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Veröffentlicht am 28.06.2023

sehr berührende und interessantes Buch

Das Mädchen mit dem Drachen
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„Das Mädchen mit dem Drachen „ ist das dritte Buch der Autorin und ich habe es genauso gern gelesen,wie die Vorgängerbände.Laetitia Columbani stellt immer Frauen in den Fokus ihrer Geschichten,so auch ...

„Das Mädchen mit dem Drachen „ ist das dritte Buch der Autorin und ich habe es genauso gern gelesen,wie die Vorgängerbände.Laetitia Columbani stellt immer Frauen in den Fokus ihrer Geschichten,so auch in diesem Buch,das in Indien spielt.

Lena ist nach dem Tod ihres Mannes nach Indien gefahren,ein Urlaubsziel,das sie eigentlich mit ihrem Mann erkunden wollte.Jetzt ist sie allein dort angekommen in einem schlechten emotionalen Zustand.Als sie eines Tages ins Meer hinausschwimmt ist dieTrömung des Meeres so groß,dass sie nicht zurückkommt,sie droht zu ertrinken.Ein kleines Mädchen mit einem Drachen,das sie zuvor am Strand beobachtet hat,wird zu ihrer Lebensretterin ,zusammen mit Preeti,einer jungen Frau,die sich zur Aufgabe gemacht,junge Inderinnen zu beschützen,unter anderem auch dadurch,dass sie sie in Selbstverteidigung unterrichtet.Durch die Begegnung dieser beiden Mädchen,verändert sich das Leben von Lena grundlegend.Auch sie setzt sich für die jungen Inderinnen ein,die der untersten Kaste angehören und keinerlei Rechte in ihrem Land haben.Durch die Gründung einer Schule will Lena sie aus ihrem Elend herausholen.

Dieses Buch bringt dem Leser das Leben der indischen Frauen sehr nahe.Es erzählt über die Ingerehtigkeiten in diesem Land,denen die Frauen,vor allem der unteren Kasten ausgesetzt sind,aber auch über die Schwierigkeiten ,den Mädchen Bildung möglich zu machen.

In einer sehr empathischen Art und Weise erzählt die Autorin ihre Geschichte,die mich sehr berührt hat und die ich sehr gerne weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 28.06.2023

Geschichte eines bewegten Lebens

Der Ruf des Eisvogels
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" Der Eisvogel"ist ein Buch. das über eine Frau berichtet, die versucht in den fünfziger Jahren für ihre Selbstständigkeit und Unabhängigkeit zu kämpfen, es erzählt aber auch über eine verkappte Liebesgeschichte.

Olga ...

" Der Eisvogel"ist ein Buch. das über eine Frau berichtet, die versucht in den fünfziger Jahren für ihre Selbstständigkeit und Unabhängigkeit zu kämpfen, es erzählt aber auch über eine verkappte Liebesgeschichte.

Olga wird 1925 als zweites Kind der Familie Blume in Ginsterburg in der Uckermark geboren. Ihre Mutter stirbt bei ihrer Geburt und das prägt Olgas Leben maßgeblich mit, weil sie sich selbst die Schuld am Tod ihrer Mutter gibt. Auch ihr Vater wendet sich von ihr ab, was ihre Schuld noch größer werden lässt. Doch Gott sei Dank hat Olga einen liebevollen Großvater, der ihr die Liebe zur Natur und zur Medizin nahe bringt. Durch ihn wächst in ihr der Wunsch Ärztin zu werden. Zu dieser Zeit ein nicht einfaches Unterfangen. Auch mit der Liebe läuft es holprig.Da sie es allen anderen recht zu mache möchte, bleiben Olga`s Wünsche manchmal auf der Strecke, was ihr Leben maßgeblich beeinflusst.

Dieses Buch liest sich flüssig und spannend, wenn man den klein wenig zähen Anfang hinter sich gebracht hat.Zeitgeschichte findet sich in diesem Buch genauso wie eine Liebesgeschichte und ein Geheimnis, das erst sehr spät ans Tageslicht kommt.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Die Figur der Olga hat mir sehr gut gefallen, wird sie doch als eine mutige, charismatische Frau dargestellt.

Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen und ich empfehle es gerne w

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Veröffentlicht am 28.06.2023

gelungen

Marzahn, mon amour
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„Marzahn mon amour“ ist ein kleiner Band voller interessanter Geschichten über die Bewohner des Ostberliner Wohnviertel Marzahn. Die Schriftstellerin beschreibt ihre Kunden sehr liebevoll und ihre Lebensgeschichten ...

