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Veröffentlicht am 01.11.2023

Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?

Rotkäppchen lügt
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„Rotkäppchen lügt“ ist der Auftakt der spannenden Thriller-Trilogie von Elias Haller. Bestialisch und nichts für schwache Nerven.

Um was geht es?
Nora Rothmann ist Sonderermittlerin beim LKA und untersucht ...

„Rotkäppchen lügt“ ist der Auftakt der spannenden Thriller-Trilogie von Elias Haller. Bestialisch und nichts für schwache Nerven.

Um was geht es?
Nora Rothmann ist Sonderermittlerin beim LKA und untersucht Dienstvergehen ihrer Kollegen. Ihr aktueller Fall geht in die obersten Reihen. Sie muss gegen den pensionierten LKA-Präsidenten Bechstein ermitteln. Dieser begeht vor Noras Augen Selbstmord, ohne dass sie eine Chance hat, das zu verhindern. Gleichzeitig beginnt ein böser Wolf in Berlin eine blutige Mordserie. Sein Vorbild scheint das ursprüngliche Rotkäppchen-Märchen zu sein, das die Basis für das gleichnamige Grimm-Märchen bildet. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Selbstmord und der Mordserie? Und welche Rolle spielt dabei Nora und ihre Vergangenheit?

Im Verlauf der Geschichte lernen wir eine Vielzahl von Personen während unterschiedlicher Handlungsstränge kennen. Im Zentrum der Story steht Nora Rothmann, toughe und empathielose Ermittlerin, die hartnäckig ihre Ziele verfolgt. Traumatisiert von ihrer eigenen Vergangenheit gerät sie im Rahmen der Mordserie in einen Strudel aus Gewalt, der mit einem Erlebnis in ihrer eigenen Jugend zusammenzuhängen scheint. Ein weiterer Protagonist ist der Leiter der Mordkommission, Konrad König, ein engagierter Ermittler, der möglichst schnell die bestialische Mordserie aufklären möchte. Doch Nora entzieht sich ihm auch als Zeugin, was seine „Puzzlearbeit“ nicht gerade erleichtert. Viele weitere Personen spielen in dem Buch eine Rolle, deren Beschreibung an dieser Stelle zu weit führt. Aber alle Charaktere sind sehr unterschiedlich, mit Ecken und Kanten und verschiedenen Interessen. Das macht es spannend, die weiteren Entwicklungen der Figuren und der Beziehungen untereinander zu beobachten.

Die Vielzahl der Personen und der damit verbundenen Handlungsstränge, zwischen denen zunächst kein Zusammenhang zu bestehen scheint, macht das Buch anfangs anstrengend zu lesen. Man muss sich konzentrieren und bei der Sache bleiben, da diese Handlungen später alle relevant werden. Nach und nach werden die Personen und Handlungen miteinander logisch verknüpft und es entspinnt sich daraus eine runde, spannende und vielschichtige Geschichte. Die vielen kurzen Kapitel, geordnet nach den einzelnen Handlungssträngen geben Struktur und machen das Buch unglaublich rasant. Immer passiert irgendwo etwas. Das Buch ist sehr anschaulich geschrieben. Das bedeutet aber auch, dass die bestialischen Morde sehr grafisch beschrieben werden. Wer damit Probleme hat, sollte wirklich die Finger von dem Buch lassen. Denn das ist definitiv nichts für schwache Nerven.

Noch ein Hinweis: „Rotkäppchen lügt“ ist der Auftakt der Grimm-Trilogie. Es bleiben am Ende sehr viele offene Fragen und nur wenig wird wirklich aufgeklärt. Mich persönlich stört das nicht, da ich mich auf alle drei Bücher freue. Aber wer nicht mit vielen offenen Fragen am Ende umgehen kann, sollte besser die Finger von diesem Buch lassen, sonst ist die Enttäuschung zu groß.

Fazit:
Das Buch ist für alle Thriller- und Horrorfans bestens geeignet. Allerdings ist „Rotkäppchen lügt“ nichts für zartbesaitete Gemüter, da die Beschreibungen der bestialischen Morde sehr grafisch sind. Ebenso ist dieses Buch nicht dazu geeignet, Stand-alone gelesen zu werden, da am Ende viele Fragen offenbleiben. Es handelt sich um eine Trilogie, deren Handlung bewusst auf drei Bände aufgeteilt ist und erfordert, dass man für ein befriedigendes Leseerlebnis alle drei Bände liest.

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Veröffentlicht am 06.10.2023

Mysteriöse Selbstmorde oder steckt doch mehr dahinter?

Totenlichter
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„Totenlichter“ ist der zweite spannungsgeladene Thriller von Aaron Sander mit LKA-Ermittler Jan Nygård in der Hauptrolle – mysteriös und unvorhersehbar bis zum Schluss.

