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Veröffentlicht am 11.07.2023

Eine grandiose Fortsetzung der Shepherd-Reihe

Ich bin die Angst
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Inhalt:
Der "Anarchist", ein mysteriöser Killer, verbreitet in Chicago Angst und Schrecken. Er zwingt jedes seiner Opfer, ihm unentwegt in die Augen zu schauen. Sie sollen sein wahres Gesicht sehen. Nicht ...

Inhalt:
Der "Anarchist", ein mysteriöser Killer, verbreitet in Chicago Angst und Schrecken. Er zwingt jedes seiner Opfer, ihm unentwegt in die Augen zu schauen. Sie sollen sein wahres Gesicht sehen. Nicht das Gesicht des liebevollen Ehemannes und Vaters, das er seit Jahren für seine Familie aufsetzt, sondern das Gesicht des absolut Bösen. Um ihn auszuschalten, ist Marcus Williams auf die Hilfe seines schlimmsten Feindes angewiesen: Francis Ackerman junior, der berüchtigste Serienkiller der Gegenwart.

Meine Meinung:
"Ich bin die Angst" von Ethan Cross ist der zweite Band der Thrillerreihe mit dem Serienkiller Francis Ackerman junior.

Für mich war es der fünfte Teil, den ich aus dieser Reihe gelesen habe, denn ich bin mit dem 4. Band eingestiegen, habe dann bis Band 6 weitergemacht und hole nun die ersten drei Bände nach. Nach dem ersten Band also nun den zweiten, sodass mir nur noch der dritte fehlt. Das war überhaupt nicht problematisch. Natürlich gab es in den späteren Büchern Anspielungen auf vorherige Bände, aber das hatte mich damals nicht gestört.
Und auch jetzt wusste ich auch schon, in welche Richtung sich das entwickeln wird. Dennoch war es super spannend, die Anfänge mitzuerleben.

Dieses Buch war einfach nur faszinierend, spannend und bombastisch gut! Es ist eine grandiose Fortsetzung der Thriller-Reihe und hat mich wirklich absolut umgehauen.

Ich habe die Seiten nur so verschlungen und in mich aufgesogen, weil es so super spannend war.
Man erlebt die Geschichte hier aus mehreren Handlungssträngen, die sich teilweise überschneiden. Zum einen bekommt man mit, was alles bei Francis Ackerman junior geschieht, zum anderen erlebt man einiges mit Marcus, der einmal ein Cop war.

Die Protagonisten und die Umgebung werden sehr präzise und detailliert dargestellt, sodass man alles sehr gut vor Augen hat und sich die einzelnen Personen sowohl charakterlich als auch vom Äußeren her gut vorstellen kann. Man ist völlig gefangen in der Welt des Buches und taucht in die Szenerie ein.

Faszinierend fand ich vor allem, dass ich mit dem Serienkiller Francis Ackerman junior mitgefiebert habe. Ich weiß nicht, ob das auch der Fall gewesen wäre, wenn ich diesen Band zuerst gelesen hätte und nicht mit Band 4 in die Reihe eingestiegen wäre. Damals war es eine ganz neue Erfahrung für mich, die nun schon selbstverständlich ist.

Es ist super spannend die Entwicklungen der Figuren mitzuerleben. Besonders bei Ackerman ist es hier außerordentlich interessant und man fragt sich direkt, was wohl aus ihm wird.

Für mich war es ein rundum gelungenes Buch, das mich sehr neugierig auf Band 3 der Reihe gemacht hat, den ich unbedingt sehr bald lesen muss und der auch schon bereit stehen. Der Cliffhanger am Ende des Buches baut enorme Spannung auf.

Ethan Cross ist definitiv einer meiner Lieblingsautoren geworden!

Fazit:
"Ich bin die Angst" von Ethan Cross ist ein unglaublich faszinierendes Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist, einen packt, aus dem Leben reißt und nicht mehr loslässt.

Von mir gibt es hier eine glasklare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 10.07.2023

Eine spannende Fortsetzung der Provinzkrimi-Reihe

Prost, auf die Gaukler
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Inhalt:
Der amüsante Provinzkrimi mit Kommissar Tischler – von BILD-Bestseller- und #1-Kindle-Humor-Autor Friedrich Kalpenstein.

»Nur weil ein Lied nicht gefällt, bringt man doch nicht gleich den Sänger ...

Inhalt:
Der amüsante Provinzkrimi mit Kommissar Tischler – von BILD-Bestseller- und #1-Kindle-Humor-Autor Friedrich Kalpenstein.

