Das Geheimnis der violetten Augen...
Cambion Chronicles - Violett wie die NachtUm ehrlich zu sein, hätte ich dieses Buch im Buchladen wohl nicht entdeckt, denn weder Cover noch Klappentext haben wirkliches Interesse in mir geweckt. Aber nachdem ich es geschenkt bekam, wollte ich ...
Um ehrlich zu sein, hätte ich dieses Buch im Buchladen wohl nicht entdeckt, denn weder Cover noch Klappentext haben wirkliches Interesse in mir geweckt. Aber nachdem ich es geschenkt bekam, wollte ich dem Buch eine Chance geben und muss gestehen: Ich hätte wirklich was verpasst! Aber um was geht es in diesem Jugend-Fantasy-Roman, der den Auftakt einer Trilogie darstellt? Wir tauchen ein in die Gedankenwelt von Samara, ein 17jähriger Teenager aus Williamsburg. Aus Jungs macht sie sich so gar nichts und verdreht jedes Mal die Augen, wenn ihre beste Freundin Mia mal wieder mit ihrem immer-wieder-Freund Dougie rumturtelt. Doch während ihres Ferienjobs in einer Buchhandlung lernt sie Caleb kennen, der ebenso dort arbeitet und schnell merkt sie, dass mit ihm irgendetwas nicht stimmt. Reihenweise Frauen liegen ihm zu Füßen und als sich plötzlich die Herzanfälle in seinem weiblichen Fanclub häufen, beginnt Samara zu ahnen, dass Caleb nicht unschuldig daran ist. Caleb beginnt ihr zu vertrauen und sie erfährt, dass ein böser Geist in ihm wohnt, der von der Lebensenergie seiner Opfer lebt. Samara ist geschockt, doch hat sie wirklich noch genügend emotionalen Abstand, um heil aus der Sache herauszukommen?
Mein Eindruck:
Herrlich erfrischend! Ich habe mich tatsächlich schon auf den ersten Seiten komplett in der Geschichte verloren. Nachdem die Autorin bei dem Werk die Ich-Form gewählt hat, fällt es dem Leser sehr leicht, sich in das Leben von Samara hineinzuversetzen. Ihr Sarkasmus und ihre sehr trockene Art ließ mich nicht nur einmal laut auflachen und auch wenn ich das Teenageralter schon etwas länger hinter mir habe, fühlte ich mich teilweise wirklich wieder in meine Jugend zurück versetzt. Ein klein wenig erinnert die Geschichte an Twilight, auch, wenn bei Samara keine Vampire und auch keine Werwölfe vorkommen. Dafür wird sie allerdings mit Dämonen konfrontiert, die sich ebenso durch Menschen ernähren. Die Charaktere sind gut gezeichnet und manchmal kam ich mir so vor, als würde ich zu Samiras Clique gehören, auch, wenn ich selbst schon älter bin als ihre Mutter Die Autorin schafft es, Caleb als liebenswürdig, aber auch als sehr geheimnisvoll darzustellen, was neben Samira auch den Leser neugierig macht und man kann es kaum erwarten, hinter sein Geheimnis zu kommen und hinter all dem, was dieses Geheimnis nach sich zieht. Natalie ist mir auch sehr ans Herz gewachsen, nur bei Mia und Dougie konnte ich nicht so den Bezug herstellen. Der Schluß war sehr überraschend, einfach genial, wie Jaime Reed der ganzen Story eine komplette Wendung gab.
Fazit:
Mich hat dieser Jugendroman wirklich beeindruckt und ich bin froh, dass er in meine Hände kam! Für Fantasyfans kommt von mir definitiv eine Leseempfehlung und ich freu mich jetzt auf den zweiten Band!