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JeanetteBuechereule

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2017

Vampirische Liebesgeschichte mit einigen Längen

Dark Hope - Gefährte der Einsamkeit
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Der Vampir Dimitri, der vor fünfhundert Jahren seine Gefährtin Amila verloren hat und seitdem trauert, trifft eines Tages eine junge Frau, die genauso aussieht und riecht wie seine Gefährtin. Sie nähern ...

Der Vampir Dimitri, der vor fünfhundert Jahren seine Gefährtin Amila verloren hat und seitdem trauert, trifft eines Tages eine junge Frau, die genauso aussieht und riecht wie seine Gefährtin. Sie nähern sich einander an, doch die Zeit der neuen Amila läuft ab... Wird Dimitri sie retten können oder wird es ihn endgültig zerstören, sie erneut zu verlieren?
Die Geschichte ist flüssig zu lesen. Die Autorin erzählt abwechselnd aus der Sicht von Dimitri und Amila, sodass der Leser die Handlung aus beiden Perspektiven kennenlernt. Mit Amila konnte ich mich gut identifizieren, aber der Vampir Dimitri erschien mir zu brutal und zu düster. Den größten Teil des Buches nimmt die Entwicklung der Liebe zwischen Dimitri und Amila ein, wobei es teilweise auch erotisch wird. Meiner Ansicht nach ist dieser Teil deutlich zu lang geraten, was auch mein Hautkritikpunkt an diesem Buch ist. Über mehr als hundert Seiten passiert kaum etwas entscheidendes Neues. Gegen Ende hin wird es wieder spannender.
Mein Fazit: Wer Liebesgeschichten mit ein wenig Fantasyeinschlag mag, wird mit diesem Buch zufrieden sein. Von mir gibt es wegen der unsympatischen Hauptfigur Dimitri und vor allem wegen der Längen im Mittelteil nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 15.02.2017

Kein klassischer Krimi!

Gefährliche Empfehlungen
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In Paris wird auf einer Eröffnungsfeier ein sehr seltener und wertvoller Restaurantführer gestohlen: Der Gabin des Jahres 1939. Kurz darauf geschieht ein Mord. Was ist so wichtig an dem Buch? Auf das Drängen ...

In Paris wird auf einer Eröffnungsfeier ein sehr seltener und wertvoller Restaurantführer gestohlen: Der Gabin des Jahres 1939. Kurz darauf geschieht ein Mord. Was ist so wichtig an dem Buch? Auf das Drängen des französischen Präsidenten Francois Allégret, der bei der Feier ebenfalls anwesend war, beginnt der Luxemburger Koch Xavier Kieffer Nachforschungen anzustellen. Dabei begibt er sich in große Gefahr...

Das Buch braucht lange, um in Fahrt zu kommen. Die ersten hundert Seiten ziehen sich in die Länge, danach wird es etwas spannender. Allerdings handelt es sich nicht um einen klassischen Krimi. Es geschieht zwar ein Mord, doch mit diesem hat Xavier kaum etwas zu tun. Stattdessen erfährt der Leser vieles über die gehobene, französische Küche, den Restaurantführer Gabin, Luxemburg und den Zweiten Weltkrieg. Zwischendurch gibt es Rückblenden in die Kriegsjahre. Die Informationen zur Sterneküche und dem Restaurantführer sind stellenweise sehr ausführlich geraten und manchmal wegen der vielen französischen Begriffe, die nicht direkt im Text erklärt werden, schwer verständlich. Am Ende des Buches gibt es zwar ein Glossar, doch es ist im Ebook umständlich, ständig hin und her zu blättern. Das Geheimnis um den Gabin wird erst ganz am Ende gelüftet und sorgt für etwas Spannung. Enttäuschend fand ich es, dass es in einem Buch, das als "Kulinarischer Krimi" bezeichnet wird, keinen Anhang mit im Buch vorkommenden Rezepten gibt.

Mein Fazit: Kein klassischer Krimi! Besonders zu Beginn langatmig. Drei bis vier Sterne.

Veröffentlicht am 21.02.2018

Enttäuschendes Ende der Trilogie

Schatten über Venedig (Die Bragolin-Reihe 3)
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Achtung: Dieses Buch ist der Abschluss einer Trilogie. Um die Geschichte verstehen zu können, muss man zuerst "Das Vermächtnis des Künstlers"und "Die Maske der Angst" lesen.

Der Parapsychologe Dr. George ...

Achtung: Dieses Buch ist der Abschluss einer Trilogie. Um die Geschichte verstehen zu können, muss man zuerst "Das Vermächtnis des Künstlers"und "Die Maske der Angst" lesen.

Der Parapsychologe Dr. George Mallory, die Kunsthistorikerin Dr. Josephine Canino und Josephines wilde Adoptivtochter Amanda nähern sich der Lösung des Falls um die Gemäldeserie, die Menschen in den Tod treibt...

