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Veröffentlicht am 10.08.2023

Authentisch thematisiert

Just one night in Rome
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Hello ihr Lieben

Hello ihr Lieben<3
seid ihr schonmal für lange kurze Zeit irgendwo hingereist und habt gedacht: Wenn ich da nun jemanden finde, hätte es keine Zukunft? Ich schon. Drei Monate in der Stadt, drei Monate dort oder auch nur ein dreiwöchiger Urlaub irgendwo. Eine Urlaubsliebe in Italien zum Beispiel hat keine Chance, schließlich ist die Distanz zu groß und gleich umziehen will man ja auch nicht. Was aber, wenn man nicht mit dieser klaren Logik argumentiert? Wenn man sich darauf einlässt und daran glaubt, dass es schon irgendwie klappen wird? Bereit ist, zu kämpfen? Das sind dann die Lovestorys, die erzählt werden und geradezu unreal klingen. Weil man selten so ein Wagnis eingeht. Es spricht ja auch viel dagegen… oder?

Zur Info: Dies ist der erste Band einer zusammenhängenden Dilogie.

Klappentext:
Als Josie ihre Italienreise bucht, will sie vor allem eins: ihrem Ex und der Männerwelt im Allgemeinen entfliehen. Im schönen Rom teilt sie sich ihr Hostel-Zimmer ausgerechnet mit dem Weltenbummler Leo. Der Chilene sieht nicht nur unverschämt gut aus, er bringt Josie mit seinen hartnäckigen Fragen auch so aus dem Konzept, dass sie ihre Lebensentscheidungen hinterfragt. Leo lädt sie auf das Abenteuer ihres Lebens ein: eine magische Nacht durch die Straßen Roms. Die Funken sprühen gewaltig, doch Leo wohnt am anderen Ende der Welt und Josie weiß nicht, ob sie ihn je wiedersehen wird. Ist eine Nacht voller Abenteuer genug, um ihr ganzes Leben umzukrempeln?

Schreibstil:
Tiziana Olbrich hat mich mit diesem Buch wieder total in ihren Bann gezogen. Sie schreibt super leicht und flüssig und super kurzweilig. Ich wurde vom Ende des Buches wirklich überrascht. Es fühlte sich keineswegs an wie über 300 Seiten. Love it!

Zur Geschichte allgemein:
Die Story beginnt ohne große Einleitung in Rom. Josie ist dort allein unterwegs, nachdem sie sich on ihrem Freund getrennt hat. Wieso, weshalb, warum weiß man zunächst nicht, auch nicht so wirklich, wer Josie überhaupt ist. Sie ist einfach da und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Das findet sich als Motiv ganz oft in dem Buch wieder, dass im Moment gedacht wird und nicht so sehr in Vergangenheit und Zukunft. Für die Thematik ist das ganz passend, denn schließlich erfordert es die Situation, dass einmal nicht alles zerdacht wird, sondern einfach genossen und gelebt wird. An anderen Stellen entsteht dadurch aber auch eine Art Schwebephase, in der man nicht genau weiß, wohin es führen soll, bzw. wann wieder etwas passiert. Das entschleunigt die Geschichte auf eine bestimmte Art, die aber gut zu lesen ist, weil sie so sehr im Kontrast steht zu dem, was am Anfang der Geschichte geschieht. Und genau dorthin springe ich jetzt erstmal zurück:

Auf den ersten Seiten passiert das, was für den Rest des Buches maßgeblich ist: One Night in Rome. Und die hat es in sich. Josie und Leo verstehen sich sofort bestens. Da ist aber auch dieses Fremde zwischen ihnen. Sie können noch Sachen verschweigen, umformulieren oder schlicht lügen, sie erfinden sich teilweise selbst in einem Spiel neu und sie träumen und genießen, ohne der Realität Platz einzuräumen. Die Autorin hat das meiner Meinung nach sehr schön so gemacht, denn die beiden fühlen sich zwar irgendwie sehr nah und entwickeln Gefühle, gleichzeitig aber befinden sie sich weit entfernt von ihrem Alltag und haben letztlich nur eine einzige Nacht zusammen. Dadurch sind es nicht gleich die mega tiefen Gefühle und die himmelhoch jauchzende Verliebtheit, aber es ist doch mehr, als eine Bekanntschaft oder Freundschaft. Es könnte was werden, aber haben die beiden die Chance dazu?

