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Veröffentlicht am 10.08.2023

Ein genialer zweiter Teil!

Signs of Magic 2 – Die Suche nach Tzunath
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Ich habe mich sehr auf den zweiten Teil von „Signs of Magic“ gefreut, weil mir der erste Teil schon so unglaublich gut gefallen hatte! Umso schlimmer ist es, dass ich erst jetzt dazu komme, diese Rezension ...

Ich habe mich sehr auf den zweiten Teil von „Signs of Magic“ gefreut, weil mir der erste Teil schon so unglaublich gut gefallen hatte! Umso schlimmer ist es, dass ich erst jetzt dazu komme, diese Rezension zu posten. Manchmal kommt einem das Leben in voller Fahrt dazwischen…

Das Cover ist wie beim ersten Teil auch ein wahrer Traum und ich finde es sogar fast noch schöner! Dieses Farbenspiel aus blau und gold sieht so schön aus und fängt die Stimmung der Magie im Buch gut auf.

Ich mag Bücher besonders gern, in denen die Charaktere gut herausgearbeitet sind, wenn sie mich zum Lachen, Schluchzen oder Fluchen bringen. Schon im ersten Band mochte ich Alberts schusselige, liebenswerte Art und das hat sich in diesem Teil noch mehr gefestigt. Ich habe mich bei jeder Szene gefreut, wenn er vorkam! Ich habe mich so für ihn gefreut, dass er jetzt in einem Theater als Zauberer seine eigene Show vorführen kann. Matilda hat mir leid getan, da sie jetzt (SPOILER) allein in dem großen Familienanwesen lebt..Zusammen mit dem neuen Charakter Cynthia machen sich beide in die Marschlande, um dort Antworten zu finden. Natürlich ist auch wieder der beste tierische Begleiter dabei: Butterscotch, der Hamster! (Ich liebe diesen Namen immer noch!)

Neben den perfekt ausbalancierten Charakteren
hat es der Autor geschafft, eine fantastische Welt um sie herum zu bauen. Jede Reise mit Albert und Matilda macht Spaß und ist genauso gefährlich zugleich. Gerade Tzunath hatte es als Monster in sich, hat den Menschen ihre schlimmsten Seiten aufgezeigt.

Die Geschichte ist spannend bist zur letzten Seite, lässt den Leser mitfiebern und hoffen. Ich mochte auch die verschiedenen Perspektiven wieder sehr gern, die Leser von Band 1 kennen das schon, ich finde es aber super, wenn der Stil so beibehalten wird. Ich war das ganze Buch über richtig in der Geschichte drin, die letzten Seiten sind aber komplett an mir vorbei geflogen. Die Ereignisse haben sich dann überschlagen bis das Ende kam. Hier gab es auch einen kleinen aber feinen Cliffhänger. Es war für mich der perfekte Spannungsaufbau für Teil 3!

Fazit:

Der Autor hat es auf sehr unterhaltsame Weise geschafft, die Spannung, den Witz und die Bindung der Charaktere* im Vergleich zu Band 1 ganz lässig zu steigern. Ich fand Albert noch witziger, Matilda noch sympathischer und die Handlung noch vielfältiger! Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 12.06.2023

Ich liebe diese Geschichte!

Spicy Noodles – Der Geschmack des Feuers
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Meine Meinung:

Ein neues Jahr ist da und startet direkt mit einem ganz ganz tollen Buch. Spicy Noodles ist eine Erfahrung, die ich sehr genossen hab! Eigentlich muss ich gar nicht viel zu diesem Cover ...

Meine Meinung:

Ein neues Jahr ist da und startet direkt mit einem ganz ganz tollen Buch. Spicy Noodles ist eine Erfahrung, die ich sehr genossen hab! Eigentlich muss ich gar nicht viel zu diesem Cover sagen, das Covergott Alexander Kopainski einmal mehr gezaubert hat. Es passt so gut zu der Geschichte und dem gesamten Food Universe!

