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Veröffentlicht am 06.06.2023

Schönes Wohlfühl-Tagebuch

Neue Bekenntnisse eines Buchhändlers
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Inhalt:

Shaun Bythell ist Buchhänder in Wigtown, einer kleinen Stadt in Schottland. Nach dem großen Erfolg seines "Tagebuchs eines Buchhändlers" schreibt er weiter die Geschehnisse in der Buchhandlung ...

Inhalt:

Shaun Bythell ist Buchhänder in Wigtown, einer kleinen Stadt in Schottland. Nach dem großen Erfolg seines "Tagebuchs eines Buchhändlers" schreibt er weiter die Geschehnisse in der Buchhandlung auf. Er muss sich täglich mit seltsamen und teilweise recht komischen Anfragen seiner Kunden beschäftigen. Und dann ist da auch noch die exzentrische italienische Aushilfe ...

Meinung:

Ich muss zugeben, dass ich den ersten Teil, also "Tagebuch eines Buchhändlers" nicht gelesen habe. Aber diesmal konnte ich nicht an dem Buch vorbeigehen, ich bin ja doch ziemlich neugierig.

Ich glaube, das ist wieder so ein Buch, das man entweder liebt oder überhaupt nicht mag. Es sind hier wirklich reine Tagebucheinträge, die jeden Tag gleich aufgebaut sind mit Datum, wieviele Online-Bestellungen es gab und wieviele davon gefunden wurden. Danach die Geschehnisse des Tages und dann die Einnahmen und die Kundenanzahl.

Mir hat dieser Tagebuchstil sehr gut gefallen, es ist einmal etwas anderes. Aber man muss sich darauf einstellen und darf hier keinen durchgängig geschriebenen Roman erwarten. Ich habe das Buch geliebt und hab es sehr gern zur Hand genommen und weitergelesen. Es war für mich ein richtiges Wohlfühlbuch und ich überlege, mir auch den ersten Teil noch zu kaufen.

Für andere könnte dieses Buch aber auch etwas langweilig sein. Denn wirklich spannende Ereignisse findet man hier nicht. Wir begleiten den Buchhändler hier durch den Tag im Buchladen, manchmal auch bei Fahrten zu Personen, die Büchersammlungen verkaufen wollen usw. Immer wieder lustig sind auch die Erzählungen über die italienische Aushilfe, die ihm einige Monate im Buchladen hilft.

Fazit:

Für mich war es ein Wohlfühlbuch über einen Buchhändler, eine Buchhandlung und ganz viel Bücher - einfach schön!

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Veröffentlicht am 04.06.2023

Wohlfühl-Fantasy

Payback's a Witch – Rache ist magisch
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Inhalt:

Emmy Harlow ist vor einigen Jahren nach Chicago gezogen und führt dort ein normales und recht erfolgreiches Leben. Als jedoch die Tradition es verlangt, dass sie als älteste Erbin der Harlows ...

Inhalt:

Emmy Harlow ist vor einigen Jahren nach Chicago gezogen und führt dort ein normales und recht erfolgreiches Leben. Als jedoch die Tradition es verlangt, dass sie als älteste Erbin der Harlows die Schiedrichterrolle eines magischen Wettstreits übernehmen soll, kehrt sie nach Thistle Grove zurück. Dieses hat sie damals aus mehreren Gründen verlassen. Ein Grund war ihre komplizierte Familie und der andere kleinere Grund war Gareth Blackmore, der ihr das Herz gebrochen hat. Bei ihrer Rückkehr erfährt Emmy, dass er während ihrer Abwesenheit nicht nur ihrer besten Freundin sondern auch der undurchschaubaren Talia das Herz gebrochen hat. Die drei jungen Frauen schmieden daraufhin einen Plan, wie sie sich an Gareth rächen können - und wie sie den Wettkampf gewinnen können.

Meinung:

Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, was ich wirklich schön finde. Kein Cliffhanger, keine offenen Fragen und trotzdem würde ich zu einem weiteren Buch aus Thistle Grove greifen.

Ich fand die Geschichte schön, Thistle Grove richtig interessant, die Familien zum Teil sehr seltsam und doch würde ich gern mehr von ihnen kennenlernen. Mit Emmy haben wir auf jeden Fall eine tolle Protagonistin, mit der man mitfühlen und mitfiebern kann. Man erfährt, wie es für sie war, Thistle Grove zu verlassen und in Chicago ein neues Leben aufzubauen. Natürlich ist es für sie auch nicht ganz einfach, nach all den Jahren wieder in ihre Heimatstadt zurückzukehren.