Sie lässt die beiden dann ganz verschieden auseinandergehen. Josie wird nachdenklich, ist bereit, in ihren Alltag zurückzukehren und macht auch Ansätze, alles auf genau das zu schieben, was wir alle denken würden: Es hat sowieso keine Zukunft. Leo dagegen ist abenteuerlicher, wagemutiger und vielleicht auch naiver. Euphorisch schmiedet er Pläne, Josie muss nur mitziehen. Dadurch, dass die beiden so gegensätzlich agieren, müssen sich beide damit beschäftigen, sich in den anderen hineinzuversetzen. Ist das, was sie gerade machen der richtige Weg oder sollten sie lieber so wie der andere agieren? Ich fand, das war ein aufregendes Wechselspiel, denn irgendwo haben beide Recht. Es ist logisch durchdacht unpraktisch und unrealistisch, es könnte mit etwas Mut aber auch zu etwas ganz Großem werden.

Die Geschichte verläuft so auf den nächsten Seiten bis zum Ende eher gemäßigt, zieht sich viel in die Gedanken der Protagonisten zurück, versucht aber auch, den Alltag der beiden begreifbar zu machen. Einerseits war das entschleunigend, andererseits wird es durch ein Ultimatum aber auch zu einem spannenden Abwägen. Wofür wird sehr wer entscheiden?
Große Tiefe bei Gefühlen und Emotionen entsteht dabei nicht. Das fand ich aber auch nicht schlimm, weil die beiden sich vielmehr erstmal mit sich selbst auseinandersetzen müssen, bevor sie an sowas denken können. Das macht ja auch Sinn, denn eine Nacht kann ein Leben verändern, muss es aber nicht und das, worüber die beiden nachdenken, könnte ihr Leben von Grund auf verändern, oder aber auch nicht.

Mir hat dieses Spiel einfach sehr gefallen. Von Josie erfährt man immer ein wenig mehr und wird auch mit zu ihrer Arbeitsstelle genommen. Auch da ist es ein Auf und Ab inklusive Exfreund. So ganz schwarz und weiß ist die Welt nicht einteilbar und das wird auch deutlich, wenn man sie verfolgt. Es hat alles seine guten und seine schlechten oder nicht so schönen Seiten und es liegt an einem selbst, wie man damit umgeht.

Das Ende des Buches ist ein Ende, denn Entscheidungen werden getroffen, gleichzeitig ist es aber auch ein Cliffhänger, denn wir Leser:innen würden natürlich gerne noch viel mehr erfahren. Für mich war es aber genau richtig so, denn dieses Spiel hat mehr als einen Zug zum Ende verdient.

Etwas mäkeln kann ich vielleicht daran, dass der Mittelteil manchmal etwas zu seicht und auch irgendwie zu kurz wirkt. Nicht, weil man noch länger auf die Folter gespannt hätte werden wollen, sondern vielmehr, weil man sich hinterher fragt, was eigentlich auf den letzten hundert Seiten passiert ist. Ich habe mich aber nicht gelangweilt, somit ist es höchstens eine Anmerkung:)

Fazit:
Eine Geschichte, die die Thematik des Verlieben auf den ersten Blick bzw. den Schritt ins Unbekannte super gut herausstellt und bearbeitet. Es ist keine typische Liebesgeschichte, sondern vielmehr eine Geschichte, die von der Liebe angestoßen wird und zur Suche nach sich selbst bzw. dem, was man vom Leben will, führt. Ich fand alles sehr gut nachvollziehbar und authentisch und denke, dass in Band 2 dann auch noch unsere Lovestory kommen wird:)

4 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 25.07.2023

Ernste Thematik mit authentischer Erzählweise

When the Stars Align
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Zum Schreibstil:
Für mich war es das erste Buch der Autorin und dem Schreibstil nach wird es auch nicht das letzte sein. Trotz der schwierigen Problematik, blieb der Schreibstil locker, an passenden Stellen ...

Zum Schreibstil:
Für mich war es das erste Buch der Autorin und dem Schreibstil nach wird es auch nicht das letzte sein. Trotz der schwierigen Problematik, blieb der Schreibstil locker, an passenden Stellen witzig und hat mich super schnell mit der Geschichte und der Protagonistin vertraut gemacht. Auch, wenn bei Lola alles noch so komplex schien, konnte der Schreibstil mich weiter durch die Geschichte ziehen und das ist schon etwas Besonderes, denn oft kommt es ja vor, dass man dann ein wenig deprimiert durch die Seiten blättert. Das war hier nicht der Fall.

Zur Geschichte allgemein:
Ich hatte zu Beginn des Buches wirklich keine Ahnung, was mich hier erwarten würde. Und dann kam einfach Lola und hat mich an die Hand genommen und durch eine Geschichte geführt, die alles andere als einfach war. Mittlerweile ungewöhnlich wurde die Geschichte nur aus ihrer Perspektive erzählt. Zunächst relativ unspektakulär, für mich aber genau richtig. Denn Lola hat ein Problem, mit dem ich noch nie Berührungspunkte hatte. So hat es die ersten Seiten gebraucht, um mich damit vertraut zu machen. Um zu erlernen, was bei ihr möglich ist und was nicht, was zu Ängsten führt und was sie sich für die Zukunft vornehmen kann. Letzteres ist nicht viel. Und genau dieser Fakt war für so eine Geschichte zunächst etwas ungewöhnlich. Denn meist sehnen sich die Figuren am Anfang einer Geschichte nach Veränderung. Lola hingegen ist zufrieden mit ihrer Welt und will eben nicht, dass sich etwas ändert. Ergo muss was passieren? Genau, ihre Welt muss sich verändern.

