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Veröffentlicht am 29.08.2017

Das Geheimnis der violetten Augen...

Cambion Chronicles - Violett wie die Nacht
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Um ehrlich zu sein, hätte ich dieses Buch im Buchladen wohl nicht entdeckt, denn weder Cover noch Klappentext haben wirkliches Interesse in mir geweckt. Aber nachdem ich es geschenkt bekam, wollte ich ...

Um ehrlich zu sein, hätte ich dieses Buch im Buchladen wohl nicht entdeckt, denn weder Cover noch Klappentext haben wirkliches Interesse in mir geweckt. Aber nachdem ich es geschenkt bekam, wollte ich dem Buch eine Chance geben und muss gestehen: Ich hätte wirklich was verpasst! Aber um was geht es in diesem Jugend-Fantasy-Roman, der den Auftakt einer Trilogie darstellt? Wir tauchen ein in die Gedankenwelt von Samara, ein 17jähriger Teenager aus Williamsburg. Aus Jungs macht sie sich so gar nichts und verdreht jedes Mal die Augen, wenn ihre beste Freundin Mia mal wieder mit ihrem immer-wieder-Freund Dougie rumturtelt. Doch während ihres Ferienjobs in einer Buchhandlung lernt sie Caleb kennen, der ebenso dort arbeitet und schnell merkt sie, dass mit ihm irgendetwas nicht stimmt. Reihenweise Frauen liegen ihm zu Füßen und als sich plötzlich die Herzanfälle in seinem weiblichen Fanclub häufen, beginnt Samara zu ahnen, dass Caleb nicht unschuldig daran ist. Caleb beginnt ihr zu vertrauen und sie erfährt, dass ein böser Geist in ihm wohnt, der von der Lebensenergie seiner Opfer lebt. Samara ist geschockt, doch hat sie wirklich noch genügend emotionalen Abstand, um heil aus der Sache herauszukommen?

Mein Eindruck:
Herrlich erfrischend! Ich habe mich tatsächlich schon auf den ersten Seiten komplett in der Geschichte verloren. Nachdem die Autorin bei dem Werk die Ich-Form gewählt hat, fällt es dem Leser sehr leicht, sich in das Leben von Samara hineinzuversetzen. Ihr Sarkasmus und ihre sehr trockene Art ließ mich nicht nur einmal laut auflachen und auch wenn ich das Teenageralter schon etwas länger hinter mir habe, fühlte ich mich teilweise wirklich wieder in meine Jugend zurück versetzt. Ein klein wenig erinnert die Geschichte an Twilight, auch, wenn bei Samara keine Vampire und auch keine Werwölfe vorkommen. Dafür wird sie allerdings mit Dämonen konfrontiert, die sich ebenso durch Menschen ernähren. Die Charaktere sind gut gezeichnet und manchmal kam ich mir so vor, als würde ich zu Samiras Clique gehören, auch, wenn ich selbst schon älter bin als ihre Mutter  Die Autorin schafft es, Caleb als liebenswürdig, aber auch als sehr geheimnisvoll darzustellen, was neben Samira auch den Leser neugierig macht und man kann es kaum erwarten, hinter sein Geheimnis zu kommen und hinter all dem, was dieses Geheimnis nach sich zieht. Natalie ist mir auch sehr ans Herz gewachsen, nur bei Mia und Dougie konnte ich nicht so den Bezug herstellen. Der Schluß war sehr überraschend, einfach genial, wie Jaime Reed der ganzen Story eine komplette Wendung gab.

Fazit:
Mich hat dieser Jugendroman wirklich beeindruckt und ich bin froh, dass er in meine Hände kam! Für Fantasyfans kommt von mir definitiv eine Leseempfehlung und ich freu mich jetzt auf den zweiten Band!

Veröffentlicht am 27.08.2017

Dieses Buch lässt einen nicht mehr los...

Girl With No Past
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Nachdem mich das Cover, der Titel und auch der Klappentext total angesprochen haben, musste ich dieses Buch unbedingt lesen! Es ist in der Ich-Form geschrieben und man taucht ein in das Leben von Leah. ...