Um was geht es?
Die Polizeipsychologin ...

„Totenlichter“ ist der zweite spannungsgeladene Thriller von Aaron Sander mit LKA-Ermittler Jan Nygård in der Hauptrolle – mysteriös und unvorhersehbar bis zum Schluss.

Um was geht es?
Die Polizeipsychologin Anna Wasmuth zieht in ihre neue Wohnung. Gleich in der ersten Nacht überrascht sie einen Einbrecher. Doch dieser nimmt nichts mit, sondern lässt etwas da – eine Todesanzeige. In Panik ruft sie ihren Freund Jan Nygård an. Dieser ermittelt zunächst inoffiziell. Die Todesanzeige stammt von einer Selbstmörderin. Doch war der Selbstmord wirklich freiwillig? Oder wurde sie unter Drogeneinfluss dazu genötigt? Dann wird ein weiterer mysteriöser Selbstmord entdeckt …

Der LKA-Ermittler Jan Nygård ist der Protagonist dieser Reihe. Er hat ein Problem mit Autoritäten, sieht Regeln eher als Ratschläge, ist aufbrausend und geht gerne mit dem Kopf durch die Wand. Durch eine schwere Kindheit und familiäre Schicksalsschläge gezeichnet, kämpft er fortlaufend gegen seine inneren Dämonen an. Ich persönlich mag diese nicht-regeltreuen, seelisch angegriffenen Ermittlertypen sehr, da sie zwar das Ziel im Blick haben, aber trotzdem einfach menschlicher agieren als viele andere glatt geschliffene Charaktere. Polizeipsychologin Anna Wasmuth, aus reichem Elternhaus stammend und manchmal etwas naiv, bildet den weiblichen Teil des „Ermittlungsduos“. Sie will unbedingt ihren Teil zu den Ermittlungen beitragen, vergisst aber gerne mal die Gefahr, in die sie sich begibt. Das macht Jan wahnsinnig, sodass ein interessantes Spannungsfeld zwischen den Beiden entsteht.

Die Story selbst liest sich flüssig und ist von Anfang an spannend. Man hat schnell eigene Verdächtige und denkt sich doch immer die ganze Zeit, dass es nicht so einfach sein kann. Deswegen fiebert man auch mit dem neu auserkorenen „Opfer“ mit und hofft, dass die Ermittler rechtzeitig den Fall rund um die mysteriöse Selbstmordserie lösen. Nach und nach werden die überraschenden Hintergründe und das ungewöhnliche Motiv des Täters enthüllt. Ein Buch, das jeden Leser zum Miträtseln und Spekulieren einlädt.

Fazit:
Wer gerne intelligent konstruierte Thriller mit dem einen oder anderen Überraschungsmoment liest, ist hier genau richtig aufgehoben. Ich persönlich empfehle, zunächst den ersten Band der Reihe – „Schmerzwinter“ – zu lesen. Ich selbst habe es nicht, glaube aber, dass es das Verhalten von Jan Nygård in der einen oder anderen Situation verständlicher macht. Wer lieber regeltreue Ermittler und detektivische Spurensuche mag, ist bei „Totenlichter“ nicht ganz so gut aufgehoben.

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Veröffentlicht am 08.09.2023

Actiongeladener Thriller mit Kirchenbezug, Mafia und mehr

Der achte Kreis (Ishikli-Caner-Serie 1)
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„Der 8. Kreis“ ist der actiongeladene Auftakt der Ishikli-Caner-Thrillerreihe von Philipp Gravenbach. Den Leser erwartet ein spannender Mix aus Mafia, Geheimdiensten und auch der Vatikan mischt gehörig ...

„Der 8. Kreis“ ist der actiongeladene Auftakt der Ishikli-Caner-Thrillerreihe von Philipp Gravenbach. Den Leser erwartet ein spannender Mix aus Mafia, Geheimdiensten und auch der Vatikan mischt gehörig mit. Ein Hauch von Dan Brown und James Bond inklusive.

Um was geht es?
Die junge, schwangere Türkin Selin Sançar wird ermordet und das Verbrechen als Ehrenmord durch ihren Bruder Eymen Sançar, dem zukünftigen Schwiegersohn des türkischen Präsidenten, getarnt. Doch in Wirklichkeit steckt etwas anderes dahinter. Der Vatikan hat diesen Mord beauftragt, um an brisante Daten auf einem Datenträger zu kommen. Denn der Vatikan, allen voran der Kardinal Stefano di Malatesta, möchte die katholische Kirche um jeden Preis zu alter Stärke zurückführen. Dafür geht er auch über Leichen. Und so entführt er auch den Bruder von Ishikli Caner, einer Agentin und Auftragsmörderin der türkischen Mafia, um sie zur Mitarbeit zu „bewegen“. Kann der MAD, allen voran Ishiklis Freund Peter Roth und seine Partnerin Julia Freudensprung, Ishikli helfen und den Vatikan aufhalten?