Und das tut sie. Spannend fand ich dabei, nachzuverfolgen, wie ganz alltägliche, normale Dinge (für uns), bei ihr für ganz andere Gefühle sorgen. Es geht darum, wie ehrlich sie zu sich selbst, aber auch zu ihren Mitmenschen ist. Es geht darum, zu überlegen, wie sie sich ihre Zukunft vorstellt und es geht auch darum, Mut zu finden. Das wird hier wirklich sehr schön gezeigt bzw. beschrieben.
Ich tue mich schwer damit, die Handlung jetzt hier einmal so richtig chronologisch durchzugehen, denn eigentlich geht es nicht so linear voran, wie bei anderen Geschichten. Eben weil die Veränderung, die in Lola geschieht, nicht schleichend passiert, sondern abrupt passieren muss und dafür braucht sie Zeit. Zeit, die sie in einer neuen Wohnung, mit einem neuen Umfeld, neuen Freunden und neuen Reizen bekommt. Teilweise schwimmt sie dabei etwas vor sich hin und traut sich nicht so recht, ihrem Glück auf die Sprünge zu helfen. Passagenweise waren das auch die Momente, in denen ich etwas gelangweilt von der Geschichte war und mir mehr gewünscht hätte. Es zog sich alles einfach ein wenig, weil Lola Zeit braucht, um Entwicklungsschritte zu machen. Klar, sehr authentisch, aber für den Lesefluss manchmal auch etwas schwierig.

Wer sich hier eine Liebesgeschichte vorstellt, wie man sie sonst so kennt, wird enttäuscht sein. Bei Lola ist einfach nichts gewöhnlich. Wobei normal bzw. gewöhnlich ja auch total Ansichtssache ist. Die Liebesgeschichte schleicht sich hier vielmehr ein und ich musste auch erstmal checken, dass er nun der Auserwählte ist. Denn so eigen wie Lola in ihrer Lebensweise ist, so eigen geht sie auch auf Menschen zu und so wird Felix ganz anders eingeführt, als man es erwarten würde.

Dafür mochte ich ihn sofort total gerne. Er selbst hat nämlich auch ein Päckchen zu tragen und gibt sich recht verschieden. Dadurch ist er natürlich sehr spannend und auch Lola hat damit zu tun, zu verstehen, wer er eigentlich ist. Es war sehr interessant die Dynamik zwischen den beiden zu verfolgen, weil es auch einfacher hätte sein können. Beispielsweise, wenn Lola auf einen Mann getroffen wäre, der unbelastet und happy wäre oder der vielleicht ihre Gefühle nachvollziehen könnte, aber nicht selbst so stark mit sich zu tun hätte. Stattdessen muss auch Felix mit sich kämpfen und kann Lola nicht einfach so zur Seite stehen.

Beide haben mich aber mit ihren Geschichten, ihren Gefühlen und ihrer Entwicklung für sich einnehmen können. Es war wirklich schön zu lesen, wie sie sich einander trotz allem annähern, herausfordern und auch ganz ungeahnt Schritte nach vorne treten, obwohl alles ausweglos schien.

Das Ende war dann an sich ganz gelungen, allerdings fühlte ich mich ein wenig rausgeschmissen aus der Handlung. Es ging einfach etwas schnell zuletzt. Da hätte ich mir vielleicht gewünscht, dass auch etwas offengeblieben wäre. Schließlich war man es bisher so von Lola gewöhnt. Allerdings kann ich sagen, dass mich die Geschichte sehr zum Nachdenken gebracht hat und mir viel über die Störung beigebracht hat.

Fazit:
Alles in allem war es nicht mein liebstes Buch, weil es mir dafür einfach zu viele Längen hatte und generell nicht ganz so viel passierte. Die Thematik und die Hauptprotagonistin an sich fand ich aber total spannend und auch gut aufgegriffen. Es wirkte alles sehr authentisch und hat mich zum Nachdenken bringen können.

4 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 01.06.2023

Wohlfühlgeschichte als Pageturner

Catching Feelings
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Der Schreibstil:
Kira Licht schreibt wie gewohnt herrlich flüssig und ließ mich super schnell in die Geschichte finden. Sie schafft es, einen sofort an die jeweiligen Orte zu versetzen. Dazu verbindet ...