Nachdem mich das Cover, der Titel und auch der Klappentext total angesprochen haben, musste ich dieses Buch unbedingt lesen! Es ist in der Ich-Form geschrieben und man taucht ein in das Leben von Leah. Sie ist einsam, arbeitet in einer Bibliothek und vermeidet mit aller Kraft, dass ihr irgendjemand nahe kommt. Doch dann erhält sie eine Karte mit dem Text "Alles Gute zum Jahrestag" und ist total geschockt! Von wem kommt die Karte? Wer weiß von ihrem dunklen Geheimnis? Die Karte bleibt nicht die einzige Botschaft und Leah bleibt nichts anderes übrig, als sich ihrer Vergangenheit zu stellen...

Mein Eindruck:
Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen, konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Der Leser springt immer wieder zwischen Leahs Gegenwart und ihrer Vergangenheit hin und her und ich finde, dies hat den Spannungsbogen das ganze Buch über auf einen sehr hohen Level gehalten, denn die jeweiligen Kapitel enden im Grunde immer mit einem Cliffhanger. Die Zeitsprünge fand ich immer mega fesselnd, vorallem natürlich, was in der Vergangenheit geschah. Leah ist trotz ihrem Eigenbrötlerleben eine sympathisch dargestelle Figur, ich habe mich tatsächlich manchmal in ihr wiedererkannt und habe so einige Male richtig mitgelitten. Die Autorin hat meine Verdacht immer wieder gekonnt in verschiedene Richtungen gelenkt und ich war mir bis zum Schluß absolut unsicher, was jetzt wirklich dahinter steckt. Und genau so soll ja ein Thriller sein!

Fazit:
Für mich ist dieses Buch ein Highlight in der Thrillerwelt und ich werde die Autorin Kathryn Croft definitiv im Auge behalten. Von mir eine definitive Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 18.08.2017

Wieder ein genialer Ackerman-Thriller :-D

Ich bin die Angst
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Dies ist der zweite Teil der Shepherd-Reihe um den Killer Francis Ackerman jr. und ich habe ihn regelrecht verschlungen!

Doch um was geht es in diesem Werk?
In Chicago geschehen grausame Morde an Frauen. ...

Dies ist der zweite Teil der Shepherd-Reihe um den Killer Francis Ackerman jr. und ich habe ihn regelrecht verschlungen!

Doch um was geht es in diesem Werk?
In Chicago geschehen grausame Morde an Frauen. Ein Killer, der "Anarchist" genannt wird, trinkt das Blut seiner Opfer, bevor er sie lichterloh brennen lässt und sieht ihnen bis zuletzt tief in die Augen, um ihre Seelen aufzusaugen. Marcus Williams von der Shepherd Organization geht auf die Jagd um ihn zu fassen und wird dabei ausgerechnet von seinem Todfeind unterstützt: Francis Ackerman jr.!

Mein Eindruck:
Ich liebe einfach den Schreibstil von Ethan Cross! Mein erster Shepherd-Band war der vierte Teil "Ich bin der Zorn", deshalb konnten mich manche Ereignisse in dem Buch nicht mehr so überraschen, dennoch war ich vollkommen gefangen in der Geschichte. Ich genieße jede einzelne Zeile und am Liebsten sind mir die Einblicke in die kranke Gedankenwelt von Francis Ackerman jr., den Ethan Cross so wunderbar durchgeknallt darstellt. Es ist mega interessant mitzuerleben, wie dieser im Grunde knallharte Killer alles tut, um Marcus zu helfen, der diese Hilfe allerdings gar nicht haben möchte. Marcus selbst bleibt mir nach wie vor etwas unnahbar und selbst nach meinem dritten Buch der Reihe bin ich mir noch nicht so ganz sicher, was ich von ihm halte. Was mir auch noch sehr an dieser Reihe gefällt, ist der Einblick, den der Autor auch in die Welt des Killers gewährt. Hier in diesem Werk lernt der Leser auch sehr gut den Anarchisten kennen... er erfährt, wie er lebt, was in ihm vorgeht und ganz wichtig: warum er so handelt, wie er es tut. Und das lässt einen tief eintauchen in die dunkle Welt.