»Nur weil ein Lied nicht gefällt, bringt man doch nicht gleich den Sänger um!«

Ausgelassene Stimmung herrscht am Eröffnungsabend des Brunngrieser Volksfestes im Bierzelt. Ron Goldinger, Volksmusiksänger und Frauenschwarm, bringt das Festzelt zum Kochen und die Frauenherzen zum Schmelzen.

Ganz besondere Aufmerksamkeit wird dem Stargast jedoch zuteil, als er nach seinem Auftritt hinter dem Bierzelt tot aufgefunden wird. Der Pfeil einer Armbrust in seinem Hals deutet unmissverständlich auf einen Mord hin.

Hauptkommissar Tischler, der sich zum Zeitpunkt der Tat wie die meisten Brunngrieser ebenfalls im Festzelt aufhielt, nimmt die Ermittlungen auf. Je tiefer er in den Fall eintaucht, umso mehr wird klar, dass der Sänger nicht nur Fans hatte. Wo ist der Täter zu finden? Vielleicht doch unter jenen, die ihm vor der Bühne zugejubelt hatten?

Meine Meinung:
"Prost, auf die Gaukler" von Friedrich Kalpenstein ist der mittlerweile sechste Band und eine spannende Fortsetzung seiner Provinzkrimi-Reihe.
Ich habe bisher fast jedes Buch des Autors gelesen und bin besonders von seiner humorvollen Herbert-Reihe begeistert. Nachdem schon die ersten fünf Bände der Krimi-Reihe mich überzeugen konnten, war ich sehr gespannt, ob auch der sechste wieder einmal mithalten kann. Das kann er auf alle Fälle.

Der Schreibstil ist, wie man es von Kalpenstein gewohnt ist, sehr angenehm, denn er ist flüssig und leicht zu lesen.
Die Seiten fliegen nur so dahin und man möchte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen.

Ich war von der ersten Seite an mittendrin im Geschehen und habe gerätselt, wer hinter dem Mord stecken könnte.
Nachdem ich im letzten Band recht schnell einen bestimmten Verdacht hatte, der sich dann auch bestätigt hat, war es diesmal wieder etwas anders. Während zunächst noch wirklich viele infrage kamen, hat sich der Kreis der Verdächtigen immer enger geschnürt. Für mich waren dann nach einem Drittel vor allem zwei Möglichkeiten vorhanden, nach zwei Dritteln des Buches habe ich mehr in eine bestimmte Richtung tendiert, die sich letzten Endes dann auch bestätigt hat.
Dennoch bin ich zwischendurch auch mal von der einen oder anderen falschen Fährte gelockt worden und es gab weitere potenzielle Täter. Daher blieb es bis zum Ende spannend. Denn vor allem die genauen Zusammenhänge und Gründe blieben in diesem Band wieder bis zum Schluss ein Rätsel.

Auch der Humor bleibt in diesem Krimi nicht auf der Strecke. Immer wieder gibt es amüsante Szenen, die einen schmunzeln lassen und für kleine Erheiterungen sorgen. Besonders amüsant sind hier Finks Verfolgungsjagden.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Von Tischler und Fink bekommt man einen sehr guten Eindruck. Man kann sie sich ganz genau vorstellen und beide sind sympathisch. Auch in das Privatleben der beiden bekommt man gelegentlich einige Einblicke.
Fink wird mir immer noch von Band zu Band sympathischer. Er macht eine richtig gute Entwicklung durch.
Die Beziehung zwischen Tischler und Britta steht in diesem Band wieder mehr im Vordergrund und der Dackel des Jägers spielt erneut eine große Rolle. Man könnte fast meinen, dass er schon ganz und gar zu Tischler gehört.
Interessant fand ich auch, was der Automechaniker Steiner in diesem Band gemacht hat.

Am Ende gibt es wie auch schon in den vorherigen Bänden zu einigen der Figuren nochmal einen kleinen Einblick, der neugierig auf den nächsten Krimi macht. Auf Terezas und Noris weitere Entwicklung bin ich ganz besonders gespannt. Hier steckt noch viel Potenzial drin, das es zu entdecken gilt.

Fazit:
Für mich war dieser Krimi eine perfekte Mischung aus Spannung, Humor und bayerischer Schein-Idylle. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band dieser Reihe, der auch schon bereit liegt, und kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 10.07.2023

Ein spannendes neues Abenteuer aus der Welt der Halbgötter und Götter

Die Abenteuer des Apollo 1: Das verborgene Orakel
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Inhalt:
Der Gott Apollo stürzt vom Himmel direkt in ein paar Mülltonnen – er ist bei Zeus in Ungnade gefallen und wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit beraubt! Prompt wird er auch noch überfallen, doch ...

