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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2017

Vielseitiger Auftakt

Der verwunschene Gott
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Das besondere an Laura Labas Büchern ist unter anderem ihr einzigartiger Schreibstil, der mich auch gleich zu Beginn in diesem Werk fesseln konnte.

Bereits im Prolog gab es eine Anspielung auf ein bekanntes ...

Das besondere an Laura Labas Büchern ist unter anderem ihr einzigartiger Schreibstil, der mich auch gleich zu Beginn in diesem Werk fesseln konnte.

Bereits im Prolog gab es eine Anspielung auf ein bekanntes Kindermärchen und auch im Buch werden immer mal wieder ein paar aufgegriffen.

Auch wenn die Geschichte selbst etwas komplexer ist, so lässt es sich durch Schreibstil schnell in die Welt, in der Morgen lebt, versinken.

Morgen ist eine der Protagonisten und auch die Wichtigste. Sie hatte es nie leicht im Leben, denn nachdem sie vom Alphawolf einer Schmugglerbande entführt wurde, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, es ihnen gleich zu tun und fortan mit Raubzügen nach und nach ihr Leben freizukaufen. Durch einen Verrat gelangt sie in die Minen, in denen sie von nun an bis an ihr Lebensende unter erschwerten Bedingungen Arbeiten soll. Doch dann hat sich das Schicksal etwas neues für sie ausgedacht. So kommt es, dass sie eine wichtige Rolle zu etwas Großem bekommt und ein Prinz, sowie ein verwunschener Gott mit ihrem besonderen Wunsch auf sie aufmerksam werden.

Da es mehrere Protagonisten gibt, gibt es natürlich auch mehrere Handlungsstränge, die allesamt sehr komplex sind, aber dennoch in sich stimmig. Es macht durchaus Spaß, immer wieder alles aufzudecken, neue Feinheiten zu finden und nicht nur stupide zu lesen, sondern auch mal richtig mitzudenken. Alle Charaktere waren in sich glaubhaft und haben vielfältige Eigenschaften, die sie sehr interessant machen.

Gerade im mittleren Teil war es dann allerdings etwas ruhiger. Nach ein paar längeren Kapitel kam dann aber schnell wieder Spannung auf und zum Ende wartete dann auch noch ein richtig fieser Cliffhanger. Jetzt warte ich hier natürlich sehnsüchtig auf Band 2 und kann euch den ersten schon mal unbedingt ans Herz legen.

Veröffentlicht am 22.10.2017

Wow! Durchhalten lohnt sich!

Chronika
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Gleich zu Beginn landet man mitten im Geschehen um den Mord an Helenas bester Freundin. Dann, ein paar Jahre später, begleitet man Hel in ihrem Alltag, der von starken Schuldgefühlen geplagt wird. Sie ...

Gleich zu Beginn landet man mitten im Geschehen um den Mord an Helenas bester Freundin. Dann, ein paar Jahre später, begleitet man Hel in ihrem Alltag, der von starken Schuldgefühlen geplagt wird. Sie ist nicht mehr die Selbe, wie vor der Mord. Sie gibt sich die Schuld, nimmt ihre Verbannung in kauf und lebt in einsamer Abgeschiedenheit vor sich hin.

Weg ist das taffe, sorglose Mädchen von damals. Der Verlust ihrer Freundin hat sie verändert. Sie ist dennoch stark und lernt im Laufe der Geschichte wieder aus sich herauszukommen, wird mutiger und gerät auch so manches mal mit ihrem männlichen Gegenpart Aidan aneinander. Aiden hatte es auch nicht gerade leicht im Leben. Seine Verschlossenheit ist gerade zu Beginn ein großes Problem. Auch, wenn seine Gedanken und Gefühle nicht gleich klar sind, so wachsen beide doch zu einem wunderbaren Team zusammen.

Zu Beginn zieht sich die Geschichte ein wenig. Man lernt erst einmal Helena kennen und erst ab der Hälfte nimmt die ganze Story an Fahrt auf. Durchhalten lohnt sich, denn es knistert nicht nur gewaltig zwischen Hel und Aiden, sondern auch ein besonderer Plot Point taucht auf und reißt das Ruder in dieser Geschichte noch einmal rum.

Der Schreibstil ist etwas eigen, aber durchaus interessant und dennoch sehr bildgewaltig, sodass ich beim Lesen durchaus meine Freude hatte und gerne durch den zähen Sumpf der ersten Hälfte gelesen habe. Dieser ging relativ flott vorbei, sodass ich dieses Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe.

Fazit: Wer diesem Buch und der eigenwilligen Story eine Chance gibt, wird hier definitiv nicht enttäuscht. Chronika empfehle ich daher gern weiter.

Veröffentlicht am 25.09.2017

Seelenfluch

Cursed Souls
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Mit Cursed Souls ist Veronika Rothe nicht nur der Eintritt in einen wunderbaren Verlag gelungen, sondern auch ein Stilwechsel, der mich schnell in seinen Bann ziehen konnte.

Gleich zu Beginn des Buches ...

Mit Cursed Souls ist Veronika Rothe nicht nur der Eintritt in einen wunderbaren Verlag gelungen, sondern auch ein Stilwechsel, der mich schnell in seinen Bann ziehen konnte.

Gleich zu Beginn des Buches war klar: Hier stimmt irgendetwas nicht.
Man erhält immer wieder Einblicke in die Vergangenheit von Francis und so nach und nach klärt sich auf, warum Kate für sie so wichtig ist und vor allem, was es mit der geheimnisvollen Musik auf sich hat.

