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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2023

Small Town Love

A Place to Shine
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Lilly Lucas ist und bleibt meine Lieblingsautorin in Sachen Wohlfühlbücher. Ihre Geschichten machen so viel Spaß zu lesen und sie kreiert authentische Charaktere in atemberaubenden Umgebungen.
A Place ...

Lilly Lucas ist und bleibt meine Lieblingsautorin in Sachen Wohlfühlbücher. Ihre Geschichten machen so viel Spaß zu lesen und sie kreiert authentische Charaktere in atemberaubenden Umgebungen.
A Place to shine ist der letzte Teil der Cherry Hill Reihe. Die Geschichte spielt wieder in Palisade, einer kleinen Stadt, die bekannt für ihre Obstfarmen ist - insbesondere für die knackigen, reifen Pfirsische. Der Countrysänger Trace Bradley stammt ebenfalls, wie die Familie McCarthy, aus Palisade, den es aber nach einem Songdurchbruch nach Nashville gezogen hat. Bei einem Besuch in Palisade, hat Trace einen Autounfall, bei dem Poppy Ersthelferin ist und durch Missverständnisse für seine Freundin gehalten wird. Unglücklicherweise gelangen die Neuigkeiten an die Boulevardpresse, die sich nicht leicht abwimmeln lassen.
Leider mochte ich die Geschichte rund um Poppy McCarthy von den vier Teilen am wenigsten, was aber nicht an dem großartigen Schreibstil der Autorin lag, sondern an dem Charakter von Poppy. Mit ihr konnte ich leider nicht warm werden und ihre Handlungen teilweise nicht nachvollziehen. Man lernt Poppy schon in den vorherigen Bänden kennen. In ihrer Geschichte wird das Trope Fake-Dating behandelt. Vielleicht lag es auch an dem Trope, dass mich die Geschichte nicht so sehr mitgenommen hat, als die anderen. Die Story wird aus der Sicht von Poppy geschrieben. Zwischendurch werden Rückblicke von vor fünf Jahren eingeschoben, da Trace und Poppy sich bereits schon ein Mal begegenet sind.

Mir gefällt an der Cherry Hill Reihe, dass die vorherigen Charaktere ebenfalls in die Geschehnisse miteinbezogen werden und man ihre Meilensteine mitbekommt.
Die Cherry Hill Bücher könnte man theoretisch unabhängig voneinander lesen, aber ich kann euch nur wärmsten empfehlen, die gesamte Reihe von Lilly Lucas zu lesen. Es fühlt sich jedes Mal wie nach Hause kommen an.

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Veröffentlicht am 15.08.2023

Schönheit ist lebensnotwendig

Der Trost der Schönheit
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Die Autorin gibt einem viele Einsichten, wie Schönheit gelebt werden kann. Man gewinnt neue, interessante Eindrücke. Sie regen einem zum Nachdenken an und geben eine Inspiration. Ich konnte viele Gedankengänge ...

Die Autorin gibt einem viele Einsichten, wie Schönheit gelebt werden kann. Man gewinnt neue, interessante Eindrücke. Sie regen einem zum Nachdenken an und geben eine Inspiration. Ich konnte viele Gedankengänge übernehmen und nachvollziehen. Besonders in der heutigen Zeit ist es notwendig, sich eine eigene kleine, schöne Welt zu gestalten und sich Grenzen zu setzen, um nicht bei den vielen negativen Nachrichten aus der Balance zu geraten. Dabei ist es nicht wichtig, in Perfektion und Makellosigkeit zu leben.
Mir hat es gefallen, dass Gabriele von Arnim sehr persönliche Gedankengänge dem Lesenden offenbart und ihre gefühllose Kindheit auf der Suche nach Schönheit integriert. Gabriele von Arnim überträgt ihre Wissbegierde und den Hunger nach Leben und Schönheit auf den Lesenden. Sie wirkt mit ihren Reflektionen und Zitaten sehr weltoffen, wissbegierig und klug.
Das Buch ist mit 224 Seiten kurzgehalten. Man kann es schnell durchlesen, aber ich habe mir bei dieser Lektüre Zeit genommen, um mich mit dem Geschriebenen gründlich auseinanderzusetzen.
Es gibt nur wenige Kapitel, die jedoch durch teilweise kurzzeilige Absätze unterteilt werden. Zudem werden viele Zitate bekannter Menschen in den Text eingearbeitet.
Das Buch ist zwar relativ dünn, jedoch würde ich empfehlen sich für die Lektüre Zeit zu nehmen, um sich mit den Gedankengängen auseinanderzusetzen.

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Veröffentlicht am 26.06.2023

Sommer in Paris

Sommertage im Quartier Latin
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Wie das Cover einem schon verspricht, ist Sommertage im Quartier Latin von Lily Martin ein zuckersüßer Zeitvertreib für einen sonnigen Nachmittag im Café. Die Autorin überbringt dem Lesenden eine sommerliche ...