Der Schreibstil:
Kira Licht schreibt wie gewohnt herrlich flüssig und ließ mich super schnell in die Geschichte finden. Sie schafft es, einen sofort an die jeweiligen Orte zu versetzen. Dazu verbindet sie ernste Situationen und Momente mit humorvollen Passagen und bannt einen so an die Seiten.

Meine Meinung zur Geschichte allgemein:
Ich muss sagen, dass ich anfangs sehr überrascht über das war, um was es Lys ging: Versöhnung, Wiedergutmachung. Und das, obwohl sie mittlerweile weit weg von ihrer Vergangenheit lebt. So unmittelbar vor dem College hat man ja meist andere Dinge im Kopf. Dadurch machte sie aber gleich einen sehr erwachsenen Eindruck auf mich,der sich die Geschichte über hielt.

Bei Zane geht es um etwas ganz anderes. Während sich Lys erste Seiten auf ihre Zukunft konzentrieren, lebt er mitten im Jetzt. Wir sind dabei, wie er eine Umweltaktion live durchzieht. Adrenalin und Spannung inkludiert. Dadurch war er natürlich sehr schnell sehr interessant und es wurde gleich klar, dass Zane Grundsätze verfolgt, an die er sich halten wird. Und auch er hat das die Geschichte über getan. Das mochte ich sehr an den beiden Protagonisten. Sie blieben sich jederzeit treu.

Dann geht einfach Alaska und ich hatte sofort Fernweh. Der kleine Ort Blackfish Bay wird sehr schön klein, eigentümlich und wild beschrieben und Lys kennt durch ihre Kindheit die Geheimtipps in jeder Ecke. Es war einfach eine coole Location, die schöner nicht hätte sein können. Allerdings schlummert hier einiges unter der Oberfläche und Lys wühlt es wieder hervor. Natürlich fragt man sich gleich am Anfang, was ihr großes Geheimnis ist. Was sie gemacht hat, um ihre Familie zu verlieren und warum sie sich selbst für so schuldig und böse hält. Zurück in Alaska wird für uns Leser:innen plötzlich alles klar und ich fand es gut gemacht, wie das im ganzen Dorf Thema Nummer 1 war. So ist es nunmal in so kleinen Dörfern: Jeder spricht mit jedem, die Menschen sind stur und machen, was sie kennen und wofür sie stehen. Kein leichter Anknüpfungspunkt für Lys und trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie schluckt ihre Gefühle runter und kämpft. Ein Wesenszug, den ich sehr an ihr gemocht habe und der im Laufe der Handlung immer wieder für brenzlige und spannende Situationen, aber auch zu solchen die Lösungen versprechen, führen.

Ungefähr abwechselnd liest man dazu aus der Perspektive von Zane. Er verfolgt in Alaska seine ganz eigenen Ziele und geht dabei sehr routiniert und ruhig vor. Er weiß genau, was er machen muss, worauf es ankommt und was er braucht. Auch in ihm schlummert angeblich eine böse Seite. Bei Lys ist es eher etwas, dass sie sich einbildet, weil sie noch so jung war. Bei Zane wird versucht, es deutlicher in ihm zu verankern. Das ist aber nicht ganz geglückt. Es wurde mir zu wenig problematisiert. Aber nun gut, ich mochte ihn auch so und hätte diese Andeutungen gar nicht gebraucht. Auch Zane hat ein Päckchen zu tragen und hängt zwischen seinen Herzenswünschen fest. Dazu kommen sehr eindrücklich seine aufkeimenden Gefühle für Lys, was ich super hervorgehoben fand.Es verläuft nichts, wie geplant. Die beiden lernen sich langsam und skeptisch kennen und entwickeln dadurch aber viel tiefere Gefühle zueinander. Vielleicht hätte ich mir manchmal noch ein, zwei Gespräche mehr über ihre Gefühle gewünscht. So waren sie zwar spürbar und es wurde quasi lautlos auch über die Zukunft usw. gesprochen, aber es fehlte mir die Bewusstwerdung ihrer Beziehung zueinander. Es passiert einfach viel durch Gesten und Aktionen. Das muss einem dann reichen.

