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Veröffentlicht am 15.08.2023

Reise in den Norden.

Snehild - Die Seherin von Midgard
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Das Cover hat mich magisch angezogen, es ist wirklich unglaublich schön.
Die Nordische Mythologie findet sich in diesem Buch auf jeder Seite wieder und zieht einen in den Bann.
Wechselnde Perspektiven ...

Das Cover hat mich magisch angezogen, es ist wirklich unglaublich schön.
Die Nordische Mythologie findet sich in diesem Buch auf jeder Seite wieder und zieht einen in den Bann.
Wechselnde Perspektiven lockern das Buch auf und halten den Spannungsbogen weit oben.
Überwiegend begleiten wir die Seherin Snehild durch das Buch.
Es ist keine leichte Lektüre die man eben mal so nebenbei lesen kann, die Visionen, der Schreibstil und vor viele mythologische Begriffe sind der Grund wieso man konzentriert sein sollte.
Ich hätte mir sehr ein Glossar gewünscht, denn manche fremden Begriffe reißen einen ziemlich heraus. Daher wäre eine Übersicht, oder demensprechendes Vorwissen nötig.
Aber abgesehen davon lässt es sich wirklich schön und spannend lesen.
Es ist auf jeden Fall unglaublich mythisch und alles in allem hat mich dieses Buch in eine fremde Welt gerissen in der ich gerne verweilt habe.
Ich habe von einem Vergleich zu Game of Thrones gelesen und kann dem persönlich nicht nachvollziehen, da es wirklich komplett zwei verschiedene Welten und Geschichten sind.
Alles in allem eine tolle Unterhaltung mit spannenden sehr unterschiedlichen Charakteren.

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Veröffentlicht am 09.08.2023

Ein Auf und ab.

Escape
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Dieses Buch war ein unglaubliches auf und ab. Man wird in die Geschichte geschmissen und ich war so neugierig wie es weitergeht.

Aber ich hatte meine Probleme mit den Protagonisten und ich musste mich ...

Dieses Buch war ein unglaubliches auf und ab. Man wird in die Geschichte geschmissen und ich war so neugierig wie es weitergeht.

Aber ich hatte meine Probleme mit den Protagonisten und ich musste mich ihnen erstmal annähern.
Der Schreibstil war wirklich angenehm zu lesen. Schön flüssig.
Allerdings fehlte mir die tiefe und ich konnte keine Emotionen aufbauen. Auch das Drama war mir hier und da zu klischeehaft und künstlich.
Der Aufbau Geschichte ist allerdings wirklich schön gestaltet mit einem guten Spannungsbogen und auch die wechselnden Perspektiven waren angenehm und die Kapitellänge ist sehr kurz, ich weiß das viele das bevorzugen. Für mich persönlich zu kurz.
Das allerschönste an diesem Buch war das Setting und die Landschaftdkulisse. Unglaublich schön.
Der Plot allgemein war recht vorhersehbar. Aber für Freunde von romantischen Thrillern definitiv eine Bereicherung.
Die Emotionen und Gefühle waren für mich nicht greifbar, ungünstig platziert und einfach nicht nachvollziehbar.
Kein kennen lernen, dafür aber die große Liebe?
Ich finde das Buch wäre authentischer gewesen ohne diese großen erzwungenen Gefühle.

Alles in allem kann man dieses Buch wirklich gut lesen, solange man keine riesen Erwartungen hat.
Es ist wirklich nicht schlecht und angenehm zu lesen, aber passte nur nicht zu meinen Erwartungen.

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Veröffentlicht am 22.07.2023

Fantasy für zwischendurch.

Only a Monster
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Wir begleiten die Protagonistin Joan auf ihrem Weg herauszufinden, dass sie ein Monster ist und welche Fähigkeiten sie besitzt und natürlich ist nicht alles so einfach wie es klingt und Feinde lauern hinter ...

Wir begleiten die Protagonistin Joan auf ihrem Weg herauszufinden, dass sie ein Monster ist und welche Fähigkeiten sie besitzt und natürlich ist nicht alles so einfach wie es klingt und Feinde lauern hinter jeder Ecke.
Der Schreibstil ist grundsätzlich leicht und flüssig zu lesen, mir fehlte aber der eigene Schliff daran. Es wirkte zu „plump“…
Ich denke die Autorin muss ihren eigenen Stil noch finden und das ist auch okay, sowas muss sich entwickeln.
Schlecht ist er definitiv nicht, lässt sich wirklich gut lesen.
Im gesamten war mir das Buch aber ein wenig zu „kindlich“, mir wurde auch einfach zu wenig erklärt, vieles blieb zu offen. Ich weiß, dass es ein Mehrteiler wird, dennoch bleibt einfach zu viel unerklärt.
Viele Hintergründe werden nicht erklärt. Wieso nennen sie sich einfach nur „Monster“´? Warum sind die Monsterfamilien untereinander verfeindet? Man muss quasi alles hinnehmen ohne Hintergründe und am Ende bleibt ein riesen „Warum eigentlich?“.
Die Lovestory ist mir auch etwas zu kindlich, genau wie das nahende Love-Triangle.
Vielleicht bin ich einfach zu alt für das Buch. Die Charaktere sind einfach sehr jung, typische pubertierende Teenager. Daher waren viele Handlungen für mich nicht mehr ganz nachvollziehbar.
Ich glaube ich habe einfach mehr als die üblichen Klischees erwartet, denn der Story Plot klang großartig und die Idee ist fantastisch, nur die Umsetzung hat nicht ganz meinen Geschmack getroffen.
Dennoch, und das muss ich ganz klar sagen, ist es ein gutes Buch, nur eben nicht meins. Ich wurde recht gut unterhalten, aber es hinterlässt keinen bleibenden Eindruck.
Aber ich denke für weitaus jüngere Leser (für die das Buch auch gedacht ist) ist es sicher sehr gut.
Das Cover ist auf jeden Fall ein absoluter Hingucker! Ich mag es sehr gerne.