Auch die Nebencharaktere waren sehr schön erzählt und ich konnte sie mir gut vorstellen. Auch das Knistern und die romantischen Gefühle konnte die Autorin gut rüberbringen. Das ganze Buch ist sehr flüssig geschrieben und man blättert recht rasch durch die Seiten.

Es ist kein Buch, das von einer spannungsgeladenen Szene zur nächsten springt. Sondern es ist eher ein Wohlfühlroman. Es gibt Magie, es gibt Freundschaft und Zusammenhalt, Romantik, aber auch Selbstzweifel, Selbstfindung, Grübeleien. Insgesamt eine wirklich schöne Mischung.

Fazit:

Eine schöne Fantasy-Geschichte zum Wohlfühlen.

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Veröffentlicht am 24.05.2023

Unbedingt lesen!

Gone with the Wind – Eine Liebe in Hollywood und der größte Film aller Zeiten
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Inhalt:

Vivien Leigh liest Margaret Mitchells Buch "Vom Winde verweht" sofort nach Erscheinen und ist begeistert. Für sie steht fest: Sie möchte unbedingt die Südstaatenschönheit Scarlett O´Hara spielen, ...

Inhalt:

Vivien Leigh liest Margaret Mitchells Buch "Vom Winde verweht" sofort nach Erscheinen und ist begeistert. Für sie steht fest: Sie möchte unbedingt die Südstaatenschönheit Scarlett O´Hara spielen, so unwahrscheinlich das für sie als Britin auch sein mag. Um diesen Traum zu erreichen und für ihre Liebe zu Laurence Olivier gibt sie alles. Sie wandert gemeinsam mit ihrem Geliebten aus, lässt Familie und Freunde hinter sich und geht in die USA. Aber die Dreharbeiten und die Steine, die ihr und Olivier vor die Füße gelegt werden, stellen sie mehr auf die Probe als sie je hätte ahnen können.

Meinung:

Ich glaube, wir alle kennen zumindest entweder den Film oder das Buch zu "Vom Winde verweht". Um ehrlich zu sein, in meiner Jugend war es einer meiner Lieblingsfilme. Und allein deswegen zog mich dieses Buch magisch an. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Es geht hier nicht nur um den großen Traum von Vivien Leigh und die Liebesgeschichte zwischen ihr und Larry. Natürlich handelt das Buch auch davon, aber es erzählt auch die Geschichte des Filmdrehs zu diesem großartigen Film. Ursprünglich galt dieses Buch als unverfilmbar, weil der Film viel zu lang werden würde und doch hat sich ein Produzent daran herangewagt. Doch bis die endgültige Filmfassung steht, kostet sie den Produzenten, Vivien Leigh und der gesamten Crew viele, viele Nerven.

So interessant für mich auch das Leben von Vivien und die Liebesgeschichte mit Larry sind, umso interessanter fand ich die Erzählungen von den Dreharbeiten und wie dieser Film entstanden ist. Mit welchen Schwierigkeiten der Produzent, aber auch die Schauspieler zu kämpfen hatten. Wie das Drehbuch für dieses Mammutprojekt entstand usw.

Fazit:

Ich bin froh, dieses Buch gefunden zu haben. Es war sehr interessant und hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 26.04.2023

Durchaus fesselnd

Malibu Rising
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Inhalt:

Es ist der Tag der großen Riva-Party. Alle freuen sich darauf, nur Nina Riva nicht, in deren Haus die Party stattfindet. Sie würde die Party am liebsten absagen, denn ihr Mann hat sie betrogen. ...

Inhalt:

Es ist der Tag der großen Riva-Party. Alle freuen sich darauf, nur Nina Riva nicht, in deren Haus die Party stattfindet. Sie würde die Party am liebsten absagen, denn ihr Mann hat sie betrogen. Doch die Vorbereitungen laufen schon und sind nicht mehr aufzuhalten ... und niemand ahnt, dass Malibu nach diesem Abend brennt ...

Meinung:

Ich habe mir sehr viel von diesem Buch erwartet - vielleicht etwas zu viel? Aber am besten fange ich von vorne an.