Der „Krimi“, der sich in dieser Geschichte abspielt, war super spannend und interessant. Anfangs gab es nur einen Verdacht, der sich nach und nach bestätigt und dann geht es darum, Beweise zu sammeln. So weit so gut der Weg, den Zane bestreitet. Dadurch, dass ihm Lys aber nicht egal ist und auch sie nicht auf den Kopf gefallen ist, kommt bad auch ihre Sicht auf die Dinge dazu und es wird zusätzlich spannend. Wie lösen sie die Problematik, ohne sich gegenseitig zu verraten?
Lys Familienproblematik spielt darin eine große Rolle und ich fand es wirklich gut gemacht, wie sie es letztlich löst und wie sie nach und nach das Vertrauen der anderen zurückgewinnt. Dementsprechend war das Ende ebenfalls sehr logisch und gut gemacht. Es bleib authentisch, die beiden blieben sich treu und alle losen Fäden fügten sich zusammen. Auch hier merkte man nur ein wenig, dass die Beziehung der beiden noch etwas mehr Tiefe bekommen hätte wenn der „Krimi“ nicht ihr einziges Hauptthema geblieben wäre.

Fazit:
Ich habe das Buch echt gerne gelesen. Die Location ist super schön, die Problematiken gut ausgearbeitet und spannend. Die Geschichte las sich fast wie ein kleiner Krimi, angefüllt mit typischen Traditionen Alaskas und natürlich einer Liebesgeschichte, die man anfangs nicht für möglich gehalten hätte. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe mich gerne mitnehmen lassen. Die kleinen Schwächen in der Tiefe der Story konnte ich leicht verschmerzen.

4 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 01.06.2023

New Adult mit emotionaler Liebesgeschichte

In jedem Atemzug nur Du
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Hallo ihr Lieben

Hallo ihr Lieben<3

Wonach sucht ihr die Bücher aus, die ihr lest? Klar, irgendwo nach dem Cover, Klappentext, Autor usw. Aber wenn ihr dann vor eurem Regal steht, welches wird es dann? Bei mir ist das ganz stimmungsabhängig. In der Stimmung für schwere Kost bin ich selten. Früher war das einfacher, da habe ich was Schweres gelesen und mich gleich danach mit etwas Leichtem abgelenkt. Jetzt aber fehlt mir die Zeit und so hast Schweres viel mehr Zeit, auf mich zu wirken.

Das Buch, um das es gleich gehen wird, ist aber erstaunlicherweise gar nicht so schwer, wie ich gedacht hatte. Stattdessen ist es einfach eine unheimlich spannende Lektüre.

Klappentext:
Mit dem Studienbeginn an der Lullaby University wird für Hazel ein Traum wahr. Nach ihrer Lungentransplantation hat sie sich gezielt dort beworben – und nicht nur, weil es eine Top-Uni für ihr Wunschfach Umweltwissenschaften ist …
Über den für sie wichtigsten Grund, warum sie an der Lullaby University ist, spricht sie mit niemandem – bis sie Lewis kennenlernt. Seine ruhige, verlässliche Art beeindruckt sie so sehr, dass sie sich ihm anvertraut. Lewis verspricht, sie zu unterstützen – doch auch er trägt eine Last, von der sie nichts ahnt.
Beide kommen sich näher und näher, bis sie eine Entdeckung machen, die sie auseinanderreißt …

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr ruhig und unaufgeregt. Sie erzählt in einem Lesefluss, der einen sanft einlullt und nicht so schnell wieder loslässt. Ihr Fokus liegt dabei eher auf Wesenszügen und kleinen Momenten. So entstehen immer wieder kleinere Zeitsprünge und einige Szenen, die man sonst vielleicht ausformulierter gewöhnt ist, bleiben kürzer. Mir hat das vom Lesefluss her sehr gut gefallen und auch dieThematik war so sehr schön behandelt, mir fehlten nur manchmal die groben Anhaltspunkte zu den Details, die mir gerade die Figuren vielleicht etwas näher gebracht hätten.

Meine Meinung zur Geschichte allgemein:
Anfangs brauchte ich tatsächlich etwas, um in die Geschichte hineinzufinden. Hazel ist dabei nicht das Problem. Sie artikuliert deutlich, worum es ihr geht, auch wenn ihre Motive zunächst nicht ganz nachvollziehbar erscheinen. Das ist aber bei ihrer Situation mehr als normal und hat mich eigentlich nur neugierig gemacht. Sie hat einen genauen Plan, den sie verfolgt und auch, wenn ihr Vorgehen etwas ungewöhnlich erscheint, hält sie sich daran. Bis zuletzt.

Bevor ich hier aber meckere, erstmal etwas zum sofort positiven Gefühl bei der Geschichte. Das Ganze spielt in der kleinen Stadt Lullaby und deren Universität, der LBU. Alle dort scheinen nett zu sein. Es gibt einen Diner, wie man ihn sich vorstellt, eine Uni, voller wissbegieriger und einzigartiger Student:innen und dann noch Lullaby’s Besonderheit: Den Nationalpark und generell die Natur. Sie bringt einen unheimlichen Frieden in die Stadt, der alle Student:innen unterliegen, da sie alle eins gemein haben: Sie forschen für die Natur.

