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Lisa_leselust

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Veröffentlicht am 14.06.2023

Aufregender Roman mit schönem Setting

Where have the Stars gone
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In diesem Buch geht es um Saga, eine junge Musikerin, die ihren Duettpartner und besten Freund bei einer Hilfeleistung verloren hat. Für sie brach dadurch eine Welt zusammen und auch Monate später hat ...

In diesem Buch geht es um Saga, eine junge Musikerin, die ihren Duettpartner und besten Freund bei einer Hilfeleistung verloren hat. Für sie brach dadurch eine Welt zusammen und auch Monate später hat sie immer noch nicht aus dem Loch gefunden und kann ihn loslassen. Deswegen begibt sie sich als Helferin zu Freunden bei den isländischen Highlands, um dort auf andere Gedanken zu kommen. Anfangs wird sie immer wieder von der Trauer überwältigt und ist auch kurz davor, das Projekt abzubrechen, bis ein Freund ihr zeigt, wie er mit der Trauer um Ingvi umgeht. Dadurch bleibt sie doch länger in den Highlands und lernt den amerikanischen Musiker Tyler kennen.
Was für ein trauriges Buch. Ich musste bei den ersten Seiten schon mit meinen Tränen kämpfen. Mir tat Saga so unendlich leid und doch habe ich großen Respekt davor, wie sie sich, mit so einem großen Verlust, weiter durch ihr Leben kämpft. Ihre Gefühle waren von Anfang an greifbar und nachvollziehbar.
Auch das, dass Tyler und Saga sich langsam annäherten und ihre Ängste und Gedanken miteinander teilten und sich gegenseitig immer mehr vertrauten gefiel mir besonders gut.
Der Ort, in dem die Geschichte spielt, gefiel mir sehr gut, da ich bis jetzt noch gar nichts über die isländischen Highlands gelesen habe. Ich habe manche Orte immer wieder gegoogelt, wie sie aussahen und nach dem Roman habe ich auch erstmal nach Wanderrouten in den Highlands geschaut, da ich dadurch richtig Lust auf wandern und die Weite hatte. Vielleicht findet sich auch irgendwann mal Zeit, dieses Land auch live kennen zu lernen.
Fazit: Mir gefiel der Roman nicht nur wegen des wunderschönen Settings, die Lust auf Wandern, sondern auch, weil er sehr leicht geschrieben wurde.

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Veröffentlicht am 23.06.2023

Jugendroman

Kiss the Bodyguard, Band 2 - Kiss Me Twice
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In diesem Band ist es genau umgekehrt. Wir haben einen weiblichen Bodyguard, die durch Zufall einen Prinzen beschützt.
Eigentlich wollte sie nur Urlaub bei Freunden machen, als sie am Flughafen zufällig ...

In diesem Band ist es genau umgekehrt. Wir haben einen weiblichen Bodyguard, die durch Zufall einen Prinzen beschützt.
Eigentlich wollte sie nur Urlaub bei Freunden machen, als sie am Flughafen zufällig auf den Prinzen trifft und ihn vor den Reportern und Schaulustigen abschirmt ohne zu wissen, wen sie hier eigentlich genau beschützt.
So wie auch in Band 1 hat mich der 2. Band sofort gepackt und ich konnte das Buch kaum weglegen. Ich fand es auch gut, dass die Hauptcharaktere von Band 1 in diesem Roman wieder eine Rolle spielten und miteingebunden wurden.
Die Protagonistin, Silver, ist eine starke Persönlichkeit, die nicht viel von Royals oder Etikette hält. Sie hat ihre Eltern schon sehr früh verloren und hat sich ihr Leben selbst aufgebaut. Doch wer immer für sie da war, war Ryans Familie und deswegen stand für sie auch schnell fest, dass sie auch mal eine Ausbildung zum Bodyguard machen wird. Also so gar nicht Mädchen-like.
Auch der Schluss war wieder Haaresträubend und Nervenaufreibend. Ich hatte bis dato nicht damit gerechnet.
Ich fand insgesamt die Charaktere wieder sehr gut ausgearbeitet und der Schreibstil wieder sehr gut. Von Schmunzeln bis zu Tränen gerührt war in diesem Band wieder alles dabei und ich könnte mich gar nicht entscheiden, welchen der bisherigen beiden Bände ich bis jetzt am Besten finde. Deshalb bekommen sie von mir auch die gleiche Bewertung.
Fazit: Dieser Roman ist für alle etwas, die gerne ein Buch mit starken Persönlichkeiten lesen möchten. Auch wieder mit viel Herzschmerz, Freundschaft und Intrigen mit einem Twist am Ende.

