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Veröffentlicht am 13.08.2023

Roadtrip durchs Heimatland

Straßen der Erinnerung
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Warum nicht auch mal ein etwas älteres Buch lesen. Zudem eine Art Roadtrip durch die USA.
Wobei der Originaltitel dem Geschriebenen näher kommt als der deutsche Titel.
Der Autor stammt aus dem mittleren ...

Warum nicht auch mal ein etwas älteres Buch lesen. Zudem eine Art Roadtrip durch die USA.
Wobei der Originaltitel dem Geschriebenen näher kommt als der deutsche Titel.
Der Autor stammt aus dem mittleren Westen und nach Jahren im Ausland kehrt er zurück um durch das Land seiner Jugend zu fahren. In einem alten Chevrolet geht es über vier-zehntausend Meilen.
In seiner besonderen Art erzählt Bill Bryson von seinem Roadtrip und den Erlebnissen in z.B. verschlafenen Orten, wo er hungrig in einem nicht so tollen Motelzimmer liegt. Dass die Fahrt durch bis zum Horizont reichende Felder nicht gerade beeindruckend ist, ist ver-ständlich. Doch er wusste worauf er sich einlässt und ohne Nutzung eines Navigationssys-tems tauchen Schwierigkeiten auf.
Auf Dauer wirkte der Schreibstil auf mich zu deprimierend. Ja, Yosemite hat er von der Natur her positiv erwähnt, doch sich überwiegend über die nicht so gute Organisation des Nationalparks beschwert. Irgendwann war ich von zu viel schlechter Stimmung deprimiert. Ja klar, es geht immer nur ums Geld, egal ob historisches oder anderes. Aber das ist über-all so und die vielleicht positiven Besonderheiten des Landes sind für mich unter gegan-gen.
Von einem solchen Roadtrip habe ich mir persönlich etwas anderes erwartet. Vielleicht sind meine Erwartungen falsch.

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Veröffentlicht am 14.03.2023

Eine schwere Zeit für Frauen

Die Farben der Schönheit – Sophias Hoffnung (Sophia 1)
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Was für eine Vorstellung, aus dem Elternhaus geschmissen zu werden wegen einer unge-wollten Schwangerschaft. Und das obwohl Sophia studieren konnte und große Hoffnun-gen ihres Vaters auf ihr ruhten. Und ...

Was für eine Vorstellung, aus dem Elternhaus geschmissen zu werden wegen einer unge-wollten Schwangerschaft. Und das obwohl Sophia studieren konnte und große Hoffnun-gen ihres Vaters auf ihr ruhten. Und dann halt das. Plötzlich auf sich allein gestellt kommt Sophia bei ihrer Freundin unter und es verschlägt sie von Berlin nach Paris. Und schafft es ihrer Creme eine Anstellung bei Helena Rubinstein in New York zu erhalten.
Die Möglichkeiten im Jahr 1926 für Frauen ohne Familie empfand ich wieder als sehr de-primierend.
Die Gegebenheiten an den verschiedenen Orten, die Leute und die Zeit sind schon gut beschrieben. Der Roman ließ sich gut lesen, doch mit Sophia und ihrer Art bin ich nicht warm geworden. So konnte ich nicht in die Geschichte eintauchen wie ich gedacht hatte. Denn interessant fand ich das Thema allemal. Als Hauptperson blieb Sophia für mich eher farblos. Sie macht ihren Weg, irgendwie, doch scheint ihr etwas zu fehlen um mich mitzu-nehmen. Ich hatte Schwierigkeiten beim Lesen dabei zu bleiben. Sicherlich sind die weite-ren Bände vom Thema her weiterhin interessant, doch ich möchte Sophias weitere Ge-schichte nicht weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 03.01.2023

Andere Einblicke

Neulich in Amerika
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Der Autor gilt als einer der schärfsten politischen Kommentatoren der USA. In diesem Buch nimmt er den Irakkrieg, seltsame Einstellungen und Ansichten, Lager für Einwande-rungskinder unter Bush und Trump ...

