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Veröffentlicht am 30.07.2024

Gute Unterhaltung

Promise Boys - Drei Schüler. Drei Motive. Ein Mord.
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Nach außen hat die Urban Promise Prep School ein makelloses Image. Sie verspricht, aus gefährdeten Jugendlichen anständige Erwachsene zu machen. Die Schüler J. B., Ramón und Trey kennen die Regeln genau: ...

Nach außen hat die Urban Promise Prep School ein makelloses Image. Sie verspricht, aus gefährdeten Jugendlichen anständige Erwachsene zu machen. Die Schüler J. B., Ramón und Trey kennen die Regeln genau: gebügelte Hemden, »Ja, Sir« und »Nein, Ma’am«, keine Raufereien, kein Fluchen, keine Rap-Musik ... Doch ist das strenge Programm der Schule wirklich erfolgreich? Denn als der Schuldirektor ermordet wird, sind J. B., Ramón und Trey die Hauptverdächtigen. Sie alle hätten ein Motiv gehabt - und möglicherweise auch Zugang zur Mordwaffe. Die drei tun sich zusammen, um den Mordfall aufzuklären und ihre Namen reinzuwaschen. Oder versteckt sich der Schuldige etwa doch unter ihnen?

YA-Thriller? Da bin ich dabei. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Die Umsetzung war dann jedoch nicht zu 100% meins.
Direkt zu Beginn wird der Mord begangen, ohne das man als Leser so richtig eingeführt und danach folgt überraschenderweise keine direkte Ermittlung oder eine Geschichte, sondern Schnipsel. Dies ermöglicht so jedoch eine Sicht in viele andere Charaktere und deren Sichtweise auf die Verdächtigen und den Toten. Auch zwischen den verschiedenen Abschnitten folgen andere Sichtweisen und Schnipsel, die einen selbst jedoch wenig in den Ermittlungen weiterbringen, sondern haben mich eher etwas verwirrt. Doch dann kommen wir endlich zu den eigentlichen Protagonisten und den Ermittlungen. Zunächst scheint es eher typisches Teenager-Drama und Angst, was auch verständlich ist, aber es dauert bis so richtig was passiert. Dazu muss ich sagen, dass ich etwas schwer fand, die Protagonisten so wirklich zu verstehen oder auch, was passiert ist. Es dauert bis man wirklich in der Geschichte und dem eigentlichen Geschehen ankommt, doch dann wird es endlich spannend und konnte mich fesseln. Dennoch bin ich bis zum Ende nicht drauf gekommen wer es war, auch wenn ich die Gedankengänge und Hinweise verständlich und logisch fand.

Eine doch etwas außergewöhnliche erzählte Geschichte, die etwas mehr Tiefe bei den Charakteren und Ermittlungen hätte haben dürfen. Dennoch interessant und spannend zu verfolgen.

3.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 03.03.2024

Romance konnte nicht ganz überzeugen

Literally Love 1. Paperthin Touch
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Ich glaube kaum eine Inhaltsangabe hat mich so gespannt auf ein Buch gemacht wie bei diesem Buch! Lektorin und Autor? Was für eine Kombi und das dann auch noch alles in der Welt der Verlage und Bücher. ...

Ich glaube kaum eine Inhaltsangabe hat mich so gespannt auf ein Buch gemacht wie bei diesem Buch! Lektorin und Autor? Was für eine Kombi und das dann auch noch alles in der Welt der Verlage und Bücher. Ich habe Clios Arbeitsalltag tatsächlich unglaublich gerne verfolgt und fand es super interessant wie hier alles umgesetzt wurde und das mir doch sehr viel bekannt vorkam. Besonders ihre Arbeit mit Bryn und dabei die Veränderungen an dessen Manuskript zu verfolgen, war neu und interessant. Gleichzeitig kommen die beiden sich dabei näher, jedoch fehlte mir leider ein bisschen der Moment wo sie von winzigen Feinden zu romantischen Partner werden. Klar, Interesse war schnell da, jedoch gab es viel unnötiges Drama, welches ich gar nicht verstanden habe und das kurz nachdem die beiden romantisch involviert werden. Clio reagiert über und aus dem Nichts und Bryn komisch. Da wurden mir schon so einige Nerven geraubt. Gerade nachdem das Buch so stark startete, wurde es dann für mich etwas willkürlich in der Beziehung, was sich zwar zum Ende hin besserte, aber dann doch nicht ausreichte, dass ich den verwirrenden Mittelteil vergaß.

