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Veröffentlicht am 28.08.2023

wie ein Unfall

Magnolia Parks
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Dieses Buch zu bewerten fällt mir unglaublich schwer und ich kann nicht ganz ausmachen, was es genau war, was mich während des Lesens so in den Bann gezogen hat.
War es das Cover? Nein. Definitiv nicht. ...

Dieses Buch zu bewerten fällt mir unglaublich schwer und ich kann nicht ganz ausmachen, was es genau war, was mich während des Lesens so in den Bann gezogen hat.
War es das Cover? Nein. Definitiv nicht. Es ist zwar deutlich besser als das englische Original, erinnert mich aber zu sehr an einen 90er Jahre Trash-Movie
Waren es die Protagonisten? Eher nicht, ich fand beide sehr unsympathisch und viel zu abgehoben. Dort wo sie auftauchen hinterlassen sie verbrannte Erde. Und das nicht nur bei Fremden, sondern auch bei Freunden und Familie.
War es ihre wunderschöne Beziehung? Nein. Alles was zwischen den beiden passierte war so toxisch, dass es für 20 weitere Beziehungen gereicht hätte. Es waren dort so viele Red Flags, das Buch hätte rot und nicht pink sein sollen.
Und trotzdem konnte ich es nur schwer beiseite legen. Ich war sensationshungrig, wollte wissen welches Drama sich als nächstes anbahnt und fühlte mich als wäre ich eine Leserin der öfter thematisierten Klatschpresse. Wenn genau das das war was Verlag und Autorin erzeugen wollten? Hut ab! Dann war es perfekte Arbeit.
Neben dieser Sogwirkung war es wohl dem Schreibstil geschuldet, dass ich dieses Buch am Ende verschlungen habe. Sie hat es geschafft jeden der beiden Protagonisten wirklich viele eigene Facetten zu geben (auch wenn ich mich bei Magnolia wie in einer Dauerwerbesendung gefühlt habe) und man flog nur über die Seiten, so angenehm war es zu lesen.

Bewertung: 3.5/5

Fazit: Darstellung einer toxischen Beziehung die wie ein Unfall daherkommt, man weiß man sollte wegsehen, aber man kann nicht aufhören.

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Veröffentlicht am 24.08.2023

niedlich aber zu geradlinig

Where the Fireflies Dance
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Der Buddyread ging weiter und wir machten uns direkt an den zweiten Band. Große Hoffnungen hatte ich in Caleb, dessen Auftreten gänzlich anders war als das von Ben im Vorgängerteil. Er wirkt zwar optisch ...

Der Buddyread ging weiter und wir machten uns direkt an den zweiten Band. Große Hoffnungen hatte ich in Caleb, dessen Auftreten gänzlich anders war als das von Ben im Vorgängerteil. Er wirkt zwar optisch wie der Bad Boy, aber da hört es schon auf. Denn abgesehen davon ist er mehr wie ein verlorener Teddybär der sich als harter Biker tarnt, aber dies auf eine Weise, die sich wieder sehr echt und realitätsnah anfühlt. So gern ich Nell jedoch im ersten Band hatte, fand ich sie hier ab ungefähr der Hälfte des Buches nur noch anstrengend und nervig. Sie hörte nicht zu, bevormundete alle um sich herum und verkroch sich hinter der Schutzmauer ihrer Problemchen. Was etwas schade ist, denn ich denke Nell hätte mehr Potential gehabt als das.
Luke, ein Nebencharakter über den wir nun mehr erfahren, hat es aber geschafft sich in mein Herz zu schleichen und ich erwischte mich immer wieder, dass ich lieber über ihn und Avery als über Caleb und Nell gelesen hätte.
Die Geschichte ist leider absolut vorhersehbar und ich glaube es war bereits nach dem zweiten Abschnitt, dass wir bereits die richtigen Theorien zum Ende der Geschichte hatten, an sich Nichts Schlimmes, nur dass es sich etwas angefühlt hat als würde man in einem Zug auf festen Gleisen sitzen und es würde einfach immer nur gerade aus gehen. Was mir hingegen gefallen hat waren all die kleinen Anspielungen an den ersten Band (insbesondere eine Postkarte).
An sich ein schönes und malerisches Buch, das leider schwächer als der Vorgänger daher kommt.

Bewertung: 3.5/5

Fazit: Eine niedliche Geschichte ohne große Überraschungen.

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Veröffentlicht am 13.08.2023

tolle Fantasy mit kleinen Mängeln

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
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Das Autorenduo hat einen flüssigen Schreibstil, wobei ich sagen muss, dass ich das Gefühl hatte heraus lesen zu können, wann der eine und wann der andere schrieb. Es waren nur Nuancen und könnte auch Einbildung ...

