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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2024

Ein spannender Auftakt!

Honesty. Was die Wahrheit verbirgt
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Meine Meinung:

First of all: ich mag das Cover! Ich bin sonst gern der verspielte Typ mit vielen Elementen und ein bisschen Jugendstil. Dieses Cover macht Lust auf mehr und verrät ein nettes Detail der ...

Meine Meinung:

First of all: ich mag das Cover! Ich bin sonst gern der verspielte Typ mit vielen Elementen und ein bisschen Jugendstil. Dieses Cover macht Lust auf mehr und verrät ein nettes Detail der Geschichte, aber trotzdem nicht zu viel davon.

Ich habe, während ich „Honesty“ gelesen habe, einmal mehr festgestellt, dass ich Dystopien sehr mag. Dazu muss ich aber sagen, dass die Vorstellung einer solchen Welt für mich doch ziemlich beängstigend ist. Ich würde in einer solchen Unterdrückung nicht leben wollen, was ich aber auch nicht wirklich vergleichen kann, da die Charaktere keine andere Welt als diese kennen. Der Weltenaufbau hat mich ein wenig an die „Tribute von Panem“ erinnert, wobei die Welt hier auf einem ehemaligen Deutschland basiert und auch dessen Grenzen beibehalten hat. Die Eingrenzungen in verschiedene Ringe und deren einhergehenden Stände fand ich zu der Handlung auch sehr passend! Das ganze System der Veri-Tabs hat die Story für mich sehr spannend gemacht und ich wollte immer wissen, wie sich dieses Gefühl wohl für Mae und die anderen Charaktere ausbreitet.

Ich mochte Mae von Anfang an, auch ihren vollen Namen Maeander fand ich speziell und außergewöhnlich. Alle ihre Geschwister haben so tolle Namen und Nick und Cora fand ich sehr sympathisch. Ich fand es erfrischend, dass ich die Hauptperson sehr mochte und auch die Nebencharaktere mich in ihren Bann gezogen haben. Grayson fand ich am Anfang undurchsichtig (aber das war ja auch beabsichtigt), mochte ihn aber sofort. Dazu finde ich klasse, dass er aschblonde Haare hat, das habe ich bisher eher weniger gelesen!

Der Schreibstil von der Autorin hat mich durch das Buch getragen. Er war leicht verständlich und doch schön bildhaft, so dass ich mir die Welt in weiter fiktiver Zukunft sehr gut vorstellen konnte. Es gab nicht zu viele detaillierte Beschreibungen, sie waren alle in dem richtigen Maß, so dass es mir Spaß gemacht hat. Zum Anfang hatte mich die Geschichte sofort in Beschlag genommen, ich wollte mehr über die Menschen, die Umstände erfahren und konnte kaum aufhören, zu lesen. Im mittleren Teil hat sich die Handlung für mich ein wenig gezogen, da sie nur an einem Ort gespielt hat und ich es immer schwierig finde, die Spannung dabei zu behalten. Durch einige Ereignisse hat die Handlung wieder an Fahrt aufgenommen und zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse und ich saß fassungslos vor dem beendeten Buch. Dazu gab es einen echt miesen Cliffhanger und wir müssen uns leider noch gedulden, eh wir den zweiten Teil der Trilogie lesen dürfen (was ziemlich fies ist).

Fazit:

Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil, weil ich Mae echt in Herz geschlossen habe und ich nicht erwarten kann, weiter zu machen, da ich unbedingt wissen muss, wie sich ihre Geschichte und auch sie als Charakter weiter entwickelt! Ich ziehe ein wenig in der Wertung ab, da ich mir in der Mitte des Buches ein wenig mehr Spannung gewünscht hätte. Dieser tolle Auftakt bekommt von mir eine klare Leseempfehlung, da die Autorin hier eine ganz besondere Welt geschaffen hat, die es weiter zu erkunden gilt.