Wie das Cover einem schon verspricht, ist Sommertage im Quartier Latin von Lily Martin ein zuckersüßer Zeitvertreib für einen sonnigen Nachmittag im Café. Die Autorin überbringt dem Lesenden eine sommerliche Leichtigkeit, die für mich typisch französisch ist. Lily Martin beschreibt die Umgebung rund um den Place de la Contrescarpe bildhaft schön und atmosphärisch. Das französische Leben im Quartier Latin wird authentisch überbracht. Die Charaktere sind mir ebenfalls sympathisch. Es werden zwar viele Nebencharaktere vorgestellt, was aber nicht weitergestört hat, da so das rege Treiben untermalt wurde.
Natürlich kommt eine Geschichte in Paris nicht ohne die Liebe aus. Es ist eine Slow-Burn Liebesgeschichte aus vergangenen Kindheitstagen, bei der mir ein bisschen die Tiefe und Leidenschaft gefehlt hat. Das Verschwinden der geliebten Mamie ist ebenfalls eine nette Geschichte ohne überraschend viele Wendungen.
Der Lesefluss ist flüssig. Mir gefallen die abwechselnden Sichtweisen von Fabien und Lola. Dadurch kann man sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Außerdem mag ich die Einbindung von französischen Wörtern, die den Lesefluss nicht unterbrechen, sondern das französische Flair untermalen.
Wer auf der Suche nach einem französischen Sommerroman ist, der ist bei Lily Martin gut aufgehoben.

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Veröffentlicht am 20.06.2023

Urlaubserinnerung

Wo du mich findest
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Eine herrlich leichte Sommerlektüre für einen lauen Sommerabend. Das Buch handelt von der Übersetzerin Sophie, die in kurzer Zeit tragische Schicksalsschläge erleiden musste. Bei einem Urlaub auf Rügen ...

Eine herrlich leichte Sommerlektüre für einen lauen Sommerabend. Das Buch handelt von der Übersetzerin Sophie, die in kurzer Zeit tragische Schicksalsschläge erleiden musste. Bei einem Urlaub auf Rügen stößt sie in einem Café mit einem Unbekannten zusammen, der sie einige Wochen später in ihren Träumen aufsucht. Kurzerhand geht Sophie den Tatsachen nach, die sie in ihren Träumen nicht mehr loslassen und kehrt nach Rügen zurück, um den Unbekannten ausfindig zu machen.
Die Storyline finde ich sehr spannend und ich kann mich sehr gut in die Situation von Sophie einfühlen. Teilweise ist die Story ein wenig überzogen und realitätsfern, was ich jedoch nicht besonders störend finde. Für mich steht auch nicht die Beziehung zwischen Sophie und dem Unbekannten im Vordergrund, sondern ihre nachvollziehbaren Entscheidungen und Vorgehensweise auf der Suche nach dem Unbekannten.
Die Stimmung erfasst die Autorin sehr gut und kann einem die Gefühlslage der Protagonistin Sophie authentisch übermitteln. Ich mag den Bezug des Covers zur Geschichte. Häufig haben die Cover keine Verbindung zur Geschichte, sondern spiegeln nur das wider, was momentan im Trend liegt. Es vermittelt einen zwar eine Sommerlektüre, aber eben auch eine direkte Verbindung zu Sophie und ihren täglichen Badegängen in der Ostsee.
Es ist ein rundum gelungener Roman und daher eine klare Leseempfehlung. Gerne hätte ich noch länger Zeit mit den Charakteren auf Rügen verbracht.

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Veröffentlicht am 26.04.2023

Summer Vibes in Malibu

Malibu Rising
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Mich begeistern die Geschichten von Taylor Jenkins Reid sehr. Anhand der Klappentexte kann man nie erraten in welche Richtung sich die Geschichten entwickeln. TJR erschafft immer wieder tiefgründige Charaktere, ...

Mich begeistern die Geschichten von Taylor Jenkins Reid sehr. Anhand der Klappentexte kann man nie erraten in welche Richtung sich die Geschichten entwickeln. TJR erschafft immer wieder tiefgründige Charaktere, mit denen man mitfiebert. So wie es auch wieder bei der Familie Riva der Fall ist.
Als Hautpcharakterin steht für mich Nina Riva im Vordergrund. Sie ist das erstgeborene Kind von Mick und June Riva. Sie steht für ihre Geschwister Jay, Hud und Kit ein.
Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Zum Einen wird die Kennlerngeschichte von Mick und June erzählt. Dabei werden immer wieder Zeitsprünge in die 1980er Jahre eingebaut, die auf die legendäre Sommerparty in der Strandvilla von Nina Riva hinarbeiten. Der zweite Abschnitt befasst sich mit dem Abend der Party.
Zum Ende des Romans werden viele verschiedene Nebenfiguren miteingebunden. Es hat alles einen Sinn ergeben, kann aber teilweise für einen störend sein. Die Charaktere wurden authentisch beschrieben und man konnte sich prima in sie hineinversetzen.
Der Vibe von Malibu und der Umgebung wurde einzigartig rübergebracht. Die verschiedenen Zeitabschnitte werden gekonnt eingearbeitet, sodass ein lebendiger Lesefluss entsteht.
Das Cover ist cool gestaltet, ähnelt dem Cover von Carrie Soto is Back zwar sehr, was jedoch nicht tragisch ist, da es somit einen Wiedererkennungswert besitzt. Zudem erhält Carrie Soto in Malibu Rising ebenfalls einen Auftritt.

Für mich ist jedoch Malibu Rising kein Highlight von TJR. Es hat super viel Spaß gemacht die Familiengeschichte der Riva’s zu verfolgen, aber der entscheidende Funke für ein Lesehighlight ist leider nicht übergesprungen.

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