In Spicy Noodles begleiten wir als Leser* Toma in seiner turbulenten Welt. Toma ist 18 und ein chaotischer, aber liebenswerter Charakter. Ich mochte ihn von Anfang an, da er zu Tycho (der Protagonistin in Band 1) in einem Gegensatz stand. Sie kam von Anfang an sehr stark rüber, während ich bei Toma gleich den verletzlichen Teil mitbekommen hab. Er schleppt so viele Sorgen mit sich herum und eigentlich wollte ich ihn das ganze Buch über nur umarmen und ihm sagen, dass alles gut wird. Neben Toma gibt es auch eine weibliche Hauptperson und Holy guacamoly, Akari hatte für mich absolutes Crash Material! Allein die Haare und dazu ihre freundliche Art, ich konnte sie nur mögen!

Die Autorin schafft es auch in diesem Teil des Food Universe wieder, Urban Fantasy und Thriller zu vereinen und allein die Idee, dass die Stäbchen aus Shiros Restaurant magische Gegenstände sind, ist genial. Ich liebe Marie für ihre kreativen Ideen und den Mut der Umsetzung, weil daraus so tolle Geschichten entstehen! Dazu geht es in jedem Teil des Food Universums und andere Götter und deren Nachfahren und da ich mich sehr für Mythologie interessiere, bin ich noch schneller durch die Seiten geflogen. Außerdem bin ich seit ich Neon Birds gelesen habe, Fan von dem Schreibstil der Autorin. ich weiß nicht genau, was es ist, aber ich finde ihn sehr besonders, wodurch die Bücher für mich immer einen Wiedererkennungswert haben.

Spicy Noodles ist zwar Teil 2 des Food Universums, kann aber unabhängig von Hard Liquor gelesen werden. Wer Teil 1 gelesen hat, kann sich auf eine Erwähnung der Ereignisse dort bzw. der Charaktere freuen. Ich fand das toll, da das Band 1 und 2 noch einmal besser verknüpft.


Fazit:

Auch dieses Buch habe ich von ihr verschlungen und es wird nicht das letzte gewesen sein. Ich freue mich sehr darüber, dass das Food Universum durch TikTok mehr Beachtung erhält, da diese Reihe etwas ganz besonderes mit ganz eigenen Ideen ist, die ich vorher so noch nie gelesen habe. Die Plotttwists in Hard Liquor fand ich schockierender als die in Spicy Noodles, was aber nicht schlimm ist. (Schließlich kann ich mir nicht bei jedem Buch von der Autorin das Herz heraus reißen lassen 😉 ) Von mir gibt es eine ganz klare Lesempfehlung an alle, die eine besondere Urban Fantasy lesen möchten, die sich ein bisschen von anderen Büchern abhebt. Spicy Noodles ist etwas ganz besonderes!

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Veröffentlicht am 12.06.2023

Ein weiteres Werk vom Meister der Fantastik!

Fürimmerhaus
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Meine Meinung:

Es gibt mehrere Gründe, warum ich beschlossen habe, dieses Buch zu lesen: erstens geht es um ein neues Abenteuer von Kai Meyer, zweitens hat mich das Cover magisch angezogen. Es zeigt eine ...

Meine Meinung:

Es gibt mehrere Gründe, warum ich beschlossen habe, dieses Buch zu lesen: erstens geht es um ein neues Abenteuer von Kai Meyer, zweitens hat mich das Cover magisch angezogen. Es zeigt eine Person (höchstwahrscheinlich den Protagonisten Carter) inmitten des verdrehten Fürimmerhauses. Ich habe mich nach einer neuen fantastischen Welt von Kai Meyer gesehnt und hier war sie, das bisher interessanteste Buch, das ich von dem Autor bis jetzt gelesen habe! Ich hatte etwas Sorge, dass mir die Protagonisten zu jung sind, aber tatsächlich bekommt man das als Leser gar nicht mit.

