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Veröffentlicht am 24.08.2023

Spannungsvolle historische Verwicklungen und Geheimnisse vor Münchner Background

Eine Dame mit Geheimnissen
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Eine Gouvernante startet durch

München im Jahre 1827 - Nanette, die Gouvernante der von Seybachs hat einiges zu verbergen. Neben den wohlwollenden Pflichten ihren Schützlingen gegenüber, verfolgt sie ...

Eine Gouvernante startet durch

München im Jahre 1827 - Nanette, die Gouvernante der von Seybachs hat einiges zu verbergen. Neben den wohlwollenden Pflichten ihren Schützlingen gegenüber, verfolgt sie auch unerschrocken eigene Interessen, um ihre Zukunft zu sichern. Denn sobald der flügge gewordene Nachwuchs des Grafen glücklich verheiratet worden ist, sind die Tage der Gouvernante im Palais gezählt, denn ihre größte Widersacherin im Palais, ist die alte Gräfin Henriette, die es kaum erwarten kann, sie endlich loszuwerden! Umtriebig wie Nanette ist, stehen ihr dennoch einige Alternativen offen, denn hinter ihrer unscheinbaren grauen Erscheinung lodert ein Feuer und es verbirgt sich ein großes Geheimnis!

“Eine Dame mit Geheimnissen”, ist ein treffender Titel für die 4. Folge der Romanserie “Das Lilienpalais” von Autorin Hannah Conrad, ein Pseudonym, hinter dem sich das Autorinnenquartett Monika Pfundmeier, Frieda Bergmann, Laila El Omari und Persephone Haadis verbirgt.
Ohne Vorkenntnisse bin ich in die Serie eingestiegen, war augenblicklich fasziniert von ihren interessanten Charakteren und als Münchnerin natürlich auch vom Münchner Background der Geschichte. Der historische Roman, spielt wie erwähnt in der bayrischen Hauptstadt, zurzeit König Ludwig I. und dreht sich um das Leben einer adeligen Familie samt ihrer Entourage. Diese vierte Folge widmet sich hauptsächlich der Gouvernante Nanette, die einen ziemlichen Berg an Geheimnissen mit sich herumträgt. Hinter dieser Figur verbirgt sich eine interessantes Schicksal, daher kann man das Buch kaum aus der Hand legen, bis alle Heimlichkeiten ergründet sind. Der Schreibstil gefällt mir sehr, die Geschichte ist voller prickelnder Gefühle, dazu gesellt sich subtiler Humor und etwas Geheimnisvolles, Rätselhaftes. Nanette zieht durch die Stadt und mit ihr entdeckt man das historische München ganz neu in seiner alten Pracht.
Das hübsch gestaltete Cover passt ganz hervorragend zum historischen Roman. Ganz wunderbar finde ich auch den historischen Stadtplan von München im Innencover, sowie sehr hilfreich den Personenüberblick zu Beginn des Buches.

Mein Fazit:
Bin begeistert von Location, Art und Ausführung dieser Serie und werde mir mit Sicherheit auch all die Vorgängerbände gönnen, auf die ich wirklich gespannt bin. Vielleicht vergleichbar mit einer Art “Bridgerton” (oute mich als Fan;), das in München stattfindet, daher genau mein Ding, einfach grandios!

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Veröffentlicht am 11.08.2023

Aufregend-tragische Geschichte aus der Schwabinger Vorstadt

Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 2)
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München 1914
Auf dem Seziertisch der Münchner Gerichtsmedizin landet ein Säugling, tot aufgefunden in einem Schwabinger Hinterhof. Was ist dort geschehen und wo ist die Mutter des Babys abgeblieben? Anna ...

München 1914
Auf dem Seziertisch der Münchner Gerichtsmedizin landet ein Säugling, tot aufgefunden in einem Schwabinger Hinterhof. Was ist dort geschehen und wo ist die Mutter des Babys abgeblieben? Anna Zech und ihr adeliger Vermieter Skandalreporter Fritz von Weynard wollen der Sache auf den Grund gehen und beginnen in Schwabing herumzuschnüffeln. Dabei stoßen sie auf verzweifelte Menschen, deren Leid und Leben nicht nur durch den Krieg auf dem Kopf steht!