3,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 28.10.2023

Gut für zwischendurch

Melting the Ice
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Im Moment bin ich total im Eishockey-Fieber. Wirklich. Gefühlt somit die einzigen Bücher, die mich diesen Monat begeistern und fesseln konnten, waren Bücher mit Eishockeyspielern und deren Liebesleben ...

Im Moment bin ich total im Eishockey-Fieber. Wirklich. Gefühlt somit die einzigen Bücher, die mich diesen Monat begeistern und fesseln konnten, waren Bücher mit Eishockeyspielern und deren Liebesleben XD. Nachdem Icebreaker dahingegen ja eher eine Enttäuschung war, wurden mir mehrere Autorinnen und Bücher vorgeschlagen und ich am Ende Melting the Ice gestartet habe.

Die ersten 100 Seiten konnte mich jedoch noch nicht so ganz von sich überzeugen. Der Schreibstil war zwar direkt gut zu lesen, jedoch war der Anfang etwas sehr klischeehaft und gerade Kieran noch ein großer Idiot, wodurch ich mit manchen Handlungen/Aussagen meine Schwierigkeiten hatte. Doch danach wurde es mit jedem Kapitel besser.

Die Romance startet sehr schnell und auch wenn beide Charaktere sich annähern und sich tiefer kennenlernen, ist der Part des Zusammenkommens recht schnell innerhalb der Geschichte. Dennoch sind beide Figuren süß miteinander und wachsen im Verlauf der Geschichte zusammen.

Da jedoch dadurch noch viel Platz im Buch war, war ich gespannt, was noch so kommen mag, gerade weil June aus einer schwierigen Situation kommt. Dieser Teil wird gerade im letzten Drittel behandelt. Das doch schwierige und sehr ernste Thema wird, zwar auch etwas schnell, dennoch gut dargestellt und zeigt noch einmal, wie wichtig es ist, den Menschen zu zu hören und Unterstützung anzubieten.

Ein tolle Eishockeybuch indem wirklich Eishockey gespielt wird. Bei der Romance hätte ich noch etwas mehr Tiefe gebraucht, jedoch ein eine schöne Romanze mit einem ebenso wichtigen Thema.

3-3,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 28.07.2023

Zuckersüß

Ziemlich bunte Zeiten
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Ziemlich bunte Zeiten versprach eine süße und lustige Geschichte zu werden und konnte dies auch absolut erfüllen.
Das ganze Buch schreit förmlich vor guter Laune und positiven Figuren.

Es lässt sich ...

Ziemlich bunte Zeiten versprach eine süße und lustige Geschichte zu werden und konnte dies auch absolut erfüllen.
Das ganze Buch schreit förmlich vor guter Laune und positiven Figuren.

Es lässt sich super lesen, was unter anderem daran liegt, dass Ben ein sehr sympathischer Charakter ist, der fröhlich ist und hilfsbereit an jeder Ecke steht. Seine Freundschaft und die große „Familie“, die leider zwischendurch so viele waren, dass ich den Überblick verloren habe, bilden den Großteil der Geschichte. Die Verbindung der Figuren fand ich schön, zwischendurch jedoch etwas übergriffig. Da alle die ganze Zeit nur nett sind, wurden mir die Figuren zwischenzeitlich etwas zu viel (ist aber auch sehr persönlich hier, da ich zum Beispiel bei so vielen Menschen wegrennen würde XD), jedoch werden alle als die besten Menschen des Ortes vorgestellt, was sich für mich als zu viel angefühlt hat. Dennoch wurde so sehr viel positive Stimmung und tolle emotionale Bindungen zwischen Familie und Freunden geschaffen.