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Veröffentlicht am 03.02.2024

Ein tolles Jugendfantasy Buch :)

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
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Meine Meinung:

Ich muss gestehen, dass ich das Buch lange gemieden habe, weil ich das Cover sehr sehr furchtbar finde. Als es mir dann aber mehrmals empfohlen wurde, habe ich es nun endlich gelesen.

Ich ...

Meine Meinung:

Ich muss gestehen, dass ich das Buch lange gemieden habe, weil ich das Cover sehr sehr furchtbar finde. Als es mir dann aber mehrmals empfohlen wurde, habe ich es nun endlich gelesen.

Ich war mir in den ersten Seite nicht klar, welches Mysterium sich hinter Amaia und ihrer Familie verbirgt. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch, da sie mir sehr reif vorkam für eine 16-Jährige. Zugegeben klärt sich auch, dass sie eigentlich schon älter ist. Zu den anderen Geschwistern hatte ich leider keinerlei Bindung (bis auf Moe). Den männlichen Hauptcharakter Noar hab ich sofort geliebt. Er hat diese gewisse Art von Schneid und Humor, die ich liebe und die mich schwach machen (da ziehe ich mit der Protagonistin gleich).

Der Schreibstil war für mich flüssig zu lesen und die Autorin schaffte es durch diese Leichtigkeit, Cassardim zu einem echten Pageturner für mich zu machen! Ich fand ihre Beschreibungen genau am richtigen Maß, nicht zu ausführlich und nicht zu wenig, genau richtig für meine eigene Vorstellungskraft.

Genauso amüsant wie genial fand ich die Kapitelüberschriften, die sich jedes Mal bewahrheitet haben. Die Welt von Cassardim ist atemberaubend und ich bin gern dort zu Besuch gewesen. Leider ist auch diese Welt nicht vor Intrigen und Machtspielen gefeit, was jedoch die Handlung so spannend gemacht hat. An Spannung hat es hier nicht gemangelt, ich habe mehrmals nicht gewusst, was vor sich geht und habe die Wendungen beim Lesen so genossen!

Fazit:

Ja, Cassardim ist ein Jugendbuch und das merkt man beim Lesen auch, was ich aber nicht schlimm fand. Wenn ich beim Lesen keine komplizierte High Fantasy erwarte, kann ich mich auch in Jugendfantasy fallen lassen. Ich genieße es und kann mich dabei gut fallen lassen. Der erste Band der Reihe hat mir sehr gefallen und ich freue mich darauf, die weiteren Bände zu lesen.

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Veröffentlicht am 12.06.2023

Die Welt von Laurelin ist toll!

Laurelin – Das Flüstern des Lichts
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Meine Meinung:

Ich weiß, dass es von dieser Reihe bisher zwei Bände gibt, ich habe mich aber für „Laurelin“ entscheiden, weil mir der Klappentext mehr zusagte und ich es cool fand, dass beide Bände unabhängig ...

Meine Meinung:

Ich weiß, dass es von dieser Reihe bisher zwei Bände gibt, ich habe mich aber für „Laurelin“ entscheiden, weil mir der Klappentext mehr zusagte und ich es cool fand, dass beide Bände unabhängig voneinander gelesen werden können.

Die Idee der Flüsterwesen war mir neu und auch das Worldbuilding hatte hier seinen ganz eigenen Charme, den ich sehr gemocht habe. Die Welt aus „Laurelin“ ist anspruchsvoll, aber nicht zu fordernd für den Leser*.

Caroline Brinkmann schafft es wunderbar, das Prinzip: „niemand ist nur gut oder nur böse“, in ihrer Geschichte und bei den Charakteren umzusetzen. Laurelin hat dunkle Facetten, ihr Geheimnis macht sie düster, jedoch trägt sie auch Licht in ihr. Quintus ist ein egoistischer Dieb, der sich nur für sich interessiert und hinter dem doch so viel mehr steckt. Ich konnte beide Hauptcharaktere in ihren Denkmustern auf eine gewisse Weise verstehen.

