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Veröffentlicht am 01.08.2023

Spannender Mystery-Krimi

Windgejammer
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Auf Medderoog steht das Windjammerfestival kurz bevor. Um dem Besucheransturm gerecht zu werden, erhalten Philippa Berger und ihre Kollegen, Verstärkung vom Festland. Zu Philippas Leidwesen ist auch ein ...

Auf Medderoog steht das Windjammerfestival kurz bevor. Um dem Besucheransturm gerecht zu werden, erhalten Philippa Berger und ihre Kollegen, Verstärkung vom Festland. Zu Philippas Leidwesen ist auch ein unerwarteter Besucher aus ihrer Vergangenheit dabei, auf den sie gut hätte verzichten können. Aber nicht nur die erwarteten 5000 Besucher sorgen für Stress, sondern auch in der Beziehung zwischen Philippa und Harpo gibt es Spannungen, denn die beiden haben nur einem Monat nach ihrem Kennenlernen geheiratet. Dann geschieht auch noch ein Mord, der, auf Wunsch ihres Chefs, bis nach dem Windjammerfestival vor der Öffentlichkeit verheimlicht werden soll.

Nach Windbrecher ist es das zweite Buch, dass ich von der Autorin lese. Bereits der erste Teil hat mir sehr gefallen und ich war gespannt auf die Fortsetzung der Reihe. Der Klappentext macht dann auch schnell neugierig auf den neuen Mystery-Krimi.

Das Cover ist in dunklen Farben gehalten und zeigt das tosende Meer, ein Segelschiff und im Vordergrund eine Meerjungfrau.

Ich hatte etwas Probleme wieder in die Geschichte hineinzufinden, denn es ist schon eine ganze Weile her, dass ich den ersten Teil gelesen habe.
Der lockere und flüssige Schreibstil von Roxanne Bicker sorgte jedoch dafür, dass ich nach einiger Zeit wieder das Gefühl bekam, mitten im Geschehen zu sein.
Ich hätte mir allerdings manchmal die Beschreibung des Settings etwas bildhafter gewünscht. Das hat mir im ersten Teil etwas besser gefallen.

Erzählt wird die Geschichte im personalen Stil aus Sicht der Protagonistin Phillipa.
Philippa, genannt Phil, ist eine junge Frau, die weiß was sie will und einen großen Gerechtigkeitssinn hat. Doch sie geht auch manchmal über Grenzen, lässt sich nicht alles gefallen und bleibt hartnäckig, wenn es nötig ist.
Ihre Gedanken und Gefühle konnte ich allerdings nicht immer nachvollziehen und bei den Nebenfiguren fehlte es mir teilweise etwas an Tiefe.
Überrascht hat mich vor allem Tom, der ehemalige Kollege von Phil. Doch ich will nicht zu viel verraten, um nicht zu Spoilern.

Es gibt wieder viele unerwartete Wendungen und Überraschungen, die dafür sorgten, dass keine Langeweile aufkam.
Das Ende war für mich jedoch nicht so ganz schlüssig und ließ mich etwas ratlos zurück.

Fazit
Nachdem mich Band 1 total begeistert hat, waren meine Erwartungen an die Fortsetzung hoch.
Und auch wenn mich die Geschichte über lange Zeit gut unterhalten hat, konnte sie mich am Ende nicht restlos überzeugen.
Ich bin bespannt, ob es noch einen dritten Teil geben wird, der die Unklarheiten klären wird. Für den zweiten Teil gibt es 4 Sterne von 5.

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Veröffentlicht am 17.07.2023

Eine schöne Liebesgeschichte mit Happy End

Das Glück hat viele Seiten
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" Ein Mensch, der nicht gerne liest, hat einfach noch nicht das richtige Buch gefunden."

Hannah hat ihren Traumjob gefunden und arbeitet seit drei Monaten bei einer bekannten Kölner PR- Agentur. Gerade ...

