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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2023

Eine gelungene Fortsetzung der Reihe

Stay Here - New England School of Ballet
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Meine Meinung:
Nachdem mich bereits Band 1 (Hold me) in den Bann gezogen hatte, musste ich natürlich auch den zweiten Teil lesen. Wir treffen in "Stay Here" auch einige bekannte Gesichter aus Hold me wieder, ...

Meine Meinung:
Nachdem mich bereits Band 1 (Hold me) in den Bann gezogen hatte, musste ich natürlich auch den zweiten Teil lesen. Wir treffen in "Stay Here" auch einige bekannte Gesichter aus Hold me wieder, was mir sehr gefallen hat. So fühlt es sich ein wenig so an, dass die Story einen roten Faden durch die verschiedenen Teile bekommt.

Anna Savas hat es wieder geschafft die Protagonisten gut zu beschreiben und auszuarbeiten. Wir können gut in ihre Gefühlswelt einblicken und nachvollziehe was sie fühlen.

Der Schreibstil gefällt mir immer noch unglaublich gut - das Thema Ballet ist in Stay here nicht so ominpräsent wie in Hold me, bringt dem Buch aber keine negativen Aspekte. In Stay here liegt der Fokus eher auf der Musik, dem Musik machen und der Band von Easton. Das finde ich eine gelungene Abwechslung.

Das Setting hat mir wieder unglaublich gut gefallen und es war noch etwas anders als in Hold me.

Ein wenig schade fand ich, dass oft wiederholt in die Gefühlswelt bzgl. der Trauer in Rayne eingegangen wurde bzw. sich dies mehrmals wiederholt hat. Durchaus will ich nicht absprechen, dass einen ein solcher Schicksalsschlag unglaublich trifft und man viel damit zu kämpfen hat .. aber viele Gefühle und Gedanken haben sich oft wiederholt. Das mochte ich dann nicht so ganz.

Allerdings hat dies meine Meinung auf das Buch nur in geringer Weise beeinflusst.

Mein Fazit:
Alles in allem kann ich "Stay here" nach "Hold me" nur wärmstens empfehlen.
Ich mag das ganze Setting der Reihe unglaublich gerne, die Protagonisten sind sehr interessant und gefallen mir unglaublich. Die angesprochenen Thematiken sind gut ausgearbeitet und beschrieben. Anna Savas versteht wirklich, wie man Storys schreiben muss. Ich freue mich bereits auf die nächsten beiden Teile der New England School of Ballet und kann nur empfehlen diese Reihe zu lesen.

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Veröffentlicht am 25.06.2023

Verity - und warum Tagebücher besser nicht gelesen werden sollten

Verity
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Handlung:
Verity Crawford ist eine gefeierte Psychothriller Startautorin als sie aufgrund eines Autounfalls, der kurz nach dem Tod ihrer beiden Töchter geschieht, nicht mehr ansprechbar ist und zu einem ...

Handlung:
Verity Crawford ist eine gefeierte Psychothriller Startautorin als sie aufgrund eines Autounfalls, der kurz nach dem Tod ihrer beiden Töchter geschieht, nicht mehr ansprechbar ist und zu einem dauerhaften Pflegefall wird.

Lowen Ashleigh, eine Jungautorin, bekommt daraufhin das Angebot die bereits geplante und zum Teil schon erschienene und gefeierte Psychothriller Reihe von Verity zu vervollständigen. Lowen ist hin- und hergerissen, ob sie dieser Aufgabe gewachsen ist. Sie entscheidet sich allerdings dafür - vorzugsweise, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherche im Haus der Crawfords, um Material zu den beriets geplanten Büchern zu finden und sich in die Story reinzufinden, macht Lowen eine interessante Entdeckung. Sie findet das Tagebuch von Verity und dieses offenbart Lowen grauenvolles.

Meine Meinung:
Verity hat mir von Anfang an gefallen. Der Schreibstil war sehr flüssig und ließ sich sehr gut lesen. Lowen wirkte auf mich anfangs sehr taff, man stellt aber schnell fest, dass auch sie ihr Päckchen im Leben zu tragen hat. Ich habe anfangs sehr mit Jeremy getrauert. Ein Ehemann der beide Töchter verliert und dann auch quasi seine Ehefrau, da diese einen schrecklichen Autounfall hatte und damit zum Pflegefall wird. Das wünscht man niemanden. Verity, die nicht mehr in der Lage ist sich überhaupt irgendwie bemerkbar zu machen. Und dann Lowens Entdeckung von Veritys Tagebuch. Spannung pur!

