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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2023

Besonders Hope hat mich überzeugt

Dream and Dare (Faith-Reihe 3)
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Das Cover von "Dream and Dare" hat mir gleich von Anfang an super gefallen. Ich wäre wohl nicht an diesem Roman vorbeigelaufen.
Sarah Stankewitz hat mit ihrem New Adult Roman "Dream and Dare" ein außergewöhnliches ...

Das Cover von "Dream and Dare" hat mir gleich von Anfang an super gefallen. Ich wäre wohl nicht an diesem Roman vorbeigelaufen.
Sarah Stankewitz hat mit ihrem New Adult Roman "Dream and Dare" ein außergewöhnliches Werk geschaffen, das mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Die beiden Hauptfiguren Isaac und Hope sind unglaublich sympathisch und haben mich mit ihrer fesselnden Geschichte tief berührt.

Besonders Hope hat mich mit ihrer Geschichte zum Nachdenken gebracht. Ihre innere Stärke und Entschlossenheit, trotz schwieriger Umstände an ihren Träumen festzuhalten, haben mich tief beeindruckt. Sarah Stankewitz hat es geschafft, ihre Emotionen und Kämpfe so authentisch darzustellen, dass ich mich mit ihr identifizieren konnte. Hopes Charakterentwicklung im Laufe der Geschichte war einfach mitreißend und ich habe mit ihr mitgefiebert, während sie ihre Ängste überwindet und ihren Weg zum Glück findet.

Auch Isaac hat mich als Charakter fasziniert. Seine Sensibilität und Warmherzigkeit haben ihn zu einer wunderbaren Ergänzung für Hope gemacht. Die Chemie zwischen Isaac und Hope war spürbar, und ihre Beziehung hat mich zutiefst berührt.

Sarah Stankewitz schreibt mit einer erfrischenden Leichtigkeit, die es mir leicht gemacht hat, in die Welt von "Dream and Dare" einzutauchen. Ihr flüssiger Schreibstil und die packende Erzählweise haben mich förmlich durch die Seiten fliegen lassen. Die Dialoge waren lebendig und authentisch, und die Beschreibungen der Umgebungen haben mir ein lebhaftes Bild der Schauplätze vermittelt.

"Dream and Dare" ist ein Buch, das nicht nur eine romantische Liebesgeschichte erzählt, sondern auch wichtige Themen wie Selbstfindung, Mut und die Verfolgung der eigenen Träume anspricht. Es ist eine inspirierende Geschichte, die daran erinnert, dass es nie zu spät ist, an sich selbst zu glauben und für das zu kämpfen, was einem am Herzen liegt.

Ich kann "Dream and Dare" uneingeschränkt empfehlen. Sarah Stankewitz hat mit ihrem einfühlsamen Schreibstil und den fesselnden Charakteren Isaac und Hope eine herzerwärmende Geschichte geschaffen, die mich emotional berührt hat. Dieses Buch ist nicht nur für Fans des New Adult Genres, sondern für jeden, der sich nach einer mitreißenden und inspirierenden Lektüre sehnt.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2023

Eine humorvolle und einfühlsame Auseinandersetzung mit Ängsten

When the Stars Align
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Lydia Schmölzls Roman "When the Stars Align" hat mich von der ersten Seite an mit seiner gelungenen Mischung aus Humor und Einfühlsamkeit begeistert. Besonders beeindruckt hat mich die Art und Weise, wie ...

Lydia Schmölzls Roman "When the Stars Align" hat mich von der ersten Seite an mit seiner gelungenen Mischung aus Humor und Einfühlsamkeit begeistert. Besonders beeindruckt hat mich die Art und Weise, wie die Autorin das Thema Angst behandelt und dabei den Lesern eine unvergessliche Geschichte präsentiert.

Das Cover von "When the Stars Align" ist einfach wunderschön gestaltet und zeigt die Umrisse eines Liebespaares mit goldener Farbe auf blauem Hintergrund. Sieht man das Ganze metaphorisch, so könnte man das Cover so deuten, dass durch die Beziehung zu einer anderen Person, das Dunkle im Leben in der Hintergrund rückt, was auch sehr gut zur Geschichte von "When the Stars Align" passt.

Die Hauptfigur Lola, anfangs noch von vielen Ängsten und Unsicherheiten geplagt, findet in Felix einen außergewöhnlichen Verbündeten. Mit viel Fingerspitzengefühl führt Lydia Schmölzl uns durch Lolas Transformation, indem sie nach und nach mutiger wird. Die Entwicklung ihres Charakters ist wunderschön anzusehen und zeigt, dass man mit Unterstützung und Vertrauen seine Ängste überwinden kann.