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Veröffentlicht am 23.06.2023

Ein Historischer Roman über Verluste, Gewinne und schmerzliche Erfahrungen.

Triumph des Himmels
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Es geht um eine Rallye um 1925 bei der jeder Besitzer eines Automobils sein Glück versuchen kann um zu gewinnen und eine naive Reporterin, die dachte, sie könnte ihrer Karriere einen Schub geben, indem ...

Es geht um eine Rallye um 1925 bei der jeder Besitzer eines Automobils sein Glück versuchen kann um zu gewinnen und eine naive Reporterin, die dachte, sie könnte ihrer Karriere einen Schub geben, indem sie darüber berichtet.
Ich fand den Roman sehr gut Geschrieben und sehr spannend. Auch wenn es Anfangs schwierig war, sich die einzelnen Personen und deren Lebenslauf zu merken, kam man irgendwann schon rein. Tipp: Auf den letzten Seiten sind nochmal kurze Biografien zu den einzelnen Personen zu finden. Die Autorin verfasste das Buch so, dass pro Kapitel immer eine andere Person die Hauptperson war und am Anfang eines jeden Kapitels ein kleiner Text in Form von Liedtext, Gedicht oder eines Spruches versehen war. Die einzelnen Hauptfiguren haben mir auch sehr gut gefallen mit ihren Charakteren und ihren Geschichten, was auch oft eins zum anderen führte und doch wieder rauskam, wie die eine Person zu der anderen stand. Und glaubt mir: Es ist wirklich Unvorhersehbar. Und so habe ich das Buch, was mit 575 Seiten nicht gerade wenig war, innerhalb von ein paar Tagen verschlungen und kann es jedem weiterempfehlen, der selbst auch gerne Nachkriegsgeschichten mit dem Hang zum Krieg liest.
Das Buch war zum Teil auch sehr traurig, aber beinhaltet auch sehr viel Wahres. Es hat also einen sehr Gefühlvollen Charakter.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Politischer Roman

Yellowface
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Kurz zum Buch: In diesem Roman geht es um die Autorin June Hayward, die den Unfalltod ihrer Freundin Athena Liu miterlebt. June und Athena kennen sich schon seit der Uni und verfolgen das gleiche Ziel: ...

