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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.12.2023

Soapopera vor historischem Hintergrund

Wenn Hoffnung uns trägt
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Dieses Buch hab ich lustlos bis zum Ende gelesen weil ich nicht schon wieder eines abbrechen wollte.
Stilistisch mochte ich es gar nicht, von seicht dahinplätschern bis overacting der Figuren (respektive ...

Dieses Buch hab ich lustlos bis zum Ende gelesen weil ich nicht schon wieder eines abbrechen wollte.
Stilistisch mochte ich es gar nicht, von seicht dahinplätschern bis overacting der Figuren (respektive unnatürliche Handlungen) war so ziemlich alles dabei was mich an einem Buch stört.
Einfach nur ein weiteres Familiendrama vor historischem Hintergrund, von denen es mittler wirklich mehr als genug gibt. Es fühlte sich für mich zu keinem Zeitpunkt irgendwie authentisch an.
Der zweite Band lockt mich überhaupt nicht, es inter mich einfach nicht wie es mit den Charakteren weitergeht.
Daher leider keine Leseempfehlung, es gibt in diesem Genre einfach weitaus bessere Werke.

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Veröffentlicht am 24.09.2023

Dieser Hype zieht an mir vorbei

Die Unbändigen
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Unpopuläre Meinung… leider.
Hier bin ich wieder: das maulende Buchcoveropfer.
Neee, echt nö. Das war absolut gar nichts für mich. So wunderschön ich das Buchcover finde, so fürchterlich war für mich der ...

Unpopuläre Meinung… leider.
Hier bin ich wieder: das maulende Buchcoveropfer.
Neee, echt nö. Das war absolut gar nichts für mich. So wunderschön ich das Buchcover finde, so fürchterlich war für mich der Inhalt.
Liebe Emilia Hart, schreib doch bitte das nächste Mal 415 Seiten lang: „Ich hasse Männer. Ich hasse Männer. Ich…“
Ja es gibt Gewalt an Frauen, seit Jahrhunderten, viel zu viel Gewalt… aber dieses Buch strotzt vor Gewalt (ALLER) Arten an Frauen, dass es dann einfach irgendwann zu vollgestopft wirkt. Dabei nutzt die Autorin einen extrem seichten Schreibstil (die Dialoge! Oh jesses!), dass ich stellenweise dachte, ich lese ein Kinderbuch… aber naja, die Thematik war halt nicht Kinderbuch. Vielleicht lag es ja an der Übersetzerin, keine Ahnung.
Ich bin echt froh, dass es vorbei ist… the next one please.

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Veröffentlicht am 10.07.2023

Langatmig

Esthers Verschwinden
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Bücher über jüdische Schicksale gehören für mich zu den bevorzugten Genres beim Lesen.
Leider fand ich hier kaum in die Geschichte. Mit Sicherheit hat der Autor gut recherchiert, aber stilistisch das Geschehen ...

Bücher über jüdische Schicksale gehören für mich zu den bevorzugten Genres beim Lesen.
Leider fand ich hier kaum in die Geschichte. Mit Sicherheit hat der Autor gut recherchiert, aber stilistisch das Geschehen nicht gut umgesetzt. Langatmige Dialoge, Zeitsprünge, die eventuell aufkommende Emotionen im Keim ersticken.
Die Geschichte plätschert dahin und irgendwann ab der Mitte hab ich sehr viel Motivation aufbringen müssen, überhaupt weiterzulesen.
Das Ende habe ich mir dann geschenkt, weil die Lust auf das Buch gen Null gesunken ist.
Schade, das war nicht so prickelnd umgesetzt.

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Veröffentlicht am 12.06.2023

Sehr einschläfernd

3000 Yen fürs Glück
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Ich hatte mich von dem Buchcover einfangen lassen, schon alleine weil ich Geschichten aus Japan sehr mag, auch der Klappentext war vielversprechend.
Allerdings ist die Erzählung extrem zäh und langweilig.
Wir ...

Ich hatte mich von dem Buchcover einfangen lassen, schon alleine weil ich Geschichten aus Japan sehr mag, auch der Klappentext war vielversprechend.
Allerdings ist die Erzählung extrem zäh und langweilig.
Wir folgen Miho, einer alleinstehenden berufstätigen jungen Frau und ihrer Familie.
Miho möchte sich ein Haus kaufen, um einen Hund halten zu können und muss dafür sparen, hat aber keinen Plan wie. Ihre Schwester, verheiratet mit Kind, ehemalige Anlagenberaterin, ist immer auf Sparflamme hat aber trotz der Umstände schon eine gute Summe angespart und möchte ihrer Schwester Tipps geben.
Und so lamentiert das Buch vor sich hin, wir erfahren von verschiedenen Sparplänen, alten Haushaltsbüchern der Oma, und irgendwie kommt nichts so wirklich in die Gänge und man fühlt sich wie bei Zwegat, allerdings nur viel fader. Dazu kommt halt noch, dass man sich als Deutsche schwer in japanische Finanz- , Wohn- und Arbeitssituationen reinversetzen kann... also zumindest mir erging es so.
Für mich hat das Buch leider nicht funktioniert.

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Veröffentlicht am 23.05.2023

Zu viel Fiktion

Frau Einstein
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Dieses Buch hat mich verärgert. Zugegeben es liest sich schnell und leicht, aber inhaltlich finde ich es bedenklich. Da es ja derzeit super angesagt ist, über alle möglichen starken oder generell semi ...

Dieses Buch hat mich verärgert. Zugegeben es liest sich schnell und leicht, aber inhaltlich finde ich es bedenklich. Da es ja derzeit super angesagt ist, über alle möglichen starken oder generell semi berühmte Frauen einen Roman zu schreiben, wird mittlerweile die Realität zurechtgebogen und Spekulationen zu Fakten erklärt, dass es kaum noch zu ertragen ist.
Es gibt zum einen keinen gesicherten Beweis, dass die erste Frau Einsteins maßgeblich an seinen Entdeckungen mitgearbeitet hat, zum anderen dient dieses Buch in keinster Weise dazu, sie in einem strahlenden Licht dastehen zu lassen, verkommt sie in diesem Roman doch letztlich zum devoten Mäuschen, dass sich Einstein bedingungslos untergeordnet hat.
Einstein wiederum wird im Laufe des Buches immer unsympathischer, weil er gefühlskalt und egozentrisch dargestellt wird… wofür es eigentlich auch keine Belege gibt. Es passieren kleinere und größere Ereignisse, die es dann auch nur aus der Fantasie der Autorin ins Buch geschafft haben.
Wenn man alle Fiktion und Spekulation aus dem Buch entfernt, bleibt ein dünnes Heftchen übrig.
Immerhin erklärt sich die Autorin im Nachwort (mein Pech, dass ich es diesmal tatsächlich zuletzt gelesen habe), aber ganz ehrlich: das Buch hätte es einfach nicht gebraucht.
Die zwei Sterne gibt es für den flüssigen Schreibstil.

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