Das Tagebuch offenbart wirklich grauenvolle Dinge - mir stand des Öfteren gefühlt der Mund offen, wenn nicht manchmal sogar dauerhaft. Chapeau an Colleen Hoover für diese Storyline. Der Spannungsbogen bleibt gefühlt das gesamte Buch über oben und wenn es mal Andeutungen für einen kurzen Moment der Pause gibt, schießt die Spannung wieder nach oben. Langweilig wird es hier nicht, denn Nervenkitzel inklusive.

Wer hier eine reine Romanze erwartet, der wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein. Ich würde das Buch tatsächlich eher in die Kategorie "Thriller" anstatt "Roman" einordnen.

Mein Fazit:
Ich war am Anfang etwas verwirrt von dem Buch. Der Klappentext hatte mir zuvor nicht offenbart, dass es sich hier offensichtlich eher um einen Thriller handelt. Denn anders kann ich das Genre kaum beschreiben. Ich hatte nämlich tatsächlich eher eine normale New Adult Romanze erwartet. Doch ich wurde trotzdem nicht enttäuscht. Wer also auch Thriller mag - klare Empfehlung! Wer es eher nicht so mit Thriller hat, der sollte von Colleen Hoovers "Verity" eher die Finger lassen - hier könnte sich Enttäuschung breit machen.

Dem Buch sind keine Triggerwarnungen beigefügt, diese wären hier aber UNBEDINGT angebracht gewesen. Das Buch ist definitv nichts für schwache Nerven.

Da ich auch das Genre Thriller sehr gerne lese, hat mich Verity in keiner Weise enttäuscht. Auch die Thematik, die Atmosphäre sowie die Protagonisten haben dazu geführt, dass das Buch sehr spannend war.

Ich habe die Version mit "dem neuen Epilog" gelesen und muss sagen, das Ende hat mich sehr verwirrt und mit vielen offenen Fragen zurück gelassen. Das war vielleicht so das Einzige, was mich etwas gestört hat. Ich hätte gerne am Ende die komplette Erleuchtung gehabt, nur leider steht man am Ende schon ein wenig im Dunkel und mit einem Fragezeichen da.

Trotz allem würde ich Colleen Hoovers "Verity" jedem empfehlen, der jetzt darüber nachdenkt es zu lesen.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Mit weniger (cringem) Spice wäre es perfekt 😅

A Thousand Flames Below
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Nachdem ich den ersten Band beendet hatte und mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger zurückgelassen wurde, musste ich direkt mit A Thousand Flames Below weitermachen. Und um es vorwegzunehmen: Mir hat Band ...

Nachdem ich den ersten Band beendet hatte und mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger zurückgelassen wurde, musste ich direkt mit A Thousand Flames Below weitermachen. Und um es vorwegzunehmen: Mir hat Band 2 tatsächlich besser gefallen als der erste Teil.

Die Amnesie-Thematik war zwar nichts völlig Neues, hat aber für mein Empfinden gut zur Story gepasst. Auch wenn sich dadurch manche Szenen oder Entwicklungen etwas wiederholt haben, fand ich das keineswegs störend. Im Gegenteil – es hat gut ins Gesamtkonzept gepasst!

Der Suspense-Anteil war in diesem Band deutlich stärker und hat mir richtig gut gefallen. Es wurde richtig spannend, stellenweise sogar nervenaufreibend, und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen (außer ich musste). Besonders schön fand ich, dass es in Band 2 die gewünschte Aufklärung gibt und die Geschichte damit einen vernünftigen Abschluss gefunden hat.

Mit Helix wurde ich allerdings weiterhin nicht ganz warm. Vielleicht ein kleines bisschen mehr als im ersten Teil, aber insgesamt hat er für mich zu viele Red Flag-Verhaltensweisen gezeigt. Für mich bleibt er eher schwierig – definitiv kein Bookboyfriend-Potenzial.

Auch die Spice-Szenen haben mich wieder nicht überzeugt. Sie wirkten für mich teilweise ziemlich willkürlich und haben nicht wirklich zur Story gepasst. Ich habe sie größtenteils übersprungen.

Trotzdem: Alles in allem ein wirklich gutes Buch bzw. eine gute Dilogie. Es hat mir sehr gefallen, die Spannung war da, der Schreibstil war - wie von Ayla gewöhnt - einfach klasse (dafür liebe ich ihre Bücher!) und ich kann die Reihe insgesamt auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 29.10.2023

Welcome to Blackwell Palace

Blackwell Palace. Risking it all
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Handlung:
Wir steigen ein mit Paolas Ankunft in St. Moritz um ihre neue Stelle als Sommeliere im Hotel „Blackwell Palace“ anzutreten.

