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Veröffentlicht am 05.08.2023

Teenieromanze in Frankreich

Herzenssachen - Sternenzelt & Sommerträume
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Das Buch "Herzenssachen - Sternenzelt & Sommerträume" geschrieben von der Autorin Corinna Wieja und illustriert von Laura Rosendorfer erschien im one-Verlag.
Das Softcover fühlt sich geschmeidig an und ...

Das Buch "Herzenssachen - Sternenzelt & Sommerträume" geschrieben von der Autorin Corinna Wieja und illustriert von Laura Rosendorfer erschien im one-Verlag.
Das Softcover fühlt sich geschmeidig an und vermittelt mit seinen Farben- und Darstellungen ein Sommerfeeling.
Erzählt wird eine Kurzgeschichte über einen Campingaufenthalt von Jugendlichen im Nationalpark Frankreichs. Naturerlebnisse, Umgang mit Tieren, Freundschaften und erste Liebes-Gefühle bestimmen die Handlungen.
Ein Glück für die Protagonistin Fee, dass die Schwester ihrer besten Freundin Merle eerkrankt ist und nicht ins Camp mitfahren kann. Stattdessen darf Fee (Felicitas) mitfahren, deren Familie sich ansonsten so einen Aufenthalt für ihre Tochter nicht leisten könnte.
Am Anfang kommt mir Fee ein wenig linkisch und unsicher im Umgang mit anderen Teenagern vor, es passieren ihr einige Missgeschicke. Sie lernt Eric kennen, der mit seiner Familie auf dem Campingplatz arbeitet. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, erste Liebes-Gefühle keimen bei Felicitas auf. Aber auch Leo, der Stiefbruder von Eric und Merle flirten miteinander.
Beschreibungen und Wissen über die Natur, den Umgang mit Tieren und die Bedeutung des Nationalparkes fließen in die Liebesromanze mit ein. Manchmal sind die Handlungsstränge nicht ganz logisch aufgebaut und man muss überlegen, was nun eigentlich damit gemeint ist.
Aber für die Teenis eine superschöne Sommerlektüre und für Camping-Fans sowieso. >
Sehr schön empfand ich die Kapitelüberschriften, die Illustrationen und die dazugehörigen Aussagen der Protagonisten. Der Prolpog am Ende der Geschichte fasst für Fee alles Erlebte noch einmal zusammen und zeigt auf, dass es für sie 3 wunderschöne Ferienwochen waren, die ihr sehr viele neue Eindrücke und Erinnerungen verschafften.
Im zweiten Teil des Buches erfährt man wie man die Erinnerungen festhalten kan und erhält sehr viele Tipps dafür. z.B.Erinnerungsglas, schreibe-Anleitung eines Notizbuches für Reise-Erinnerungen, Weltenbummler- Bucket-List, .... einfach supertolle Mitmachseiten.
Insgesamt gesehen hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es bei der Kurz-Geschichte einige Ungereimtheiten ga. Aber vielleicht sehen das die Zielgruppe der Teenies beim Lesen ein bisschen anders als die ältere Generation.
Sehr schön fand ich die zahlreichen Illustrationen, die das Buch sehr auflockern, manchmal auch zum schmunzeln anregen. Der Test "Welcher Typ bist du" regt zum Nachdenken über sich selbst an.
Fazit: ein Buch für jugendliche Globetrotter und Campingfreunde, die Anregungen und Tipps suchen, aber auch eine sommerliche Liebse-Geschichte lesen möchten..... alles vereint in diesem Buch.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Ein Esel kann ganz schön stur sein

Sommer auf dem kleinen Eselhof
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Angelina Bach (Autor) schrieb den Roman "Sommer auf dem kleinen Eselhof", dessen Handlungen in Bayern angesiedelt ist. Der Schreibstil lässt ein flüssiges Lesen zu, beschreibt die Charaktere, Handlungsorte ...

Angelina Bach (Autor) schrieb den Roman "Sommer auf dem kleinen Eselhof", dessen Handlungen in Bayern angesiedelt ist. Der Schreibstil lässt ein flüssiges Lesen zu, beschreibt die Charaktere, Handlungsorte und Handlungsstränge sehr authentisch, so dass man sich in diese hineinversetzen kann. Lustige und tragisch-komische Situationen, die den Humor und Lächeln hervorheben, kommen durch die Beteiliging der Esel sehr oft vor. Besonders der störrische, männliche Esel "Don Quijote " ist der Star in der Geschichte und sorgt für allerhand Turbulenzen, die nicht folgenlos bleiben.
So lernen sich Anna, die ihrer, wegen eines gebrochenen Beins gehandicapten, Mutter aushilft, und der Hotelbesitzer Nico kennen. Da störte mich am Anfang die zuschnelle Liebesbeziehung (fast nur noch Rede vom Küssen) zwischen den Beiden schon ein wenig.
Alles in allem ist es ein leicht und locker zu lesender Roman für laue Sommerabende, um sich vom bayrischen Eselhof in seinen Bann ziehen zu lassen. Auf die Fortsetzung kann man gespannt sein.