„Marzahn mon amour“ ist ein kleiner Band voller interessanter Geschichten über die Bewohner des Ostberliner Wohnviertel Marzahn. Die Schriftstellerin beschreibt ihre Kunden sehr liebevoll und ihre Lebensgeschichten völlig wertfrei. So manches Mal musste ich schon schlucken, dennndie Geschichten haben mich berührt, aber teilweise auch zum Lachen gebracht.

Ein nettes kleines Buch für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 28.06.2023

dieses Buch lässt niemanden unberührt

Warten auf ein Wunder
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„Warten auf ein Wunder“ ist mein zweites Buch dieser Autorin und es hat mich genauso gefesselt, wie das erste. Die Autorin behandelt in diesem Buch ein Thema , was keine Frau unberührt lassen wird. Es ...

„Warten auf ein Wunder“ ist mein zweites Buch dieser Autorin und es hat mich genauso gefesselt, wie das erste. Die Autorin behandelt in diesem Buch ein Thema , was keine Frau unberührt lassen wird. Es geht um ungewollte und gewollte Schwangerschaft.

Angesiedelt ist das Buch in Irland 1975 und 2010. Es werden die Schicksale verschiedener Frauen beschrieben, die entweder ungewollt schwanger werden , wie Catherine 1975, die daraufhin in ein Heim für ledige Mütter kommt, was von der Kirche geführt wird, oder die alles riskieren , um schwanger zu werden. Ihre Ehen, ihre Beziehungen , ihre Karrieren und ihre Gesundheit.

Mit einer Empathie, die ihresgleichen sucht, schildert die Autorin das Leben dieser Frauen, wobei mich die Geschichte von Catherine am meisten berührt hat, aber auch die Geschichten der anderen Frauen, die alles versuchen, um das zu bekommen , was anderen selbstverständlich erscheint, nämlich Mutter zu werden, hat mich teilweise erschüttert, habe ich doch selbst drei Söhne und nie Probleme gehabt schwanger zu werden.Um so wichtiger finde ich es , sensibel mit der Frage umzugehen „Na, wollt ihr denn bald Kinder.“ Man weiß nie, was man damit lostritt.

Das Buch habe ich in wenigen Tagen durchgelesen, weil es mich nicht nur sehr angesprochen hat, sondern auch toll und flüssig geschrieben ist. Der Schluss war für mich ein bisschen zu dick aufgetragen, aber trotzdem empfinde ich dieses Buch als absolutes Lesehighlight.

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Veröffentlicht am 28.06.2023

wie die Natur bei der Gesundung hilft

Apfeltage
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Als ich das Buch „Apfeltage „ begann, hatte ich mich auf eine leichte, unterhaltsame Geschichte eingestellt und bekam doch so viel mehr.

Amande verliert bei einem Verkehrsunfall ihren Mann, er wollte ...

Als ich das Buch „Apfeltage „ begann, hatte ich mich auf eine leichte, unterhaltsame Geschichte eingestellt und bekam doch so viel mehr.

Amande verliert bei einem Verkehrsunfall ihren Mann, er wollte nur kurz einen Schlüssel abgeben und kommt nicht wieder. Amande, im siebten Monat schwanger , ist so traumatisiert, dass bei ihr vorzeitige Wehen auftreten und sie auch noch ihre Tochter verliert.
Sie beschließt sich von der Welt zurückzuziehen und vergräbt sich in einem abgelegenen Haus in der Auvergne.Sie schließt die Fensterläden, isst nur das Nötigste und verschläft , dank Schlaftabletten die Tage, nachdem sie lange Zeit nicht schlafen konnte. Sie blockt jegliche Kontakte ab, bis sie die Gartenkalender der Vorbesitzerin findet, die nach dem Tod ihres Mannes einen Apfelbaum pflanzte und einen Garten anlegte. Anhand von Rezepten und Anweisungen für Pflanzzeit und Gartenpflege, fängt auch Amande an ihre ersten Schritte hin zur Gesundung zu gehen. Sie erlebt das Leben mit und von der Natur als inspirierend und merkt, wie es ihr von Tag zu Tag besser geht und sie wieder langsame Schritte zurück ins Leben geht.

Die Schilderungen in diesem Buch fand ich wirklich sehr berührend. Die Phasen der Trauer wurden wirklich gut beschrieben und der langsame Prozess der Gesundung war treffend geschildert. Für mich war es dadurch nicht nur ein Buch, dass Trauer beschreibt, denn auch die gehört zu unserem Leben dazu, sondern es hat auch viel Hoffnung ausgestrahlt und hatte auch gewisse spirituelle Aspekte, die während einer Trauerverarbeitung durchaus hilfreich sein können.

Auch wurde diese Geschichte für mich sehr realistisch beschrieben, ohne zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken.

Für mich, trotz des traurigen Themas ein sehr gelungenes Buch.

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