" Ein Mensch, der nicht gerne liest, hat einfach noch nicht das richtige Buch gefunden."

Hannah hat ihren Traumjob gefunden und arbeitet seit drei Monaten bei einer bekannten Kölner PR- Agentur. Gerade als sie ihren ersten eigenen Klienten bekommen soll und einer glänzenden Zukunft als PR-Managerin entgegensieht, erreicht sie ein Brief, in dem ihr mitgeteilt wird, dass ihre Tante Marlies verstorben ist. Seit dem Tod ihre Mutter vor zehn Jahren, hat sie das kleine Dorf Kempenich in der Eifel nicht mehr betreten. Nun erfährt sie bei der Testamentseröffnung, dass ihre Tante ihr den kleinen Buchladen im Ort hinterlassen hat. Doch Hannah will mit dem Erbe nichts zu tun haben und sich auch nicht ihrer Vergangenheit stellen. Sie möchte den Ort am liebsten sofort wieder verlassen und zurück nach Köln. Deshalb ist sie froh, als sich herausstellt, dass der Geschäftsmann Ben Interesse an dem Buchladen hat. Ohne das Geschäft auch nur einmal zu betreten, unterschreibt sie einen Tag später den Kaufvertrag. Doch dann stellt sich heraus, dass Ben nicht vorhat, den nostalgischen Buchladen weiterzuführen, sondern ganz andere Pläne hat und das Haus abreißen will. Hannah will den Kaufvertrag rückgängig machen. Doch Ben weigert sich und will nicht darauf eingehen.
Gemeinsam mit Marlies Freundin Karin und den Mädels vom Buchclub versucht Hannah den Laden ihrer Tante zu retten. Doch währenddessen fliegen nicht nur beim Kampf um den alten Buchladen, sondern auch zwischen Hannah und Ben die Funken.

Schon das wunderschöne Cover ist ein richtiger Eyecatcher und hat dafür gesorgt, dass ich einen zweiten Blick auf das Buch riskiert habe. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, stand für mich dann sehr schnell fest, dass ich die Geschichte lesen möchte.

Die Autorin hat einen wunderbar leichten, flüssigen und sehr lebendigen Schreibstil. Die Geschichte liest sich dadurch ausgesprochen flüssig und die Seiten flogen nur so dahin.
Wir verfolgen die Geschichte aus der personalen Erzählperspektive und erhalten so Einblicke aus der Sicht von Hannah und Ben. Ihre Emotionen und Gedanken waren so für mich immer greifbar und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Mit Hannah hatte ich allerdings zu Beginn so meine Probleme. Ohne groß nachzudenken, will sie beim Gespräch mit dem Notar das Erbe sofort ablehnen. Sie verhält sich sehr naiv, denn der Gedanke, dass der Buchladen einen finanziellen Wert hat und sie ihn verkaufen kann, kommt ihr nicht von alleine. In dem Moment habe ich innerlich mit den Augen gerollt.
Auch der überstürzte Verkauf an Ben, ohne vorher Erkundigungen über ihn einzuholen, ist mehr als naiv.
Ben fand ich hingegen sehr sympathisch. Auch wenn die Art und Weise, wie er Hannah übers Ohr gehauen hat, nicht die feine Art ist, konnte ich ihn ein wenig verstehen.
Die Dialoge brachten mich immer wieder zum Schmunzeln und zum Lachen.
Auch Karin und die Damen vom Buchclub sorgten für den einen oder anderen Lacher und ich wartete jedes Mal gespannt darauf, was sie als nächstes aushecken würden. Besonders die Aktion von Inge und Karin auf dem Friedhof fand ich sehr amüsant.
Die Geschichte hat natürlich ein wunderschönes Happy End und auch wenn das für mich keine Überraschung war, gefiel mir die Lösung des Problems sehr gut.

