Wir lieben Fantasybücher und Amaris Geschichte hat uns richtig gut gefallen.
Amari ist eine Außenseiterin an ihrer Schule, wird gemobbt und hat zusätzlich ein schweres Schicksal zu tragen, denn ihr geliebter ...
Wir lieben Fantasybücher und Amaris Geschichte hat uns richtig gut gefallen.
Amari ist eine Außenseiterin an ihrer Schule, wird gemobbt und hat zusätzlich ein schweres Schicksal zu tragen, denn ihr geliebter großer Bruder ist verschwunden. Amari ist überzeugt, dass er noch am Leben ist und will ihn finden.
Zum Glück findet sie in seinem alten Zimmer plötzlich einen Hinweis, der sie in eine fantastische, magische Welt zieht. Amari ist hier etwas ganz Besonderes, bleibt aber leider weiter unfreiwillig eine Außenseiterin. Doch zum ersten Mal findet sie eine gute Freundin und noch viel wichtiger: Hinweise auf ihren verschwundenen Bruder.
Die Geschichte ist spannend erzählt und hat sehr viele außergewöhnliche Ideen bei denen Magie, Superkräfte und modernste Technologie miteinander verbunden werden. Amaris ist eine starke, vielschichtige Persönlichkeit, die Leser*innen mit ihrer Geschichte in den Bann zieht.
Wir hatten viel Freude beim Lesen und empfehlen das Buch für alle Kinder ab 10 Jahren.
Allein das schöne Cover des Buches hat uns sehr neugierig auf die Geschichte gemacht, denn fantastische Tiere wie Pegasus und Phönix mögen wir sehr gerne. Außerdem haben wir uns gefragt, warum das Mädchen ...
Allein das schöne Cover des Buches hat uns sehr neugierig auf die Geschichte gemacht, denn fantastische Tiere wie Pegasus und Phönix mögen wir sehr gerne. Außerdem haben wir uns gefragt, warum das Mädchen so ernst wirkt?
Edith hat es tatsächlich nicht leicht auf dem strengen Mädcheninternat. Als ihre Eltern spurlos verschwinden wird sie für die Sommerferien kurzerhand zu einem ihr unbekannten Onkel geschickt. Dort angekommen erfährt Edie endlich den Grund für ihre ständigen Kopfschmerzen: sie hat eine besondere Gabe, denn sie kann telepathisch mit Tieren kommunizieren. Außerdem bemerkt sie schnell, dass in der Pilgrims Tierklinik ihres Onkels nicht nur normale Tiere behandelt werden sondern auch fantastische Tiere wie ein Pegasus. Doch ihr erstes Abenteuer lässt Edie noch viel mehr Geheimnisse entdecken, denn es gibt Menschen, die die Fabelwesen bedrohen und vielleicht kann sie mit ihrer Gabe helfen, die Wesen zu retten.
Gut gefallen hat uns die Geschwindigkeit der Geschichte. Sie lässt uns am Anfang Zeit, Edie und ihr außergewöhnliches Talent kennenzulernen, bleibt dabei aber durchweg flüssig erzählt und interessant geschrieben. Wir haben die Möglichkeit, den anderen sehr sympathischen Figuren, wie dem anfangs etwas mürrischen Onkel, seinem Hund Arthur und den anderen helfenden Händen und Flügeln in Ruhe zu begegnen. Nach etwa der Hälfte des Buches geht das Abenteuer so richtig los: es wird stürmisch, spannend und gefährlich. Edie besticht dabei mit ihrer ruhigen Art, ihrer tiefen Zuneigung zu allen Tieren und fantastischen Wesen und ihrem Mut in brenzligen Situationen.
Uns hat das Buch sehr gut gefallen. Es werden am Ende nicht alle Geheimnisse gelüftet, daher ist wohl mit einem weiteren Band zu rechnen, auf den wir uns schon jetzt freuen.
Leseempfehlung für alle tierliebenden Leser*innen ab ca. 10 Jahren.
Sachbilderbücher sind bei uns sehr beliebt. Die Biographiereihe „Jede'r kann die Welt verändern“ haben wir neu für uns entdeckt. Besonders der Comic-Stil ist für Kinder ab 7 Jahren sehr ansprechend.
Marie ...
Sachbilderbücher sind bei uns sehr beliebt. Die Biographiereihe „Jede'r kann die Welt verändern“ haben wir neu für uns entdeckt. Besonders der Comic-Stil ist für Kinder ab 7 Jahren sehr ansprechend.
Marie Curie kannten meine Kinder schon, trotzdem haben wir viele neue Informationen aus dem Buch mitgenommen. Wir lernen nicht nur Marie, sondern auch ihre Familie kennen und erfahren sogar was sie als Kind gerne gemacht hat. Kinder können sich dadurch sehr gut mit ihr identifizieren und für sich selbst entdecken, dass sie vielleicht Wissenschaftler*innen werden könnten. Auch Marie Curies spätere wissenschaftliche Arbeit wird für Kinder sehr verständlich erklärt.
Der Comic-Stil hat meinen Kindern (5 bis 10 Jahre) besonders gut gefallen. Es sind einige lustige Elemente eingebaut, aber auch ernste Themen, wie die schwierigen Lebensverhältnisse werden kindgerecht übermittelt.
Toll ist auch der kurze Zeitstrahl am Ende des Buches mit Fotos von Marie, der noch einmal alle wichtigsten Ereignisse ihres Lebens zusammenfasst.
Wir hatten sehr viel Freude an dem Buch und werden uns mit Sicherheit auch noch weitere Bücher der Reihe anschauen.
