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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2025

Die Kunst des Briefeschreibens liebevoll näher gebracht

Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen
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Die junge Hatoko (Ende 20)hat von ihrer „Vorgängerin“ (wie wir im laufe des Buches erfahren ihrer Großmutter) einen Schreibwarenladen in einem japanischen Dorf geerbt. Mit dem Laden ist auch die Aufgabe ...

Die junge Hatoko (Ende 20)hat von ihrer „Vorgängerin“ (wie wir im laufe des Buches erfahren ihrer Großmutter) einen Schreibwarenladen in einem japanischen Dorf geerbt. Mit dem Laden ist auch die Aufgabe des Briefeschreibens im Auftrag verbunden.
Diese Aufträge erledigt Hatoko sehr gewissenhaft, Papier,Schreibgerät und Schreibstil, Schriftfarbe ja sogar Briefmarke werden liebevoll und sorgfältig ausgewählt, dem Charakter des Auftrags entsprechend.
Die Verschiedenheit der Aufträge bringt viel Abwechslung
Hatoko ist eine sehr ruhige, gewissenhafte Person, die erst im Laufe der Handlung mehr und mehr Freunde gewinnt und mehr erlebt.
Die Briefe sind stets in original japanischen Schriftzeichen abgebildet, mit nachfolgender Übersetzung, so dass der Leser gut in die Kultur eintauchen kann. Auch im gesamten Roman wird viel von japanischer Kultur vermittelt,über Speisen und Getränke, Tempel und Schreine und Gebräuche, der Leser erfährt sehr viel über Japan quasi nebenbei im Laufe der Handlung
Die Roman ist unaufgeregt, doch nicht langweilig..Der Schreibstil ist sehr entspannt, fast ein bisschen meditativ.
Die handelnden Personen, besonders Hatoko und ihre Nachbarin Barbara waren mir sehr sympathisch.
Mir hat das Lesen großen Spaß gemacht, mich gut unterhalten und mich viel über Japan und insbesondere die Kunst des Briefeschreibens gelehrt, ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Eine gefühlvolle Familiengeschichte auf Sylt in 2 Zeitebenen

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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Anna, Mitte 50, ist Journalistin. Gerade hat sie einen erfolgreichen Podcast über Autorinnen geführt und plant jetzt mit ihrem Verlag eine Buchreihe dazu. Anfang und Aufhänger dazu soll ein Buch über Fenja ...

Anna, Mitte 50, ist Journalistin. Gerade hat sie einen erfolgreichen Podcast über Autorinnen geführt und plant jetzt mit ihrem Verlag eine Buchreihe dazu. Anfang und Aufhänger dazu soll ein Buch über Fenja werden, letzter Podcast Gast und erfolgreiche Kinderbuchautorin. Auf deren Einladung hin reist Anna nach Sylt, doch als Anna ankommt ist die 85jährige Fenja verschwunden. Auch ihre Kinder Elisa und Eric wissen nicht wo sie ist. So beginnt eine Suche, die die drei tief in die Familiengeschichte eintauchen lässt.
Parallel dazu wird die Liebes- und Lebensgeschichte von Lene, Fenjas Mutter, beginnend im Jahre 1937 erzählt.
Beide Erzählstränge haben mich in ihren Bann gezogen und sind sehr einfühlsam geschildert
Insgesamt waren mir die Hauptpersonen sehr sympathisch und wirkten authentisch.
Alle Mitglieder der Familie und auch Anna vereint eine tiefe Liebe zu Büchern, was mir sehr gefiel.
Durch die verschiedenen Zeitebenen war der Roman sehr abwechslungsreich.
Die wunderbaren Naturschilderungen erzeugten Urlaubsfeeling und weckten die Lust, Sylt und insbesondere Listland zu besuchen
Mir hat der Gesang der Seeschwalben sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den Folgeband über die Bücherfrauen von Listland

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Veröffentlicht am 29.11.2024

Lesenswerter Alltag einer Pfarrerin in einem niederrheinischen Dorf

Vielleicht hat das Leben Besseres vor
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Das Cover ist schlicht gehalten, eine Frau von hinten auf hellem Grund mit Hund. Es ähnelt sehr früheren Covern der Autorin und bietet daher einen Wiedererkennungswert.
Die Hauptperson ist die Pfarrerin ...

