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Veröffentlicht am 06.08.2023

Die panische Diva

Madame le Commissaire und die panische Diva
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Madame le Commissaire und die panische Diva von Pierre Martin ist der achte Teil einer Provence Krimi Reihe. Das Buch lässt sich ohne Vorkenntnisse lesen. Der Fall ist in sich abgeschlossen und alles wichtige ...

Madame le Commissaire und die panische Diva von Pierre Martin ist der achte Teil einer Provence Krimi Reihe. Das Buch lässt sich ohne Vorkenntnisse lesen. Der Fall ist in sich abgeschlossen und alles wichtige aus den Vorgängern wird nochmal erwähnt.

Ich hatte vor Jahren ein Buch der Reihe gelesen und fand ihn damals recht unterhaltsam. Nun bin zufällig auf dieses Buch aufmerksam geworden. Doch leider fand ich es diesmal sehr anstrengend zu lesen. Es lag nicht am Schreibstil, dieser ist flüssig und bildhaft. Ich fand eher den Fall sehr lahm und konstruiert. Spannung war nicht bzw. nur sehr selten vorhanden. Die Spannung war eher subtil eingebaut und dann war sie ganz schnell wieder weg. Es passiert nicht wirklich etwas und die Diva ist mir sowas von unsympathisch gewesen. Auch war es mir eindeutig zu sexuell orientiert. Dies brauche ich in einem Krimi nicht. Ich muss nicht auf gefühlt jeder Seite lesen wer mit wem und wie usw.

Das Grundthema des Stalkings ist recht interessant und auch sehr vielschichtig. Doch hier geht es total verloren. Der Aufbau war zwar recht gut durchdacht und es gab auch die ein oder andere Wendung. Aber dann verliert sich der Autor in Nebensächlichkeiten und Details die für den Fall nicht nötig sind. So muss ich nicht in jedem Kapitel darauf aufmerksam gemacht werden dass die Hauptprotagonistin eine bigame Beziehung führt.

Für mich war das Buch recht anstrengend und langweilig. Ich hatte des Öfteren das Bedürfnis das Buch abzubrechen. Doch die Hoffnung, das es besser wird obsiegte immer und so habe ich es beendet

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Veröffentlicht am 18.07.2023

Der Todeswirbel

Der Todeswirbel
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Der Todeswirbel von Agatha Christie ist der 26ste Hercule Poirots Krimi. Allerdings ist dies nicht der beste Krimi der Autorin. Ich würde sogar fast sagen das es einer der schwächsten Bücher der Queen ...

Der Todeswirbel von Agatha Christie ist der 26ste Hercule Poirots Krimi. Allerdings ist dies nicht der beste Krimi der Autorin. Ich würde sogar fast sagen das es einer der schwächsten Bücher der Queen of Crime ist.

Ich lese ihre Bücher immer wieder liebend gerne und bin vom Schreibstil, Spannung und Setting immer wieder begeistert. Sie schafft es ihre Leser aufs Glatteis zu führen und immer wieder neue Wirrungen einzubauen und neue Spuren zu legen. Dazu hat sie eigenartige und doch sehr sympathische Ermittler. Leider fehlt in dem vorliegenden Buch für mich die Spannung und die eigentliche Ermittlung durch Poirot kommt sehr spät und zack ist alles aufgeklärt. Im Prinzip ist es eine Familie die hinter dem Erbe eines reichen Verwandten her ist und dabei vor nichts zurückschreckt. Es gab zwar wieder einige Wendungen und Wirrungen und man konnte auch etwas miträtseln aber mir war es zu flach, zäh und zu wenig Ermittlung. Vielleicht lag es auch daran das mir die Verfilmung noch zu präsent war. Obwohl ich diese vor mehreren Jahren gesehen hatte. Diese gefällt mir im Nachhinein aber deutlich besser als das Buch. Das ist normalerweise bei mir nicht der Fall. Ich mag sonst die Bücher deutlich lieber als die Verfilmungen.

