krankheit musste sie sich einer Lungentransplantation unterziehen, wodurch sie viel verpasst hat und ihre Eltern sich ständig um sie gekümmert haben. Jetzt möchte sie einen Neustart und frei sein. An der Uni trifft sie auf den Studenten Lewis, dessen stille Art dazu führt, dass sie sich bei ihm wohlfühlt. Sie vertraut ihm den wahren Grund an, warum sie an der Uni ist. Doch bald stellt sich heraus, dass auch Lewis sein Päckchen zu tragen hat.

Dieses Buch war ein Spontankauf, der Klappentext hat mich angesprochen und ich wollte es haben.
Hazel mochte ich eigentlich. Durch ihre Krankheit wurde sie immer behütet und ist jetzt auf der Uni frei. Sie ist lebensfroh und geniesst es draußen zu sein. Ich konnte bis zu einem gewissen Grad verstehen warum sie die Person finden wollte, der sie ihr Leben zu verdanken hat. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie sich verrennt und fast besessen von der Suche ist. Dass Hazel das am Ende dann doch einsieht fand ich gut.
Lewis mochte ich noch lieber als Hazel. Er ist schlau und zuverlässig und mit seiner schüchternen, stillen Art, hab ich mich mit ihm identifiziert.
Bücher mit dem Thema Organspende hatte ich noch nicht so viele, umso gespannter war ich wie es umgesetzt und beschrieben wurde. Ich fand es gelungen wie Hazels Alltag und Einschränkungen beschreiben wurden. Und auch die Rückblicke und Briefe mochte ich gerne.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, besonders die Beschreibungen von der Umgebung, wie den Wald oder die Szene mit den Wildpferden haben mir gut gefallen. Auch das Leben als Studenten wurde toll beschrieben, vom Zusammenleben in einer Wohnung, Lernstress und Partys war alles dabei.
Was mir gefehlt hat war die Beschreibung was genau dieses Red-Programm ist. Ich musste eher raten und es mir zusammen reimen was das bedeutet. Irgendwann taucht der Begriff auf ohne, dass je erklärt wird, was es ist.
Insgesamt fand ich das Buch nicht herausragend, aber trotzdem mochte ich es gerne. Durch die Themen und die Natur konnte es punkten.

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Veröffentlicht am 14.06.2023

Tolles Buch, ein Tick hat trotzdem gefehlt

Bis zum hellsten Morgen
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Hailee und Aiden sind beste Freunde seit ihrere Kindheit. Sie streiten sich wie Katz und Maus, was ihnen die Spitznamen Tom und Jerry eingebracht hat, doch nichts könnte sie trennen. Beide sind nicht besonders ...

Hailee und Aiden sind beste Freunde seit ihrere Kindheit. Sie streiten sich wie Katz und Maus, was ihnen die Spitznamen Tom und Jerry eingebracht hat, doch nichts könnte sie trennen. Beide sind nicht besonders beliebt in der Schule und vorallem Hailee muss kämpfen, doch sie haben sich gegenseitig. Aiden hat sich schon immer für Schauspielerei interessiert und tatsächlich bekommt er eine Rolle und muss nach LA und lässt Hailee alleine.
Fünf Jahre später kehrt Aiden als gefeierter Star nach Hause zurück. Die ehemals besten Freunde sprechen kein Wort mehr miteinander, denn Aiden hat Hailee tief verletzt als er ging. Zwischen den beiden ist nur noch Schmerz und Wut. Doch da ist auch noch immer der Junge den Hailee so mochte.