Fazit
Alles in allem ist „Das Glück hat viele Seiten“ eine wunderschöne, leichte und amüsante Geschichte, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat und die ich innerhalb von zwei Tagen gelesen habe.
Wer eine schöne Liebesgeschichte mit Happy End sucht ist hier auf jeden Fall richtig. Dafür gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 22.02.2023

Ein tolles Debüt

Ein Hauch von Dunkelheit
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Ana wird Nacht für Nacht von furchtbaren Albträumen gequält, in denen sie sich in einem, dunklen, unheimlichen Wald voller Schatten befindet und vor einer Kreatur flüchtet. Diese Träume kosten sie viel ...

Ana wird Nacht für Nacht von furchtbaren Albträumen gequält, in denen sie sich in einem, dunklen, unheimlichen Wald voller Schatten befindet und vor einer Kreatur flüchtet. Diese Träume kosten sie viel Kraft und verwehren ihr die Erholung, die sie eigentlich benötigt. Jede Nacht sucht sie verzweifelt nach einer Möglichkeit, der Kreatur zu entkommen, doch immer wieder scheitert sie. Als sie eines Nachts die Hoffnung auf einen Ausweg aufgibt, verändert sich etwas. Plötzlich verschmelzen Traum und Wirklichkeit miteinander und sie wacht am Morgen mit dreckigem Pyjama und einer verstauchten Hand in ihrem Bett auf.
Sie findet heraus, dass diese Welt wirklich existiert und ehe sie sich versieht, wird sie mitten in einen schrecklichen Krieg hineingezogen und gerät zwischen die Fronten.
Während sie versucht, Antworten zu finden, findet sie Trost bei Thion, einem jungen Mann, zu dem es sie immer wieder zieht. Doch Thion ist auf der Seite der Dunkelheit…

Als ich dieses Buch im Dunkelsternverlag entdeckte, machten mich das Cover und der Klappentext sofort neugierig.
Auch die Innengestaltung ist wunderbar auf die Geschichte abgestimmt. Die Schatten tauchen vor jedem Kapitel wieder auf und begleiten mich während des Lesens.

Die Autorin hat mich mit ihrem Debüt von der ersten Seite an mitgenommen. Ihr Schreibstil ist wunderbar lebendig und sehr dynamisch und flüssig.
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. In der ersten Hälfte des Buches befinden wir uns in Fair Oak in Kalifornien. In Teil zwei dann in der magischen Welt Tus Nua und im dritten Teil in der Heimat.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sorgen so dafür, dass die Leichtigkeit beim Lesen nicht verloren geht.

Wir verfolgen die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven, wobei die Sicht von Ana im Gegensatz zu allen anderen, aus der Ich-Perspektive geschrieben ist.
Schon auf der ersten Seite wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen und wir befinden uns mitten in einem von Anas Albträumen.

Zitat:
„Okay, bleib ruhig“, flüsterte ich und wünschte, ich hätte mir etwas Wärmeres angezogen. Aber wer ging schon mit Mantel und Gummistiefeln ins Bett?“

Schon nach wenigen Sätzen war ich so von der Story gefesselt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Jessica Nemerhi hält sich nicht mit langen Erklärungen auf. Mit ihrer eloquenten Ausdrucksweise beschreibt sie das Worldbilding sehr bildhaft und anschaulich. Auch die teilweise etwas düstere Atmosphäre wurde von ihr wunderbar eingefangen.
Ana lebt, nachdem ihre Eltern früh gestorben sind, bei ihrem Großvater. Sie geht zur Schule und hat in Theresa eine gute Freundin. Doch als die Albträume, die Ana Nacht für Nacht quälen, real werden, ändert sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen.
Ich konnte mich gut in ihre Gefühle und Gedanken hineinversetzen und nachvollziehen, dass sie sich schwer damit tat, diese neue Realität zu akzeptieren. Gut gefallen hat mir auch ihre Entwicklung innerhalb des Plots.
Auch Thion ist ein Protagonist, der von der Autorin wunderbar authentisch gestaltet und auch wenn der Verlauf der Liebesgeschichte für mich etwas vorhersehbar war, habe ich ihn mit der Zeit immer mehr ins Herz geschlossen.
Von den Nebencharakteren hat mir Naya am besten gefallen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Nebenfiguren entwickelt sie sich wunderbar weiter.
Leider kamen für mich alle anderen Charaktere etwas zu kurz und bei Sinan, Malik, Naya, Cyrian und alle anderen Figuren fehlte es mir etwas an Tiefe. Auch ein Wiedersehen zwischen Ana und Theresa wäre schön gewesen.
Mit dem Ende hat die Autorin mich sehr überrascht, denn ich hatte vorher nicht wirklich eine Idee, wie die Geschichte enden könnte.
Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung. Genug Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden.