Ishikli Caner ist die Protagonistin dieser Reihe. Traumatisiert durch schlimme Erfahrungen in ihrer Kindheit und während ihrer Ausbildung bei den „Grauen Wölfen“, der türkischen Mafia, hofft sie auf Ausstieg und ein besseres Leben. Doch das ist leider gar nicht so einfach und wir verfolgen gespannt, wie sie versucht, trotz aller Widrigkeiten ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und gleichzeitig als Spielball alle Aufträge zu erfüllen. Dabei bewegt sie sich oft geschickt in den Grauzonen ihrer „Auftraggeber“. Peter Roth, ihr guter Freund, ist unser zweiter Protagonist. Ehemals gefeiert Soldat und Journalist schlägt er sich mittlerweile mehr schlecht als recht als Privatdetektiv durch, bis der MAD ihn rekrutiert, um gemeinsam mit der entlassenen Ex-Polizistin Julia Freudensprung in diesem verworrenen Spiel mitzumischen. Da sind unkonventionelle Methoden und Entscheidungen vorprogrammiert.

Die Story selbst ist toll geschrieben und von Anfang an spannend. Trotz der vielen beteiligten Personen und Gruppierungen – türkische Mafia, Vatikan, MAD, CII – und der unterschiedlichen Motive und Hintergründe verliert man als Leser nie den Überblick. Actiongeladene Szenen in Deutschland und Italien lassen beim Leser ein James-Bond-Feeling gemischt mit Dan Browns „Illuminati“ aufkommen. Da muss es für mich als Leser auch nicht immer ganz realistisch zugehen. Hauptsache Spannung ist garantiert. Mir hat das Buch auf jeden Fall viele Stunden Lesespaß geboten.

Fazit:
Wer actionreiche Thriller liebt, James Bond toll findet, Dan Browns „Illuminati“ verschlungen hat und „Agentengeschichten“ schätzt, wird auch bei diesem Buch voll auf seine Kosten kommen. Wer allerdings Realismus in Krimis und Thrillern oder detektivische Aufklärungsarbeit bevorzugt, sollte lieber die Finger davon lassen.

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Veröffentlicht am 20.08.2023

Skurrile Story, ungewöhnliche Ermittler – endlich mal was anderes

Prophet
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„Prophet“ ist der Debütroman des Autorenduos Blaché / MacDonald und nimmt uns auf eine ganz und gar ungewöhnliche Ermittlung zweier Geheimagenten mit, die beide unterschiedlicher und doch ähnlicher kaum ...

„Prophet“ ist der Debütroman des Autorenduos Blaché / MacDonald und nimmt uns auf eine ganz und gar ungewöhnliche Ermittlung zweier Geheimagenten mit, die beide unterschiedlicher und doch ähnlicher kaum sein könnten.

Um was geht es?
Auf einem abgesperrten Militärgelände werden eine Vielzahl an seltsamen Gegenständen gefunden, die spurlos erschienen sind. Jede Menge Kinderspielzeug, aber das Ganze gipfelt in einem plötzlich aufgetauchten Diner, mit einer funktionierenden Pancake-Platte. Und einer Leiche. Das Militär ist ratlos und zieht nun den in Haft befindlich Geheimagenten Sunil Rao als Ermittler hinzu. Dieser bekommt seinen ehemaligen Partner Adam Rubenstein an die Seite gestellt. Ein sehr seltsames Ermittlerpärchen, mit sehr besonderen Talenten und Charaktereigenschaften. Doch werden diese Ihnen beim Lösen des Falles helfen? Und was verheimlicht das Militär?

Mit Sunil Rao und Adam Rubenstein hat das Autorenduo zwei tolle Ermittlertypen geschaffen. Beide passen in keine Schublade, sind durch Erfahrungen und Erlebnisse in ihrer Kindheit und ihrem Leben zu ganz und gar außergewöhnlichen Persönlichkeiten herangereift. Sunil Rao ist zudem noch mit speziellen Talenten gesegnet, die ihm im Verlauf der Story wichtige Dienste leisten. Mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten, um nicht zu spoilern. Doch es ist sehr spannend, wie sich die Beziehung der beiden untereinander im Verlauf des Einsatzes, aber auch zu den zahlreichen Nebencharakteren aus dem Militärumfeld entwickelt.

Die Story selbst ist ebenfalls sehr ungewöhnlich. Ich persönlich habe noch nichts Derartiges gelesen, bin aber sofort von der Idee hinter „Prophet“ und dem weiteren Verlauf dieser Geschichte begeistert gewesen und konnte das Buch kaum noch weglegen. Das Buch ist sehr bildhaft geschrieben, sodass vor meinem inneren Auge durchgehend ein Film ablief. Die Dialoge sind, trotz des Ernstes der Geschichte, mit viel Wortwitz gestaltet und haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Leider weist das Buch einige Längen auf, aber diese fallen für mich persönlich nicht zu sehr ins Gewicht. Mir hat es insgesamt großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich konnte immer kaum erwarten, wie es weitergeht.

