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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.07.2025

Unterhaltsam

Mörderisch verstrickt – Ein Strickclub ermittelt
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Der Roman hat mir grundsätzlich gut gefallen. Die Schreibweise ist flüssig, die Personen sind verständlich beschrieben. Allerdings wies die Geschichte über weite Strecken Langatmigkeit auf. Ich hatte das ...

Der Roman hat mir grundsätzlich gut gefallen. Die Schreibweise ist flüssig, die Personen sind verständlich beschrieben. Allerdings wies die Geschichte über weite Strecken Langatmigkeit auf. Ich hatte das Gefühl, einfach nicht voranzukommen. Ich bin kein Strickfan und die Beschreibung hat mich immer wieder an meine Schulzeit erinnert, wo die Handarbeitslehrerin meinen Schal genommen und aufgeribbelt hatte, weil ich irgendwo am Anfang eine Masche vergessen hatte. Ein bisschen spürte ich aber auch, dass mich das Fieber gepackt hatte und ich am liebsten nochmal angefangen hätte. Aber als ich am Schluss des Buches die Anleitungen durchlas, war mir die Lust wieder vergangen. Das war eine fremde Sprache, die ich nicht verstehe.
Im letzten Drittel wurde es dann doch etwas spannend und es gelang mir, vier Stunden zu lesen. Ich hätte zwar gern noch mehr über den Todesfall erfahren, aber letztendlich stieg ich durch.

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Veröffentlicht am 02.05.2024

Eine unterhaltsame Liebesgeschichte über Liebe, Glück und Leid

Das kleine Hotel am Gardasee
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Lili verliert ihren Verlobten Adan durch einen Verkehrsunfall. Da sie über den Verlust nicht hinwegkommt, verlässt sie in ihren Wohnort Rom und zieht an den Gardasee, wo ihr ihre Großmutter ein kleines ...

Lili verliert ihren Verlobten Adan durch einen Verkehrsunfall. Da sie über den Verlust nicht hinwegkommt, verlässt sie in ihren Wohnort Rom und zieht an den Gardasee, wo ihr ihre Großmutter ein kleines Hotel vermacht hat. Dort verliebt sie sich in Matteo, hat aber ein schlechtes Gewissen gegenüber ihrem toten Verlobten. Sie zieht sich von Matteo zurück, eröffnet das Hotel und begibt sich in eine therapeutische Behandlung, da ihre Ängste und Panikattacken nicht verschwinden.

Die Geschichte ist sehr schön, obwohl manche Ereignisse nur kurz angesprochen werden und ich mich dann frage, was nun aus dieser oder jenen Sache geworden ist. Die Landschaft und das Essen werden sehr schön beschrieben und es gibt sogar noch Rezepte dazu. Das Buch verführt zum Träumen und Nachdenken. Ich war schon einmal am Gardasee und habe mich sehr gut in die Landschaft und Lebensweise einfühlen können.

Für angenehme und erholsame Lesestunden empfehle ich das Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 30.03.2024

Niemals die Suche aufgeben

Orkantief
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Ein Kind wird vermisst, kurze Zeit später verschwindet die Mutter. Nachdem die beiden Hobby Detektivinnen 3 Jahre später das Kind gefunden haben, gehen sie auf die Suche nach der Mutter. Weder der Ehemann ...

Ein Kind wird vermisst, kurze Zeit später verschwindet die Mutter. Nachdem die beiden Hobby Detektivinnen 3 Jahre später das Kind gefunden haben, gehen sie auf die Suche nach der Mutter. Weder der Ehemann noch Freunde und Bekannte wissen etwas über deren Verbleib. Eine aufwendige Suche beginnt, bei der die Polizei zunächst nicht hilft.

Die Schreibweise des Romans ist leicht verständlich und die Protagonisten zum Teil sehr witzig. Für mich hat sich die Sucherei nach der Mutter allerdings sehr in die Länge gezogen. Es gab mehrere Handlungsstränge, die sich am Schluss zusammenfügten. Spannung kam bei mir nicht auf, aber es war eine angenehme Lektüre, die mich so richtig erst zum Ende hin an das Buch fesselte.

Weiter empfehlen kann ich es auf jeden Fall für jeden, der sich bei Lesen eher entspannen will.

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Veröffentlicht am 24.08.2023

Ausdauer lohnt sich

Auf Saitenwegen zu dir
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Anina kommt nicht über den Verlust ihres Freundes hinweg und begibt sich auf eine Wanderschaft von Österreich an die Ostsee. Sie hofft, den Schmerz zu überwinden und ihr seelisches Gleichgewicht wiederzubekommen. ...

Anina kommt nicht über den Verlust ihres Freundes hinweg und begibt sich auf eine Wanderschaft von Österreich an die Ostsee. Sie hofft, den Schmerz zu überwinden und ihr seelisches Gleichgewicht wiederzubekommen. Sie stößt körperlich immer wieder an ihre Grenzen, aber schließlich schafft sie es, den Ort ihrer Kindheit, an dem sie immer ihre Ferien bei der Oma verbrachte, zu erreichen. Nun fragt sie sich, wie es weitergehen soll. Zunächst sucht sie eine Unterkunft, aber ohne Erfolg. Bis ihr das Glück dann doch zur Seite steht.

Es handelt sich hier um einen ziemlich langen Roman, der allerdings nicht langweilig wird. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, bei der Wanderung dabei zu sein, auch wenn ich die Berge nie hätte erklimmen können. Die Beschreibung ist sehr anschaulich und immer wieder bekam ich Lust, egal, durch welche Gebiete Anina kam, dort mal einen Urlaub zu verbringen. Wie oft lief mir das Wasser im Munde zusammen, wenn sie zum Essen eingekehrt ist und die Gerichte beschrieb.

Zum Schluss schreibt die Autorin „So, Du hast es bis hierher geschafft“ und bedankt sich dafür. Ich finde, es lohnt sich auf jeden Fall, den Roman bis zu Ende zu lesen, zumal er ein schönes Ende hat und es soll sogar noch eine weitere Geschichte geben.

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Veröffentlicht am 14.08.2023

Schwierige Ermittlungen im Forschungsinstitut

Grenzenlose Gier
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Die junge Rechtsanwältin Olga bekommt eine Anfrage einer Immunologin, ihr juristischen Beistand bei der Aufdeckung eines Verräters zu leisten. Da Olga mit dieser Materie nicht vertraut ist, zweifelt sie ...

Die junge Rechtsanwältin Olga bekommt eine Anfrage einer Immunologin, ihr juristischen Beistand bei der Aufdeckung eines Verräters zu leisten. Da Olga mit dieser Materie nicht vertraut ist, zweifelt sie zunächst, ob sie den Auftrag annehmen soll.

Mir fiel es zunächst schwer, mich in den Roman hineinzufinden. Es gab zu viele medizinische Fachbegriffe und zu viele Personen, die ich auseinanderhalten musste. Noch schwieriger war für mich, die Computertechnik nachzuvollziehen.

Die Geschichte an sich war sehr gut geschrieben und immer wieder baute sich eine Spannung auf. Die Ermittlungsarbeit der Polizei und die Recherchen der Anwältin gestalteten sich sehr schwierig und selbst zum Schluss gab es nicht auf alle Fragen eine Antwort.

Auf jeden Fall kann ich das Buch empfehlen. Hilfreich ist, wenn man sich für medizinische Forschungen, Spionagetätigkeiten und Computertechnik interessiert.

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