Ein etwas zäher Krimi mit wenig Spannung.

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Veröffentlicht am 23.05.2023

Dornteufel

Dornteufel
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Dornteufel von Eva Almstädt ist ein Thriller mit einem interessanten Thema. Da ich Ihre Ostseereihe kenne und diese auch sehr gerne lese, habe ich mich auf Dornteufel gefreut. Doch leider konnte mich dieser ...

Dornteufel von Eva Almstädt ist ein Thriller mit einem interessanten Thema. Da ich Ihre Ostseereihe kenne und diese auch sehr gerne lese, habe ich mich auf Dornteufel gefreut. Doch leider konnte mich dieser Thriller so gar nicht packen und überzeugen.

Julia Bruck ist Ingenieurin und soll für eine Kosmetikfirma in Indien die Klimaanlagen der Labore überprüfen. Dabei stößt sie auf Ungereimtheiten und macht auch eine ungeheuerliche und tödliche Entdeckung. Gleichzeitig stürzt sich in Manhattan eine junge Frau in den Tod. Doch ihr Gesicht sieht aus wie das einer alten Frau. Haben die Vorfälle etwas miteinander zu tun?

Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig. Auch die Vortragsweise von Stephan Benson ist angenehm und unaufgeregt. Leider kam bei mir überhaupt keine Spannung auf. Es gibt viele Perspektivenwechsel und Handlungsstränge. Normalerweise stellt sich dadurch ja schon eine gewisse Spannung ein, hier leider nicht. Eher verwirrte mich manchmal der Wechsel. Eben war ich noch in Indien, plötzlich ist man in den USA, dann in Frankreich und plötzlich in Deutschland oder mitten auf dem Meer. Immer wieder wurde zwischen den Orten und auch den Personen gesprungen.

Leider wirkte das Buch etwas konstruiert, abstrus und vorhersehbar. Obwohl die Thematik sehr authentisch ist und man sich gut vorstellen kann das ei Unternehmen zu solchen Mitteln greift. Es geht um Korruption, Macht, Flüchtlinge, Krankheit, Menschenhandel und geheime Forschung. Vielleicht waren es einfach zu viele Themen für ein Buch.

Die Protagonisten waren mir alle zu unnahbar und oberflächlich. Ich habe zu keinem eine Beziehung aufbauen können. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass es zwar quasi eine Hauptfigur gab diese aber sehr blass wirkte und eigentlich genauso viel Spielraum im Buch hatte wie alle andern auch.

Bis zum Schluss fragte ich mich auch immer wieder was der Titel mit dem Inhalt des Buches zu tun hatte. Denn der Dornteufel spielt wenn überhaupt nur eine minimale Rolle, indem er zwei höchstens dreimal erwähnt wurde. Für mich gab es keinen Zusammenhang zwischen Titel und Inhalt des Buches.

Leider war dieser Thriller Ausflug mit Eva Almstädt kein guter. Ihre Ostsee Krimi Reihe kann ich aber empfehlen.

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Veröffentlicht am 19.04.2023

Ostseefluch

Ostseefluch
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Ostseefluch von Eva Almstädt ist der achte Teil ihrer Ostseereihe rund um die Ermittlerin Pia Korittki. Normalerweise lese ich die Bücher immer recht gerne. Zum einen weil ich ein echter Ostseefan bin ...

Ostseefluch von Eva Almstädt ist der achte Teil ihrer Ostseereihe rund um die Ermittlerin Pia Korittki. Normalerweise lese ich die Bücher immer recht gerne. Zum einen weil ich ein echter Ostseefan bin und schon an vielen Orten aus den Büchern der Autorin. Aber auch weil mir die Ideen und Fälle immer recht gut gefallen und auch Spannung immer garantiert ist. Doch leider konnte mich dieser Teil diesmal so gar nicht fesseln und überzeugen.