Das Cover ist schlicht gehalten, eine Frau von hinten auf hellem Grund mit Hund. Es ähnelt sehr früheren Covern der Autorin und bietet daher einen Wiedererkennungswert.
Die Hauptperson ist die Pfarrerin des kleinen niederheinischen Dorfes Alpen, Anna von Betterey.
Gerade laufen die Vorbereitungen zum Spargelfest, diesmal sogar ein Jubiläum.
Da wird ein Raffaela,ein verletztes behindertes Mädchen gefunden. Sie lag mit dem Gesicht im Schlamm und ist seitdem im Koma. Unfall oder Absicht?
Die Geüchteküche im Dorf brodelt.
Anne von Geesthuysen fängt perfekt die Atmosphäre eines niederheinischen Dorfes ein.
Die weiteren Figuren sind bodenständig und liebevoll beschrieben, vom Postboten zur neugierigen Pfarrangetellten Frau Erbs, von Annas 90jähriger Tante Ottilie, die im Chor singt und eine gute Probemlöserin ist bis zur tratschfreudigen Bäckerin. Auch der ermittelnde Kommissar passt perfekt ins Dorf. Nur Annas Mutter, durch Heirat adelig, fühlt sich als was Beseres.
Besonders angetan hat es mir der immer wieder für heitere Momente sorgende Mini- Goldendoodle Freddy, Annas Hund.
Die Handlung des Romans bietet viel Abwechslung. Streit um Liedtexte, Sorge um das behinderte Kind, Ermittlungen und auch private Sorgen von Anna.
Alles ist liebevoll und mit viel Einfühlungsvermögen geschildert und sowohl ein spannendes Element durch die Ermittlungen als auch ein Schuss Romantik durch Annas Liebesleben runden das Geschehen ab.
Und immer wieder gibt es witzige Dialoge, besonders wenn Ottlie imSpiel ist.
Insgesamt hat mir der Roman sehr viel Lesevergnügen bereitet, besonders da ich in einem Dorf am Niederrhein wohne und das Dorfleben wirklich authentisch beschrieben fand.
Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Licht und Dunkelheit, Liebe und Hass

Crown of Light and Darkness
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Schon die Gestaltung des Buches hat mich sehr begeistert, der Farbschnitt , der die Motive des Covers fotführt, das O des Titels, das gleichzeitig die Krone bildete wunderschön und einfallsreich.

Auch ...

Schon die Gestaltung des Buches hat mich sehr begeistert, der Farbschnitt , der die Motive des Covers fotführt, das O des Titels, das gleichzeitig die Krone bildete wunderschön und einfallsreich.

Auch der Roman wartet mit einem einfallsreichen Konzept auf.Die Welt Lavandria ist zweigeteilt. Im Reich der Sterblichen herrscht Dunkelheit, kein Sonnenstrahl erhellt diesen Teil der Welt.Im Reich der Elfen dagegen herrscht ewige Sonne. Beide Welten sind streng voneinander getrennt. Nur an einem einzigen Tag im Jahr öffnen die Elfen eine Pforte für Die Menschen und diese können das Sonnenlicht im Reich der Elfen bestaunen. An diesem Tag findet auch ein bedeutungsvoller Kampf statt : die Menschen können in ener Arena mit einem Elfen auf Leben und Tod um die Sonnenkrone kämpfen, die den Menschen das Sonnenlicht zurückbringen würde. Auf diesen Kampf hat sich die junge Astoria seit Jahren vorbereitet und tatsächlich gehört sie dann zu den ausgewählten Kämpfern. Doch in ihrem Kampf mit dem jungen Elfenkönig Ronas geschieht ungewöhnliches, eine dunkle Macht raubt die Sonnenkrone. Das ist der Begin einer ungewöhnlichen und abenteuerlichen Reise von Astoria, Ronas und dem Heiler Raghnall, mit dem Ziel, die von einem dunklen Magier geraubte Sonnenkrone zurückzubringen.

Die Beschreibung der Reise und der sich entwickelnden Gefühlen zwischen Astoria und Ronas ist einfallsreich und wartet mit immer neuen Wendungen auf. Auch eine Prise Humor ist neben Spannung und Romantik enthalten.

Der Schreibstil liest sich leicht und Flüssig, ist detailreich ohne überladen zu sein, das Kopfkinobekommt reichlich Nahrung.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich spreche eine klare Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 06.07.2023

Heitere Suche nach "Mr. Right"

Das Beste kommt zum Kuss
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Wie schon das Cover und der Titel verraten, handelt es sich hier um eine heitere Liebesgeschichte. Amy, die Hauptperson, hat eine besondere Gabe ,die sich teilweise zum Fluch entwickelt : beim ersten Kuss ...

Wie schon das Cover und der Titel verraten, handelt es sich hier um eine heitere Liebesgeschichte. Amy, die Hauptperson, hat eine besondere Gabe ,die sich teilweise zum Fluch entwickelt : beim ersten Kuss hat sie eine Vision, wie die Beziehung sich entwickeln wird. Leider war bisher kein Happy End unter ihren Visionen und so ist sie immer noch Single.
Bei der Hochzeit ihrer besten Freundin Charlotte (die 3. im Bunde ist ihrer beider Freundin May) küsst sie alkoholbenebelt 3 Männer und sieht endlich das langersehnte Happy End. Doch leider kann sie sich am nächsten Morgen nicht mal daran erinnern, wen sie geküsst hat geschweige denn, bei wem endlich das Happy End winkt. Und so startet sie mit Hilfe ihrer beiden Freundinnen und weiteren Freunden die Suche nach Mr. Right.
Diese Suche wird heiter und mit viel Situationskomik geschildert, wobei der Schreibstil flüssig und leicht lesbar ist.
Besonders gefallen hat mir, dass bei aller Leichtigkeit auch ernste Themen anklingen, wie die emotionale Belastung, die bei fortschreitender Demenz einer nahen Angehörigen auftrtt, oder wie es ist, mit einer Messie Mutter zu leben.
Die Hauptpersonen der Handlung sind durchweg sympathisch und sehr gut vorstellbar geschildert.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, eine ideale leichte Sommerlektüre und daher gerade jetzt sehr empfehlenswert

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