Auch ist mir aufgefallen, dass Amsterlock ziemlich viele Parallelen zu Großstädten in unserer Realität aufweist. Dort gibt es politische Ungerechtigkeiten, Straftaten, Intrigen, Machtspiele, Unterdrückung und vieles mehr. Daher von mir ein großes Kompliment an die Autorin, der es so gekonnt gelungen ist, diese Themen in ihre Fantasywelt zu integrieren!


Fazit:

Für alle Leser, die Urban Fantasy mit einem Hauch Gesellschaftskritik und ambitionierten Hauptcharakteren wollen, ist „Laurelin“ genau das Richtige! Das Buch ging mit einem Wimpernschlag zuende und ist so underrated!

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Veröffentlicht am 12.06.2023

Ein sehr gelungener zweiter Teil!

Im Schatten des Schwertes
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Meine Meinung:

Als erstes möchte ich wieder ein bisschen über das Cover schwärmen, da es super zu der Reihe passt und sich gut in das Design von Band 1 eingliedert. Der Einstieg in den zweiten Teil ist ...

Meine Meinung:

Als erstes möchte ich wieder ein bisschen über das Cover schwärmen, da es super zu der Reihe passt und sich gut in das Design von Band 1 eingliedert. Der Einstieg in den zweiten Teil ist mir sehr leicht gefallen, obwohl ich nach dem ersten Band ein wenig gebraucht habe, um ihn zu starten. Der Schreibstil von Julie Kagawa gefällt mir schon seit dem ersten Teil so gut, dass ich auch hier sofort gefesselt war. Er ist unglaublich melodisch und fühlt sich für mich fast wie ein Lied an. Dadurch, dass mir die Welt von Iwagoto nicht mehr fremd war, habe ich mich umso mehr gefreut dorthin zurück zu kehren. Ich kann nur sagen, dass ich alles an dieser Welt liebe! Ich wollte in eine mystische, japanische Welt eintauchen und habe vor ein paar Jahren deshalb beschlossen, die Reihe zu lesen. Auch in diesem Teil ist wieder eine Karte zu der Welt enthalten, die die Charaktere durchstreifen.

Im Vergleich zum ersten Band wurde hier ein wenig Spannung und Pfiff aus der Handlung genommen, wobei mich das persönlich gar nicht gestört hat. „Im Schatten des Fuchses“ war so von Spannung überladen, dass ich mich erst einmal an diese Spannungsentladung gewöhnen musste. Es fühlte sich für mich ein bisschen wie eine große Spannungskurve zum dritten und finalen Band der Reihe an. Es gab ein paar Längen, leider am häufigsten in den Perspeektiven von Hakaimono, auf dessen Sichtweise ich mich am meisten gefreut hatte. Zugegeben war es unglaublich cool, dass wir als Leser zusätzlich die Perspektive eines Geistes erleben durften. Das fand ich ungemein erfrischend. Außerdem bekommt man als Leser einen sehr guten Eindruck davon, wie böse, aber gleichzeitig humorvoll er ist. Die guten Charaktere kann man nur mögen, ich kann mich fast nicht entscheiden, wen ich am liebsten hab (obwohl es da natürlich einen Favoriten gibt). Yumeko ist als Protagonistin in manchen Situationen etwas naiv, aber ich glaube, dass das die Last des Hauptcharakters* ist.


Fazit:

Ich habe den zweiten Teil sehr geliebt, auch wenn er etwas schwächer war, als der erste. Das Ende hat mich stark getroffen und durch diesen absolut miesen Cliffhanger bin ich gewillt, sofort weiter zu lesen! Ich bin sehr gespannt auf das große Finale und ob es meine Liebe für den ersten Band noch übertreffen kann. Es gibt von mir auch für den zweiten Teil eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 10.12.2021

Eine spannende wahre Begebenheit, die mich nicht mehr losgelassen hat

Der Ruf der Stille
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WORUM GEHT’S:

Chistopher Knight überlebt 27 Jahre allein in einem Wald in Bundesstaat Maine, USA. Er stiehlt die Nahrungsmittel, die er benötigt aus Ferienlagern und Ferienhütten einiger Urlauber. Dort ...