Am Anfang lernen wir die Geschwister Riva kennen. Außerdem gibt es noch einen Vergangenheitsstrang, der immer wieder hervorgeholt wird und von den Eltern der Geschwister erzählt. Von der braven Ehefrau und dem weltberühmten Sänger Mick Riva. Wir erfahren, wie die Kindheit der Rivas aussah und wie anwesend bzw auch nicht anwesend ihre Eltern gewesen sind. Für mich war es ehrlich gesagt nicht ersichtlich, aus welchem Grund genau da oder dort in die Vergangenheit gewechselt wurde - es gab oft keinen Zusammenhang zur Gegenwart. Trotzdem war das der beste Teil des Buches. Die Charaktere sind hier sehr tiefgründig beschrieben und man kann sich in sie hineinversetzen.

Im zweiten Teil beginnt die Party, auf die im Laufe des ersten Teils immer hingewiesen und davor gewarnt wurde. Hier spitzt sich die Handlung zu, die durch verschiedenste Sichtweisen erzählt wird. Allerdings sind hier auch manche Sichtweisen dabei, die absolut nichts zur Handlung beitragen, sondern das Buch nur in die Länge ziehen.

Das Ende des Buches war dann relativ einfach gestrickt und gar nicht so dramatisch, wie man das ganze Buch lang angenommen hat.

Fazit:

Es war sicher nicht das beste Buch der Autorin. Trotzdem ist es nicht schlecht. Es lässt sich gut lesen, hat zum Großteil sehr schön gezeichnete Charaktere und ist durchaus fesselnd.

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Veröffentlicht am 20.02.2023

Unter die Decke kuscheln und genießen

Das kleine Bücherdorf: Frühlingsfunkeln
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Inhalt:

Shona führt in Swinton ein gut gehendes Cafe, bäckt fantasievolle Cupcakes und ist eigentlich immer sehr beschäftigt. Was aber niemand weiß: nebenbei führt sie auch noch einen Blog, auf dem ...

Inhalt:

Shona führt in Swinton ein gut gehendes Cafe, bäckt fantasievolle Cupcakes und ist eigentlich immer sehr beschäftigt. Was aber niemand weiß: nebenbei führt sie auch noch einen Blog, auf dem sie unverschickte Briefe veröffentlicht. Der erste gepostete Brief ist von ihr selbst an ihren vor 10 Jahren verstorbenen Freund Alfie, an dessen Tod sie sich schuldig fühlt.

Alfie, Shona und Nathan waren damals beste Freunde und kaum zu trennen. Nathan ist nach Alfies Tod aus Swinton verschwunden und wurde Bestseller-Autor. Nach einigen wilden Jahren in Edinburgh kommt er nun wieder nach Swinton zurück mit dem Vorsatz, Shona endlich seine Gefühle zu gestehen. Doch dafür müsste er enthüllen, was er vor 10 Jahren getan hat ....



Meinung:

Im Dezember habe ich den ersten Teil von dem kleinen Bücherdorf gelesen. Und auch diesmal hat mich das kleine Dörfchen mit seinen Einwohnern in seinen Bann gezogen. Es war fast wie nach Hause kommen! Leider aber nur fast, denn irgendwie hat diese besondere Atmosphäre gefehlt, die das erste Buch ausgemacht hat - wahrscheinlich ganz einfach, weil es mehr oder weniger in einem Buchladen gespielt hat. Im 2. Teil war leider nicht mehr allzu viel vom "Bücher"dorf zu merken. Da hätte die Autorin ruhig noch mehr drauf eingehen können.

Aber auch das Cafe ist ein recht schöner Platz und die Gegend rund um das Dörfchen ist ja auch wunderschön und lädt zum Träumen ein.

Shona mochte ich im ersten Teil der Reihe überhaupt nicht. Ist ja auch verständlich, damals hatte sie ja etwas gegen unsere Hauptprotagonistin und kam recht unsympathisch rüber. Diese Probleme sind aber längst geklärt und Shona ist eine sehr liebenswerte Protagonistin, die zwar tough tut, aber innen drinnen doch einen weichen Kern hat.

Nathan lernen wir im Laufe des Buches auch besser kennen. Und wir erfahren auch, wie schön die Zeit gewesen sein muss, als sie noch zu dritt waren. Alfies Tod ist eine Tragödie, über die Shona und Nathan auch nach 10 Jahren noch nicht hinweg gekommen sind.

Natürlich treffen wir auch schon aus dem ersten Band liebgewonnene Charaktere wieder. Diese Begegnungen, das Dorf, die Protagonisten usw - all das macht das Buch zu einem Wohlfühlbuch.

Fazit:

Am besten unter eine Decke kuscheln und genießen!

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