Was für ein unglaublich spannender Umweltkrimi. Wir konnten das Buch nicht mehr weglegen, weil wir von der Reise so gefesselt waren.
Pepe wird mitten in der Nacht von Lärm auf der Straße geweckt. Plötzlich ...
Was für ein unglaublich spannender Umweltkrimi. Wir konnten das Buch nicht mehr weglegen, weil wir von der Reise so gefesselt waren.
Pepe wird mitten in der Nacht von Lärm auf der Straße geweckt. Plötzlich ist ein Oktopus, ein Vertreter der Meere bei den Menschen, in seinem Zimmer, der von Anzugmännern verfolgt wird. Die sind richtig gefährlich und schrecken nicht davor zurück Pepes Wohnung zu stürmen und sein Kinderzimmer auseinander zu nehmen.
Es ist klar, dass der Oktopus Hilfe braucht und Pepe versteckt ihn nicht nur geschickt vor den Anzüglern, er geht sogar, wenn auch etwas unfreiwillig, mit ihm auf eine unglaubliche Reise, die sie bis nach China führt.
Wir haben mit Pepe und Rebo (dem Oktopus) mitgefiebert, über die Anzügler der Müllmafia gelacht, die Erfindungen der Krakauer Connection bestaunt und die fantastische Landschaft in uns aufgesogen. Wir wurden mitgerissen in ein aufregendes Abenteuer, bei dem es nicht nur um die Rettung des Oktopusses geht, sondern vielmehr um den Schutz der Meere.
Die Geschichte fliegt nur so dahin, ist durchgehend spannend, lustig und klasse geschrieben. Absolute Leseempfehlung für alle Kinder ab 10 Jahren (und Erwachsene), die sich auf ein spannendes Abenteuer begeben wollen.
"Let's talk about - Frieden und Kriege" von Dr. Cora Bieß habe ich für meinen 13-jährigen Sohn, aber auch für mich selbst besorgt. Wir reden oft über das Weltgeschehen und haben auch über dieses Buch viel ...
"Let's talk about - Frieden und Kriege" von Dr. Cora Bieß habe ich für meinen 13-jährigen Sohn, aber auch für mich selbst besorgt. Wir reden oft über das Weltgeschehen und haben auch über dieses Buch viel gesprochen, denn es steckt voller interessanter Fakten und Anregungen zum Thema Frieden und Kriege sowie Konflikte im Allgemeinen.
Aufgeteilt ist das Buch in vier Teilbereiche, die alle recht unabhängig voneinander gelesen werden können, was bei einem Sachbuch für Jugendliche positiv ist, da sich jede und jeder das Thema, das gerade am meisten im Kopf herumschwirrt, heraussuchen kann. Die Themenkomplexe teilen sich auf in: (1) Kriege und bewaffnete Konflikte, (2) Flucht und Migration, (3) Frieden und seine Voraussetzungen, (4) Unser Konfliktverhalten.
Jede Doppelseite behandelt eine einzelne Frage zum entsprechenden Thema, wie zum Beispiel: "Welche Auswirkungen hat Krieg?", "Was kann in einem Flüchtlingslager Hoffnung geben?", "Wie hängt Umwelt mit Frieden zusammen?" oder "Wie können wir uns entschuldigen?"
Dabei fordert fast jede Doppelseite die Jugendlichen auf, selbst aktiv zu werden, indem sie über ein Thema weiter nachdenken, recherchieren oder das Gelesene in einer Art Quiz reflektieren. Manche Anregungen haben meinem Sohn und mir sehr gefallen, zum Beispiel die Frage, welches Konflikttier wir selbst sind. Andere waren für uns persönlich weniger interessant, sprechen dafür aber vielleicht Jugendliche an, die eher kreativ veranlagt sind.
Lediglich die Gestaltung und die vergleichsweise kleine Schrift haben uns weniger gut gefallen. Dafür ist das Buch aber inhaltlich komplett überzeugend. Die Erklärungen sind für Kinder ab etwa 12 Jahren sehr gut geeignet. Die Sprache ist verständlich, aber inhaltlich durchaus anspruchsvoll. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die anschließenden Anregungen immer auch zur Reflexion und Verarbeitung des Gelesenen anregen. Außerdem wird so selbst bei den etwas bedrückenderen Themen das Gefühl hinterlassen, dass man selbst immer auch aktiv werden kann.
Besonders den letzten Abschnitt zum Konfliktverhalten fanden wir sehr interessant. Auch theoretische Konzepte werden hier sehr verständlich erklärt. So zum Beispiel das Gewaltdreieck nach Johan Galtung mit der Unterscheidung in sichtbare, direkte Gewalt und unsichtbare, kulturelle bzw. strukturelle Gewalt. Im Anschluss finden sich wieder Fallbeispiele, die dabei helfen, selbst einzuordnen, welche Gewaltform vorliegen könnte.
Ganz besonders gut gefallen hat mir persönlich, dass das Buch nicht nur über Konflikte und Kriege aufklärt, sondern immer auch einen positiven Blick behält. Es vermittelt, was für Frieden wichtig ist und dass es manchmal schon im Kleinen anfängt beispielsweise mit einer ernst gemeinten Entschuldigung.
Wir empfehlen "Let's talk about - Frieden und Kriege" allen Familien mit Jugendlichen, die sich Gedanken über das Weltgeschehen machen. Das Buch liefert nicht nur wertvolles Wissen, sondern auch Gesprächsgrundlagen und Anregungen zum Nachdenken oder Aktivwerden.