Anfangs ist Hazel bei dieser Naturliebe noch etwas außen vor, das ändert sich aber schnell und man versteht auch, warum. Es ist alles einfach süß gemacht, die Aussagen der anderen Student:innen sind nachvollziehbar und fließen an den richtigen Stellen mit ein, sodass man ihre Motive gut verstehen kann und ebenso viel Verständnis und Liebe zur Natur entwickelt.

Nun zu dem kleinen Schwachpunkt, der sich gleich von Anfang an herauskristallisierte: Lewis. Ich konnte ihn anfangs gar nicht, später dann eher schlecht als recht verstehen. Er wird als gutaussehend, stotternd und nervös beschrieben. Gleichzeitig ist er unheimlich beliebt. In Büchern hat man es oft mit Klischees zu tun. Ob man will oder nicht, man ist daran gewöhnt und versucht diese, in allem zu finden. Lewis ist in diesem Universum ein Mix zweier Klischees. Grundsätzlich natürlich klasse und ich fand ihn auch super interessant und liebenswürdig. Mir fehlten aber am Anfang, die Beschreibungen, um ihn richtig fassen zu können. Ich konnte diese beiden Bilder einfach nicht übereinbringen, weil das eine mir stets nur als Behauptung erschien. Die Situationen, die ihn nun als einer der beliebtesten an der Uni ausmachten zum Beispiel, fehlten komplett. Als ich mich dann endlich damit abgefunden hatte, dass er einfach ein Nerd mit Liebe zur Natur, sensiblem Geist und unschöner Vergangenheit ist, den Hazel natürlich als begehrenswerten Typen überhaupt sieht (sollte ja eigentlich immer so sein), war es dann in Ordnung für mich. Endlich konnte ich mich ganz auf sein Selbst konzentrieren und das ist wirklich wundervoll.

Gleichzeitig ist er aber auch die Person, die fast noch mehr Unruhe in die Geschichte bringt, als Hazel selbst. Während sie vorrangig fokussiert bleibt und zu meiner Überraschung gar nicht so sehr mit ihrer Krankheit struggled, gibt es bei ihm mehr, das aufgearbeitet werden muss. Das hatte es aber auch einfach in sich und ich fand es sehr gut, wie damit umgegangen wurde. Wie es immer wieder unterschwellig zu Verstimmungen sorgte, dann herausbrach, ob er wollte oder nicht und auch dann noch Thema war, wenn man im Kopf verstanden hatte, wie es eigentlich sein sollte. Im Herzen aber noch nicht angekommen war.

Hazel zeigt hier ihr Talent als Vermittlerin. Generell sind auch bei ihr Behauptungen so ein kleines Thema. Es heißt zum Beispiel, sie wäre sehr redselig und hätte eine offene Art, die ihr Kommunikation mehr als leicht mache. Tatsächlich aber, zeigt sie dies nicht wirklich. Außer innerhalb ihres Bekanntenkreises redet sie mit kaum jemanden, sie ist auch nicht besonders begierig darauf, neue Leute kennenzulernen und wenn es dann ernst wird, kneift sie und überlässt dem unsicheren Lewis das Reden. Das alles wollte sich so auch nicht für mich vereinbaren lassen. Stattdessen würde ich sagen, dass sie einfach ein sehr einfühlsamer Mensch ist und kommunikativ in dem Maße stark, als dass sie Probleme offen anspricht und gut darin ist, zwischen Personen zu vermitteln. Und genau das ist es, was sie so wertvoll für die ganze Situation mit Lewis macht. Sie schafft es, zu vermitteln und erzeugt somit eine persönliche Entwicklung bei Lewis und auch bei seinem Bruder Jasper.

Die Liebesgeschichte zwischen Hazel und Lewis kommt dabei nicht zu kurz. Vom Typ her ist sie aber eher Slow Burn, bzw. erste Liebe. Die beiden lassen sich viel Zeit, lernen sich kennen und gehen alles zum richtigen Zeitpunkt an. Das fand ich für die Geschichte und auch für die Figuren total passend und war auch an keiner Stelle unnötig in die Länge gezogen.

Das Ende der Geschichte war nicht unbedingt überraschend, hatte aber doch überraschende Momente, mit denen ich nicht gerechnet habe. Die kleine Spurensuche, findet ein Ende. auch wenn nicht sie es war, die die Spannung vorgegeben hat, denn ich selbst konnte nie so richtig nachvollziehen, warum es Hazel so wichtig ist, eine Kleinigkeit mehr zu wissen und dabei Menschen eventuell zu verletzen. Stattdessen baut sich die Spannung hier durch die Beziehungen und Konflikte zwischen den Figuren auf. Dadurch war es schön lesbar.