Wie die Vorgängerbände ist auch dieses Buch stellenweise nervenzerreißend spannend. Leider ist die Geschichte für meinen Geschmack jedoch zu sehr in den Fantasy- beziehungsweise Horror-Bereich abgedriftet. Mein größter Kritikpunkt ist jedoch das Ende dieser verworrenen Geschichte. Ich habe es als brutal, trist und niederschmetternd empfunden. Dies hat dazu geführt, dass ich das Buch sehr unzufrieden weggelegt habe. Der Fall wird nur teilweise mit Logik aufgeklärt, auch übersinnliche Elemente spielen mit rein. Einige Fragen sind für mich am Ende offen geblieben.

Fazit:

Das Ende dieser Trilogie fand ich leider enttäuschend, brutal und trist, deshalb vergebe ich zweieinhalb Sterne.

Veröffentlicht am 18.08.2017

Langatmig, unbefriedigende Lösung

In tiefen Schluchten
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Die Hugenotten-Verfolgung und der Widerstand gegen die Deutschen im zweiten Weltkrieg sowie die Geschichte des fiktiven Dörfchen Bellevilles nehmen in diesem Buch sehr viel Raum ein. Dadurch war es mir ...

Die Hugenotten-Verfolgung und der Widerstand gegen die Deutschen im zweiten Weltkrieg sowie die Geschichte des fiktiven Dörfchen Bellevilles nehmen in diesem Buch sehr viel Raum ein. Dadurch war es mir oft zu langatmig. Besonders zu Beginn dauert es fast 100 Seiten, bis die Geschichte allmählich Fahrt aufnimmt. Meiner Meinung nach ist es der Autorin nicht gelungen, die durchaus interessanten Informationen in einen spannenden Kriminalfall zu verpacken. Stattdessen wirkt das Buch überladen, wozu auch die detaillierten Informationen über die Umgebung beitragen, die an einen Reiseführer erinnern.
Der "Kriminalfall" nimmt nur einen geringen Teil der Geschichte ein und wird meiner Ansicht nach nicht wirklich befriedigend aufgelöst. Hinzu kommen einige unerklärliche Elemente, die ich in einem Krimi recht unpassend finde.
Die trauernde Witwe Tori und die anderen Hauptfiguren waren mir durchaus sympathisch. Sie könnten interessante Reihencharaktere werden. Aufgrund meiner aufgeführten Kritikpunkte werde ich weitere Bände der Reihe jedoch nicht lesen.

Mein Fazit: Ein langatmiges Buch, das mit geschichtlichen und regionalen Informationen überfrachtet ist. Der mysteriöse Kriminalfall nimmt nur einen kleinen Teil ein und wird nicht befriedigend aufgelöst. Ich vergebe zweieinhalb von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 24.12.2024

Enttäuschend

Stille Nacht, mörderische Nacht
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Die reiche Witwe Clothilde Anthamatten lädt wie jedes Jahr zu Weihnachten ihre gesamte Verwandtschaft auf ihr Anwesen in den Bergen bei Zermatt ein. Diesmal endet die Familienzusammenkunft jedoch tragisch, ...

Die reiche Witwe Clothilde Anthamatten lädt wie jedes Jahr zu Weihnachten ihre gesamte Verwandtschaft auf ihr Anwesen in den Bergen bei Zermatt ein. Diesmal endet die Familienzusammenkunft jedoch tragisch, denn an Heiligabend wird Clothilde tot im Schnee aufgefunden. Hat jemand aus der Verwandtschaft sie umgebracht, um an ihr Erbe zu kommen? Oder gibt es ein anderes Motiv?

Leider hat mir dieses Buch wenig Vergnügen bereitet. Die Personenanzahl ist unfassbar groß (rund 30), denn sämtliche Kinder, Enkel und Urenkel von Clothilde sowie ihr Bruder und ihre Angestellten sind involviert. Deshalb habe ich bis zur Mitte des Buches gebraucht, um die Personen zumindest halbwegs unterscheiden und in ihre Verwandtschaftsverhältnisse einordnen zu können. Ohne die Übersicht am Anfang des Buches wäre ich verloren gewesen! Die große Personenanzahl machte auch das Miträtseln schwierig. Die Verwirrung wurde durch den Aufbau perfekt gemacht, denn jedes zweite Kapitel erzählt die Geschehnisse vom 24.12., während die Kapitel dazwischen jeweils einen anderen Tag behandeln (rückwärts bis zum 1.12.). Außerdem waren nahezu alle Personen furchtbar nervig und unsympathisch (schlecht erzogen, denken nur ans Geld etc.). Kurz vor dem Ende habe ich gehofft, dass eine geniale Auflösung à la Agatha Christie das Buch noch retten würde, doch des Rätsels Lösung war so furchtbar banal, dass ich bereue, diesen Krimi überhaupt gelesen zu haben.

Den zweiten Stern bekommt das Buch für das Setting in den Schweizer Alpen - wenn ich mir beim Lesen die nervigen Figuren weggedacht habe, konnte ich es mir gut vorstellen, dort die Advents- und Weihnachtszeit zu verbringen.

Fazit: Ein leider wenig lesenswerter Weihnachtskrimi mit einer großen Anzahl an unsympatischen Figuren, die zusammen mit dem in der Chronologie hin- und herhüpfenden Aufbau Verwirrung stiften, und einer enttäuschenden Auflösung.

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