Fazit:
Thrillerfans, die gerne mal eine völlig neue, ungewöhnliche Geschichte mit einem skurrilen Ermittlerpärchen lesen möchte und nicht vor bildhaften, etwas längeren Beschreibungen zurückweichen, werden mit „Prophet“ einen ganz und gar außergewöhnlichen Thriller zu lesen bekommen. Aber Achtung, es gibt auch einige relativ detailliert beschriebene Todesfälle, deswegen sollten Leser, mit schwächeren Nerven, besser die Finger davonlassen.

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Veröffentlicht am 08.06.2023

Ein magischer Orden, paranormale Verbrechen – mitten in London

Im Namen des Ordens 1
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„Im Namen des Ordens 1 – Die Asche des Lazarus“ ist der Auftakt einer Buchserie zur gleichnamigen, erfolgreichen Audible-Hörspielproduktion. Unter dem Pseudonym Robin G. Hunter arbeitet eine Autoren-Community ...

„Im Namen des Ordens 1 – Die Asche des Lazarus“ ist der Auftakt einer Buchserie zur gleichnamigen, erfolgreichen Audible-Hörspielproduktion. Unter dem Pseudonym Robin G. Hunter arbeitet eine Autoren-Community an den bereits angekündigten drei Bänden.

Um was geht es?
Der brutale Mord an einer Mutter und ihrem Sohn ruft den Hermetischen Orden auf den Plan. Der Mörder war wohl ein Paranormaler. Caleb, ein junger Vigilant, der zum ersten Mal ein Ermittlerteam leitet, eilt zum Tatort, um die Spuren zu sichern und dem Täter auf die Spur zu kommen. Doch innerhalb kürzester Zeit geschehen weitere bizarre Verbrechen unterschiedlichster Paranormaler. Was steckt dahinter? Und warum ist die Tatortreinigerin Sally ihm gegenüber so feindlich?

Die Handlung wird durch drei Erzähler vorangetrieben. Da ist zum einen der junge Vigilant Caleb, der sich als ehrgeiziger junger Leiter eines Ermittlerteams seine Sporen verdienen möchte. Der zweite Handlungsstrang wird aus der Perspektive von Sally erzählt, eine Waise, die im hermetischen Orden aufgewachsen ist und dort mittlerweile als Dienstmädchen und Tatortreinigerin arbeitet. Sie ist clever, hat ein großes Herz und bricht gerne die eine oder andere Regel. Der dritte Erzähler ist Lady Kaitlin, die Bibliothekarin des Ordens. Sie hat ein schier unermessliches Wissen, auch über schwarze Magie, und verfolgt ihre ganz eigenen Pläne, über die an dieser Stelle noch nichts verraten sei.

Das Buch liest sich flüssig und ist sehr bildhaft geschrieben. Zumindest lief vor meinem inneren Auge sofort ein Film ab und ich konnte mir die Schauplätze des Buches sehr gut vorstellen. Ganz zu Beginn des Buches war es für mich etwas verwirrend, da der hermetische Orden gefühlt in der edwardianischen Zeit stehen geblieben ist und wir uns außerhalb des Ordens im modernen London bewegen. Aber schnell habe ich diesen Mix aus Tradition und Moderne lieben gelernt. Die drei Erzählperspektiven sind gut voneinander abgegrenzt und die Wechsel der Erzähler für mich stimmig. Die Wege der Erzähler haben sich geschickt gekreuzt und miteinander verwoben, sodass es für mich als Leser ein Vergnügen war.

Als Leser hat mir der Mix aus Tradition und Moderne, realer Welt und die Welt des Magischen und Paranormalen besonders gut gefallen. Schwarze Magie, weiße Magie, Gut und Böse – wenn ich eines aus dem Buch mitnehme, dann dass es ziemlich viele Grauschattierungen gibt. Mir hat dieses Buch großen Lesespaß und viele spannende Lesestunden in einer toll konstruierten Welt beschert. An der einen oder anderen Stelle haben mir die Hintergrundinformationen gefehlt. Aber ich gehe davon aus, dass wir diese in den nächsten Bänden nach und nach erfahren werden.

Fazit:
Das Buch ist für alle Fans von Fantasyliteratur, egal ob Jung oder Alt bestens geeignet. Robin G. Hunter hat eine faszinierende Parallelwelt im modernen London entworfen, die einen als Leser sofort gefangen nimmt. Ich durfte viele spannende Lesestunden mit dem Buch verbringen und freue mich schon auf die Fortsetzung, die bereits am 30. Juni erscheint.

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