Inhalt:
Der Gott Apollo stürzt vom Himmel direkt in ein paar Mülltonnen – er ist bei Zeus in Ungnade gefallen und wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit beraubt! Prompt wird er auch noch überfallen, doch zum Glück springt ihm Meg zur Seite – frech, kampflustig, höchstens zwölf und zweifelsfrei eine Halbgöttin. Zusammen machen sie sich auf nach Camp Half-Blood, doch dort lauern weitere Gefahren. Und noch dazu funktioniert das Orakel von Delphi nicht mehr, denn es ist immer noch von Apollos altem Feind Python besetzt …

Meine Meinung:
"Die Abenteuer des Apollo. Das verborgene Orakel" von Rick Riordan ist der Auftakt einer neuen Pentalogie des Autors. Das Buch nimmt einem mit auf ein neues Abenteuer mit neuen und auch bekannten Figuren aus der Welt der Halbgötter und Götter.

Das Cover passt einerseits inhaltlich sehr gut zum Buch, denn es zeigt die Szene, in der Apollo vom Himmel stürzt. Andererseits spiegelt es manches jedoch leider nicht wider. Denn wenn man genauer hinschaut, sieht Apollo nicht so aus, wie er im Buch beschrieben wird. Im Buch mit Locken und etwas mehr auf den Hüften, hier allerdings glatte Haare und recht schlacksig. Das finde ich etwas schade.

Sehr schön finde ich, dass jedes Kapitel drei kurze Überschriften hat, die schon kleine Hinweise darauf geben, was passieren könnte, und daher neugierig machen.

Man steigt im ersten Kapitel direkt in die Handlung ein und ist sofort mitten im Geschehen. Das sorgt dafür, dass man von Anfang an eine Verbindung zu Apollo aufbauen kann.
Unterstützt wird das dadurch, dass das Buch in Ich-Erzählung geschrieben ist. So wird es direkt spannend und man fiebert richtig mit.
Man weiß immer ganz genau, was der Protagonist denkt und fühlt. Für mich wirkte er sehr sympathisch und seine Handlungen waren größtenteils nachvollziehbar.

Sehr gut gefällt mir auch, wie die neuen Figuren ins Geschehen eingeführt werden. So kann man nach und nach alle kennenlernen, ohne direkt davon überflutet zu werden. Es ist super spannend, sich ein Bild von den verschiedenen Figuren zu machen, da sie alle charakterlich und vom Aussehen her recht unterschiedlich sind. So wird ein weites Feld abgedeckt und es findet sicher jede/r Leser/in jemanden, mit dem er besonders mitfiebert.
Es ist auch schön, dass in diesem Band wieder altbekannte Gesichter (wie unter anderem Percy, Chiron und Rachel) vorkommen. Die Mischung gefällt mir sehr gut.

Die verschiedenen Schauplätze werden sehr bildhaft und anschaulich beschrieben. So fällt es einem leicht, sich mitten im Geschehen zu fühlen und alles bildlich vor Augen zu haben.

Der Spannungsbogen hat mir gut gefallen. Es wurde nie langweilig und ich hatte immer etwas, worüber ich rätseln oder Mutmaßungen anstellen konnte. Manchmal lag ich richtig und manchmal wurde ich völlig davon überrascht, wie sich einige Dinge entwickelt haben.

Auch der Schreibstil hat mich überzeugt. Er ist leicht und flüssig zu lesen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Das ist dann besonders schwer, wenn man das Buch als Buddyread mit jemandem gemeinsam liest und direkt weiterlesen möchte, weil alles gerade so spannend und mitreißend ist.

Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar mit allen wichtigen Begriffen, die in der Geschichte vorkommen, sodass man dort nochmal nachschlagen kann.

Zum Schluss hätte ich am liebsten direkt Band 2 gegriffen und weiter gelesen, musste allerdings aus zeitlichen Gründen vorerst pausieren.

Fazit:
Mir hat der Auftakt der Apollo-Reihe sehr gut gefallen, da er voll von Spannung und tollen Figuren ist, mit denen man sehr gut mitfiebern kann. Ich bin gespannt, wie sich die Reihe weiterentwickelt und freue mich schon auf die nächsten Bände.
Daher kann ich diesen Reihenauftakt auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 26.06.2023

Sehr wichtige Botschaft, gute Tipps

Wenn die Pause zur Hölle wird
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Inhalt:
Mobbing ist nicht Ärgern

Gut gemeinte Ratschläge wie »Du musst dich besser anpassen« oder »Ignorier sie doch!« von Eltern und Lehrkräften helfen nicht weiter, wenn du von Mobbing betroffen bist. ...

