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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2019

enttäuschend

Dreikönigsmord
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Jo Weber wird zu einem Leichenfund gerufen, Bauarbeiter haben ein Skelett gefunden beim Kloster Waldungen. Es missfällt Jo sehr, hat sie doch ihren freien Tag. Missmutig fährt sie mit ihrem Kollegen Lutz ...

Jo Weber wird zu einem Leichenfund gerufen, Bauarbeiter haben ein Skelett gefunden beim Kloster Waldungen. Es missfällt Jo sehr, hat sie doch ihren freien Tag. Missmutig fährt sie mit ihrem Kollegen Lutz Jäger zusammen los. Es ist Adventszeit . Beim Kloster angekommen, betritt sie zügig den verschneiten Garten. Just als sie den Brunnen umrundet hat, verschwimmt der Garten und Jos Umgebung verändert sich. Sie sieht Männer in mittelalterlicher Tracht. Eine Berührung an der Schulter durch Lutz bringt sie aber wieder in die Gegenwart. Die Männer sind nur die Bauarbeiter. Als sie bei dem Skelettfund ankommen, erfahren die Kommissare von der Gerichtsmedizinerin, dass es schon sehr lange im Boden liegt, also nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fällt. Auf dem Rückweg hat der Wagen auf der glatten Straße einen Unfall. Nach ihrer Ohnmacht wacht Jo nicht im Krankenhaus auf, sondern im Jahr 1380, im Körper der Weberwitwe Josepha. Und auch Lutz Jäger ist mit ins Mittelalter gereist. Beide sollen den Mord aufklären an dem Mann, dessen Skelett sie in der Zukunft gefunden haben, sonst können sie nicht wieder nach Hause….

Das Buch ist einfach geschrieben, es liest sich flüssig. Leider habe ich aber mehr von der Story erwartet. Es ist zwar ganz nett zu lesen, wie sich Lutz und Jo bemühen, ohne ihr modernes Equipment Spuren zu sichern. Aber die Autorin hat doch ausgerechnet Seidenfusseln als gemeinsamen Nenner an allen Leichen gewählt. Die fusselt meines Wissens nach nicht. Wollfäden wären glaubhafter gewesen. Und überhaupt: wieso wurde das Skelett an ganz anderer Stelle in der Klosteranlage der Gegenwart gefunden, wenn der Leichnam ordentlich auf einem Friedhof bestattet wurde? Und dass die beiden Kommissare in Körpern von in der Vergangenheit real existierenden Personen gelandet sind, praktischerweise mit gleichem Namen… Wo waren denn die Geister der Originale während der Zeit? Für mich waren das zu viele Ungereimtheiten. Es gibt viele gute Zeitreiseromane, die das Phänomen sehr viel glaubhafter beschreiben. So richtig spannend fand ich das Buch trotz weiterer Morde leider auch nicht. Ich war doch ziemlich enttäuscht, man hätte aus de Thema viel mehr machen können.

Veröffentlicht am 01.05.2019

Enttäuschend

1793
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Als in Stockholm die brutal zugerichtete Leiche eines Mannes aus einem See geholt wird, wird Cecil Winge von der Polizeikammer darauf angesetzt, den Fall zu lösen. Cecil winge jedoch leidet an Tuberkulose ...

Als in Stockholm die brutal zugerichtete Leiche eines Mannes aus einem See geholt wird, wird Cecil Winge von der Polizeikammer darauf angesetzt, den Fall zu lösen. Cecil winge jedoch leidet an Tuberkulose im Endstadium. Es ist fraglich, ob er den Fall noch vor seinem Ableben lösen kann. So bittet er Mickel Cardell um Hilfe, der den Toten auch geborgen hatte. Ein einarmiger Veteran, der sich als Häscher und Rausschmeisser in einer Kneipe verdingt.

Das Buch wurde hoch gelobt, z.B. von Arne Dahl, von dem ich gern Krimis lese. Meine Erwartungen wurden aber sehr enttäuscht. Ich konnte mich in das Buch leider nicht einfinden und habe wirklich lange gebraucht, mich da durchzuarbeiten. Mit drastischer Sprache, viel Brutalität und Elend, detaillierten Beschreibungen der Grausamkeiten und Figuren, die zwar mein Mitleid, aber nicht meine Sympathie wecken konnten, war das Buch kein Lesevergnügen. Ich habe schon hunderte historische Romane und brutale Krimis gelesen, aber hier fand ich alles ein wenig too much und befremdlich. Der Krimifall hatte es auch nicht rausreißen können, so dass ich nur zwei Sterne vergeben kann.

Veröffentlicht am 04.10.2025

Konnte mich nicht überzeugen

Blutlinien - Das Mädchen im Wald
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Umeå, Nordschweden. Eine junge Frau begeht Selbstmord. Live im Internet. Eine mysteriöse Gruppe verübt gefährliche Sabotageakte, die immer mehr eskalieren, bis einer tödlich endet. Die Journalistin Selma ...