Besonders faszinierte mich auch Felix, der trotz seines coolen und oberflächlichen Äußeren einen unglaublich sympathischen Charakter besitzt. Durch seine einfühlsame Art und seine ermutigenden Worte gibt er Lola die nötige Kraft, um sich ihren Ängsten zu stellen. Die Beziehung zwischen Lola und Felix ist authentisch und tiefgründig, was den Lesefluss des Romans ungemein bereichert.

Ein weiteres Highlight des Romans ist die Darstellung von Lolas Mädels-WG. Hier knüpft Lola neue Freundschaften und entdeckt, dass wahre Freunde einen so akzeptieren, wie man ist. Lydia Schmölzl versteht es gut, die Verbundenheit zwischen den Charakteren zu beschreiben und zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie wichtig es ist, in schweren Zeiten aufeinander zählen zu können.

Die humorvollen Elemente des Romans lockern die Geschichte auf und sorgen dafür, dass "When the stars align" zu einer unterhaltsamen Lektüre wird. Die Dialoge sind spritzig und die Situationskomik ist einfach köstlich. Die Autorin schafft es, den Lesern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, während sie gleichzeitig tiefgründige Themen behandelt.

Lydia Schmölzl hat mit "When the stars align" einen Roman geschaffen, der durch seinen humorvollen und einfühlsamen Umgang mit dem Thema Angst begeistert. Die Charakterentwicklung von Lola, ihre Freundschaften und die Beziehung zu Felix sind fesselnd und inspirierend. Der Roman erinnert uns daran, dass wir unsere Ängste überwinden können und dass wahre Freundschaft uns dabei unterstützt, unseren eigenen Weg zu gehen. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die nach einer berührenden und zugleich amüsanten Geschichte suchen.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

traurig zu lesen

Schlaf
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„Schlaf“ von Honor Jones ist ein ruhiger, nachdenklicher Roman, der mich vor allem emotional sehr berührt hat. Die Geschichte ist stellenweise wirklich traurig, weil sie schonungslos zeigt, wie prägend ...

„Schlaf“ von Honor Jones ist ein ruhiger, nachdenklicher Roman, der mich vor allem emotional sehr berührt hat. Die Geschichte ist stellenweise wirklich traurig, weil sie schonungslos zeigt, wie prägend – und verletzend – das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter sein kann.

Im Zentrum steht Margaret, die mit ihren eigenen Töchtern in ihr Elternhaus zurückkehrt, während ihre Mutter im Sterben liegt. Dieses Haus ist kein Ort der Geborgenheit, sondern voller schwieriger Erinnerungen. Ihre Mutter Elizabeth erscheint dabei als kontrollierend und kühl – eine Frau, die mehr Wert auf Haltung und äußere Ordnung legte als auf echte Empathie. Gerade diese Distanz hat mich beim Lesen oft betroffen gemacht.

Nach und nach setzt sich Margarets Vergangenheit zusammen: Erfahrungen aus ihrer Kindheit, unangenehme Situationen mit Jungen, familiäre Dynamiken und ein einschneidendes Erlebnis am Pool, das ihr Verhältnis zur Mutter nachhaltig geprägt hat. Dabei wird deutlich, wie sehr Margaret darum kämpft, sich von den Erwartungen ihrer Mutter zu lösen und ihren eigenen Weg zu finden.

Was das Buch besonders macht, ist seine dichte, fast schon schwebende Atmosphäre. Es passiert gar nicht so viel im klassischen Sinne – stattdessen lebt der Roman von Erinnerungen, Stimmungen und inneren Prozessen. Genau das hat mir einerseits gut gefallen, weil es sehr intensiv und literarisch wirkt. Andererseits hat mir an manchen Stellen etwas mehr Handlung gefehlt, um die Geschichte noch greifbarer zu machen.

Insgesamt ist „Schlaf“ ein stilles, melancholisches Buch über Familie, Identität und das Ringen um die eigene Stimme. Kein leichtes Lesen, aber ein eindrucksvolles – auch wenn ich mir hier und da etwas mehr Dynamik gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Frauenpower

Chasing Hearts
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Nachdem ich die Formel-1-Reihe von Carolin Wahl wirklich geliebt habe – und das, obwohl ich eigentlich gar nichts für Formel 1 übrig habe – war ich super gespannt auf Chasing Hearts. Love at Full Speed ...

