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Veröffentlicht am 31.07.2023

Welche Vögel kennst du?

Die siehst du!
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In diesem Naturführer lernt man zahlreiche Vögel in der Umgebung kennen. Die Vögel sind übersichtlich und logisch, mit vielen farbigen Fotos, aufgeführt.

Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, welche ...

In diesem Naturführer lernt man zahlreiche Vögel in der Umgebung kennen. Die Vögel sind übersichtlich und logisch, mit vielen farbigen Fotos, aufgeführt.

Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, welche Vögel um einen herum in der Natur leben. Da wir inzwischen auch mehrere Male Nester bei uns hatten, ist es interessant zu sehen, wer hier brütet.

Dieser Naturführer ist so aufgebaut, dass er erst Vögel aus der Innenstadt, dann aus Wohngebieten und Dörfern, Parks und im Stadtwald bis schließlich hin zu Teich, Fluß und See vorstellt. Zuerst einmal gibt es noch ein paar grundsätzliche Informationen rund um die Vögel.

Die einzelnen aufgeführten Vögel sind mit dem deutschen sowie dem lateinischen Namen aufgeführt. Außerdem erfährt man etwas über Größe, Gewicht, Vorkommen, sowie die Stimme. Es gibt jeweils mindestens ein farbiges Foto dazu. Von der Ringeltaube über den Haussperling, den Buntspecht, die Elster, den Kiebitz bis hin zum Sperber ist die Auswahl grundsätzlich gut.

Leider ging es mir jetzt schon ein paarmal so, dass ich Vögel gesucht habe, die ich nicht fand. So zum Beispiel das Rotschwänzchen oder auch den Wiedehopf, außerdem den Auerhahn. (Gut, der zählt wohl eher zu den Hühnern.)

Grundsätzlich finde ich einen solchen Ratgeber und Naturführer echt toll und praktisch, auch all die enthaltenen Informationen. Diese sind echt toll. er ist handlich, dennoch erhält man viel Wissen und Informationen. Ein bisschen bin ich jedoch davon genervt, dass dann manche Informationen für mich fehlen bzw. eben manche Vögel nicht aufgeführt sind. Mir ist klar, dass man nicht alle aufführen kann, aber für bekannte Vögel hätte ich mir das schon gewünscht. (Rotschwänzchen ist bei uns definitiv sehr bekannt, hat hier schon mehrfach ein Nest gebaut.)

Sicher ist die zugehörige App noch sehr praktisch, ich bin jedoch weiterhin ein Fan davon ein Buch in der Hand zu halten.

Von mir bekommt dieser praktische Naturführer rund um die Vogelwelt 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich etwas unentschlossen.

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Veröffentlicht am 14.07.2023

Schicksalhafte Verbindung

Glückstöchter - Einfach leben
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Im ersten Band der „Glückstöchter“-Reihe trifft man auf Anna und Eva, die beide durch ihr großes Verständnis der Natur miteinander verbunden sind. Sie trennen Jahrzehnte, sind aber durch ein schicksalhaftes ...

Im ersten Band der „Glückstöchter“-Reihe trifft man auf Anna und Eva, die beide durch ihr großes Verständnis der Natur miteinander verbunden sind. Sie trennen Jahrzehnte, sind aber durch ein schicksalhaftes Geheimnis doch irgendwie miteinander verbunden. Eva lebt in den 1970er Jahren in München und studiert Pharmazie. Anna hingegen im Gut Dreisonnenquell im Voralpenland im Jahr 1910.

Der Gedanke, dass zwei Frauen, die doch in verschiedenen Zeiten leben, miteinander verbunden sind ohne etwas davon zu wissen, fand ich interessant. Von der Autorin hatte ich bislang tatsächlich noch kein Buch gelesen.

Der Schreibstil hat mir generell gut gefallen. Es liest sich angenehm, interessant und unterhaltsam, ist gut verständlich. Man kann beim Lesen einiges erfahren über die Natur, die unterschiedlichsten berühmten bzw. bekannten Personen. Hier kann man anschließend noch viel nachlesen, wenn man sich damit weiter beschäftigen mag.