WORUM GEHT’S:

Chistopher Knight überlebt 27 Jahre allein in einem Wald in Bundesstaat Maine, USA. Er stiehlt die Nahrungsmittel, die er benötigt aus Ferienlagern und Ferienhütten einiger Urlauber. Dort in seinem einfachen Lager übersteht er die härtesten Winter – bis er gefasst wird…

MEINE MEINUNG:

Ich hatte eine andere Vorstellung dieses Buchs. Ich hatte die romantische Idee, dass ich als Leser einen eremitischen Alltag bekomme, bei dem ich mit träumen kann, Christopher Knight beim Angeln, Wandern, kochen zuschauen kann. Jedoch deutete schon das erste Kapitel darauf hin, dass das Buch ganz anders verläuft, als ich mir erhofft hatte.
Michael Finkel erzählt die Geschichte des Christopher Right in einem tatsächlich sehr spannenden biographischen Ansatz. Ich hatte ein wenig meine Zweifel, ob mir diese Art der Geschichte gefallen würde, das meiste besteht aus Anekdoten aus Knights Leben, die Finkel dem Leser näher bringt. Der Autor fügt auch Details aus der Vergangenheit von Knight ein, die er aus den Gesprächen mit dem Eremiten erfahren hat.
Im Allgemeinen sucht der Autor sehr oft nach dem „Warum“. Wie kommt ein 20jähriger auf die Idee, urplötzlich im Wald zu verschwinden und fast 3 Jahrzehnte vollkommen unentdeckt zu bleiben.
Die Art, wie Christopher Knight die Welt und sein Lager sieht, ist für mich in einigen Punkten nachvollziehbar. Jeder Mensch hat eine soziale Batterie und eine Akzeptanz anderer Menschen. Bei jedem fällt dies anders aus und die soziale Batterie von Christopher Knight war leer und wollte sich auch nicht wieder auffüllen.
Die Wildnis hat Christopher Knight einige Vorteile und Nachteile beschert. In den 27 Jahren ist er nie krank gewesen, nicht eine einzige Erkältung hat er sich laut seinen eigenen Aussagen eingefangen. Der Nachteil der vielen Jahre allein war seine Zahnhygiene, geputzt hat er seine Zähne aber ist nie bei einem Zahnarzt gewesen.
Ich finde den Schreibstil sehr interessant, es ist etwas vollkommen anderes als ich sonst lese. Normalerweise bin ich absolut nicht der Typ für Biographien, obwohl ich mir ja auch eigentlich etwas anderen bei dem Buch vorgestellt habe. Aber es war gut für mich, einmal in so eine Geschichte einzutauchen, die Tatsache, dass diese Geschichte wirklich jemand durchlebt hat, geht mir noch nicht wirklich in den Kopf.
Ich hatte am Anfang Bedenken, da das Buch sehr kurz ist, jedoch ist es für diese Art der Handlung vollkommen ausreichend, viel mehr Seiten hätten das Ganze dann doch zu langatmig werden lassen.
Dieses Buch regt absolut zum Nachdenken an.

FAZIT:

Ich kann Michael Finkel verstehen, dass er die Geschichte von Christopher Knight niederschreiben wollte. Ich selbst kann mir nicht vor stellen, wie es ist, 27 Jahre lang in diesem Wald zu leben, zumal dort im Winter oft -30 Grad herrschen können. Ich mag es sehr, in der Stille der Natur zu sein, ich werde oft in solchen Momenten sehr inspiriert. Trotzdem brauche ich die Stadt und deren Trubel.
Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen, der sich einmal mit der Stille, der Natur und einer außergewöhnlichen Geschichte vertraut machen möchte. Da an einigen Stellen die Ausführungen des Autors hätten ein wenig kürzer sein können, gebe ich diesem tollen Buch sehr gute 4 Sterne.

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