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Veröffentlicht am 13.07.2024

Wo ist die Handlung?

Forever Never
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Puh das Buch war für mich leider eine sehr große Enttäuschung. Komisch, wo doch Klappentext und Leseprobe beide gut klangen. Aber leider hat keins der beiden oder auch das Cover darauf hingewiesen dass ...

Puh das Buch war für mich leider eine sehr große Enttäuschung. Komisch, wo doch Klappentext und Leseprobe beide gut klangen. Aber leider hat keins der beiden oder auch das Cover darauf hingewiesen dass dieses Buch aus 70% Spice besteht. Hätte ich das von vornherein gewusst, dann hätte ich das Buch ganz bestimmt nicht gelesen.
Schon früh merkt man dass die beiden Charaktere eigentlich an nichts denken können außer sich gegenseitig die Kleidung vom Körper zu reißen. Aber es gibt erstmal noch ein großes hin und her dass das ja nicht ginge... Und ab spätestens 1/3 des Buches reihte sich nur noch eine Spice Szene an die andere. Irgendwann konnte ich es einfach nicht mehr glauben wie viele da noch kamen. Zumal man ja das Rad nicht jedes Mal neu erfinden kann und das ganze irgendwie repetitiv erscheint. Mir fehlte einfach eine emotionale Verbindung zwischen den beiden Protagonisten, ich konnte da echt null mitfiebern. Alles passierte nur körperlich.
Die "eigentliche" Handlung des Buches ist total untergegangen und hat wirklich wenig Raum eingenommen. Man hätte wirklich locker 350 Seiten streichen können + hätte immernoch die gleiche Menge Handlung gehabt. Und dadurch dass sie so wenig Platz bekommen hat, konnte sich auch nicht wirklich eine spannende Story einstellen. Total schade.
Auch die in der Leseprobe erwähnte besondere Fähigkeit der Protagonistin wurde nur noch gegen Ende einmal kurz erwähnt. Da hatte ich echt gedacht dass dies eine vieeel größere Rolle spielen würde.
Also wer ein Buch `à la Icebreaker sucht ist hier genau richtig, aber wer eine gute Story mit packender Handlung sucht schaut lieber woanders...

Veröffentlicht am 18.07.2023

Leider sehr basic-klischeehaft

Girls like girls – Sag mir nicht, wie ich mich fühle
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Leider hat mir das Buch so gar nicht gefallen. Es fängt schon mit den Charakteren an: sie waren mir leider von Beginn an ziemlich unsympathisch, was sich im Verlauf der Geschichte auch nicht gebessert ...

Leider hat mir das Buch so gar nicht gefallen. Es fängt schon mit den Charakteren an: sie waren mir leider von Beginn an ziemlich unsympathisch, was sich im Verlauf der Geschichte auch nicht gebessert hat - stattdessen hat es sich nur bestätigt. Auch die Protagonistin war für mich nicht wirklich 'likeable': sie ist sehr naiv, verzehrt sich extrem nach ihrer Love Interest + lamentiert Seiten lang. Ich fand ihr Gefühlserleben leider sehr anstrengend zu lesen. Sowohl ihr übertriebenes Dürsten nach ihrer Love Interest als auch ihre Trauerverarbeitung waren mir einfach too much. Dazu dann noch ihr wirklich harsches Urteilen über ihren Dad, der sich wirklich sehr um sie bemüht... und ein ansonsten auch eher irrationales Verhalten... leider nicht das richtige für mich.

Was mich auch ziemlich gestört hat waren die Anreihungen von "illegalen" oder schlichtweg "nicht empfehlenswerten" Dingen: Diebstahl, auf Gleisen balancieren nach Alkoholkonsum, allgemein sehr risikoreiches Verhalten, Konsum berauschender Substanzen... und das alles als wäre es völlig normal.

Spannung ist für mich beim Lesen leider überhaupt nicht aufgekommen. Was vermutlich daran liegt dass die Protagonistin mir so unsympathisch war und ich ihr Lamentieren nicht mochte. Zudem war die Story aber auch so klischeehaft, dass die Handlung sehr vorhersehbar war. Es wurden Themen der Homosexualität thematisiert, die schon zur Genüge breitgetreten wurden - ich fänd es wichtig dass in der LGBTQ+ Literatur auch andere Seiten des Queer-seins besprochen werden.

Ich kann das Buch entsprechend leider überhaupt nicht weiterempfehlen, was ich sehr schade finde.

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Veröffentlicht am 13.04.2023

Ich bin leider enttäuscht...

°C – Celsius
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Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch. Ein Thriller zum Thema Klimawandel - also ein hochaktuelles Thema mit einer hoffentlich spannenden Storyline - das war es was ich mir von diesem Buch versprach. ...

Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch. Ein Thriller zum Thema Klimawandel - also ein hochaktuelles Thema mit einer hoffentlich spannenden Storyline - das war es was ich mir von diesem Buch versprach. Doch leider wurde ich enttäuscht.

Die Story wird aus der Perspektive vieler vieler Charaktere geschildert. Zu Beginn gar kein Problem, im Mittelteil dann doch etwas verwirrend. Wer war nochmal Person xy? Es gibt zwar eine Charakterübersicht vorne im Buch, aber ich hätte es besser gefunden, wenn man einfach zu Kapitelbeginn Name, Zeit + Ort neben die Kapitelzahl geschrieben hätte. Das hätte es deutlich übersichtlicher gemacht.
Am Anfang des Buches gefiel mir der Erzählstil mit den knappen Kapiteln und den vielen wechselnden Charakteren noch recht gut, die Geschichte setzte sich gut fort + die Anreihung der Kapitel ergab Sinn. Leider war dies später nicht mehr so. Der rote Faden ging mehr und mehr verloren, bis er kaum bis gar nicht mehr zu erkennen war.
Problematisch hierbei auch, dass viel mehr Handlung in irgendwelchen Zukunftsszenarien stattfindet, als in der Gegenwart selbst. Und diese Zukunftsszenarien wurden immer erst im Anschluss als solche geoutet, sodass man vorher dachte dass es die aktuelle Handlung wäre. Die Zeitsprünge hätte man auch definitiv besser (oder überhaupt) kennzeichnen können. Es war teils schwer den Überblick zu behalten was nun wann passiert ist.

Ich hatte am Anfang des Buchs noch die Hoffnung, dass ich vielleicht ein paar neue Dinge zur Thematik des Buches lernen würde. Dem war leider nicht so, da das hier verwendete theoretische Konzept wissenschaftlich noch nicht allzu fundiert ist und damit vieles der Fantasie des Autors entspringt. Dennoch war es interessant und erschreckend zu lesen!

Gut geschrieben fand ich die Katastrophensituationen und auch die kurzen spannenden Thrillerszenen. Leider wurde die Spannung aus diesen Szenen aber mehrfach durch sehr viele Seiten lange Zukunftsszenarien unterbrochen, sodass sie teils völlig verloren ging. Insbesondere im letzten Drittel des Buches verspürte ich dadurch nicht mehr allzu viel Lesefreude.


Mich konnte das Buch also leider gar nicht überzeugen, weswegen ich es also nicht wirklich weiterempfehlen kann. Schade!

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