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Veröffentlicht am 28.03.2024

Elisabeth - eine junge mutige Frau im 19.Jahrhundert

Die Saar-Töchter - Zeiten der Sehnsucht
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Katja Dörr (Autor) schrieb den Roman "Die Saar-Töchter – Zeiten der Sehnsucht", welcher im 19. Jahrhundert angesiedelt ist und eine aufkommende Liebe gegen alle Widerstände und Gesellschaftsverhältnisse ...

Katja Dörr (Autor) schrieb den Roman "Die Saar-Töchter – Zeiten der Sehnsucht", welcher im 19. Jahrhundert angesiedelt ist und eine aufkommende Liebe gegen alle Widerstände und Gesellschaftsverhältnisse beschreibt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Elisa und ihre Liebe zu einem Bergmann.
Elisas Familie gehört zur höheren Gesellschaftsschicht, der Vater ist ein angesehener und geachteter Ingenieur im schnell voranschreitenden Eisenbahnbau, der einen Umzug der Familie von München in das Saarland bedingt.
Aber er ist sich auch seiner Stelle als Familienoberhaupt sehr bewusst, was seine 3 Kinder, vor allem die beiden fast erwachsenen sehr deutlich zu spüren bekommen. Seine Frau kränkelt seit einer Fehlgeburt, ist oft sehr apathisch. Zum Glück für die Familie ändert sich ihr seelischer Zustand gegen Ende des 1. Buches und sie nimmt am Familiengeschehen und dem Leben ihrer Kinder wieder mehr Anteil.
Elisa ist in der Geschichte sehr oft die Gesprächspartnerin und teils Vertraute ihres Vaters, muss aber dennoch seinen Anweisungen Folge leisten. Ebenso wie der ältere Bruder, der vom Vater zum Arbeiten in den Bergbau verdonnert wird.
Ein Grubenunglück ändert das Familienleben und die Ansichten des Vaters und seine Einstellungen.
Elisa, die in München eine Liebe verlor, verliebte sich in einen Bauern und Bergmann aus dem Saarland., gründet mit ihm eine Familie. Hier bin ich ein wenig am Überlegen, ob das wirklich so sein könnte, dass sich aus der behüteten Tochter, die immer Hausangestellte um sich hatte, eine fürsorgliche Bergmannsfrau wurde.
Die Geschichte ist in ihren Handlungen gemäß des Lebens Mitte des 19. Jahrhunderts in den vielen Gesellschaftsschichten nicht immer so eindeutig nachvollziehbar. Dennoch hat mich der Roman gefesselt und ich bin schon auf den Nachfolgeroman gespannt.
Als einziger Wermutstropfen möchte ich anmerken, dass noch einige Rechtschreib- und Grammatikfehler einer Lesekorrektur bedürfen. Dadurch wurde der Lesefluss etwas gestört.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Ein "Nein" und seine Folgen

Hazel sagt Nein
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Jessica Berger Gross (Autor) schaffte mit ihrem Roman "Hazel sagt Nein" ein emotional berührendes und kraftvolles Debüt mit Nachhall, wo ein NEIn alles infrage stellen kann.

Hazels Familie Blum ist aus ...

Jessica Berger Gross (Autor) schaffte mit ihrem Roman "Hazel sagt Nein" ein emotional berührendes und kraftvolles Debüt mit Nachhall, wo ein NEIn alles infrage stellen kann.

Hazels Familie Blum ist aus beruflichen Gründen des Vaters Gus, vom pulsierenden Brooklyn ins beschauliche Riverburg gezogen. Sie versuchen dort Fuß zu fassen, sich neu zu orientieren. Mutter Claire nimmt sich eine Auszeit um über ihr berufliches Leben in der Modebranche nachzudenken, eine eigene Kollektion zu schaffen. Die 18-jährige Hazel, eine sehr gute Schülerin, möchte einen sehr guten Abschluss schaffen, um mit einem Stipendium studieren zu können. Der jüngere Bruder kommt mit seinem ADHS sehr gut zurecht, hat aber auch seine Besonderheiten.