Auf Fehmarn wird eine junge Frau in ihrem Gemüsegarten erschlagen aufgefunden. Die Mitbewohner sind in heller Aufregung und die Eltern scheinen etwas zu verschweigen. Der ganze Fall steht etwas auf der Stelle und ständig wird von einem Fluch geredet der über dem Haus der Tat schwebt. Denn vor 25 Jahren wurde eine ganze Familie darin ermordet.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Mir gefallen auch die Beschreibungen der Umgebung, der Sommerhitze und der Personen. So wirkt die Geschichte etwas lebendiger. Doch ist dieser Fall etwas langatmig und auch teilweise langweilig. Es passiert nicht viel in den Ermittlungen und eigentlich hat man auch das Gefühl, dass die Ermittler kaum Lust haben. Die meisten Beteiligten haben auch etwas zu verbergen und der Leser steht genauso auf dem Schlauch wie alle anderen in dem Buch. Dazu kommen noch Geisterbeschwörer, ein Fluch und eine Mutter die sehr extrem in ihrem Glauben ist. Mir war das alles zu viel und passte für mich so gar nicht in einen regionalen Krimi. Hier hat es den Anschein als ob die Autorin mal was neues probieren wollte. Aber für mich hat dies nicht geklappt. Eine alte Tat mit einer neuen zu verbinden finde ich gar nicht so verkehrt und macht ein Buch prinzipiell auch spannender. Doch dafür brauche ich nichts mystisches oder Sektenhaftes.

Eigentlich bleibt der Leser bis zum Schluss im unklaren wer oder was hinter der Tat steckt. Es gab zwar Hinweise aber die gingen immer wieder verloren oder waren so beiläufig das man diese gar nicht wahrnahm. Das Ende war daher etwas überraschend, kam aber auch sehr plötzlich und unerwartet. Allerdings blieben ein paar Dinge unerwähnt und unaufgeklärt die aber während der Ermittlungen immer wieder hervorgehoben wurde.

Mich konnte dieser Teil leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 04.01.2023

Das letzte, was du hörst

Das Letzte, was du hörst
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Das letzte, was du hörst von Andreas Winkelmann ist mein erstes Buch von dem Autor und ehrlich gesagt weiß ich nicht ob ich weitere Werke lesen oder hören werde. Ich habe viel gutes über das Buch gehört ...

Das letzte, was du hörst von Andreas Winkelmann ist mein erstes Buch von dem Autor und ehrlich gesagt weiß ich nicht ob ich weitere Werke lesen oder hören werde. Ich habe viel gutes über das Buch gehört und war so auf das Hörbuch gespannt. Leider konnte ich mich weder mit dem Sprecher noch mit der Story anfreunden.

Der Klapptext und das recht einfach gehaltene Cover haben mir zugesagt und ich dachte hiermit finde ich eine interessante und spannenden Story. Ein Podcast der von vielen gehört und gehört wird, am Ende aber den Tod bringt. Es werden mehrere Paare auf die gleiche Weise ermordet. Die Frauen hörten beim Sterben den bekannten Podcast von Marc Maria Hagen. Doch was der der Podcast mit den Morden zu tun?

Ich konnte mich schwer an die Stimme des Erzählers gewöhnen obwohl er einen tollen Job macht und auch mit seiner Stimme spielt. Für mich blieb es sehr distanziert und stellenweise zu langweilig und monoton und dann wieder zu gekünstelt und rasend. Die Story an sich brauchte auch ewig um an Fahrt aufzunehmen. Anfangs ist noch alles sehr verwirrend und undurchsichtig. Allerdings hat man ab der Mitte eine Ahnung wohin alles steuert. So war das Ende nicht überraschend für mich sondern eher vorhersehbar. Mir fehlte die Spannung die über das gesamte Buch nicht zu spüren war. Auch waren die Charaktere für mich sehr blass und nicht authentisch genug. Auch die Motive waren mir zu unrealistisch und die Auswahl der Opfer zu vorhersehbar und nichtssagend.

Leider eine recht fade Geschichte und für mich auch zu vorhersehbar und konstruiert.

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