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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2023

Das Buch konnte mich definitiv nicht begeistern

Die Stadt der Lebenden
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Im Frühling 2016 wird in einer Wohnung in Rom die Leiche von Luca Varani gefunden,er wurde über mehrere Stunden zu Tode gequält. Ein Mord, der von dem überwiegenden Teil der Bevölkerung mit Entsetzen aufgenommen ...

Im Frühling 2016 wird in einer Wohnung in Rom die Leiche von Luca Varani gefunden,er wurde über mehrere Stunden zu Tode gequält. Ein Mord, der von dem überwiegenden Teil der Bevölkerung mit Entsetzen aufgenommen wird. Die beiden Täter sind geständig, es fehlt aber ein Motiv, noch ist Schuldbewusstsein vorhanden. Der Autor begibt sich über einen längeren Zeitraum als Journalist, auf die Spuren der Täter. Dabei führt er viele Interviews, von Leuten die in irgendeinem Zusammenhang zum Opfer, seiner Familie und der Täter stehen.Er durchleuchtet ihren Hintergrund und ihr Leben, was von Drogen der unterschiedlichsten Art bestimmt wird.

Meine Meinung:

Es handelt sich um ein Buch, was mit sehr viel Vorschusslorbeeren überschüttet wurde, dass mich trotzdem überhaupt nicht begeistern konnte. Das liegt zum einen an dem, in meinen Augen, etwas verworrenen Schreibstil,zum anderen an der großen Anzahl von Personen,die scheinbar übergangslos in die Geschichte integriert wurden,ohne dass sie von Bedeutung für den Plot waren und mich ziemlich überfordert haben.Mir blieben,sowohl die Protagonisten, als auch deren Angehörige während des ganzen Buches ziemlich fremd, es gelang mir nicht, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Loben möchte ich die gute Recherchearbeit des Autors,der einige heiße Eisen ,z.B.die Sensationsgier der Medien und den Umgang mit den verschiedenen Drogen,schonungslos offengelegt hat.Leider kann ich trotzdem nur wohlwollende 2 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 10.07.2023

Gutes Thema - schlecht umgesetzt

Das Leben, das uns bleibt
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Im Jahre 1945 muss Ruth ,gemeinsam mit ihrer Familie, Breslau verlassen und findet eine neue Heimat in Freiburg.Mit im Gepäck reist das Familiengeheimnis - Ruths Mutter ist Jüdin. Außerdem muß Ruth ihre ...

Im Jahre 1945 muss Ruth ,gemeinsam mit ihrer Familie, Breslau verlassen und findet eine neue Heimat in Freiburg.Mit im Gepäck reist das Familiengeheimnis - Ruths Mutter ist Jüdin. Außerdem muß Ruth ihre große Liebe Ilan ,dem sie ein wertvolles Armband als Pfand gibt,zurücklassen.Nach anfänglichen Schwierigkeiten lebt sich die Familie ein. Ruth lernt den Sohn eines angesehenen Juweliers kennen und heiratet ihn. Ihr Schwiegervater ist ihr nicht wohlgesonnen und ihr Mann Albert kann sich gegen seinen Vater nicht behaupten.So ist Ruth in einer unglücklichen Ehe gefangen,in der sie lediglich Unterstützung durch ihre Schwiegermutter erhält.
Als herauskommt, dass ihr Schwiegervater unlautere Geschäfte mit dem jüdischen Vorbesitzer gemacht hat, kippt die gesamte Geschichte.
Laut Klappentext wird die Protagonistin als eine starke Frau beschrieben,die sich behauptet,davon ist im Buch leider nichts zu spüren. Ungefähr bis zur Hälfte des Buches konnte ich die Geschichte nachvollziehen, das änderte sich aber schlagartig und es entwickelte sich in eine völlig unglaubwürdige Richtung. Die Schilderung der Ereignisse war in meinen Augen nicht nachvollziehbar, außerdem wurden wichtige Sachen nur kurz abgehandelt, während andere Themen viel zu breit ausgewalzt wurden. Das Thema Goldschmiedekunst war auch völlig unterrepräsentiert.
Das Buch hätte viel Potenzial gehabt, leider wurde dieses,nach meinem Empfinden verschenkt.



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Veröffentlicht am 11.06.2023

Wieder ein hochgelobtes Buch,was mich nicht überzeugen konnte.

Anatomy
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Das wirklich tolle Cover und die guten Rezensionen machten mich auf dieses Buch aufmerksam. Es wurde als Liebesgeschichte ausgegeben, die für mich leider nicht im gewünschten Maß erkennbar war.Zwar konnte ...