Kurz zum Buch: In diesem Roman geht es um die Autorin June Hayward, die den Unfalltod ihrer Freundin Athena Liu miterlebt. June und Athena kennen sich schon seit der Uni und verfolgen das gleiche Ziel: Berühmte Autorinnen zu werden. Athena ist auf dem Besten Weg dorthin und bei June mag es nicht wirklich funktionieren. Sie ist auch sehr Eifersüchtig auf Athena und ringt oft mit ihren Gefühlen über sie. So ist sie einerseits ihre einzige Freundin, die sie versteht aber andererseits hat sie das Gefühl, dass Athena ihr oft auch nicht richtig zuhört. Und so Entscheidet sich June, nach dem Tod ihrer Freundin, ihr Manuskript zu stehlen und es im Namen ihres neuen Künstlernamens Juniper Song zu veröffentlichen, in der Hoffnung, dass dies niemals rauskommt.
Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, da es hier auf Instagram auch ziemlich gehyped wurde, aber ich wurde leider etwas enttäuscht, da ich mehr von dem Buch erwartet habe.
Klar ist es spannend zu sehen, wie viel Mühe sich June gibt, dass dieses Geheimnis nie ans Licht kommt und selbst nochmal extrem viel Arbeit in den Roman reinsteckt bis er veröffentlicht wird und dass sie sich immer wieder einredet, dass sie das auch verdient hätte, aber mir wird in diesem Buch auch etwas zu viel über den Chinesischen Arbeitskorps beschrieben, was man hätte auch kürzen uns sich mehr aufs Wesentliche - Junipers persönliche Gefühlswelt - konzentrieren können, wobei wir schon beim nächsten Thema sind. June ist für mich ein Charakter mit zwei verschiedenen Gesichtern. Schon von Anfang an. So mag sie Athena, nicht nur weil sie ihre einzige richtige Freundin ist, aber andererseits verachtet sie ihre Freundin und gönnt ihr ihren Erfolg nicht. So ziehen sich die beiden gegensätzlichen Charakterzüge durchs komplette Buch. Einerseits fühlt sie sich schuldig und ist oft kurz davor, es zu beichten, andererseits meint sie, dass sie diesen Erfolg verdient hat und so viel Arbeit in den Roman gesteckt hat.
Was ich auch etwas schade finde, ist der abrupte Schluss. Es bleiben noch so viele Fragen offen, die nicht geklärt wurden.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Guter Abschluss

Die Wahrhaftige (Die sieben Königreiche 4)
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Kurz zum Buch: Es wird ein neues Land entdeckt mit vielen Sachen, die Bitterblue noch nicht kannte. Selbst die Sprache ist anders und es scheint, dass sie Technologisch fortgeschrittener sind. Bitterblue ...

Kurz zum Buch: Es wird ein neues Land entdeckt mit vielen Sachen, die Bitterblue noch nicht kannte. Selbst die Sprache ist anders und es scheint, dass sie Technologisch fortgeschrittener sind. Bitterblue ist höchst neugierig und lernt auch die neue Sprache um sich mit den Bewohnern Winterburgs verständigen zu können. Sie wird auch immer wieder eingeladen, nach Winterburg zu reisen, aber bis jetzt hat sie immer abgelehnt. Als aber plötzlich Gesandte Bitterblues unter mysteriösen Umständen verschwinden und ertrinken, möchte sie doch herausfinden was dort vor sich geht und so begibt sie sich auf die Reise nach Winterburg. Doch leider kommt Bitterblue nicht wie geplant mit dem Schiff an, sondern geht bei einem hohen Wellengang über Bord. Jeder erklärt sie für Tot und Giddon ist höchst Traurig.
Wieder ein packender Fantasyroman, der wieder viele Geheimnisse offenbart. Ich fand den Wechsel in den einzelnen Kapiteln zwischen den einzelnen Kapiteln wieder sehr spannend und so wird auch eine junge Winterburgerin zu einer spannenden Protagonistin, die herausfinden will, was in ihrer Familie bzw in ihrer Stadt vor sich geht und vor den anderen Bewohnern verborgen wird.
Die Autorin konnte die einzelnen Szenen richtig gut beschreiben, sodass dem Leser es leichter fiel, sich das alles gut vorzustellen.
In diesem Teil wird es aber vor allem sehr politisch, was mich nich abholen konnte.
Ich finde aber die Entwicklung bei Bitterblue als auch bei Giddon spannend zu lesen. So ist Bitterblue als sie zum ersten Mal in der Reihe erwähnt wurde, noch ein kleines schüchternes Mädchen. Und jetzt ist sie einfach schon eine thoughe Königin, die genaue vorstellungen hat, was sie möchte und es auch den Betroffenen spüren lässt. Dennoch ist sie sehr einfühlsam und kann gut mit Gefühlen anderer umgehen. Giddon wurde jetzt zu einem Mann, der Bitterblue heimlich verehrt und diese Heimlichtuerei wird ihm bei diesem Band zu einem Verhängnis. Giddon ist sehr Hilfsbereit und immer für einen da, genau so ein Mensch, den eine Königin braucht.
Fazit: Nicht mein Liebling der Reihe, trotzdem guter Abschluss.

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