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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2023

Mit zwei Giraffen quer durch die USA

Sonnenaufgang mit Giraffen
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Dieses Buch erzählt die Geschichte zweier ganz unterschiedlicher Menschen, die in einem Anhänger ein junges Giraffenpaar von New York nach San Diego bringen wollen.
Im Jahr 1938 wütet ein fürchterlicher ...

Dieses Buch erzählt die Geschichte zweier ganz unterschiedlicher Menschen, die in einem Anhänger ein junges Giraffenpaar von New York nach San Diego bringen wollen.
Im Jahr 1938 wütet ein fürchterlicher Taifun über der Ostküste der USA. Woody Nickels, ein 17jähriger heimatloser Waisenjunge, findet am Hafen zwei Giraffen, die den Sturm auf einem Schiff überlebt haben. Zusammen mit einem „Alten Mann“, einem Tierpfleger vom Zoo in San Diego, fährt er 3.000 Meilen quer durch die USA an die Westküste, um die Tiere in den dortigen Zoo zu bringen. Stets verfolgt von einer Fotografin, die sich nicht abschütteln lässt. Es ist eine Fahrt von 12 Tagen voller unvorhersehbarer Gefahren und Abenteuer. Nur durch eisernen Willen und Zusammenhalt können Woody und der Zoowärter die Tiere an ihr Ziel bringen.
Dieser Roman, inspiriert durch wahre Ereignisse, ist hervorragend recherchiert. Er ist aus der Sicht von Woody geschrieben, der im Alter von über 100 Jahren in einem Pflegeheim seine Aufzeichnungen macht.
Daraus wird ersichtlich, wie sehr dieser Roadtrip ihn prägte und und seinen Lebensweg in eine andere Richtung lenkte.
Voller Spannung habe ich dieses Buch gelesen, habe mitgefiebert und mitgehofft und jede Etappe der gefährlichen Fahrt auf der Landkarte verfolgt. Der lockere und lebendige Schreibstil machte das Lesen zu einem reinen Vergnügen.
Sehr gerne empfehle ich es weiter und vergebe 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.07.2023

Ein gelungener Abschluss der Reihe

Die Schokoladenfabrik – Der Traum der Poetin
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In diesem dritten Teil der Stollwerk-Saga geht es um Therese, der Schwester von Apollonia. Auch sie muss gegen Vorurteile und die damit verbundenen Widerstände kämpfen. Ebenso bleiben ihr Schicksalsschläge ...

In diesem dritten Teil der Stollwerk-Saga geht es um Therese, der Schwester von Apollonia. Auch sie muss gegen Vorurteile und die damit verbundenen Widerstände kämpfen. Ebenso bleiben ihr Schicksalsschläge nicht erspart.
Wieder Mal hat es die Autorin geschafft, historische und fiktive Ereignisse gekonnt zu verweben. Die verschiedenen Protagonisten sind realistisch und nachvollziehbar. Was habe ich mit Therese mitgelitten und mitgefiebert. Ebenso sind die Verhältnisse des ausgehenden 19. Jahrhundert eindrucksvoll beschrieben. Die Handlung ist voller Spannung und so habe ich dieses Buch mit nur einer einzigen Unterbrechung verschlungen.
Mein Fazit:
Da alle drei Teile aufeinander abgestimmt sind, ist es ratsam, mit dem ersten Band zu beginnen, um die Zusammenhänge verstehen zu können. Gerne empfehle ich die Stollwerk-Saga weiter und vergebe 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.06.2023

Greta Garbo, „die Göttliche“

Greta Garbo (Ikonen ihrer Zeit 9)
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Diese Biografie über die große schwedische Schauspielerin (1905-1990) beschreibt ihren Werdegang in den Jahren 1921 bis 1941. Sie erzählt, wie aus der kleinen 15jährigen Hutverkäuferin in einem Stockholmer ...