Und wieder ist eine Brittainy C. Cherry Reihe zu Ende, die nächste steht schon bereit.
Hailee mochte ich auf Anhieb. Sie wird von ihrem Mitschülern gemobbt weil sie so aussieht wie sie aussieht. Wie oft dachte ich beim Lesen, lasst sie doch einfach in Ruhe. Die meisten Kommentare waren einfach so fies, dass man merkt wie es ihr zusetzt und sie sich zurückzieht. Hailee ist so ein tolles, starkes Mädchen, dem man nur das Beste wünscht. Es war schön zu lesen wie aus dem Mädchen eine selbstbewusste Frau wurde.
Auch Aiden ist ein sympathischer Protagonist. Seine Familiengeschichte war interessant und manchmal auch verwirrend und hat dem Buch einen kleinen Kick gegeben.
Ich mochte die Tom und Jerry Idee, mit Nachbarskindern, sie sich immer necken, aber eigentlich mögen.
Ein bisschen hat mir die Spannung, oder keinen kleinen Kick gefehlt. Zwar konnte ich das Buch am Ende nicht mehr weglegen, da es toll geschrieben war, trotzdem hat mir eine Kleinigkeit gefehlt.
Wie immer hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen, so dass ich emotional in dem Buch drin war und mit den Charakteren mitgelitten und gefiebert habe. Die Verbindung zu dem Vorgänger fand ich ebenfalls toll, dadurch ergab es das perfekte Ende einer Reihe.

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Veröffentlicht am 11.06.2023

Schöne Athmosphäre

Was niemand von uns weiß - Burlington University
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Nachdem er sich von seinem Freund getrennt hat, kehrt Roderick zurück in die Kleinstadt, in der seine Familie lebt. Doch seine Eltern wollen nichts vom ihm wissen und so braucht er dringend einen Job und ...

Nachdem er sich von seinem Freund getrennt hat, kehrt Roderick zurück in die Kleinstadt, in der seine Familie lebt. Doch seine Eltern wollen nichts vom ihm wissen und so braucht er dringend einen Job und übernachtet in seinem Auto. Glücklicherweise betritt er das Cafe Busy Bean, wo er als gelernter Bäcker eine Stelle bekommt. Als Kieran Shipley das Cafe betritt, fühlt sich Roderik in seine Vergangenheit zurückversetzt. Denn er ist der Einzige der Kierans Geheimnis kennt. Als dieser erfährt dass Roderik in seinem Auto schlafen muss, bietet er ihm das freie Zimmer in seiner Wohnung an. Zwischen den beiden funkt es schnell, doch Kieran möchte nicht dass jemand von ihnen erfährt, dabei hat Roderick sich geschworen niemand wieder eine heimliche Beziehung zu führen.


Nachdem mir Band 1 nicht so gut gefallen hat, ich Band 2 dann lieber mochte, war ich gespannt wie mir der dritte Teil gefallen wird.
Roderick, oder Roddy hat sich super schnell in mein Herz geschlichen. Wenn er backt ist er ausgeglichen und auch sonst ist er ein netter, charmanter junger Mann.
Kieran ist ruhiger, er hilft seiner Familie mit der Farm. Er ist verschlossener und lässt nur wenige Menschen an sich heran. Auch ihn mochte ich gerne.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Mir hat das Setting gut gefallen, die Kleinstadtatmosphäre und vor allem das Cafe. Die Geschichte war gemütlich ohne langweilig zu sein, auch wenn mir einen Tick mehr Aufregung besser gefallen hätte.
Für Zwischendurch, war Was niemand von uns weiss eine gute Geschichte, mit tollen Haupt- und Nebenfiguren.

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Veröffentlicht am 28.05.2023

leicht nerviger Protagonist

It was always love
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Nachdem Aubree zwei Mal abgemahnt wurde, fliegt sie vom College, danach will sie einfach nur weg. Sie kauft sich ein altes Auto und flieht zu ihrer Freundin Ivy. Sie will vergessen was ihr passiert ist, ...

Nachdem Aubree zwei Mal abgemahnt wurde, fliegt sie vom College, danach will sie einfach nur weg. Sie kauft sich ein altes Auto und flieht zu ihrer Freundin Ivy. Sie will vergessen was ihr passiert ist, vergessen, dass sie je auf dieser Studentenparty war. Bei Ivy angekommen trifft sie dann allerdings auf Noah, Ivys Stiefbruder. Nachdem was ihr passiert ist traut sie eigentlich keinem mehr, doch zu ihm fasst sie Vertrauen und hat keine Angst. Aber ist Noah der richtige für sie, wenn sie seine Art eigentlich gar nicht gebrauchen kann?