Bei Fürimmerhaus wird den Lesern
die geballte Fantasie des Autoren entgegen geschleudert. Das meine ich im positiven Sinn! Ich habe die Kreativität von Kai Meyer immer bewundert und mich unglaublich gefreut, dass mich die Geschichte so abholen konnte und ich alles um mich herum beim Lesen vergessen habe.

Mich hat diese ganze Szenerie ein wenig an die Welt von Maze Runner erinnert, in der Thomas auch ohne Erinnerungen an einen fremden Ort kommt und mit anderen Mitstreitern einen Weg aus einem Labyrinth finden muss. Aber nur, weil es zwischen den zwei Geschichten Parallelen gibt heißt nicht, dass die eine schlechter ist, als die andere. Die Summe der Details, mit denen ich als Leser* konfrontiert wurde, hat mich überwältigt. Diese Welt im Fürimmerhaus war so fremd und doch so bildhaft und deutlich beschrieben, dass ich sie mir genau vorstellen konnte. Dazu sind die Charaktere vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet, sie besitzen Tiefe, obwohl sie sich nicht an ihr voriges Leben erinnern können. Meistens besitzen Charaktere durch ihre Erinnerungen einen Geist und dass Kai Meyer dies so geschafft hat, finde ich genial! Ich hätte gern noch ein wenig mehr über die einzelnen Charaktere erfahren, was aber Meckern auf hohem Niveau ist.


Fazit:

Am Anfang war ich von der Architektur und der ganze nWelt um das Fürimmerhaus ein wenig verwirrt, was sich jedoch schnell legte. Ich hatte unglaublichen Spaß an diesem magischen Abenteuer und würde mir natürlich gern eine Fortsetzung wünschen, da es dafür Spielraum geben würde. Fürimmerhaus ist auch für ältere Leser eine Reise wert und ich kann es nur jedem empfehlen.

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Veröffentlicht am 12.06.2023

Fantasy einer ganz anderen Art!

Rauer Glanz
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Meine Meinung:

Dieses Buch ist anders. Anders in seiner ganzen Art und ich bedaure es zutiefst, dass ich so lange damit gebraucht habe, es zu beenden. Allem voran steht der Fakt, dass Rauer Glanz ganz ...

Meine Meinung:

Dieses Buch ist anders. Anders in seiner ganzen Art und ich bedaure es zutiefst, dass ich so lange damit gebraucht habe, es zu beenden. Allem voran steht der Fakt, dass Rauer Glanz ganz ohne die typischen Fantasyelemente, wie zum Beispiel fremde Wesen oder Magie auskommt. Genau das war der Grund, wieso ich mich so auf das Buch gefreut habe. Ich war so gespannt, wie Vinachia Burke es schafft, ohne so einen großen Handlungsträger die Spannung zu schaffen. Auf den ersten Seiten des Buchs wird Rauer Glanz als historische und psychologische Fantasy vorgestellt und im ersten Moment konnte ich mir nicht viel darunter vorstellen.

Die große Stärke des Werkes liegt hier bei den Charakteren, bei jedem kleinen Gespräch, bei jedem Gesichtsausdruck, den die Autorin beschreibt. Die Handlung legt sich wie ein Schleier um sie herum und während ich die Dialoge absolut genossen habe, ist mir auch aufgefallen, dass die sechs Hauptcharaktere so unterschiedlich sind, dass jeder Leser* hier einen Liebling finden wird.

Bis zur Hälfte des Buchs hab ich mich ein bisschen wie bei Tolkiens Romanen gefühlt. Die Welt von Ronland und Matrienna ist am Anfang ein wenig erschlagend, es gibt so viele FCharaktere mit kreativen, aber auch komplizierten Namen. Die Autorin hat ein Glossar geschaffen, in dem man jederzeit Orte oder Personen nachlesen kann, dafür bin ich sehr dankbar. Das Setting beziehungsweise die Mischung von verschiedenen Zeitepochen aus unserer Welt, machen die Zeit, in der die Charaktere leben besonders und einzigartig.