Umeå, Nordschweden. Eine junge Frau begeht Selbstmord. Live im Internet. Eine mysteriöse Gruppe verübt gefährliche Sabotageakte, die immer mehr eskalieren, bis einer tödlich endet. Die Journalistin Selma Halilović, gerade aus persönlichen Gründen von Stockholm nach Umeå gezogen, recherchiert für ihren alten Arbeitgeber in beiden Fällen. Dabei kommt sie nicht nur einer schockierenden Verbindung auf die Spur, sie wird auch mit den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert ...

Das klang spannend. Doch tatsächlich entwickelte sich die Handlung in ein Thema, das mir nicht zusagte. Wäre das schon im Klappentext erwähnt worden, hätte ich das Buch nicht gekauft. Der Prolog war schon beklemmend, auch die Geschichte dahinter. Eine Freikirche mit strengen Regeln, eine junge Frau, die von aussen verführt wird. Maja tat mir einfach nur leid. Dann die diversen Sabotageakte.Nicht meins. Selma konnte auch nicht meine Sympathie erwecken. Band 2 werde ich nicht lesen.

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Veröffentlicht am 04.05.2019

Langeweile pur

Die Jahre der Leichtigkeit
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Ich mag Familiengeschichten und gerade Familiengeschichten aus dem letzten Jahrhundert. "Downton Abbey" habe ich geliebt und gehofft, etwas ähnliches hier lesen zu können, sind doch immerhin mehrere Bände ...

Ich mag Familiengeschichten und gerade Familiengeschichten aus dem letzten Jahrhundert. "Downton Abbey" habe ich geliebt und gehofft, etwas ähnliches hier lesen zu können, sind doch immerhin mehrere Bände angekündigt. Hier wird über das Leben der Familie Cazalet in den Jahren 1937/1938 erzählt. Und zwar über jedes einzelne Familienmitglied. Man verbringt gemeinsam die Sommerferien in Sussex. Der Krieg steht vor der Tür...
Leider konnte ich mich mit diesem Buch überhaupt nicht anfreunden. Gleich der Einstieg fiel mir schwer. Es ist zwar vorn ein Glossar, in dem die handelnden Personen aufgeführt werden, aber es waren mir einfach zu viele, die schon am Anfang eingeführt wurden, das erschwerte den Überblick. Und es passierte ewig so gar nichts. Der Schreibstil ist zwar gut zu lesen, aber man kommt irgendwie überhaupt nicht voran. Jedes Detail wird episch breit erzählt und dabei handelt es sich um so viel Nebensächliches, was mich überhaupt nicht interessierte. Auf die Gefühle und Befindlichkeiten der Protagonisten wird sehr ausführlich eingegangen, aber die Figuren konnten mich nicht begeistern, nicht eine konnte ich liebgewinnen, so wie z.B. die Familienmitglieder und das Personal aus Downton Abbey. Sie blieben für mich trotz der epischen Beschreibungen farblos. Ich habe mich ziemlich gelangweilt und mich durch das Buch gequält, ab der Hälfte etwa nur noch im Schnelleseverfahren. Ich war froh, es dann beiseite legen zu können. Fortsetzungen werde ich nicht mehr lesen.

Veröffentlicht am 17.07.2023

Hat mir leider nicht gefallen

Die Patienten
3

In einer psychiatrischen Klinik im Taunus wird eine der Patientinnen brutal ermordet. Caro Löwenstein soll als Psychologin dort ermitteln, die Patienten behutsam befragen und zu dem Zweck in der Kolonie ...

In einer psychiatrischen Klinik im Taunus wird eine der Patientinnen brutal ermordet. Caro Löwenstein soll als Psychologin dort ermitteln, die Patienten behutsam befragen und zu dem Zweck in der Kolonie wohnen. Doch der Mörder hat ein Auge auf sie geworfen und schon bald gerät sie selbst in Gefahr.

Das Buch ist nichts für Zartbesaitete. Hier werden brutale Morde detailliert beschrieben. Mir hat das Buch leider gar nicht gefallen. Die brutalen Morde sind es dabei gar nicht mal, eher die an den Haaren herbeigezogene unrealistische Story, die im Stile eines schlechten B-Movies beschriebenen Situationen, die unsympatischen Charaktere, alle wirken inkompetent und alles ist irgendwie überzeichnet. Jede Menge Klischees (ständiges durch den dunklen Wald hetzen, kein Handyempfang, die böse Schwiegermutter, die die Schwiegertochter in ein dunkles Verlies sperrt etc.). Außerdem zu viele unnötige Nebenschauplätze. Folgebücher werde ich nicht lesen

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