Fazit:
Für mich eine absolut gelungene Fortsetzung von "Ich bin die Nacht" und ich freu mich sehr auf "Ich bin der Schmerz"! Deshalb eine absolute Leseempfehlung für alle, die auch gerne mal die dunkle Seite erleben möchten!



Veröffentlicht am 12.08.2017

Bewahre dir deine Menschlichkeit...

Projekt Orphan
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Der Klappentext von "Projekt Orphan" hat mich gleich umgehauen! Ich wollte diesen Thriller unbedingt lesen, auch wenn ich den Vorgänger "Orphan X" nicht kannte.

Doch um was geht es genau? Evan Smoak lebt ...

Der Klappentext von "Projekt Orphan" hat mich gleich umgehauen! Ich wollte diesen Thriller unbedingt lesen, auch wenn ich den Vorgänger "Orphan X" nicht kannte.

Doch um was geht es genau? Evan Smoak lebt ein Doppelleben, denn hinter seiner unscheinbaren Fassade ist er der "Nowhere Man". Er kämpft für diejenigen, die für sich keinen Ausweg mehr sehen und ihn per Telefon um Hilfe bitten. Doch er wird gnadenlos gejagt von seinen Ex-Kollegen, den Orphans, mit denen er jahrelang im geheimen Auftrag des US-Verteidigungsministeriums getötet hat. Als er gerade dabei ist, einer Jugendlichen aus den KLauen eines Mädchenhändlers zu helfen, wird er selbst gekidnappt. Er muss sich unbedingt befreien, bevor es zu spät für das Mädchen ist...

Mein Eindruck:
Anfangs hatte ich etwas Bedenken, dass es von Nachteil ist, den ersten Band nicht zu kennen. Dies stellte sich aber gottseidank als unberechtigte Sorge heraus und mich hat das Buch sofort gefesselt. Zuerst wusste ich nicht so recht, was ich von dem Hauptprotagonisten Evan halten soll, doch je mehr ich über ihn las und auch von seiner Vergangenheit erfuhr, umso sympathischer wurde er mir. Gregg Hurwitz hat es hier perfekt geschafft, Evan menschlich und doch knallhart darzustellen, was mit Sicherheit eine enorme Herausforderung für einen Autor ist. Rückblenden in Evans Vergangenheit klären einiges auf, was dazu beiträgt, dass der Leser eine besondere Bindung zum "Nowhere Man" aufbauen kann und dieser Thriller ist ein wahrer Pageturner. Ich konnte es immer kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Evan weitergeht, wie seine Gefangenschaft weiter verläuft und was seine Feinde gerade wieder aushecken. Denn nicht nur Evan Smoak ist eine interessante Figur in diesem Werk. Auch sein Entführer verfügt über eine wahrlich schillernde Persönlichkeit und hat eine sehr facettenreiche Crew um sich gescharrt. Zudem ist er ein Meister der Illusion. Ich finde es faszinierend, welch unterschiedliche Charaktere aus der Feder von Hurwitz entstanden sind, jede einzelne klasse ausgearbeitet. Denn auch Evans Ex-Kollegen sind Gegner, die er in keiner Sekunde unterschätzen darf, schließlich haben sie die gleiche Ausbildung genossen. Und so beginnt eine Jagd auf Leben und Tod...

Fazit:
Lesen, lesen, lesen!! Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit komplett verschlungen. Leser werden sich öfter mal an James Bond verbunden mit Robin Hood erinnert fühlen und auch das macht einen ganz besonderen Reiz aus. Ich hoffe sehr, bald wieder von Evan zu lesen und bis dahin werde ich den ersten Band "Orphan X" lesen :) Von mir kommt eine glasklare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 03.08.2017

Eines meiner Highlights 2017 im Bereich Thriller

Ich finde dich
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Die Thriller von Harlan Coben wurden mir schon so oft empfohlen, dass ich mir von ihm „Ich finde dich“ zugelegt habe. Ich war sehr gespannt, ob dieses Buch meinen extrem hohen Erwartungen entspricht, doch ...