Für mich war die Verbindung der beiden Frauen interessant zu lesen. Teilweise war es mir aber inhaltlich manchmal ein bisschen zu übertrieben was den Einsatz, vor allem von Eva in den 70er Jahren, anbelangt. Definitiv toll, wenn man sich für etwas einsetzt, aber hier kam für meinen Geschmack einfach ein bisschen Zuviel zusammen.

Interessanter war es dann bei Anna von den verschiedenen Personen zu lesen, die es tatsächlich gab. Hier könnte ich noch lange weiterlesen hinsichtlich der einzelnen Menschen.

Generell bin ich auch einfach eher ein Fan von abgeschlossenen Geschichten, was man hier durch die schon zwei weiteren angekündigten Bücher fortsetzt. D h man müsste quasi direkt weiterlesen.

Mich hat das Buch nicht ganz so gepackt, wie ich es mir gewünscht hätte. Es war mir teilweise etwas zu abschweifend bzw zu weit ausholend. Damit macht man es zwar spannend, mir war es aber einfach zu viel.

Von mir gibt es hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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Veröffentlicht am 17.04.2023

Seltsame Begegnungen im Leben des Heinrich Pohl

Die wundersame Ästhetik der Schonhaltung beim Ertrinken
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Heinrich Pohl befindet sich mitten im Meer. Um ihn herum: ein Klavier, ein Lama und ein Clown. Was ist hier genau geschehen?

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich vor allem aufgrund der irgendwie abstrusen ...

Heinrich Pohl befindet sich mitten im Meer. Um ihn herum: ein Klavier, ein Lama und ein Clown. Was ist hier genau geschehen?

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich vor allem aufgrund der irgendwie abstrusen Geschichte bzw. des interessanten Titels auf dieses Buch gestoßen bin. Außerdem vielleicht noch der Tatsache, dass der Autor Mitglied der Band Sportfreunde Stiller ist, die ich ganz gerne mag. Ich mag auch die Art und Weise, wie hier das Cover gestaltet wurde.

Der Schreibstil im Buch hat mich beim Lesen nicht so gut vorankommen lassen. Es liest sich spannend, jedoch waren für mich die ersten 100 Seiten (von etwas über 300 Seiten) so, dass ich hin und hergerissen war, ob ich weiterlese oder das Buch abbreche. Man blickt immer wieder ein Stück zurück, hängt dann mit Heinrich den aktuellen Gedanken auf dem Meer nach. Das ist grundsätzlich abwechslungsreich und bringt Spannung rein, bis sich aber etwas wirklich klärt, hat es für mich sehr lange gedauert.

Dann aber kam Fahrt in die Geschichte. Es wurde interessanter, hat definitiv Tiefgang bekommen. Dennoch bleibt immer so ein abstruser Beigeschmack für mich. Auch wenn ich gerne kuriose Geschichten lese. Und auch, wenn es eine Mischung aus Selbstfindung für Heinrich und Lebensbeichte für andere Protagonisten ist.

Mich hat das Buch leider nicht komplett überzeugen können. Es hat tolle, interessante, amüsante und emotionale Momente, teilweise kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Es war definitiv keine leichte Lektüre.

Für mich bleibt die Erinnerung an eine echt kuriose Geschichte, die schon auch Tiefgang hat und einiges mitgeben will. Mir hat diese Mischung einfach nicht gesamt gefallen.

Von mir gibt es hier 3 von 5 Sternen. Hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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Veröffentlicht am 26.03.2023

Im Gerichtssaal.

Und ich würde es wieder tun
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Mit diesem Buch begleitet man Raquel Erdtmann mit in den Gerichtssaal. Dort trifft man auf die unterschiedlichsten Schicksale, menschliche Abgründe tun sich auf. Dabei geht es um vermeintliche Zuhälterei, ...