Inhalt:
Mobbing ist nicht Ärgern

Gut gemeinte Ratschläge wie »Du musst dich besser anpassen« oder »Ignorier sie doch!« von Eltern und Lehrkräften helfen nicht weiter, wenn du von Mobbing betroffen bist. Denn Mobbing ist nicht einfach nur Ärgern, sondern kann schwere Folgen haben, die noch Jahre später nachwirken.
Deshalb lass dir gesagt sein: Das, was dir angetan wird, ist nicht in Ordnung!

»Ich war in meiner Schulzeit selbst von Mobbing betroffen und weiß, was du fühlst. Heute bin ich psychosozialer Berater und kann dich mit vielen Ideen und Denkanregungen unterstützen, dir Hilfe zu holen, dein Selbstbewusstsein zu stärken und Mut zu fassen, um dich vom Mobbing zu befreien.«
Norman Wolf

Meine Meinung:
"Wenn die Pause zur Hölle wird" von Norman Wolf ist ein unwahrscheinlich intensives Buch über das Thema Mobbing, das nicht nur Erfahrungsberichte schildert, sondern auch Tipps bietet, wie man sich Hilfe holen und wehren kann.

Der Autor schildert aus seiner eigenen Schulzeit, welche Erfahrungen er mit dem Thema Mobbing gemacht hat. Es ist sehr schockierend, wenn man liest, zu was Schülerinnen und Schüler fähig sind. Zugleich ist es auch sehr intensiv, da man durch die Beschreibungen das Gefühl hat, man wäre selbst dabei. Ich finde es sehr gut, dass Norman Wolf so offen und ehrlich darüber redet. Denn das zeigt, welche Folgen Mobbing haben kann, wie sehr und wie lange es nachwirken kann, was es in den Betroffenen auslöst und dass es eben nicht "nur ärgern" ist.
Ich denke, dass dies das Bewusstsein schärfen und hoffentlich dazu führen kann, dass man eben nicht einfach weg sieht, wenn man so etwas mitbekommt.

Das Buch enthält viele wichtige Tipps, Hinweise und Übungen.
Zum einen soll es das Selbstbewusstsein stärken. Man ist nicht Schuld, wenn man Mobbing erlebt.
Zum anderen zeigt es, was man tun kann, um sich dagegen zu wehren. Man ist damit nicht allein und hat das Recht, sich Hilfe zu holen.
Besonders gut finde ich die Übungen, die Mobbingopfern helfen sollen.

Fazit:
Dieses Buch von Norman Wolf ist sehr wichtig, um auf das Thema Mobbing und die Folgen aufmerksam zu machen. Es kann nicht nur den Betroffenen helfen, sondern ist auch gut geeignet, um das Bewusstsein der Mitmenschen zu schärfen, damit man verstehen kann, was so etwas ausrichtet.
Ich kann es auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 17.04.2023

Ein absolut mitreißender und unglaublich spannender Abschluss der Trilogie

Themiskyra - Die Suche
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Inhalt:
»Alles hatte seine Ordnung. Ich hatte meinen Platz, meine Schwester, meine Aufgaben. Doch eines Abends unterbreitete mir Atalante einen Vorschlag, der wieder alles durcheinanderbrachte.«

Zurück ...

Inhalt:
»Alles hatte seine Ordnung. Ich hatte meinen Platz, meine Schwester, meine Aufgaben. Doch eines Abends unterbreitete mir Atalante einen Vorschlag, der wieder alles durcheinanderbrachte.«

Zurück in Themiskyra findet Ell ohne ihren geliebten Louis kein Glück mehr. Pollys Wohlergehen, dem sie ihre Liebe geopfert hat, ist das Einzige, was noch Bedeutung für sie hat. Doch dann macht Atalante ihr einen Vorschlag: Ell soll sich als Yashta melden, um Themiskyra Nachwuchs zu schenken. Als sie in den Sommerhäusern den ihr zugewiesenen Mann aus den Clans trifft, kommt alles anders, als sie erwartet hat, und ihr wird schlagartig klar, dass sie Louis um jeden Preis finden muss. Die scheinbar aussichtslose Suche nach Louis wird eine Reise durch das vom Verfall gebeutelte und von Plünderern beherrschte Land. Ell muss sich neuen Feinden und ihrer Vergangenheit stellen - und Will, dem attraktiven Nerista, zu dem sich Ell wider Willen hingezogen fühlt. Aber kann sie ihm ihr Herz schenken, das doch nur für Louis schlägt? Wird sie Louis jemals wiederfinden? Liebt er sie überhaupt noch oder hat sie umsonst alles für ihn aufgegeben?