Diese Biografie über die große schwedische Schauspielerin (1905-1990) beschreibt ihren Werdegang in den Jahren 1921 bis 1941. Sie erzählt, wie aus der kleinen 15jährigen Hutverkäuferin in einem Stockholmer Kaufhaus eine berühmte Schauspielerin wurde, die es auch in Hollywood zu Ruhm und Ansehen brachte. Nach ihrem letzten Film „Die Frau mit den zwei Gesichtern“, der jedoch nicht von Erfolg gekrönt war, zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück. Über ihr Privatleben wurde nie viel bekannt, achtete Greta doch sehr darauf, dieses unter Verschluss zu halten.
Im ersten Teil dieses Buches hat Kristina Lüding die junge Greta eindrucksvoll gezeichnet. Nachvollziehbar sind ihre Gefühle und Gedanken beschrieben. Danach wird es mehr zu einer Filmografie. Und es wird deutlich, wie aus dem schüchternen, tolpatschigen jungen Mädchen eine selbstbewusste Frau wird, die um ihren Wert weiß.
Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Die verschiedenen Charaktere hat die Autorin authentisch dargestellt. Man merkt, dass sie diese gewissenhaft recherchiert hat.
Mein Fazit:
Diese Lektüre ist interessant und vermittelte mir unbekannte Details über die einstige Filmikone.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.06.2023

Das Geheimnis

Das Haus der Perlen – Glanz des Glücks
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Auch im Jahr 1888 floriert das Juweliergeschäft der Familie Thomass und die 19jährige Henya bekommt hier eine Anstellung als Verkäuferin. Schon an ihrem ersten Tag darf sie die Erzherzogin Marie Therese ...

Auch im Jahr 1888 floriert das Juweliergeschäft der Familie Thomass und die 19jährige Henya bekommt hier eine Anstellung als Verkäuferin. Schon an ihrem ersten Tag darf sie die Erzherzogin Marie Therese beraten. Im Gästezimmer des Hauses, in dem sie untergebracht ist, stößt sie auf ein geheimnisvolles Tagebuch, das ihr Rätsel aufgibt. Jakob, der Goldschmiedelehrling, ist kurz davor, seine Wanderjahre an Australiens Perlenküste zu verbringen. Henya und er fühlen sich zueinander hingezogen und Jakob will ihr helfen, das Familiengeheimnis zu lösen.
Auch in diesem zweiten Band der Reihe erfährt der Leser viel über die Vergangenheit Münchens und bekommt interessante Einblicke in die Perlenzucht. Während die Handlung in der ersten Hälfte des Buches ruhig verläuft, wird es danach fesselnd und die Ereignisse überschlagen sich. Unvorhersehbare Wendungen erhalten den Spannungsbogen aufrecht und es ist schwer, den Roman aus der Hand zu legen. Die Charaktere sind nachvollziehbar und authentisch. Mit einem einfühlsamen Schreibstil führt Charlotte Jacobi durch das Geschehen.
Mein Fazit:
Auch diese Fortsetzung der Reihe ist hervorragend recherchiert. Historische Personen und Ereignisse sind sehr gut durchdacht und machen das Lesen zu einem Genuss. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.06.2023

Eine wunderbare Urlaubslektüre

Das Mädchen im Zitronenhain
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Dieser Roman erzählt die Geschichte der Kunststudentin Vicki, die im Jahr 1955 eine Reise an den Gardasee gewinnt und mit ihrer Freundin Waltraud in das Grandhotel Fasano in Gardone Riviera reist. Hier ...

Dieser Roman erzählt die Geschichte der Kunststudentin Vicki, die im Jahr 1955 eine Reise an den Gardasee gewinnt und mit ihrer Freundin Waltraud in das Grandhotel Fasano in Gardone Riviera reist. Hier verliebt sie sich in Toni, den Sohn des Hoteldirektors.
Diese Geschichte spielt sich auf zwei Zeitebenen ab. In einem Handlungsstrang erleben wir die Kindheit der Protagonistin in den letzten zwei Kriegsjahren sowie kurz danach, im anderen begleiten wir sie von Mitte der 1950er Jahre bis in die 1960er Jahre hinein. Diese Zeitsprünge empfand ich als angenehm und spannend. Doch ab Mitte des Buches sprang die Autorin plötzlich auch in die Zukunft, was doch etwas verwirrte.
Dieses Buch, das den Leser an den wunderschönen Gardasee entführt, erzählt die fiktive Geschichte des existierenden Hotels in Anlehnung an seine Historie. Die Handlung ist nachvollziehbar und fesselnd, die Charaktere hat Antonia Brauer bildhaft gezeichnet. Mit einem flüssigen Schreibstil führt sie durch diese Lektüre. Sie hat mir unterhaltsame und schöne Lesestunden bereitet. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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