Die Thriller von Harlan Coben wurden mir schon so oft empfohlen, dass ich mir von ihm „Ich finde dich“ zugelegt habe. Ich war sehr gespannt, ob dieses Buch meinen extrem hohen Erwartungen entspricht, doch worum geht es hier eigentlich?

Jake Fisher war am Ende. Natalie, DIE Frau für Jake, verließ ihn und heiratete einen anderen. Natürlich konnte er es nicht lassen und tauchte bei der Hochzeit auf. Natalie nahm ihm dabei das Versprechen ab, nie wieder den Kontakt zu suchen und selbst die Tatsache, dass sie sich nur ein paar Wochen kannten, bevor sie sich von Jake trennte, konnte ihn nicht abhalten, sie zu vergöttern und zu leiden wie nie zuvor. Doch Jake hält sich an sein Versprechen und versucht nicht, sie zu finden oder auch auf anderen Wegen an ihrem Leben teilzunehmen. Sechs Jahre vergehen, doch dann geschieht etwas, das Jake direkt mit seiner verlorenen Liebe konfrontiert… und schon bald findet er raus, dass da noch viel mehr dahinter steckt und bringt nicht nur sich selbst in Lebensgefahr…

Mein Eindruck:
Schon die erste Seite hat mich gepackt! Die Geschichte ist in der Ich-Erzählung aus Sicht von Jake erzählt und er agiert mit dem Leser, was einen sofort in die Story zieht. Den Schreibstil von Harlan Coben finde ich absolut fesselnd und mir gefiel wirklich sehr, wie Jake mich als Leser einband und von seinem Leben erzählte. Ich konnte den Schmerz, den er wegen Natalie empfand, richtig spüren. Seine Verzweiflung war greifbar und sein Charakter wurde meiner Meinung nach richtig sympathisch und menschlich gezeichnet. Ich konnte mir richtig vorstellen, wie beliebt Jake, der als Professor an einer Universität lehrt, bei den Studenten ist. Zudem fand ich sehr interessant, welche Wendungen die Geschichte nahm, nichts war vorhersehbar und ich fand mich nicht nur einmal staunend und kopfschüttelnd wieder. Die Spannungskurve wurde während des Buches konstant wirklich ganz oben gehalten und ich habe jede einzelne Seite genossen. Genauso muss ein Thriller für mich sein: keine Längen, lockere, aber dennoch fesselnde Schreibweise und eine mega spannende Geschichte. Coben versteht es, menschliche Beziehungen richtig emotional darzustellen und auch die anderen Protagonisten wurden super ausgearbeitet, jeder mit ganz eigenen Ecken und Kanten. Interessant fand ich ebenso, wie die Freundschaft zwischen Jake und Benedict in die Geschichte eingeflochten wurde. Benedict ist seit Jahren Jakes bester Freund, aber irgendwann musste sich der Leser und auch natürlich Jake selbst fragen, ob er wirklich der Freund ist, für den man ihn hält und man wird mitgenommen auf eine Achterbahn der Gefühle. Auch wenn dieses Werk ein Thriller ist, lässt es einen inne halten und auch mal ins eigene Leben blicken… ist denn wirklich alles so, wie es scheint? Kennt man den anderen wirklich?

Fazit:
Für mich ist dieser Thriller ein absoluter Pageturner und ich konnte mich nur immer schwer davon losreißen. Meine Erwartungen wurden definitiv übertroffen. Ich frage mich nur, warum es so lange gedauert hat, bis ich endlich ein Werk von Harlan Coben gelesen habe und weitere Bücher von ihm stehen schon ganz oben auf meiner Lesewunschliste.