Nachdem ich die Formel-1-Reihe von Carolin Wahl wirklich geliebt habe – und das, obwohl ich eigentlich gar nichts für Formel 1 übrig habe – war ich super gespannt auf Chasing Hearts. Love at Full Speed 1. Die Erwartungen waren also ziemlich hoch… und ganz erreicht wurden sie leider nicht.

Die Geschichte dreht sich um Georgia Dubois, die als ehrgeizige Rennfahrerin alles daransetzt, die erste weibliche Formel-1-Weltmeisterin zu werden. Dabei hat sie nicht nur mit den Herausforderungen des Sports zu kämpfen, sondern auch mit Vorurteilen, Medienrummel und Sponsoren – besonders, weil sie Teil eines reinen Frauenteams ist. Parallel dazu steht ihr Rivale Luca Rossi unter Druck, nachdem sein Image durch einen Skandal ziemlich gelitten hat. Die Lösung? Eine inszenierte Beziehung, die beiden helfen soll, ihre Karrieren zu retten. Was als PR-Strategie beginnt, entwickelt sich natürlich langsam in eine echte emotionale Richtung.

Ich mochte das Buch insgesamt wirklich gern – der Schreibstil ist angenehm und die Atmosphäre rund um die Rennwelt wurde spannend eingefangen. Besonders hervorheben möchte ich Georgia: Eine weibliche Formel-1-Fahrerin ist einfach erfrischend und längst überfällig. Auch das reine Frauenteam fand ich richtig cool und einen der stärksten Aspekte der Geschichte.

Allerdings hat mich die Lovestory nicht komplett überzeugt. Gerade im Mittelteil wirkte die Entwicklung zwischen Georgia und Luca stellenweise etwas konstruiert oder nicht ganz greifbar. Da fehlte mir manchmal die Tiefe oder das gewisse Knistern, das mich emotional richtig abholt.

Im Vergleich zur Reihe von Carolin Wahl hat mir hier einfach ein bisschen das gewisse Etwas gefehlt – dieses Gefühl, komplett in die Geschichte hineingezogen zu werden.

Fazit: Ein gutes Buch mit starken Ansätzen, einer tollen Protagonistin und einem spannenden Setting, aber kleinen Schwächen in der romantischen Entwicklung.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

spannend

Ein guter Blick fürs Böse
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„Ein guter Blick fürs Böse“ von Elizabeth Arnott ist ein spannender Krimi mit einer wirklich außergewöhnlichen Ausgangsidee – auch wenn er mich nicht sofort komplett gepackt hat.

Die Geschichte spielt ...

„Ein guter Blick fürs Böse“ von Elizabeth Arnott ist ein spannender Krimi mit einer wirklich außergewöhnlichen Ausgangsidee – auch wenn er mich nicht sofort komplett gepackt hat.

Die Geschichte spielt im Kalifornien der 60er-Jahre und dreht sich um drei Frauen, die auf den ersten Blick ein ganz normales Leben geführt haben. Doch ihre Vergangenheit verbindet sie auf düstere Weise: Ihre Ehemänner wurden als Serienmörder entlarvt. Seitdem stehen sie selbst im Fokus der Öffentlichkeit und müssen mit der Frage leben, wie nah sie dem Bösen eigentlich waren, ohne es zu erkennen. Als Jahre später erneut grausame Morde geschehen, beschließen sie, selbst aktiv zu werden – und nutzen ihre Erfahrungen, um dem Täter auf die Spur zu kommen.

Was ich besonders interessant fand, war genau dieser Ansatz: Frauen, die durch ihre Vergangenheit einen ganz eigenen Blick auf Täter und Abgründe entwickelt haben. Das verleiht der Geschichte eine spannende psychologische Tiefe.

Allerdings muss ich sagen, dass die Handlung recht langsam startet. Es dauert ein wenig, bis die Geschichte richtig Fahrt aufnimmt und mich emotional abholen konnte. Wer eher actionreiche Krimis sucht, braucht hier etwas Geduld.

Dranbleiben lohnt sich aber definitiv: Im Verlauf der Geschichte gab es einige überraschende Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Diese Momente haben das Buch für mich deutlich aufgewertet und für echte Spannung gesorgt.

Insgesamt ein atmosphärischer, eher ruhig erzählter Krimi mit einer originellen Idee und starken Figuren – nicht durchgehend fesselnd, aber mit einigen wirklich gelungenen Twists.

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