Jessica Nemwehi hat mich mit ihrem Debüt „Ein Hauch von Dunkelheit“ positiv überrascht und ich bin gespannt auf das, was da noch kommen wird.

Eine tolle Story, die ich allen Fantasy-Fans nur wärmstens empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 21.01.2023

Wunderschön zum Anschauen, aber nicht für Anfänger zum nachmachen geeignet

Fleurs
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Möchtest du Blumen verschenken, die man Essen kann? Dann findest du in diesem Buch wundervolle Anleitungen und tolle Inspirationen, denn Cedric Grolet kreiert Gebäck und originelle Torten in Form von Blumen.

Du ...

Möchtest du Blumen verschenken, die man Essen kann? Dann findest du in diesem Buch wundervolle Anleitungen und tolle Inspirationen, denn Cedric Grolet kreiert Gebäck und originelle Torten in Form von Blumen.

Du kennst Cedric Grolet nicht? Seine Gebäcke sind wahre Kunstwerke und er ist in Frankreich der Star unter den Konditoren und Patissiers. 2018 bekam er den Titel „Bester Patissier der Welt“ verliehen.
Das Buch hat zwar „nur“ 359 Seiten, ist aber ein Hartcover und durch sein Format und das relativ schwere Papier ein richtiger „Wälzer“.

Neben den ausführlichen Beschreibungen findest du wunderschöne Fotos der Gebäcke, die alle auf Stuckarbeiten fotografiert wurden. Die Idee dahinter war, dass Patissiers und Stuckateure beide kreative Kunstwerke erschaffen und perfekt harmonieren.

Kommen wir nun zum Buch.
Es erwarten einem viele, traumhaft schöne, ganzseitige oder doppelseitige Hochglanz-Fotos der Köstlichkeiten.
Nach einem Vorwort des Autors, in dem wir einige interessante Informationen über ihn erhalten und einem Inhaltsverzeichnis erwarten uns 80 tolle Kreationen, die in die vier Kategorien, Frühling, Sommer, Herbst und Winter aufgeteilt sind. Alle Köstlichkeiten passen jeweils wunderbar in die jeweilige Jahreszeit.
Wir starten mit Rosen, Kapuzinerkresse, Gänseblümchen, Honigblüte, Veilchen, Flieder, Lavendel und Mohnblüten ins Jahr. Im Sommer erwartet uns eine Vielfalt an verschiedenen Früchten, wie Himbeeren, Walderdbeeren, Brombeeren, Feigen, Pfirsiche und Melonen. Im Herbst folgen verschiedene Nüsse, Äpfel, Quitte, Mandarinen oder ein Tiramisu. Im Winter folgen dann die weihnachtlichen Gewürze, aber auch Kaffee, Karamell, Blutorangen oder Schokolade.
Außerdem gib es ein Zutatenverzeichnis gibt, sowie einen Anhang mit Anleitungen für alle Grundrezepte.