Dieser kriminelle Roman ist der zweite Teil der Serie„ Fräulein Anna Gerichtsmedizin“ von Autorin Petra Aicher. Der Titel „Die Schwabinger Morde“, führen den Leser in die bekannte Münchner Vorstadt. Auch dort verändert der Krieg das Leben der Menschen, Angst vor Tod und Verwunderung oder überhaupt als Soldat an die Front zu müssen. Das illustre Künstlervolk Schwabings packt der Schrecken, fühlt sich bedrängt und bespitzelt. Doch nicht nur die Haute Voile leidet, nein auch die einfachen Leute.
Spitzelei, Unterdrückung und Willkür, ein interessantes Thema das diese spannende Geschichte prägt und diese Zeit Revue passieren lässt.

Mein Fazit:
Auch dieser zweite Teil der Reihe konnte mich wieder begeistern! Es ist toll eine Art Zeitreise in der eigenen Stadt zu unternehmen, auch was die Schwabinger Vorstadtsboheme anbelangt und ich hoffe es gibt noch weitere aufregende Folgen mit Anna und dem charmanten Fritz.

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Veröffentlicht am 31.07.2023

Aufregende Parisreise voller überraschender Glücksmomente

C'est la vie, chérie
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Floristin Ulrike steht kurz vor ihrer Rente. Sie träumt von einem Wohnmobil, um in die Welt auszuschwärmen, doch mit ihrem Mann Hans ist da nix zu machen! Hans ist ein Langweiler und bringt sie mit seiner ...

Floristin Ulrike steht kurz vor ihrer Rente. Sie träumt von einem Wohnmobil, um in die Welt auszuschwärmen, doch mit ihrem Mann Hans ist da nix zu machen! Hans ist ein Langweiler und bringt sie mit seiner Lethargie noch zur Weißglut! An ihrem Hochzeitstag verkündet Ulrike vor versammelter Familie ihre Trennungsabsichten, Aus, Schluss, Vorbei! Ehemann Hans, Tochter Anja und Enkelin Sophie sind entsetzt! Doch so leicht wird die Ehe der Eltern nicht aufgegeben, Schwiegersohn Markus hat auch schon eine Idee. Eine Reise für das Liebes-Revival muss her, kurzerhand plant er für das Jubiläumspaar eine Hochzeitsreise 2.0 nach Paris!

Mit „C‘est la vie, chérie“ ist der Autorin Tessa Hennig wieder ein äußerst humorvoller und unterhaltsamer Familienroman gelungen! Bei der Lektüre erlebt der Leser alle Arten von Emotionen. Ob Wut, Ärger, Entrüstung, Enttäuschung, Freude, Begeisterung, Vergnügen, Liebe usw., es wird ein ganzes Feuerwerk geboten! Eine Aufregung jagt die nächste, die Autorin ist wahrhaft eine Meisterin darin, ihre Protagonisten durch Paris und durch alle möglichen Gefühlslagen zu schicken. Die Charaktere sind famos gewählt, es macht jede Menge Spaß sie zu begleiten. Paris ist wirklich eine Reise wert, man bekommt sofort selbst Lust diese Stadt zu erkunden, den Eiffelturm zu erklimmen oder einen Einkaufsbummel durch die Galerie Lafayette zu starten. Dazu passt natürlich ein humorvoller und flotter Schreibstil perfekt, gespickt mit allerlei grandiosen Einfällen, was mich komplett abgeholt und unterhalten hat.
Besonders gelungen finde ich auch bei diesem Buch wieder das Cover, es gibt zwar keinen Hinweis auf Paris; die Darstellung ist aber absolut treffend für unser Problem-Paar und zaubert dem Betrachter auf der Stelle ein Lächeln ins Gesicht:).

Mein Fazit:
Oh la la, das Buch war einfach großartig, bei der Lektüre, hat es gekribbelt bis in meine Bauchnabel ;). Habe mit allen Protagonisten mitgefühlt, mitgelitten und mich gefreut! Ein köstliches Leseerlebnis, kann ich nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 24.07.2023

Informativer Reisebegleiter durch die Normandie

Normandie Reiseführer Michael Müller Verlag
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Auch wenn man heutzutage viele Sehenswürdigkeiten und kulinarische Highlights vor Ort online recherchieren kann, habe ich es dennoch auch gerne, mich schon vorab oder während der Reise ganz klassisch per ...

