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Veröffentlicht am 16.11.2025

sicher sehr gesund und hilfreich, aber nicht meins

Fit & schlank mit Brot
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„Fit & schlank mit Brot“ klingt sehr vielversprechend. Das Buch ist von der Medizinerin und Gesundheitsexpertin Michaela Axt-Gadermann zusammen mit dem Brotsommelier Johannes Dackweiler erstellt und im ...

„Fit & schlank mit Brot“ klingt sehr vielversprechend. Das Buch ist von der Medizinerin und Gesundheitsexpertin Michaela Axt-Gadermann zusammen mit dem Brotsommelier Johannes Dackweiler erstellt und im Südwest-Verlag erschienen.

Untertitelt ist das Buch mit „60 darmfreundliche Rezepte für mehr Energie und das persönliche Wohlfühlgewicht“, sowie „glutenfrei, ballaststoffreich, histaminarm, proteinreich“. Mit dem Gewicht habe ich nicht wirklich Probleme, aber mit dem Darm. Ich habe bereits ein medizinisches Buch von Michaela Axt-Gadermann, welches ich richtig hilfreich finde. Da ich sehr gerne mein Brot selbst backe, war ich natürlich sehr gespannt auf dieses Buch.

Es gibt eine richtig lange Einführung von ca. 70 Seiten rund ums Brot. Das ist wirklich sehr interessant und lesenswert. Von den Mehltypen über Ballaststoffe bis hin zu Gluten wird hier vieles erklärt. Auf Seite 76 geht es dann los mit den Rezepten, die in folgende 3 Kapitel unterteilt sind:

Brötchen, Kuchen & Kleingebäck, Brote, Aufstriche

Leider wurde ich mit den Rezepten überhaupt nicht warm und konnte mich nicht dafür begeistern. Es werden meist sehr viele Zutaten benötigt, darunter auch sehr ausgefallene. Ich habe wirklich viele Mehlsorten im Schrank und möchte mir nicht zusätzlich noch Leinmehl, Leinsamenmehl, Süßlupinenmehl, Ackerbohnenmehl oder Kichererbsenmehl kaufen.

Auch ist mir die Rezeptauswahl teilweise etwas zu ausgefallen. Ich liebe Sauerkraut und kann mir trotzdem kein Sauerkrautbrot vorstellen. Auch Gesten-Fenchel-Brot oder Rheinisches Ackerbohnenbrot lockt mich jetzt nicht so wirklich. Für das Presskuchen-Brot benötigt man 200 g Ölpresskuchen.

Vielversprechender finde ich die Brotaufstriche im letzten Teil. Der Gemüse-Feta-Aufstrich oder der Rote-Beete-Apfel-Meerrettich-Aufstrich klingt doch sehr vielversprechend.

Ich habe diese Rezension ungewöhnlich lange hinausgezögert, weil das Buch einfach nicht meins ist. Aber wenn jemand sich glutenfrei und histaminarm ernähren muss, kann es eventuell sehr hilfreich sein. Macht euch einen eigenen Eindruck.

Veröffentlicht am 15.09.2024

Gute Idee, aber die Umsetzung hat mich nicht so sehr überzeugt

Uppppps! Entschuldigung!
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„Upppps! Entschuldigung!“ ist von David LaRochelle geschrieben und von Mike Wohnoutka illustiert. Es beinhaltet 32 Seiten und ist bei Penguin Junior erschienen.

Es wird hier ein ganz wichtiges Thema angesprochen. ...

„Upppps! Entschuldigung!“ ist von David LaRochelle geschrieben und von Mike Wohnoutka illustiert. Es beinhaltet 32 Seiten und ist bei Penguin Junior erschienen.

Es wird hier ein ganz wichtiges Thema angesprochen. Jeder macht mal einen Fehler, egal ob groß oder klein. Und es ist wichtig sich dann zu entschuldigen. Hierfür gibt es etliche Beispiele im Buch. Diese sind humorvoll aufgeführt. Die Illustrationen sind sehr schön und im Comic-Stil erstellt.
Der Text ist sehr knapp gehalten und manchmal hätte ich mir etwas mehr Erläuterungen gewünscht, so dass das Kind auch alles verstehen kann.. Die Altersangabe des Verlags ist ab 3 Jahren. Ich würde das Buch frühestens ab 4 Jahren empfehlen. Es sind oft Positiv- und Negativbeispiele für eine Entschuldigung aufgeführt. Ich glaube nicht, dass ein Kind von 3 Jahren den Unterschied erkennt.

Fazit: Eine tolle Idee, aber die Umsetzung könnte noch etwas verbessert werden. Die Botschaft, dass eine Entschuldigung nicht weh tut und sogar glücklich machen kann, ist natürlich wunderbar!

Veröffentlicht am 18.10.2023

Spannung und Weihnachtsstimmung waren Mangelware

Mord im Christmas Express
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„Mord im Christmas Express“ von Alexandra Benedict klang sehr interessant und verlockend. Es ist an Agatha Christie angelehnt.

Kurz zum Inhalt:
Ein Tag vor Weihnachten bleibt der Christmas Express in ...

„Mord im Christmas Express“ von Alexandra Benedict klang sehr interessant und verlockend. Es ist an Agatha Christie angelehnt.