Ein großes Equipment zum herstellen der wunderschönen Gebäcke ist, laut Angabe, nicht erforderlich, denn außer den üblichen Utensilien benötigt man nur Spritzbeutel und verschiedene Tüllen. Allerdings werden oft spezielle Silikon-Backformen oder Ausstecher benötigt, die man nicht in jedem Haushalt findet. Um den wunderschönen Apfelkuchen nachzubacken fehlte mir zum Beispiel eine Mandoline und für den wunderschönen Milch Schokoladenkuchen die passende Silikonform. Außerdem benötigt man für fast alle Rezepte zum nachmachen eine Airbrush-Pistole.
Auch die Zutaten sind nach Sicht des Autors nicht kompliziert, allerdings bin ich da anderer Meinung.
Für einen Patissier mögen sie nicht problematisch sein, aber an Xanthan, eingelegte Aloe vera, Sansho-Pfefferbeeren, Kirschblütenpaste, Kirschblütenteepulver, Hojicha-Tee, Gianduja oder Trüffelbruch zu gelangen, gestaltete sich für mich schon schwierig. Vor allem, wenn man wie ich auch gerne die Geschäfte vor Ort unterstützen und nicht alles bestellen möchte.

Das Pailleté Feuilletine, das auch oft Verwendung findet, kann man zwar auch selbst herstellen, aber es muss auch erstmal gemacht werden.

Bei jedem Gebäck gibt es erstmal ein ganzseitiges Foto der Köstlichkeit und eine Seite, in der die Zutaten aufgelistet sind. Auf den nächsten beiden Seiten wird erklärt, wie man die einzelnen Komponenten (Ganache, Teig, Einlage, Glasur) herstellt, wobei oft auf den Anhang verwiesen wird. Außerdem gibt es einen relativ kleinen Abschnitt, in dem die Fertigstellung beschrieben wird.
Die Fotos sind wirklich wunderschön und ich beneide jeden, der es schafft, es auch nur annähernd so hinzubekommen. Ich habe es anhand von zwei Rezepten ( Himbeertorte, Chou a’ la Creme) versucht, aber das Ergebnis wollt ihr nicht sehen.

Mein Fazit:
Ein wunderschönes Fotobuch und tolle Rezepte, die aber teilweise doch sehr zeitaufwendig sind. Ich hätte mir eine etwas genauere Anleitung für die Spritztechniken und die Herstellung der Blumendekore gewünscht, um vielleicht auch eigene Torten entsprechend verzieren zu können.
Deshalb gibt es vier Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️ und eine Empfehlung für alle, die bereits über einige Erfahrung verfügen. Für Anfänger sind die meisten Rezepte meiner Meinung nach nicht umsetzbar.

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Veröffentlicht am 16.01.2023

Ein gelungener Auftakt

BEFALLEN
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Julia Tauwald hat mich nicht nur von der ersten Seite an in ihre Welt gezogen, sondern sie hält auch die Spannung auf einem konstant hohen Level. Die unterschiedlichen Stimmungen und die manchmal etwas ...

Julia Tauwald hat mich nicht nur von der ersten Seite an in ihre Welt gezogen, sondern sie hält auch die Spannung auf einem konstant hohen Level. Die unterschiedlichen Stimmungen und die manchmal etwas bedrückende Atmosphäre hat sie gekonnt eingefangen und ihre Leser durch eine abwechslungsreiche und ungewisse Handlung geführt. Unvorhersehbare Wendungen haben mich immer wieder überrascht und am Ende blieb ich mit einem richtig fiesen Cliffhanger zurück.

Nelly hat, meiner Meinung nach, jedoch zu schnell akzeptiert, dass sie anders ist und besondere Fähigkeiten besitzt. Sie ging mir etwas zu selbstverständlich mit ihren Kräften um und war mir auch etwas zu festgefahren in ihrem Denken.

Trotzdem ist ‚Dämmergrau‘ für mich ein gelungener Auftakt der Trilogie, der mich überzeugt und begeistert hat. Ich kann es kaum erwarten die Fortsetzung zu lesen.

Für den ersten Teil gibt es von mir 4 Sterne ⭐⭐⭐⭐und eine Leseempfehlung!

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