Das Autorenduo hat einen flüssigen Schreibstil, wobei ich sagen muss, dass ich das Gefühl hatte heraus lesen zu können, wann der eine und wann der andere schrieb. Es waren nur Nuancen und könnte auch Einbildung sein, doch das Gefühl stellte sich recht früh ein und blieb bestehen.
Die erdachte Welt, diese Spiegelstadt und all dem was sich darin verbirgt ist eine unglaublich tolle Idee, jedoch hätte ich mir manches Mal ein bisschen mehr Erklärungen zu den Spezies und ihren Fähigkeiten gewünscht, insbesondere zu den Sirenen, da das für mich zwischendurch nicht ganz einleuchtend war. Ebenso wie die Welt sind die Charaktere wundervoll und mit viel Liebe gestaltet, aber auch hier hatte ich einen Wermutstropfen: mir hat die Darstellung der weiblich gelesenen Charaktere nicht gefallen. Es gab für diese nur drei Optionen: tot, böse oder unwichtige Nebenfigur. Da wäre es doch schön gewesen, wenn man mehr Facetten gesehen hätte (was nämlich bei den männlichen Charakteren wunderbar geklappt hat, ich hätte einfach von zwei der Nebenpersonen das Geschlecht gewechselt und schon wäre dieser Punkt behoben).
Jetzt liest sich das mit meinen Kritikpunkten als hätte mir das Buch nicht gefallen, das stimmt aber nicht. Ich mochte Spiegelstadt wirklich gern und der fiese Cliffhanger am Ende hat mich voller „Das könnt ihr doch nicht machen! Wo ist Band 2?!“ zurück gelassen, jedoch finde ich es wichtig diese Punkte zu erwähnen. Vielleicht bessert sich ja all dies im folgenden Band, ich möchte ihn auf jeden Fall lesen, denn eines hatte dieses Buch was kaum ein anderes hatte: eine wunderschöne Darstellung von LGBTQIA*+ Themen gepaart mit toller Fantasy und dem Charme der goldenen 20er.

Bewertung: 3,5/5

Fazit: Ein Buch für alle die Urban-Fantasy und den Charme der 20er Jahre mögen.

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Veröffentlicht am 06.08.2023

nett für zwischendurch

Court of Sun 1: Court of Sun
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Court of Sun taucht immer wieder in meiner Timeline auf. Und besonders seit der zweite Band erschienen ist, hat es noch einmal zugenommen. Immer wieder habe ich überlegt ob ich es lesen sollte, und hatte ...

Court of Sun taucht immer wieder in meiner Timeline auf. Und besonders seit der zweite Band erschienen ist, hat es noch einmal zugenommen. Immer wieder habe ich überlegt ob ich es lesen sollte, und hatte dann das Glück das Hörbuch als Rezensionsexemplar zu erhalten.
Die Audioqualität ist wie gewohnt vom Feinsten und die Sprecherin hat mir sehr zugesagt. Bisher hatte ich kein Hörbuch vom Hörbuch Hamburg Verlag, bei dem ich eine:n Spreche:in falsch gewählt fand, daher überrascht mich hier dieser hohe Qualitätsstandart kaum.
Die Geschichte an sich war gut, aber leider habe ich wirklich jeden Plottwist vorhergesehen und auch fand ich die Charaktere alle ein bisschen zu oberflächlich um diese wirklich gut zu finden. Es ist eine gute Geschichte für Fans von Liebesdreiecken in Romantasy mögen, wer aber auf überraschende Plottwists hofft, wird hier vermutlich genau wie ich, ein wenig enttäuscht werden.
Mir ist es sehr schwer gefallen das Buch zu rezensieren, alles zusammen ist es ein gutes und kurzweiliges Hörbuch in einer schönen Fantasy-Welt, das man gut zwischendurch hören kann, jedoch hat es für mich einige Schwächen, die man einfach ansprechen musste und auch Punktabzug bedeuten.

Bewertung: 3,5/5

Fazit: Schöne aber leider sehr vorhersehbare Geschichte.

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Veröffentlicht am 27.07.2023

das Geheimnis eines guten Drinks

Silver & Poison, Band 1 - Das Elixier der Lügen
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Ich glaube über das wunderschöne Cover, muss ich nicht mehr viele Worte verlieren. Es gehört aktuell auf jeden Fall zu meinen liebsten und das Buch hat einen extra Platz in meinem Regal.
Der Schreibstil ...

Ich glaube über das wunderschöne Cover, muss ich nicht mehr viele Worte verlieren. Es gehört aktuell auf jeden Fall zu meinen liebsten und das Buch hat einen extra Platz in meinem Regal.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen und flüssig, durch die einfachen Sätze (sowie das Alter der Protagonistin) würde ich das Buch aber definitiv eher als Jugendbuch einordnen, auch wenn es dafür teilweise doch recht brutal daher kommt.
Die Charaktere sind alle schön ausgearbeitet und doch hat man manchmal das Gefühl dass noch etwas fehlt, aber vermutlich sind dies die großen Geheimnisse die im zweiten Band noch aufgedeckt werden.
Leider hat sich für mich der Spannungsbogen erst recht spät aufgebaut, so dass die erste Hälfte des Buchs eher seicht waren ohne groß zu fesseln, was ich schade finde. Dafür überschlägt es sich am Ende regelrecht und man hat das Gefühl dass alles in die letzten 100 Seiten gequetscht wurde. Manche Offenbarungen hätte man vielleicht etwas früher ansetzen sollen.
Was ich etwas schade fand war, dass der einzige Drink der in der Bar erwähnt wurde "dancing joy" war, da wurde unglaublich viel Potential verschenkt und man hätte vielleicht statt ständig diesen zu wählen ein bisschen mehr Kreativität zeigen sollen.

Alles in Allem ein Nettes Buch für zwischendurch, mit einem coolen Magiesystem.
Ich werde auf jeden Fall Band 2 lesen.

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