Kurz zum Inhalt:
Ein Tag vor Weihnachten bleibt der Christmas Express in den schottischen Highlands wegen eines Schneesturms hängen. Es sind achtzehn Passagiere an Bord, darunter auch eine Polizistin, ein Staatsanwalt und eine bekannte Influencerin. Es stellt sich heraus, dass ein Mörder unter ihnen ist. Doch wer ist es?

Die Handlung klingt sehr interessant und spannend. Aber leider wurde ich ein wenig enttäuscht. Es dauert bis zur Hälfte des Buches, bis der erste Mord geschieht und überhaupt etwas Spannung aufkommt. Der Spannungsbogen ist insgesamt eher niedrig gehalten. Auch vom Weihnachtsflair habe ich mir etwas mehr versprochen. In dieser Richtung kam leider bei mir gar nichts an.

Es werden ernste Themen wie Vergewaltigung, sexuelle Belästigung und ähnliches eingepackt. Dies nimmt einen relativ großen Rahmen ein. Grundsätzlich wurde dies gut gelöst. Aber gerade wegen der sexuellen Gewalt wäre eine Triggerwarnung angebracht gewesen.

Fazit: Man kann es lesen, es ist ganz nett, aber mehr auch nicht. Ich hätte mir mehr Spannung und mehr weihnachtliches Feeling gewünscht. Von daher für mich eher ein durchschnittliches Buch.

Veröffentlicht am 04.06.2023

leider nicht so ganz meins

Happy Place
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Kennt ihr das, dass ihr ein Buch anfangt zu lesen und schon recht schnell denkt: „Das ist einfach nicht meins.“ Was macht ihr dann? Abbrechen? Trotzdem lesen? Oder erstmal zur Seite legen?

Bei mir kommt ...

Kennt ihr das, dass ihr ein Buch anfangt zu lesen und schon recht schnell denkt: „Das ist einfach nicht meins.“ Was macht ihr dann? Abbrechen? Trotzdem lesen? Oder erstmal zur Seite legen?

Bei mir kommt es eher selten vor, aber so ging es mir mit „Happy Place“ von Emily Henry. Ich habe es dann erstmal für ein paar Wochen zur Seite gelegt. Manchmal kommt es auch auf die persönliche Verfassung und Stimmung mit an. Jetzt habe ich diese Woche einen neuen Anlauf gestartet. Leider hat es mich trotzdem nicht so wirklich erreichen können. Da es ein Rezensionsexemplar war, hier aber eine Kurzrezension:

Harriet und Wyn sind schon seit dem College ein Paar. Noch haben sie es geheim gehalten, dass sie sich vor einem halben Jahr getrennt haben. So kommt es, dass sie eine Woche gemeinsam mit Freunden in einer einsamen Hütte einschließlich einer Hochzeit verbringen müssen…

Die Handlung spielt in 2 verschiedenen Zeitebenen, zum einen in der Gegenwart und ein zweiter Strang spielt in der Vergangenheit.

Leider konnte ich mich in keinen der Protagonisten so richtig hineinversetzen. Sie kamen mir zu oberflächlich vor. Außerdem finde ich Ehrlichkeit und Offenheit absolut wichtig. Vielleicht lag es auch daran, dass ich mit den Hauptprotagonisten und ihrem Lügengespinst nie so wirklich warm geworden bin.

Die zweite Hälfte hat mir ein wenig besser gefallen. Es war leichter Tiefgang mit reingekommen. Trotzdem habe ich mir mehr Humor und auch mehr Romantik erhofft.

ABER: Die Geschmäcker sind sehr unterschiedlich und das Buch hat viele begeisterte Leserinnen gefunden, wie ich den Rezensionen entnehmen konnte. Vielleicht gefällt es dir ja auch besser als mir!

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Veröffentlicht am 13.08.2022

ich hatte mir etwas mehr erhofft!

Poppy. Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu. (Die Emer-Murphy-Serie 1)
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Hier nur eine Kurzrezension, da ich mir von dem Buch ein wenig mehr versprochen habe. Leider konnte mich das Buch nicht so ganz überzeugen.
Mit „Poppy“ greift Kristine Getz ein sehr aktuelles Thema auf. ...

Hier nur eine Kurzrezension, da ich mir von dem Buch ein wenig mehr versprochen habe. Leider konnte mich das Buch nicht so ganz überzeugen.
Mit „Poppy“ greift Kristine Getz ein sehr aktuelles Thema auf. Es geht um Präsentation und Vermarktung von Kindern in den Social Media, um Influencer und Likes, sowie um das Darknet.
Also alles in allem wirklich interessante und wichtige Themen. Allerdings wurde mir dies alles ein wenig zu sehr dramatisiert, so dass vieles nicht so realistisch bei mir ankam. Auch mit den Protagonisten wurde ich leider nicht warm. Sie waren allesamt sehr problembeladen und haben alle irgendwie einen Knacks weg, inklusive der Ermittlerin. Sie ist eigentlich krank geschrieben und muss Psychopharmaka nehmen, die sie dann absetzt, um zu ermitteln. Ich hätte mir da insgesamt etwas mehr Normalität gewünscht. Es hat alles ein wenig „too much“ auf mich gewirkt.
Aber trotzdem liest sich der Thriller gut und temporeich. Das Ende war überraschend und nicht vorhersehbar. Von daher habe ich trotz der Schwächen in der Umsetzung 3 Sterne vergeben.