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Veröffentlicht am 20.06.2023

Weniger ist mehr

Die Tage in der Buchhandlung Morisaki
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Das Buch liest sich sehr entspannt und die Geschichte von Takako ist angenehm unterhaltsam. Der Schreibstil macht einen sehr zurückgenommenen Eindruck, die Schreibweise ist kurz und prägnant und so wirkt ...

Das Buch liest sich sehr entspannt und die Geschichte von Takako ist angenehm unterhaltsam. Der Schreibstil macht einen sehr zurückgenommenen Eindruck, die Schreibweise ist kurz und prägnant und so wirkt die erzählende Protagonistin anfangs etwas unnahbar. Das ändert sich aber im Verlauf des Buches, in dem wir immer mehr über Takako erfahren. Nach dem unglücklichen Ende einer Beziehung verkriecht sie sich in der Buchhandlung ihres Onkels. Dieser schafft es auf seine ganz eigene Weise, Takako aus ihrem Schneckenhaus (sprich: Zimmer über der Buchhandlung, wo sie die Tage verschläft) wieder ins echte Leben zu locken. Und so erlebt Takako wunderbare Tage in der Buchhandlung Morisaki, gewinnt neue Freunde und nimmt ihr Leben wieder in die Hand.
Der erste Teil hat mir hervorragend gefallen - ohne viele Worte vermittelt der Autor ein einprägsames Bild von der Buchhandlung und den Charakteren. Leider fiel der zweite Teil, in dem Momoko auftaucht, für mich persönlich weniger interessant aus. Er wirkte wie eine zweite, eigene Geschichte, die sich nicht nahtlos an das vorangegangene anfügen wollte und dadurch wie ein Bruch wirkte.
Fazit: ein kurzes und kurzweiliges Buch, das viele schöne Abschnitte enthält, die allerdings nur im Moment verweilen und nicht dauerhaft in Erinnerung bleiben.

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Veröffentlicht am 30.05.2023

Der arme Wald!

Die schreckliche Adele 07
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Diesmal macht Adele ein Ferienlager im Wald unsicher - rette sich wer kann! Obwohl die Comic-Strips gewohnt witzig und so richtig schön bitterböse waren, hat sich bei mir inzwischen doch ein gewisser Gewöhnungseffekt ...

Diesmal macht Adele ein Ferienlager im Wald unsicher - rette sich wer kann! Obwohl die Comic-Strips gewohnt witzig und so richtig schön bitterböse waren, hat sich bei mir inzwischen doch ein gewisser Gewöhnungseffekt eingestellt. So hatte ich mehr als einmal das Gefühl, den Witz in der Art schon zu kennen, nur diesmal mit ausgetauschter neuer Kulisse: im Wald statt zuhause bzw. in der Schule. Auch hätte ich mir insgesamt mehr Begegnungen mit verschiedenen Waldtieren und der Natur an sich gewünscht. Zwischendurch gab es tolle ganzseitige Bilder, in denen gerade diese eine Hauptrolle spielten - davon hätte ich gerne viel mehr gelesen, denn hier bot sich die Gelegenheit für ganz neue Erfahrungen. So hat Adele vor allem die Lagerleitung und die anderen Kinder gepiesackt, was letztendlich auf altbekannte Muster hinauslief.
Fazit: egal wo sie auftaucht, Adele hat es immer noch faustdick hinter den Ohren.

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Veröffentlicht am 30.05.2023

Fluch oder Gabe?

Nex – Die letzte Nacht
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Lexi weiß nach einer Berührung, wie und wann jemand sterben wird. Und sie kann Geister sehen. Als ein Mädchen stirbt, nachdem Lexi ihre Ermordung gesehen hat, macht sich Lexi Vorwürfe und will dem Geist ...

Lexi weiß nach einer Berührung, wie und wann jemand sterben wird. Und sie kann Geister sehen. Als ein Mädchen stirbt, nachdem Lexi ihre Ermordung gesehen hat, macht sich Lexi Vorwürfe und will dem Geist von Jane dabei helfen, ihren Mörder zu finden.
Soweit die Handlung in drei Sätzen. Das Buch war unterhaltsam und spannend, aber trotzdem wollte der Funke nicht so richtig überspringen. Zu oft musste ich lesen, wie sehr Lexi unter ihrer Gabe/ihrem Fluch leidet, und die Geschichte fühlte sich ein bisschen wie schon einmal gelesen an - vieles kam mir bekannt vor, und ich persönlich vermisste das Einzigartige an dieser Geschichte. Fazit: interessanter Krimi mit Geistern.

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Veröffentlicht am 22.05.2023

Routiniert aber austauschbar

Kalte Schuld
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Routinierter aber auch beliebiger Krimi, der die von mir erwartete Persönlichkeit vermissen lässt. Von Mara Bilinsky hatte ich mir mehr versprochen außer dem bloßen Klischee ihrer äußerlichen Rebellion ...

Routinierter aber auch beliebiger Krimi, der die von mir erwartete Persönlichkeit vermissen lässt. Von Mara Bilinsky hatte ich mir mehr versprochen außer dem bloßen Klischee ihrer äußerlichen Rebellion und ein paar flapsigen Sprüchen - das ist mir zu oberflächlich. Da finde ich ihren nerdigen Partner schon viel geheimnisvoller und interessanter. Vielleicht liegt es auch daran, dass es sich hier um einen Kurzroman aus der Reihe handelt, bei dem einleitende Details über die Charaktere zugunsten von Tempo und Spannung nur sehr sparsam dosiert werden. Nach dem Motto: wenn Du mehr wissen willst lies die Serie (oder man kennt sie bereits)! Gezielt nach der Serie suchen werde ich nach diesem Appetithappen nicht, aber sollte es sich zufällig ergeben würde ich auch mal in einen ganzen Roman der Reihe reinschnuppern.

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Veröffentlicht am 17.05.2023

Kleiner feiner Lese-Quickie.

Rückkehr nach Tanner Hollow
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Spannung und Romantik für Zwischendurch - so lautet der Titel der Reihe, der mit diesem Band sein Debüt feiert. Und das trifft es auch sehr gut, denn es gibt einige wirklich spannende Momente und auch ...

Spannung und Romantik für Zwischendurch - so lautet der Titel der Reihe, der mit diesem Band sein Debüt feiert. Und das trifft es auch sehr gut, denn es gibt einige wirklich spannende Momente und auch eine Prise Romantik. Vor allem aber ist diese kurze Geschichte wie dafür gemacht, schnell mal zwischendurch gelesen zu werden. Dies geht einerseits zu Lasten des Handlungsaufbaus und der Charakterbildung, die sehr sparsam ausfallen, so dass das Buch ein bisschen wie eine erste Rohfassung oder Zusammenfassung eines längeren Werkes wirkt. Andererseits kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die Geschichte nicht ein überflüssiges Wort enthält und garantiert keine Langeweile aufkommen lässt.

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