Anders als erwartet
FrostkussInhalt
Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen ...
Inhalt
Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.
Meine Meinung
Wäre ich mit anderen Erwartungen an das Buch heran gegangen wäre, hätte es mir vermutlich besser gefallen.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Zunächst wurde man an die Akademie und das drum herum langsam herangeführt und hat nach und nach erfahren worum es eigentlich geht. Anschließend wurde das Buch immer spannender und fesselnder.
Ich hatte allerdings gehofft, dass die Handlung damit beginnt, dass Gwen erst noch auf die Akademie kommt und die Besonderheiten kennen lernt. Das war leider nicht der Fall. Zu Beginn des Buches ist sie schon auf der Akademie und es wird nur durch ihre Erzählung aus der Ich-Perspektive erzählt, was sie von der Akademie hält und wie es war, als sie dort angefangen hat.
Außerdem hatte ich gehofft, dass neben der Aufklärung des Mordes auch eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Es gab zwar eine Liebesgeschichte, diese war aber eher nebensächlich.
Gwen ist eine starke Persönlichkeit und hat eine schwierige Zeit hinter sich. Man kann ihren Gedankengängen gut folgen und sich auch gut in sie hineinversetzen. Was mich allerdings ein bisschen gestört hat, war, dass ständig wiederholt wurde, was die anderen Schüler (Spartaner, Walküren und Amazonen) doch für schlechte Eigenschaften haben. Das wurde bei jeder Gelegenheit erwähnt und hat irgendwann genervt.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht gehalten. Man kommt gut voran und konnte der Autorin gut folgen. Sie hat es geschafft, dass man sich schnell in das Buch findet und auch schnell versteht, womit man es zu tun hat.
Insgesamt ein gutes Buch, was mir vielleicht mit einer anderen Erwartung noch besser gefallen hätte.