Der Autor gilt als einer der schärfsten politischen Kommentatoren der USA. In diesem Buch nimmt er den Irakkrieg, seltsame Einstellungen und Ansichten, Lager für Einwande-rungskinder unter Bush und Trump unter die Lupe. Das in einem ganz eigenen Stil, wie z.B. mit sich immer wiederholenden einleitenden Worten.
Der Anfang, mit den Ratschlägen für Washington aus dem alten China hat mir richtig gut gefallen. Diese Ratschläge gelten nicht nur für Washington sondern für sehr viele Regie-rungen!
Die Erzählungen über Republikaner mit oft befremdlichen Taten, Aussagen und Ansichten hat mich zu einem großen innerlichen Kopfschütteln veranlasst. Über die Offensichtlich-keit der Herbeiführung des Irakkrieges braucht man nichts mehr sagen, aber über die An-sichten die damit einher gegangen sind schon. Ebenfalls weiteres über einen Präsidenten Bush, oder gar Trump zu sagen muss nicht sein. Dass in gewissen Punkten nicht Einhalt geboten wurde ist für mich eher unverständlich. So erschreckend das alles zu lesen ist, ab einem gewissen Punkt kam bei mir leichte Ermüdung auf in Bezug auf die Republikaner auf. Macht nur diese eine Gruppe komische Dinge? Kommt einem fast wie Wahlwerbung vor, wenn auch die Taten gruselig zu verfolgen sind. Aber treffen seltsame Dinge nicht auf sehr viele zu?
Ich hatte mir mehr, vielleicht auch anderes, erwartet und das Buch hat mich mit gemisch-ten Gefühlen zurück gelassen.

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Veröffentlicht am 02.01.2023

Traumgeschichten im Traum

Das Kaufhaus der Träume
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In einer besonderen Welt lebt Penny, die zu ihrer Freude eine Arbeitsstelle im Kaufhaus der Träume bekommt.
Mit Penny lernt der Leser die verschiedenen Mitarbeiter im Kaufhaus kennen, Kunden und man erfährt ...

In einer besonderen Welt lebt Penny, die zu ihrer Freude eine Arbeitsstelle im Kaufhaus der Träume bekommt.
Mit Penny lernt der Leser die verschiedenen Mitarbeiter im Kaufhaus kennen, Kunden und man erfährt einiges über die unterschiedlichsten Träume. Die Träume werden von Traum-produzenten erstellt und die Kunden können sich auch sehr spezielle wünschen.
Es sind immer relativ kurze Episoden und der Roman ist gut und schnell lesbar. Einiges kann man anhand der geschilderten Geschehnisse an Tiefe erahnen. Was Träume auslösen können ist sehr interessant- Können ist da für mich das Wort, aber nur weil ich es selber so nicht erlebt habe. Das Buch gibt eine Ahnung was sein könnte. Eine Traumwelt im Traum. Wobei das halt mit Fantasie erst richtig klar wird.
Eine besondere Buchidee, die mich nicht ganz überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 23.12.2022

Geschichte einer unfreiwilligen Auswanderung

Die Brücken der Freiheit
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In Schottland im 18. Jahrhundert existieren Kohlearbeiter wie Sklaven. Aber einige Leute, wie Mack McAsh, sind mit diesem Leben nicht mehr zufrieden und flieht aus der Kohlegru-be in der er schuftet nach ...

In Schottland im 18. Jahrhundert existieren Kohlearbeiter wie Sklaven. Aber einige Leute, wie Mack McAsh, sind mit diesem Leben nicht mehr zufrieden und flieht aus der Kohlegru-be in der er schuftet nach London. Dort ist es aber auch nicht besser und er wird als Aufrüh-rer verurteilt und muss wieder als Sklave arbeiten. Dieses Mal in Virginia, wo er wieder auf Lizzie Jamisson trifft.
Durch die Buchbeschreibung hat mich dieser Roman sehr interessiert. Besonders die Ent-wicklung der Gesellschaft und Macks Leben in der sog. Neuen Welt
Leider handelt die Geschichte in einem ziemlich großen Umfang über die Zeit in England bevor es überhaupt für Mack nach Virginia ging. Das Ende lässt für mich noch vieles offen. Was zu Beginn des Romans zu viel war, ist mir zum Ende zu wenig gewesen. Auch kamen mir einige Charaktere etwas zu überzeichnet vor Ich konnte mit den Protagonisten nicht wirklich warm werden, mir kam die Handlung zu vorhersehbar vor.
Der Roman gibt einen guten Einblick in die damalige Zeit, in welchen Verhältnissen die Menschen mussten und auch, dass es in der „Neuen Welt“ erstmal nicht viel besser war.
Ich habe eine etwas andere Geschichte erwartet und wurde auch mit dem Schreibstil nicht richtig warm. Trotzdem möchte ich deshalb den Roman nicht schlecht machen, er passte nur nicht so ganz für mich.

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