Mit diesem Buch begleitet man Raquel Erdtmann mit in den Gerichtssaal. Dort trifft man auf die unterschiedlichsten Schicksale, menschliche Abgründe tun sich auf. Dabei geht es um vermeintliche Zuhälterei, einen Schlepperfamilienbetrieb oder auch die Oma, die vom Opa nach fast 65 Jahren Ehe umgebracht wurde.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von Raquel Erdtmann bislang wohl noch nichts gehört bzw. gelesen hatte. Das Buch habe ich spontan gekauft, weil mich wahre Fälle doch auch einfach ansprechen und interessieren.

Der Schreibstil liest sich gut und angenehm, manchmal waren es mir zu viele bzw. zu umständlich zusammengefasste Informationen. Ich wollte immer wieder wissen, wie es weitergeht sowie welche weiteren Fälle noch geschildert werden, so ganz vollkommen begeistert hat mich das Buch leider nicht. Das lag eben auch etwas am Schreibstil.

Die Fälle im Buch sind durchaus sehr unterschiedlich. Man trifft auf verschiedene Personengruppen, bei manchen ist es womöglich leider auch ein bisschen ein Klischee, dass oftmals Gewalt und Verbrechen an der Tagesordnung sind. Bei anderen Menschen sind es kurzfristige Taten, weil sie sich womöglich nicht anders mehr zu helfen wussten.

Zum Schluss hin hatte ich etwas das Gefühl, dass es oftmals ähnliche Personen bzw. Fälle waren. Hier war keine große Abwechslung bei der Schilderung da. Das war zumindest mein Eindruck beim Lesen.

Ich mag solche Art von Unterhaltung generell gerne, finde sowas spannend und unterhaltsam zu lesen. Auch wenn es sehr heftig zum Teil ist. Dieses Buch hat mich leider nicht ganz überzeugt.

Von mir gibt es hier 3 von 5 Sternen. Hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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Veröffentlicht am 07.12.2022

Einhorn Jo zaubert gern.

Einhorn Danu und ihre Freunde
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In diesem bunten Bilderbuch erfährt man einiges über Einhörner. Vor allem, was sie gerne fressen, wer wie gerne schläft, oder wie sie z.B. spielen.

Dieses handliche Buch ist für die junge Leserschaft ...

In diesem bunten Bilderbuch erfährt man einiges über Einhörner. Vor allem, was sie gerne fressen, wer wie gerne schläft, oder wie sie z.B. spielen.

Dieses handliche Buch ist für die junge Leserschaft ab zwei Jahren geeignet. Es kommt mit dünneren, aber beschichteten Seiten daher, diese können auch nicht unbedingt schnell knicken. Die Bilder sind wirklich farbenfroh, alles ist gut zu erkennen. So kann man auch einfach viel anschauen. Die Reime je Seite sind zwei Zeilen lang. Manchmal habe ich diese als etwas schwierig empfunden, nach dem Motto „Reim komm raus, du bist umzingelt.“. Nicht alles reimt sich halt so gut.

Inhaltlich ist das Meiste gut zu verstehen, man möchte damit eben aufzeigen, wie unterschiedlich die Einhörner sind. Dass es eben verschiedene Ess- und Schlafgewohnheiten oder Beschäftigungen gibt. Dass jemand mit dem Laser spielt oder dicke Gräser „klaut“, nun ja.

Dieses bunte Einhorn Buch kam beim Nachwuchs ganz gut an. Es gibt viel zu entdecken, ob Kinder jedoch direkt daraus für sich mitnehmen können, dass eben jeder unterschiedlich ist, weiß ich nicht.

Mir hat am Buch gefallen, wie bunt es gestaltet ist, wie viel man dabei noch neben den Aussagen entdecken kann. Bei den Reimen habe ich mir ein bisschen schwergetan, diese sind etwas holprig teilweise. Und 14,99 Euro finde ich für das Buch generell ein bisschen happig. Aber vielleicht ist das auch Machart-bedingt? Inhaltlich ist es jetzt nicht die ganz große Aussage, finde ich . Meiner Ansicht nach ist es ein eher simples Buch, das eben Unterschiede aufzeigt.

Von uns gibt es hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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