Summer of Hearts and Soul
Summer of Hearts and SoulsBeyah muss den Sommer gezwungenermaßen den Sommer bei ihrem Vater und dessen neue Familie verbringen, bevor sie im August ihr Stipendium beginnen kann. Und hat auch keine Lust, Freundschaften zu schließen ...
Beyah muss den Sommer gezwungenermaßen den Sommer bei ihrem Vater und dessen neue Familie verbringen, bevor sie im August ihr Stipendium beginnen kann. Und hat auch keine Lust, Freundschaften zu schließen oder gar die große Liebe zu finden.
Aber das Leben spielt einen eben manchmal streiche und es kommt alles anders als geplant.
Ihre Stiefschwester Sara versucht es Beyah so einfach wie möglich zu machen, und bezieht sie überall mit ein. Und so lernt sie Samson kennen. Sie will mit ihm immer ins Gespräch kommen, aber Samson blockt das ab. Er ist eher zurückgezogen, keiner weiß wirklich viel über ihn und er gibt auch kaum etwas preis. Bis sie merken, dass beide ziemlich gleich sind, und sie sich somit immer näher zusammen wachsen.
Samson scheint ähnlich wie Beyah eine dunkle Vergangenheit zu haben. Was sich auch später herausstellen soll und die Beyah am Ende des Sommers von Samson erklärt bekommen soll.
Doch, das, was sie da erfährt, wird ihr nicht gefallen. Und es wird auch gar nicht so weit kommen, dass Samson sich erklären kann.
Ich hatte Anfangs ein paar Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen. Was auch an der Protagonistin Beyah liegt, die mir teilweise einfach zu kühl und emotionslos war.
Eine Triggerwarnung wäre am Anfang des Buches von Vorteil gewesen, so hätte man gewusst, dass es schon am Anfang sehr hart werden wird.
Denn das, was Beyah durchmachen musste und mit ansehen musste, wünscht man keinem. Was sie wohl auch zu der Person gemacht hat, die sie ist. Dennoch hätte ich mir mehr gewünscht, was Beyah angeht.
Besonders gut hat mir der Nebencharakter der Stiefschwester Sara gefallen, sie war so voller Leben und Freude und hat immer alles versucht für Beyah richtigzumachen.
Das Ende hat mich ein wenig überrascht. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet, gerade als das alles mit Samson rauskam. Wo ich auch nicht so recht wusste, was ich davon halten sollte, als das alles rauskam. Und ich auch nicht weiß, ob das alles war, was er verborgen hatte. So richtig traue ich ihm nicht. Aber er hat ja für seine Fehler gezahlt.
Alles in allem ist es eine schöne sommerliche Romanze mit Höhen und Tiefen. Die mich aber leider nicht komplett überzeugen konnte. Dennoch lässt es sich gut lesen, denn der Schreibstil ist wie immer flüssig.
Auch das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Ich gebe dem Buch 4 Sterne.