Auch wenn man heutzutage viele Sehenswürdigkeiten und kulinarische Highlights vor Ort online recherchieren kann, habe ich es dennoch auch gerne, mich schon vorab oder während der Reise ganz klassisch per Reiseführer zu informieren.
Mit einem Reiseführer des Michael Müller Verlags ist man dabei immer gut beraten, wie immer hat Autor Ralf Nestmeyer gute Tipps auf Lager, das konnte ich schon bei einigen Ratgebern aus seiner Feder feststellen. Daher war ich begeistert, als mich mein Mann mit dem praktischen Taschenbuch „Normandie“ vor unserer Reise in diese Region Frankreichs überrascht hat.
Nach kurzer Einführung, mit einem Profilbild der Region, geht die Reiseübersicht dann auch schon los. Übersichtlich in 5 Regionen aufgeteilt wird der Reisende beginnend mit der Seine-Region, über die Côte d‘Albatre, das Calvados, die Manche und Orne informiert. Alle sehenswerten Orte sind kurz beschrieben, dazu kommen Informationen zu touristischen Zielen, Märkten, Übernachten und natürlich auch kulinarische Essenstipps. Dazwischen auch fürs Auge viele Fotos, Stadtpläne, Karten und kurze besondere Berichte, die mit ihrem gelben Hintergrund ins Auge fallen. Am Ende des Buches kann man auch noch die typischen Besonderheiten der ganzen Region nachschlagen und sich mit Wandervorschlägen vergnügen.

Mein Fazit:
Gelungene Reiselektüre, die uns vor und während unserer Reise mit tollen Informationen begleitet und beraten hat. Durch den Reiseführer hatten wir ein paar großartige Erlebnisse, besonders die kulinarische Empfehlung des Sterne-Restaurants im hübschen Ort Bevron-en-Auge war für uns ein absolutes kulinarisches Highlight:).

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Veröffentlicht am 02.07.2023

Ungewöhnliches Mordmotiv sorgt für Gänsehaut

Nicht ein Wort zu viel
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Zuerst glaubt Buchbloggerin Faja noch an einen schlechten Scherz, als auf Instagram ihr sarkastischer Kollege Claas, mit Frischhaltefolie an einem Stuhl gefesselt und einer merkwürdigen Frage auf Papier, ...

Zuerst glaubt Buchbloggerin Faja noch an einen schlechten Scherz, als auf Instagram ihr sarkastischer Kollege Claas, mit Frischhaltefolie an einem Stuhl gefesselt und einer merkwürdigen Frage auf Papier, per Video zu sehen ist. Dabei steht sie Meldung: „Erzähle mir eine spannende Geschichte. Sie darf fünf Wörter haben. Sonst muss dein Freund sterben.“ Kurz darauf erscheint ein Livemitschnitt, in dem Claas getötet wird. Faja informiert die Polizei und ihre Freunde. Die Bloggerszene und die Polizei reagieren alarmiert! Will sich da etwa ein gekränkter Autor rächen?

Der Bestsellerautor Andreas Winkelmann hat mich mit seinem neuen Thriller „Nicht ein Wort zu viel“ richtig gepackt, fesselnd von Seite eins bis zum Ende. Die Handlung spielt in der Buchszene, es dreht sich um Autoren, Buchkritik und ziemlich schräge Mord-Szenarien! Es recherchieren parallel zwei Ermittler, deren Charaktere ziemlich konträr, aber dabei sehr sympathisch angelegt sind. Auch die sonstigen Teilnehmer der Handlung sind ziemlich interessant inszeniert, gefällt mir gut!
Das Cover allerdings ist recht unspektakulär und unspezifisch für einen Thriller, stört mich aber nicht weiter, solange der Inhalt spannend rüberkommt.

Mein Fazit:
Also von mir Daumen hoch, ein toller Thriller, an dem atemraubenden und aufregenden Inhalt gibt es nix zu meckern, würde ich mich auch gar nicht trauen, Scherz;)! Also in fünf Worten ausgedrückt: "Außergewöhnlicher Thriller mit Leseempfehlung meinerseits."

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