Fazit:
Für mich hatte das Buch kleine Schwächen in dem, was sein sollte und dem, was wirklich war. Dadurch fiel es manchmal etwas schwer, richtig in die Figuren und auch die Geschichte hineinzufinden. Die Thematik war aber super interessant und erstaunlich leicht. Wahrscheinlich werden einige hier nach etwas mehr Schwere schreien. Auch ich fand, dass es etwas außen vor geblieben ist, aber für mich war die Geschichte so gerade gut. Lullaby ist auf jeden Fall bereit, in unsere Herzen einzuziehen und ich bin schon sehr sehr gespannt auf die Geschichten der anderen Protagonisten.

4 von 5 Sterne von mir.

Vielen Dank an den Knaur-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 27.05.2023

Gelungenes Finale!

Westwell - Hot & Cold
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Hallo ihr Lieben

Hallo ihr Lieben<3

Ich habs geschafft, ich habe Westwell 3 gelesen. Und so schön es auch war, ist mir doch wieder bewusst geworden, warum ich den dritten Teil so lange vor mir hergeschoben habe: Ich wollte einfach nicht, dass es endet.
Aber wir dürfen uns ja bald schon auf ein Spin Off der Reihe freuen, weshalb ich jetzt einfach alle ermutige, alle Teile zu lesen. Ich denke Eli wird nochmal was ganz Besonderes.

Zur Info: Dies ist der letzte Band einer Trilogie. Damit es wirklichen Spaß macht, solltet ihre euch unbedingt an die Reihenfolge halten:)

Klappentext:
Helena kann es nicht fassen: In dem Moment, als ihr Glück mit Jess endlich zum Greifen nah ist, wird es ihr schon wieder entrissen. Gerade haben die beiden beschlossen, sich all denen zu widersetzen, die ihre Liebe verhindern wollen, da greifen Unbekannte Jess an und verletzen ihn lebensgefährlich. Doch wer hat es auf ihn abgesehen? Und warum? Helena muss sich erneut auf die Suche nach Antworten begeben, die gefährlich eng mit dem Tod von Valerie und Adam verwoben sind. Und je näher sie der Wahrheit kommt, desto mehr fragt sie sich, ob sie und Jess jemals eine gemeinsame Zukunft haben können – oder ob ihre Liebe nicht von Anfang an zum Scheitern verurteilt war …

Schreibstil:
Der Schreibstil von Lena Kiefer lässt nichts zu Wünschen übrig. Ich liebe es, dass ich durch die Geschichte huschen kann, ohne das Gefühl zu haben, ich werde gehetzt. Sie nimmt uns einfach mit, in die tiefen Gefühle, die magischen Momente und die kleinen Lacher, für die die Geschichte trotz allem immer noch Zeit hat.
So habe ich mich einfach nur mitreißen gelassen und jede Seite genossen.

Meine Meinung zur Geschichte:
Der Cliffhanger aus Band 2 hat natürlich einige Erwartungen aufkommen lassen. Wo vorher alles noch mehr oder weniger zahm und gefühlt mehr sein sollte, als es war, wurde es auf einmal ziemlich ernst. Denn eine Schusswunde ist ernst, vor allem, wenn sie willentlich herbeigeführt wurde. Zum Glück wurde das auch so behandelt. Jess hat einen ordentlichen Schrecken bekommen und auch Helena realisiert die Situation besser. Ich fand den ganzen Turning Point für solch eine Geschichte ziemlich heftig, fand es aber gleichzeitig langsam auch angemessen. Schließlich musste nach zwei Bänden nun auch mal etwas passieren. Die Auflösung des Ganzen fand ich dann aber wiederum nicht so gut. Es fehlte die Raffinesse und auch ein paar falsche Fährten oder Hinweise, irgendwas, dass uns Leser:innen ins Rätseln gebracht hätte. Stattdessen bekommen wir eine Lösung serviert, die nicht ganz befriedigend ist und bei der man sofort weiß, dass das große Ganze damit nicht aufgelöst ist. Helena und Jess sind da aber anderer Meinung. Und genau hier wurden sie für mich irgendwann unauthentisch, denn nach so vielen bereits gesammelten Beweisen, war ziemlich klar, dass da mehr hinterstecken musste.

Aber nun gut, erstmal gibt es zwei Wochen Auszeit und die ist richtig schön. Helena und Jess hatten hier nochmal Zeit, ihre Gefühle zu intensivieren und sich derer bewusster zu werden. Zudem konnten wir Jess besser kennenlernen, indem wir Einblick in seine Vergangenheit bekamen. Das fand ich super charmant und hat tolle Momente für den Liebesgeschichten-Nerd in mir geliefert.