Schnell wird klar, dass Paola nicht rein zufällig im BP anfängt und ...

Handlung:
Wir steigen ein mit Paolas Ankunft in St. Moritz um ihre neue Stelle als Sommeliere im Hotel „Blackwell Palace“ anzutreten.

Schnell wird klar, dass Paola nicht rein zufällig im BP anfängt und sie ein Geheimnis hütet. Sie hat einen Auftrag und diesen möchte sie erfüllen.

Auch merkt man schnell, dass sich ihr Auftrag schwieriger als gedacht heraustellt, nachdem sie mit den beiden Halbrüderm Charles & Edward Blackwell bekanntschaft macht. Auch die beiden hegen einige Geheimnisse und scheinen Paola in ihrem Autrag auszubremsen.

High Society, Lügen & Intrigen, Spice und weiteres erwarten uns.

Meine Meinung:
Ich hatte einen guten Einstieg ins Buch - ich liebe Aylas Schreibstil und wurde auch hier, direkt gecatcht.

Anfangs bin ich nur so durch die Seiten geflogen und hab das Buch wie ein Schwamm aufgesogen.

Paola mochte ich direkt von Anfang an - es war aber auch nicht schwer sie nicht zu mögen.

Bei Charles & Edward war ich etwas gespaltener, durchweg hat mir Edward tatsächlich etwas besser gefallen, wogegen Charles für mich die wandelnde Red Flag war und ich die Anziehungskraft überhaupt nicht nachvollziehen konnte.

Die Storyline hat mit gut gefallen und kitzelte die Spannung immer mal wieder an - gelegentlich gab es so ein paar Handlungsstränge, die ich etwas überglüssig fand, welche dem Buch aber keine negativen Aspekte einbrachten.

Einzig der Turn in der Story am Ende hat mich ein wenig .. schockiert? Ich habe damit absolut nicht gerechnet und weiß noch nicht so ganz, was ich davon halten soll. Da bin ich auf die nächsten Bände gespannt - muss aber hier sagen: Gewisse weitere Handlungen in den nächsten Bänden fände ich daraufhin echt cringe. Das könnte .. merkwürdig werden. Weiß ich nicht wie ich reagieren würde.

Mein Fazit:
Definitiv eine Leseempfehlung von mir! Man sollte sich aber bewusst sein, dass das Buch - wie von Ayla selbst bereits vorab angekündigt - anders ist. Im Gegensatz zur Winter-Dreams-Reihe wirds hier doch schon „spicy“ - muss man mögen. Mich stört spice nicht, ich brauche ihn aber auch nicht zwingend in einer Story.

Ich bin sehr sehr sehr gespannt auf die weiteren Bände und werde die Reihe auf. jeden. Fall. (!) weiter lesen. Zum Glück dauert die Zeit bis zur Fortsetzung nur eine kurze Zeit.

Meine Bewertung:
4/5 ⭐️

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Veröffentlicht am 14.08.2023

Der Start eines tollen New Adult-Thrillers

Every Little Secret
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Meine Meinung:
Ich konnte schnell in die Story von Every Little Secret eintauchen. Man konnte sich - meiner Meinung nach - gut in die Protagonisten hineinversetzen. Auch die Handlung dieser fand ich hier ...

Meine Meinung:
Ich konnte schnell in die Story von Every Little Secret eintauchen. Man konnte sich - meiner Meinung nach - gut in die Protagonisten hineinversetzen. Auch die Handlung dieser fand ich hier weder naiv noch jung, das Verhalten wirkt hier schon sehr erwachsen - was mir gefällt. 

Etwas schade fand ich, dass einige Situationen viel zu detailgetreu erzählt wurden. An manchen Stellen ist das natürlich super, um sich Sachen einfach genauer vorzustellen, aber manchmal war es auch ein bisschen too much. Das hat das Buch ein wenig unnötig in die Länge gezogen - aber im Endeffekt fand ich das nicht so gravierend, da mir die Story unglaublich gut gefallen hat.

Der Fortgang der gesamten Story hat mich nach und nach immer mehr verschlungen und ich habe richtig mit gefiebert und überlegt. Hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Mein Fazit:
Für mich ist Every Little Secret ein gute Start in die Reihe und ich freue mich schon sehr auf Band 2 (welches ich jetzt unbedingt direkt haben muss). Band 1 endet leider mit einem ganz schönen Cliffhanger. Ich bin wirklich ganz gespannt, wie es weiter geht und bin sehr neugierig auf den Ausgang der Story.

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