Die Geschichte startet eher etwas ruhiger und seichter und gerade dieser ruhige Beginn ist es, der trügt. Denn im Laufe der Geschichte geht es ziemlich spannungsgeladen voran. Leider hat es mir persönlich doch etwas zu lang gedauert, bis das der Fall war, dennoch konnten mich die Charaktere überzeugen.

Allen voran Francis, der wirklich lieb, aber irgendwie schnell abwesend war und gerne mal überhitzt reagiert hat.
Zum Ende hin hält die Autorin nochmal eine besondere Überraschung bereit, die mein armes kleines Herz fast nicht verkraftet hätte. Doch auch das hat sich gekonnt wieder gekittet und bekommt daher von mir begeisterte 4 Sterne, sowie eine klare Empfehlung für ihr Werk.

Veröffentlicht am 13.09.2017

Noch mehr Gefühl

Rho
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Ich habe lange und sehnsüchtig auf dieses Buch gewartet. Im Gegensatz zum ersten Band erfährt man hier die Geschichte aus der Sicht von Dante. Und obwohl man einen ziemlich guten Einblick in seine Gefühlswelt ...

Ich habe lange und sehnsüchtig auf dieses Buch gewartet. Im Gegensatz zum ersten Band erfährt man hier die Geschichte aus der Sicht von Dante. Und obwohl man einen ziemlich guten Einblick in seine Gefühlswelt erhält, die sich so ein harter Kerl und Aufreißer natürlich niemals eingestehen würde, so verschweigt er uns Lesern doch so manchen Schachzug, den er durchführt, um die Entführer der Mädchen zu finden.

Nicht selten hatte ich das Gefühl, dass obwohl er mich in seinen Kopf sehen lässt, ich nicht alles erfahre, was ich sehr schade fand.
Das ewige Hin und Her zwischen ihm und Amanda ist bekannt, erreicht neue Höhen und Tiefen und trieb mich so manches Mal in den Wahnsinn.

Dabei lag der Fokus dann natürlich auch nur auf den beiden, was ich sehr schade fand. Denn die Story um die verschwundenen Mädchen ging hier leider sehr arg unter und gerade die Mischung war es, die mich in dem ersten Band so begeistern konnte.

Dennoch empfinde ich diesen Band als angenehm zu lesen, da der Schreibstil der Autorin weiterhin sehr locker bleibt, die Zetas alle ein wenig mehr über sich und ihre Beziehungen preisgeben und Dante zum Ende hin wirklich noch so einige Überraschungen parat hielt.

Womit ich schon beim Thema wäre. Kurz vor Ende nochmal einen argen Schockmoment verarbeiten zu müssen, war ziemlich hart. Hier hat sich die Autorin aber nochmal gut gerettet und mein armes Herz gleich mit.

Ich bin zwar ein wenig traurig, dass es schon vorbei ist, dennoch hat die Dilogie einen guten Abschluss bekommen und daher empfehle ich sie gerne weiter.

Veröffentlicht am 29.08.2017

Wirklich mal was anderes

Superior
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Die Grundidee der Geschichte finde ich genial. Hier findet eine Kombination von übernatürlichen Fähigkeiten mit einer Art Auswahlverfahren im Stil von Selection und co statt. Den Superior, genmanipulierte ...

Die Grundidee der Geschichte finde ich genial. Hier findet eine Kombination von übernatürlichen Fähigkeiten mit einer Art Auswahlverfahren im Stil von Selection und co statt. Den Superior, genmanipulierte Supermenschen, wird von der Gesellschaft vorgeschrieben, welcher der perfekte Partner ist. Soweit so gut. Das kennt man ja schon. Hier wird allerdings nicht der Protagonistin ihr potentieller Partner vorgeschlagen, der ihr Herz ins stolpern bringt, sondern ihrer Adoptivschwester. Und da wird es schon interessanter. Gemeinsam mit ihrer Schwester und den drei potentiellen Partnern geht es also in die Hemptons, um den Herren ein wenig auf den Zahn zu fühlen…

Den Schreibstil empfand ich gleich zu Beginn als sehr angenehm. Zwischen Amelia und Nathan knistert es gewaltig und das spürt man bereits am Anfang. Gerade da die Sichtweisen zwischen ihr, Nathan und Erika wechseln, erfährt man relativ schnell, worum es eigentlich in dieser Geschichte geht und in was für einer Welt diese Superior doch leben.

Amelia ist eine der wenigen Superior, die nur eine schwache Gabe besitzen und nimmt sich daher viele Freiheiten heraus, die sie oftmals auch bekommt. Bis sich das Blatt wendet und sie gefangen genommen wird.

Nathan habe ich als sehr rationalen Superior kennen gelernt. Einzig, wenn es um Amelia geht, entscheidet gerne mal sein Herz und übernimmt das Denken für ihn. Das viele Hin und Her zwischen den Beiden frustet zwischendurch schon mal. Dennoch habe ich diese Geschichte sehr genossen.

Superior ist keine reine Dystopie, aber auch keine reine Liebesgeschichte. Sie ist irgendwas dazwischen. Aber unglaublich unterhaltsam. Warum wurde Amelia überhaupt gefangen genommen? Und ob sie sich befreien kann? Das alles und noch eine ganze Ecke mehr erfahrt ihr im Buch.