Und in diesem Moment, in der Dunkelheit am Strand, nur zehn Minuten, nachdem ich meine Erinnerungen an den Angriff zurückbekommen hatte, wurde mir bewusst, was Liebe tatsächlich bedeutete. Sie war nicht in erster Linie Anziehung oder Feuer oder dass man Spaß zusammen hatte. Sie war vor allem Fürsorge und Rücksicht. Liebe bedeutete, in bestimmten Momenten zuerst an jemand anderen zu denken als an sich selbst.

WESTWELL. HOT & COLD VON LENA KIEFER
Ein großer Faktor auch in diesem Band ist und bleibt Tess. Ich fand sie von Anfang an spannend und sehr aufregend. Sie war eine Figur, die man schlecht einschätzen konnte und die unberechenbar ihre Finger in jedem Teil der Geschichte hatte. Dadurch, dass Jess so eine schlechte Beziehung zu ihr hat, war sie zudem immer nur im Hintergrund aktiv, was es noch geheimnisvoller machte. In diesem Band, versucht er sich erstmals, ihr anzunähern, was ich sehr schön fand. Klar, sie ist in gewisser Weise ein Monster, aber man selbst findet ja keinen Frieden, wenn man mit der Person nicht abgeschlossen hat, sie stattdessen vielmehr überall vermutet. Dadurch entdeckt man hier noch ganz andere Seiten von ihr und muss sie anders in das ganze Geschehen einberechnen. Gut gemacht und wirklich gut für die Geschichte, die dadurch nicht nur Tiefe, sondern auch Momente zum Zweifeln und zum Nachdenken bekommt.

Zu Tess gehört irgendwie auch immer Eli, Jess‘ kleiner Bruder. Ich fand es super schön, dass auch er den Raum bekommt, sich zu entwickeln. Das ist natürlich besonders toll im Hinblick darauf, dass wir ja bald ein Spin-Off von ihm bekommen. Hier in der Geschichte trägt er aber auch seinen Teil zu wichtigen Passagen bei und zeigt sein gutes Herz. Ich habe ihn auf jeden Fall lieb gewonnen und bin schon sehr auf seine Story gespannt.

Der Handlungsverlauf war stark – spannend und aufregend. Gleichzeitig gab es wieder viel Herzschmerz und man wurde gut auf die Folter gespannt. Ich habe es wieder sehr genossen, diese Liebesgeschichte zu lesen, die gleichzeitig einen Krimi in sich trägt und dieses Mal auch einige krasse Momente abbekam. Was ich nicht ganz so gut fand, war, dass die Geschichte zum Ende hin nochmal einen kleinen Schlenker bekam. Den hätte es nicht gebraucht, da wir schon oft genug warten mussten und es ein wenig den spannenden Anstieg auf das Finale, das Ende des letzten Bandes nahm. Zum Glück wurde nicht wieder alles auf Anfang gestellt, sonst hätte ich das Buch wahrscheinlich weggelegt.

Und dann verließ ich Jess, schon wieder, zum gefühlt tausendsten Mal. Während ich mich fragte, ob wohl irgendwann der Tag kommen würde, an dem ich endlich, endlich… … bleiben durfte.

WESTWELL. HOT & COLD VON LENA KIEFER
Ansonsten aber fand ich das Ende gut gemacht. Es wurden lose Erzählstränge zusammengeführt, einiges auch wieder aufgenommen und wirklich für die Liebe gekämpft. Zuletzt ist da wirklich nichts mehr mit Abwarten und Tee trinken. Helena und Jess meinen es ernst und das zeigen sie auch.
Kleiner Drücker dieses Endes: Die Auflösung des ganzen Falls fand ich nur okay. Das Motiv war da und es ergab auch Sinn, aber man merkte doch, dass die Autorin keine Krimi-Autorin ist. Es fehlten einfach ein paar Hinweise, vielleicht auch falsche, die uns Leser:innen mehr zum Nachdenken gebracht hätten und am Ende diesen „Aha“-Moment heraufbeschworen hätten. So aber hat man eigentlich nichts von der Auflösung geahnt, ich habe beim Zurückdenken auch keine verdächtigen Situationen o.ä. in Erinnerung rufen können und musste mich einfach damit zufrieden geben. Okay, aber nicht genial.

Fazit:
Für mich war es ein gelungenes Finale der Trilogie, denn Helena und Jess heben ihre Beziehung hier nochmal auf eine andere Ebene, die Vernetzung zwischen den Nebenfiguren wurde größer und die Spannung war durchweg da. Das Ende war gut, aber im Hinblick auf die kriminalistischen Teile der Geschichte nicht genial. Da haben mir einfach ein paar Details und etwas Raffinesse gefehlt. Beachte ich das Buch aber unter dem Aspekt eines Liebesromans, blieben hier keine Wünsche offen.

4 von 5 Sterne von mir.

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