Meine Meinung:
"Themiskyra - Die Suche" von Dani Aquitaine ist ein absolut mitreißender und unglaublich spannender Abschluss einer 3-bändigen Amazonenreihe.
Nachdem ich schon die Ainia-Reihe der Autorin gelesen habe, war ich sehr gespannt auf diese Reihe und hatte sehr hohe Erwartungen. Diese wurden mit den ersten zwei Bänden nicht nur erfüllt, sondern definitiv übertroffen. Ich war sehr gespannt, ob auch der letzte Band da mithalten kann. Und eines kann ich direkt vorwegnehmen: Das kann er ganz eindeutig.

Die Amazonen in diesem Buch sind nicht im antiken Griechenland, sondern im Hier und Jetzt. Sie leben mitten unter uns in ihrer kleinen Stadt Themiskyra. Dort leben sie im Einklang mit der Natur und sind größtenteils abgeschnitten von unserer modernen, technischen Welt.

Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Ell in Ich-Erzählung mit.
Ell hat es sehr schwer im Leben. Als Amazone darf sie natürlich keinen Mann lieben, doch da gibt es Louis, der sich in ihr Herz geschlichen hat. Nachdem sie ihn für Polly aufgegeben hat, ist es unheimlich schwer für sie. Man merkt richtig, wie sehr sie leidet, bis sie schließlich eine Entscheidung trifft, die ihr Leben verändert.

In diesem Band lernt man viele neue Schauplätze kennen, da Ell sich dazu entschlossen hat, sich als Yashta zu melden. So bekommt man zunächst einen Einblick in die Sommerhäuser und reist dann gemeinsam mit Ell durch das Land, welches vom Verfall zerstört ist.

Ells Gedanken und Gefühle kommen sehr gut rüber. Man kann sich besonders gut in sie hineinversetzen, denn sie ist eine sehr sympathische Figur. Es macht Spaß, gemeinsam mit ihr die Welt der Amazonen und nun auch die Welt außerhalb von Themiskyra noch näher kennenzulernen.
Besonders spannend fand ich ihre Suche nach Louis. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie sie sich fühlt und was ihr durch den Kopf geht. Und dennoch gab es den einen oder anderen Moment, in dem ich mir dachte: Oh Ell, jetzt würde ich dir gerne einen Rat geben.
Denn nicht nur einmal gelangt sie in sehr brenzlige Situationen und man muss um sie bangen: um ihr Leben, um ihr Herz, um ihre Liebe zu Louis.

Die Figuren, die in diesem Band neu hinzukommen, gefallen mir sehr gut. Sie bringen viel Abwechslung mit hinein und sind sehr verschieden.

Der Schreibstil ist locker-leicht, angenehm und sehr flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich konnte das Buch gar nicht aus den Händen legen - zum einen, weil es so gut geschrieben ist, zum anderen, weil es unaufhaltsam spannend bleibt und sich mehr und mehr zuspitzt.

Dani Aquitaine schafft es, den Leser in die Welt der Amazonen und des Verfalls mitzunehmen und lässt einen alles ganz genau sehen. Durch ihre Beschreibungen bekommt man einen sehr deutlichen Einblick in die Welt der Amazonen und die verschiedenen Charaktere. Man kann sich alles ganz genau vorstellen und ist völlig gefesselt.

Mein Herz hat bei dem Cliffhanger am Ende des zweiten Bandes geblutet und ich hätte am liebsten sofort den nächsten Band ergriffen, um ganz schnell weiterzulesen. Diesmal, im nun dritten Band, ist es das Ende der Reihe und dennoch blutet mein Herz, weil es schade ist, dass die Reihe schon vorbei ist.
Das Ende an sich hat mir jedoch sehr gut gefallen und die Trilogie gut abgeschlossen.

Fazit:
"Themiskyra - Die Suche" von Dani Aquitaine ist eine fesselnde, faszinierende und unheimlich spannende Geschichte über die Jugendliche Ell, die als Amazone ihre Liebe zu Louis geheimhalten musste, nun auf der Suche nach ihm ist und dabei immer wieder in schwierige Situationen gerät.
Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann dieses Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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