Das wirklich tolle Cover und die guten Rezensionen machten mich auf dieses Buch aufmerksam. Es wurde als Liebesgeschichte ausgegeben, die für mich leider nicht im gewünschten Maß erkennbar war.Zwar konnte ich mich mit der Protagonistin Hazel anfreunden und auch Jack Currer war mir einigermaßen sympathisch,allerdings blieben sie auf dem gleichen Level stehen ,eine Entwicklung in die eine oder andere Richtung blieb aus.
Der Anfang war spannend,wenn auch vom Thema nicht neu,eine Frau, die in Männerkleidunng versucht in die Welt der Chirurgie einzudringen,was für Frauen damals nicht vorgesehen war.Dann jedoch trat die Story ein bisschen auf der Stelle und auch die angekündigte Liebesgeschichte, blieb für mich ziemlich im Hintergrund.
Auch wenn das Bild der damaligen Zeit, die gesellschaftlichen Unterschiede und einiges mehr, gut skizziert war, blieb das Buch deutlich hinter meinen Erwartungen zurück.

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Veröffentlicht am 21.05.2023

Ich hatte mehr erwartet

Die verlorene Tochter
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Lily, deren Familie ein Weingut betreibt, hat von Kind an ihren Vater begleitet und liebt die Weinherstellung über alles. Für ihre Ausbildung zur Kellermeisterin arbeitet sie auf verschiedenen Weingütern ...

Lily, deren Familie ein Weingut betreibt, hat von Kind an ihren Vater begleitet und liebt die Weinherstellung über alles. Für ihre Ausbildung zur Kellermeisterin arbeitet sie auf verschiedenen Weingütern und gerade steht ein Aufenthalt in Italien an. Kurz vor ihrer Abreise erhält sie bei einem Notar ein geheimnisvolles Kästchen, was aus dem Nachlass, Ihrer vor längerer Zeit verstorbenen Großmutter stammt. Der Inhalt ein Rezept für eine Nougatcreme und ein Abschnitt vom Programm der Mailänder Scala.
In Italien angekommen, begibt sie sich auf Spurensuche.
Auf dem Weingut der Familie Rossi, verliebt sie sich in António,den Sohn der Familie,der sie bei ihrer Reise in die Vergangenheit begleitet.

Ich liebe Geschichten, die auf verschiedenen Zeitebenen
spielen und so konnte ich gleich zu Beginn mühelos in die Geschichte eintauchen.Der weitere Verlauf hat mich aber zunehmend nicht mehr zufriedengestellt.Es war Überwiegend vorhersehbar, mit nur ein paar kleinen Überraschungen.Ich kann nicht sagen, dass mir die Protagonisten unsympathisch waren, jedoch blieben sie farblos, es fehlte an Tiefe.Obwohl eigentlich Potential für eine Geschichte mit Höhen und Tiefen vorhanden war,wurde es nicht genutzt.Stattdessen driftete es mehr und mehr ins Seichte und Kitschige ab.
Das Buch ist der Beginn einer achtteiligen Reihe, die ich nicht weiter verfolgen werde.

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Veröffentlicht am 07.05.2023

Von Krimi kaum eine Spur

Tod in Siebenbürgen
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Paul Schwartzmüller ist Investigativjournalist und hat gerade ein interessantes Stellenangebot erhalten, als ihn ein Brief von einer Rechtsanwaltskanzlei in Rumänien erreicht. Seine Tante, bei der er einen ...

Paul Schwartzmüller ist Investigativjournalist und hat gerade ein interessantes Stellenangebot erhalten, als ihn ein Brief von einer Rechtsanwaltskanzlei in Rumänien erreicht. Seine Tante, bei der er einen Großteil seiner Kindheit verbracht hat, ist gestorben und hat ihm ein heruntergekommenes Haus vermacht. Umgehend fliegt er nach Rumänien, um die Angelegenheit abzuwickeln und das Haus zu verkaufen. Dort angekommen trifft er auf seinen Jugendfreund Sorin, der kurz darauf in einen Mordfall verwickelt wird und um seine Hilfe bittet. Daraufhin ändert er seine Pläne und bleibt vor Ort.Bei den Ermittlungen wird er mit seiner eigenen Familiengeschichte konfrontiert und erfährt das ein oder andere Geheimnis.

Meine Meinung:

Der Anfang der Geschichte gefiel mir noch recht gut, ich fand die Beschreibungen über eine mir unbekannte Landschaft, ihre Bräuche und das Leben der Menschen dort, recht interessant, das änderte sich jedoch sehr schnell.
Selten habe ich einen Krimi gelesen, der seinem Genre so wenig gerecht wurde. Als Ermittler war der Protagonist denkbar ungeeignet und so stolperte er von einer skurillen Situation in die nächste, ohne dass es bahnbrechende Erkenntnisse gab.Stattdessen wurde gefühlt pausenlos gegessen und noch mehr getrunken und die Tage von Paul begannen regelmäßig in einem Alkoholnebel.Auch wenn der Fall am Ende gelöst wurde,war mir das für einen Krimi deutlich zu wenig.
Es ist dies das erste Buch einer Reihe, die ich definitiv nicht weiter verfolgen werde. Von mir ziemlich enttäuschte zwei Sterne, eine Leseempfehlung kann ich leider nicht aussprechen.

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