It was always love ist mittlerweile das vierte Buch von Nikola Hotel, das ich lese und ich frage mich warum ich die Autorin nicht schon früher entdeckt habe.
Aubree mochte ich gerne,sie ist stark und sympathisch, eine Kämpferin. Ich konnte es nicht ganz nachvollziehen warum sie sich nicht an ihre Mutter wendet oder sonst Hilfe sucht. Ihre Reaktionen und Ängste wegen dem was ihr passiert ist, konnte ich gut verstehen. Ich mochte ihre „Verwandelung“ von dem verunsicherten Mädchen zu der jungen Frau am Ende und wie es beschrieben wurde.
Weniger gut haben mir Noahs ständige Flüche gefallen. Anfangs geht es noch, aber ab der Hälfte gingen mit seine wiederholten F*cks auf die nerven und ich dachte jetzt ist auch mal gut. Nichts gegen ein paar Flüche, aber es war einfach viel zu viel davon. Er hat auch ein paar Sprüche rausgehauen, die ihn mir nicht unbedingt sympathischer gemacht haben. So schwebt die Sympathie, die ich für ihn habe, so in der Mitte. Seine sensiblere Seite, wenn sie dann zum Vorschein kam, mochte ich gerne und dann mochte ich ihn auch gerne.
Der Schreibstil hat mir wieder echt gut gefallen. Ich mochte es wie man sich die Personen und Orte bildlich vorstellen konnte. Besonders, das im Hafer wühlen und die Szenen im Boxclub sind mir im Gedächtnis geblieben. Ich kam gut im Buch voran und besonders am Ende musste ich einfach wissen was passiert und hab gelesen bis das Buch zu Ende war.
Insgesamt war dieses Buch das schwächste von allen die ich bisher gelesen habe, trotzdem hat es mir gut gefallen. Ein bisschen hat Noah dazu beigetragen, dass ich das Buch nicht ganz so toll fand. Die behandelten Themen und die Art wie sie ins Buch eingebunden waren haben mir auch gut gefallen. Ich werde bestimmt noch mal ein Buch von der Autorin lesen werde.

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Veröffentlicht am 17.05.2023

It was always you

It was always you
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Vor vier Jahren hat Ivy ihre Mutter verloren. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, wurde sie von ihrem Stiefvater in ein Internat nach New York gesteckt, weil sie sich ständig mit ihrem Stiefbruder ...

Vor vier Jahren hat Ivy ihre Mutter verloren. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, wurde sie von ihrem Stiefvater in ein Internat nach New York gesteckt, weil sie sich ständig mit ihrem Stiefbruder Asher stritt.

Doch jetzt bestellt ihr Stiefvater sie plötzlich nach Hause, wo sie auch Asher wiedersehen wird. Asher der immer noch unausstehlich und gut aussehend ist. Und Ivy merkt, dass sie nicht nur Geschwisterliebe für Asher empfindet.


Nachdem mir die Paperlove Reihe so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt mehr von der Autorin lesen. Lange hab ich warten müssen bevor ich die Bücher ausleihen konnte und hab mich sehr gefreut, als sie endlich da waren.

Beide Hauptpersonen waren mir sympathisch. Ich mochte wie die beiden sich anfangs nicht so wirklich verstehen und es sich nach und nach entwickelt. Ivys Leidenschaft fürs Lettering hatte ich bisher noch in keinem Buch, mir haben die Bilder und Beschreibungen wie Ivy diese zeichnet sehr gut gefallen.

Noah mochte ich ebenfalls sehr gerne und Anfangs sogar lieber als Asher, auch die Dynamik zwischen Noah und Ivy gefiel mir oft besser.

Ich hab das Buch im Urlaub gelesen und das ist vielleicht der Grund warum ich manchmal nicht so in der Geschichte drinnen war wie ich es mir gewünscht habe. Der Schreibstil hat mich nicht ganz so gefesselt wie es in der Paperlove Reihe der Fall war, trotzdem fand ich das Buch toll geschrieben. Ich mochte wie die Personen und vor allem die Gefühle beschrieben wurde. Die Handlung hat mich in den Bann gezogen und es gab Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte.

Bis kurz vor Schluss dachte ich, dass Band 2 sich ebenfalls um Ivy und Asher drehen wird, deswegen hat mich das Ende überrascht weil ich wissen wollte wie es weitergeht. Ich freue mich auf den nächsten Teil.

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