Rauer Glanz kommt ohne epische Schlachten oder blutige Gemetzel aus, was für viele und ich muss zugeben, auch für mich erst schwierig zu lesen war. Erst dachte ich, dass mir so ein tragendes Element des High Fantasy Genres fehlen würde, aber da ich die Charakterentwicklung jeder einzelnen Figur so genossen habe, habe ich das nicht vermisst.


Fazit:

Ich habe lange gebraucht, um das Buch zu Ende zu lesen, ich musste mich mehrmals zusammen reißen und mich konzentrieren, dass ich nichts verpasse. Ich freue mich tierisch, dass Rauer Glanz erst der Anfang ist und dass es mehrere Teiler der Reihe gibt! Für alle, die zwischendurch Lust auf eine andere Art der Fantasy und ein wenig Anspruch haben, ist Rauer Glanz genau das Richtige. Denn dieses Buch ist alles andere als Mainstream!

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Veröffentlicht am 06.03.2023

Ein tolles Finale

Im Schatten des Drachen
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Meine Meinung:

Ich habe immer ein wenig Angst, mich dem letzten Teil einer Reihe zuzuwenden. Ich möchte immer nicht, dass die Reise der Charaktere endet und ich mich dann danach immer ein bisschen verloren ...

Meine Meinung:

Ich habe immer ein wenig Angst, mich dem letzten Teil einer Reihe zuzuwenden. Ich möchte immer nicht, dass die Reise der Charaktere endet und ich mich dann danach immer ein bisschen verloren fühle. Der letzte Band dieser Trilogie hatte für mich alles, was ein letzter Band braucht und ich fand ihn noch einen Bruchteil besser als Band 2.

Die Handlung knüpft an die Ereignisse des zweiten Bandes an, so dass die Leser sofort einen spannenden Einstieg erleben. Die Autorin schafft es auf eine sehr natürliche Art, die Geschehnisse zu rekapitulieren, ohne langatmig zu wirken.

Ich habe mich schon am Anfang gefragt, wie die Reise der Charaktere enden wird, vor allem wie es mit dem Schicksal von Tatsumi weiter geht, da ich ihn so in mein Herz geschlossen habe. (Aber ich habe auch ein Fable für Samurai und Dämonen) Tatsächlich habe ich öfter ein paar Tränen kullern lassen, da ich mit den meisten Charakteren so mitgefühlt habe. In einem finalen Band entscheidet sich immer das Schicksal der Charaktere, zum Guten oder zum Bösen, ob wir das als Leser
wollen oder nicht.

Das Buch enthielt mehr Kampfszenen, als ich erwartet habe. Als es dem Ende zuging überschlugen sich die Ereignisse und ich kam beim Lesen ziemlich ins Straucheln. Es fiel mir durch die Masse an Spannung und verschiedenen Handlungssträngen kurz schwer, dem Ganzen zu folgen, was sich aber schnell wieder gelegt hat.

Das Ende hat alle Handlungsstränge, die sich seit dem ersten Teil gebildet haben, zusammen geführt und zu einem großen Puzzle zusammen wachsen lassen. Die Fragen, die aus den vorigen Bänden aufgekommen sind, wurden beantwortet und ergaben letztendlich einen Sinn.

Die Autorin hat mit der Verschmelzung von japanischer Mythologie und Fantasy eine tolle Reihe geschaffen, die es zu lesen gilt. Ich empfinde es als eine willkommene Abwechslung von der griechischen oder der römischen Mythologie, die wir schon so gut kennen. (Die ich aber auch trotzdem richtig gerne mag). Sie hat mich dazu gebracht, mich noch weiter und intensiver mit der japanischen Sagenwelt auseinander zu setzen

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