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Veröffentlicht am 28.08.2024

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Der Ire
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Der Autor Peter Mann hat hier ein anscheinend authentisches Buch über einen irischen Spion während des Zweiten Weltkrieges geschrieben. An und für sich nichts Neues. Neu an dieser Geschichte ist, dass ...

Der Autor Peter Mann hat hier ein anscheinend authentisches Buch über einen irischen Spion während des Zweiten Weltkrieges geschrieben. An und für sich nichts Neues. Neu an dieser Geschichte ist, dass es hier zwei verschiedene Versionen betreffen dieser Person gibt. Ein Tagebuch seines Freundes und Agenten Adrian de Groot, Offizier beim Nachrichtendienst über den Iren Frank Pike. Andererseits gibt es die Aufzeichnungen des keltischen Helden Finn McCool, als der Pike hier auftritt. Es sind zwei gänzlich verschiedene Personenunter denen Pike dargestellt wird. Zu lesen ist dieses Buch nicht leicht, da dauernd zwischen den beiden, gänzlich verschiedenen Protagonisten gewechselt und man so leicht den Überblick verliert. Hilfreich ist auch, wenn man sich mit der Geschichte dieser Zeit in Irland auskennt. Man muss schon ein gutes Durchhaltevermögen besitzen, um bis zum Schluss dieser trotz Allem spannenden Handlung zu verweilen. Trotzdem, großartig geschrieben.

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Veröffentlicht am 15.07.2024

Mystisch

Yrsa. Journey of Fate (Yrsa. Eine Wikingerin 1)
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Ihre Mutter ist tot, also muss sich Yrsa alleine um ihren Bruder Shalfi kümmern. Eines Tages ist Shalfi verschwunden. Sie hat ihrer Mutter am Totenbett versprochen sich um ihn zu kümmern, also macht sie ...

Ihre Mutter ist tot, also muss sich Yrsa alleine um ihren Bruder Shalfi kümmern. Eines Tages ist Shalfi verschwunden. Sie hat ihrer Mutter am Totenbett versprochen sich um ihn zu kümmern, also macht sie sich auf die Suche nach ihm. Doch das ist nicht so einfach, denn ein Mann versucht sie aufzuhalten. Yrsa stört das nicht, sie will schon immer Kämpferin werden und bewährt sich auch als starke Frau. Auf circa 600 Seiten zieht sich diese Wikingergeschichte dahin. Da sie aber relativ spannend geschrieben ist, lässt sie sich bis auf einige Längen flott lesen. Sie gibt viele Einblicke in das damalige Leben und an die Glaubenswelt der damaligen Bevölkerung. Auch die Liebe darf natürlich hier nicht zu kurz kommen. Alles in Allem eine Abenteuergeschichte, welche dem Leser die Wikingerzeit mit allen Höhen und Tiefen sehr gekonnt vor Augen führt. Absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 27.02.2024

Je länger gelesen, umso besser wird´s.

Rot
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Ich hab mir am Anfang sehr schwer getan. Ich habe nämlich "Grau" nicht gelesen. Ich musste mich erst durch die Farben arbeiten, um zu verstehen, welche Hierarchien hier gemeint waren und was sie bedeuteten. ...

Ich hab mir am Anfang sehr schwer getan. Ich habe nämlich "Grau" nicht gelesen. Ich musste mich erst durch die Farben arbeiten, um zu verstehen, welche Hierarchien hier gemeint waren und was sie bedeuteten. Auch der Zusammenhang zwischen Realität und Fiktion war gewöhnungsbedürftig. Aber dann nahm mich die Handlung in Beschlag. Allein die Dreiecksbeziehung Eddie-Violet-Jane hatte hohen und interessanten Unterhaltungswert. Auch die verschiedenen Methoden, wie man zu Tode kommen konnte, waren gekonnt in die Handlung einbezogen. Der Autor lässt in seinem Werk keine Möglichkeit aus, eine Zukunft zu beschreiben, welche uns auch in der Realität bevorstehen könnte. Überwachung, Kontrolle und Vorgeben bis ins letzte Detail (z.B.: Regenbogenraum). Allein das abrupte Ende hat mich etwas frustriert. Es ist zu schnell und zu problemlos gegangen. Abschließend muss ich sagen: Absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 22.09.2023

Auf der Suche

Kajzer
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Seinen Großvater hat er nicht gekannt. Durch Zufall erfährt er, dass es in Polen ein Haus gibt, welches ihm gehört hat. Er versucht daher, dieses wieder in seinem Besitz zu bekommen. Da aber viele Unterlagen ...

Seinen Großvater hat er nicht gekannt. Durch Zufall erfährt er, dass es in Polen ein Haus gibt, welches ihm gehört hat. Er versucht daher, dieses wieder in seinem Besitz zu bekommen. Da aber viele Unterlagen fehlen, ist es eine ziemlich langwierige Angelegenheit, welche durch die polnische Verwaltung auch nicht gerade beschleunigt wird. Aber dafür erfährt man mache unbekannte geschichtliche Details, welche über die vielen unnötigen Längen in dieser Handlung hinweg helfen. Interessant ist die Hartnäckigkeit des Verfassers, wie er trotz aller Rückschläge immer wieder aufs Neue versucht sein Ziel zu erreichen. Auch politische Rückschläge und Hindernisse könne ihn nicht von der Erreichung des selbst gesteckten Zieles abhalten. Zeitweise etwas mühsam zu lesen, dann aber aufgrund neuer Erkenntnisse, wieder voll im Leseschwung. Wen's gefällt.

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Veröffentlicht am 31.07.2023

Täuschung

Ein Licht der Hoffnung
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Nach einem Bombenangriff ergreift Margarete Rosenbaum, ein jüdisches Hausmädchen, die einmalige Chance, die Identität der Tochter ihres Dienstgebers anzunehmen, da diese bei diesem Angriff zu Tode kam. ...

Nach einem Bombenangriff ergreift Margarete Rosenbaum, ein jüdisches Hausmädchen, die einmalige Chance, die Identität der Tochter ihres Dienstgebers anzunehmen, da diese bei diesem Angriff zu Tode kam. Sie gibt sich als Anneliese Huber, Schwester eines hochrangigen SS-Offiziers aus und flüchtet in deren Leben. Doch, so einfach wie sie es sich vorgestellt hat, ist auch das neue Leben nicht. Immer die Angst, vom älteren Bruder entdeckt und entlarvt zu werden, lebt sie mir ihren jüngeren Bruder Wilhelm in Paris nach außen hin ein schönes und sorgenfreies Leben. Als wäre die Angst vor der Entdeckung ihres Geheimnisses nicht schon Belastung genug, kommt noch eine weitere Gefahr hinzu. Die Liebe, und ausgerechnet die Liebe zum falschen Mann in der falschen Zeit. Gekonnt wird hier die Geschichte einer Begegnung in den Wirren des Krieges und der Hoffnungslosigkeit erzählt. Lesenswert.

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