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Veröffentlicht am 08.07.2023

Guter Abschluss, aber eben nur gut.

Kingdom of the Wicked – Die Göttin der Rache
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Ich hätte deutlich mehr erwartet.
Zwei Bände lang wurde man quasi drauf vorbereitet und dann verpuffte das irgendwie.
Es hat sich unglaublich gezogen und kaum wirklich wichtige Handlung. Zu wenig Drama, ...

Ich hätte deutlich mehr erwartet.
Zwei Bände lang wurde man quasi drauf vorbereitet und dann verpuffte das irgendwie.
Es hat sich unglaublich gezogen und kaum wirklich wichtige Handlung. Zu wenig Drama, zu wenig Emotionen.
Wrath, den ich immer am liebsten mochte, hat sich für mich auch zum negativen gewandelt. Er war immer stark und mächtig und irgendwie hat er sich in dem Teil für mich vom starken Wolf, in einen Welpen verwandelt der Emilia hinterher jammert.
Emilia selbst konnte scheinbar auch nicht mehr geradeaus denken sobald er in der Nähe war und wurde wehleidig und jammernd und wollte nur noch…. Nun ja, kann man sich ja denken.
Grundsätzlich habe ich nichts gegen einen Anteil Smut im Buch, hier schien es allerdings so als würde das die Gedanken der Protagonisten durchweichen.
Die Abschnitte der Geschichte wurden ausführlicher und detailreicher beschrieben als der Rest und die eigentliche Handlung war verwaschen und in die Länge gezogen.
Grundsätzlich war der Schreibstil genau wie in den ersten beiden Bänden flüssig und locker, schön zu lesen. Aber der Fokus lag hier ganz klar nicht auf der Handlung und das ist der Grund wieso ich diesen Band persönlich als am schwächsten empfunden habe.
Was mir allerdings sehr gefallen hat war das Setting und die düstere Stimmung die über allem gelegen hat.
Auch wurde das Setting im gesamten schön dargestellt.
Ein bisschen weniger Smut und stattdessen mehr Handlung wären für mich persönlich perfekt gewesen.
So ist es alles in allem eben nur „gut“.

Das Cover und die Aufmachung der Reihe finde ich wirklich sehr schön.

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Veröffentlicht am 04.06.2023

Mal was Anderes…

Die Prinzessinnen: Fünf gegen die Finsternis
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Mal etwas ganz Anderes, denn vorher hatte ich noch nie von einer Gruppe Söldnern gelesen, die sich aus Prinzessinnen zusammensetzt.
Sie jagen durch die Lande, erledigen Aufträge, töten gefährliche Wesen ...

Mal etwas ganz Anderes, denn vorher hatte ich noch nie von einer Gruppe Söldnern gelesen, die sich aus Prinzessinnen zusammensetzt.
Sie jagen durch die Lande, erledigen Aufträge, töten gefährliche Wesen und gehen auch auf die ein oder andere Rettungsmission.
Klingt irgendwie ganz witzig und hat auch eine Menge Humor, allerdings hat das dafür gesorgt, dass ich das Buch nie so richtig ernst nehmen konnte. Hatte was von Comedy Fantasy. Aber dafür ist es echt gut.
Man erfährt nach und nach immer mehr über die Protagonistinnen und erlebt mit ihnen ihren Alltag, ihr Training und wie sie sich gemeinsam zu einer Gruppe formen die zueinander hält und eine Art Familie wird.
Wenn man epischen Fantasy erwartet wird man hier vermutlich enttäuscht.
Möchte man aber einen ganz neuen humorvollen Fantasy mit geballter Frauenpower, bekommt man hier genau das.
Grundsätzlich auch ein toller Schreibstil, allerding war mir die Aussprache in vielen Momenten unnötig heftig.
Es wirkte fast so als wollten die Frauen auf Krampf versuchen wie „harte Kerle“ zu wirken und das war manchmal doch etwas zu viel.
Ein unterhaltsames Buch mit einem tollen Setting, einer Menge Humor, aber ohne viel Tiefgang.
Mal eine nette Abwechslung.

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