Auch wenn es zunächst so klingt, nimmt die Romanze im Buch gar nicht so viel Platz ein. Es handelt eher von Bens Leben, den Freundschaften, Geschehnissen im Ort und vielen kleinen und großen Momenten. Dementsprechend war die Romanze dennoch süß und natürlich vorhanden und wurde aufgebaut, jedoch war das Ende dann doch recht schnell.

Ein großes Drama gab es meiner Meinung nach nicht, da sich das einzige „Negative“ im Buch sehr schnell gelöst hat (und das mit viel Kitsch XD).

Ein schönes Buch mit sehr viel positiver Stimmung und sehr wenig Drama, welches sich gut zwischendurch lesen lässt, wenn man mal wieder etwas Gutes im Alltag braucht.

3,5-3,75/5 Sterne

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Veröffentlicht am 19.06.2023

Interessanter Einzelband mit Geistern

Nex – Die letzte Nacht
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Kiss of a Ghost – Auf Mördersuche in Los Angeles
Eine kurze Berührung nur – und Lexi spürt, wie und wann jemand stirbt. Einige sagen, es sei eine Gabe. Doch für Lexi ist es ein Fluch. Von anderen Menschen ...

Kiss of a Ghost – Auf Mördersuche in Los Angeles
Eine kurze Berührung nur – und Lexi spürt, wie und wann jemand stirbt. Einige sagen, es sei eine Gabe. Doch für Lexi ist es ein Fluch. Von anderen Menschen hält sie sich fern, Freunde findet sie nur unter den anderen übernatürlich Begabten in Los Angeles. Eines Abends stößt Lexi aus Versehen mit Jane zusammen, der noch in derselben Nacht die Kehle durchgeschnitten werden wird. Ihren Tod kann Lexi nicht verhindern. Doch als Janes rachedurstiger Geist auftaucht, sagt sie zu, ihr zu helfen. Als dann auch noch weitere Menschen sterben, wird klar, dass der Mörder aus den eigenen Reihen der magischen Gemeinschaft stammen muss. Und ihn zu finden wird plötzlich überlebenswichtig.

Mal wieder ein Buch mit Geistern. Nach City of Ghosts habe ich wieder total Lust auf Fantasy mit Geistern und genau dies bietet Nex.
Die Geschichte spielt in der normalen Welt, doch Lexi mit ihren Fähigkeiten gehört zu einer Gruppe von Menschen mit Gaben und Fähigkeiten. Es wirkte schon etwas wie bei der Mafia oder dergleichen, wobei ich auch nicht wirklich rausfinden konnten, ob die Gruppe jetzt eher als gut oder eher als böse einsortiert wurde, da Lexi eh etwas außerhalb steht.
Dadurch kriegt man tatsächlich wenig von den anderen Charakteren mit, sondern vor allem mit Lexi (ist ja auch klar) und Jane, die ihr als Geist folgt. Lexi ist kein ganz leichter Charakter, wobei ich sie dennoch sympathisch fand. Jane hingegen war schwierig. Als Geist hat sie eh eine große Wut gesammelt, jedoch hätte Lexi hier etwas mehr Rückgrat zeigen können, anstatt alles durchgehen zu lassen, da Jane zwischendurch nicht mehr menschlich wirkte.
Die Ermittlungen rund um Jane und die anderen verschwundenen Menschen ist dabei spannend. Lexi hat selber zu kämpfen, gibt dabei jedoch nicht auf, um den Mörder von Jane und den anderen zu finden. Die Auflösung des Falls fand ich dann leider etwas plötzlich und nicht ganz nachvollziehbar, auch wenn die Erklärungen schon interessant waren.
Nur kurz was zu der Beziehung, die sich entwickelt. Ohne etwas zu Spoilern, möchte ich einfach sagen, dass ich es an sich zwar süß finde, aber dennoch etwas komisch, da es Urban-Fantasy und nicht High Fantasy ist und ich so, schon noch die reale Welt mit einbeziehe.

Alles in allem ein guter Fantasy-Einzelband mit spannenden Ermittlungen, wenn auch mit ein paar Schwächen zum Ende.
3,5/5 Sterne

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