Bereits in den Sommerferien, die die Geschwister oft immSchwimmbad verbringen lernt Hazel den Schuldirektor ihrer künftigen Schule kennen. Was sie da noch nicht weiß, ist dass sie am ersten Schultag zu ihm ins Büro gerufen wird und dort eine folgenschwere Überraschung erlebt. Der Direktor eröffnet ihr, dass er sie auserwählt hat viele schöne Liebes-Stunden mit ihm zu verbringen. Es sei jedes Jahr eine der Schülerinnen Fällig. Womit er nicht gerechnet hat ist ein klares und deutliches "Nein" von Hazel, die erst einmal verarbeiten muss was ihr da eröffnet wurde. Das bringt Hazel durcheinander, aber auch ihre Familie und mitunter sogar das ganze Örtchen Riverburg.

Hazel ist verzweifelt, sie sind Zugezogene, der Direktor und seine Familie anerkannt im Ort und scheint unfehlbar zu sein. Familie Blum hat es es schwer, wird gemobbt, bedroht und verunglimpft. Alle leiden darunter und kämpfen dagegen an. Die Emotionen, Gedanken, Probleme und Tragweite des Geschehens kann man stets von der Seite eines Familienmitgliedes lesen und gut nachvollziehen. Der Autorin ist es mit ihrem Schreibstil gelungen treffende Worte zu finden um die Situationen gut darzustellen. Der Missbrauch (im eigentlichen Sinne nicht stattgefunden) und seine Folgen wird gut meist beschrieben, bleibt aber auch oft oberflächlich und Themen wie Mobbing, Anfeindung, Rassismus, Gewalt, psychische Befindlichkeiten oft nur angekratzt. Da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Auch was für Folgen für den Direktor aus der Geschichte resultieren wird im weiteren Verlauf nur nebenbei erzählt.
Da Hazel bereits als Teenager ein konkretes berufliches Ziel vor Augen hatte, nämlich ein Buch zu schreiben, rückt dieses Thema im 2. Teil der Geschichte in den Vordergrund. Ebenso wie das öffentliche Interesse und der Medienrummel. Das gabe der Geschichte einen etwas anderen Verlauf als ich es erwartet hatte.

Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn man inhaltlich spürt dass es in Amerika spielt. Wäre dies in Deutschland passiert, würde die Geschichte einen ganz anderen Verlauf genommen haben.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Mentale Superkräfte stärken

Das Bumerangbuch - Stärke deine mentalen Superkräfte!
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Das Bumerang Buch "Stärke deine mentalen Superkräfte" von Wouter de Jong und Hein de Kort (Illustrationen) gefällt mir von der Grundidee sehr gut. Kinder lieben Challenge und sind sich bereit diese mitzumachen, ...

Das Bumerang Buch "Stärke deine mentalen Superkräfte" von Wouter de Jong und Hein de Kort (Illustrationen) gefällt mir von der Grundidee sehr gut. Kinder lieben Challenge und sind sich bereit diese mitzumachen, so wie im Buch empfohlen. Dabei müssen sich auch die erwachsenen Personen (hier die angesprochenen Eltern) engagieren. Manchen wird das nicht so leicht gelingen etwas über sich preiszugeben, während andere es auch zeitlich nicht immer schaffen alle Aufgaben in den Alltag zu integrieren.

Der Aufbau des Buches und die lustigen Zeichnungen animieren jedoch zum ausprobieren. Das Buch geht immer zwischen Kind und Erwachsenen wie ein Bumerang hin und her, erfordert den Austausch und auch Gespräche, welche die persönlichen Beziehungen verbessern sollen. Kinder dürfen sich eine Münze als Belohnung erarbeiten, die sie in Preise eintauschen können. Die orangenen Seiten werden vom Kind und die blauen vom Erwachsenen bearbeitet. Es werden auch Ratschläge und Tipps vorgeschlagen, unterschiedliche Themen angesprochen und bearbeitet. Nicht berücksichtigt in dem Buch ist wie das bereits bestehende Verhältnis zwischen dem Kind und Erwachsenen ist, welche Rolle Vertrauen, Achtung, Respekt und Umgang miteinander spielen. Dies Aspekte fanden wenig Beachtung im Buch

Das Buch ist m. E. für Kinder so ab 10 /11 Jahre geeignet, da manche Dinge eine gewisse Reife voraussetzen und die Challenge dafür m. E. nicht immer geeignet für 8 / 9 jährige Kinder ausgewählt sind.
Man sollte auch genügend Zeit für das Mitmachbuch einplanen, umso mehr Freude hat man dann am Ergebnis. Am Ende hält man eine schöne Erinnerung an seine Kind bzw. Teeniezeit in den Händen.

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