Profilbild von schmoekerstunde

schmoekerstunde

Lesejury Star
offline

schmoekerstunde ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit schmoekerstunde über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2023

Überleben in eisiger Umgebung

Puls der Arktis
0

Das Buch beginnt ganz interessant und verspricht Spannung pur.
Die Geschichte ist aber ziemlich langatmig erzählt. Und ich kam leider mit keinem der Protagonisten klar.
Ylva ist eine Art Überheldin, ...

Das Buch beginnt ganz interessant und verspricht Spannung pur.
Die Geschichte ist aber ziemlich langatmig erzählt. Und ich kam leider mit keinem der Protagonisten klar.
Ylva ist eine Art Überheldin, die einfach alles beherrscht, die sich auskennt und die jeder Situation die Stirn bietet. Das wirkte unrealistisch und etwas zu dick aufgetragen.
Nervig waren für mich die unendlichen Diskussionen der Politiker.

Sehr schön lesen sich die Beschreibungen der unglaublich wunderbar anmutenden Landschaft und der eisigen Umgebung. Man beginnt, beim Lesen selber zu frieren.

Ein interessantes Buch, eine unglaubliche Geschichte, die bestimmt begeisterte Leser findet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2024

Interessante Zeitgeschichte

Der Ire
0

Peter Manns Schreibstil ist alles andere als konventionell und verlangt vom Leser eine gewisse Anpassung. Der Autor nutzt eine ungewöhnliche narrative Struktur, die durch die Gegenüberstellung der beiden ...

Peter Manns Schreibstil ist alles andere als konventionell und verlangt vom Leser eine gewisse Anpassung. Der Autor nutzt eine ungewöhnliche narrative Struktur, die durch die Gegenüberstellung der beiden Manuskripte das Bild des Protagonisten ständig in Frage stellt. Die beiden Erzählstränge sind nicht nur inhaltlich, sondern auch stilistisch sehr unterschiedlich, was den Leser dazu zwingt, immer wieder seine eigenen Erwartungen und Interpretationen zu hinterfragen.
Das Tagebuch von Adrian de Groot ist in einer dichten, introspektiven Prosa verfasst, die stark von seinen inneren Konflikten und seiner widersprüchlichen Beziehung zu Pike geprägt ist. Demgegenüber steht die Darstellung von Pike als Finn McCool, die stark an keltische Epen erinnert. Die stilistische Vielschichtigkeit macht das Lesen von "Der Ire" zu einer Herausforderung, aber auch zu einer Bereicherung. Es erfordert vom Leser die Bereitschaft, sich auf unterschiedliche Erzählweisen und Perspektiven einzulassen. Wer sich auf diesen literarischen Balanceakt einlässt, wird mit einem tiefgründigen und facettenreichen Werk belohnt.
Die kontrastreiche Gestaltung des Buchcovers betont die Dualität und das Rätselhafte der Geschichte, während das reduzierte Farbkonzept die melancholische Stimmung des Buches unterstreicht.
Danke an „Vorablesen“ und den Suhrkampverlag für das Rezensionsexemplar.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2024

Die Saga geht weiter

Zauber des Neuen
0

Der Roman handelt in Hamburg, in einer Zeit des Aufbruchs und der Umbrüche. Die Protagonisten sind mit viel Feingefühl und Tiefe beschrieben, und die Atmosphäre der 20er Jahre wirkt sehr lebendig. Auch ...

Der Roman handelt in Hamburg, in einer Zeit des Aufbruchs und der Umbrüche. Die Protagonisten sind mit viel Feingefühl und Tiefe beschrieben, und die Atmosphäre der 20er Jahre wirkt sehr lebendig. Auch die Beschreibung der Schauplätze der Strassen Hamburgs oder der Varietes von Berlin sind sehr detailliert und stimmungsvoll. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mitreißend, die Dialoge authentisch und lebendig. Es wird Spannung aufgebaut, die den Leser bis zur letzten Seite fesseln. Insgesamt ein faszinierender Roman über den Mut zur Veränderung und die Kraft der Familie.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2023

Laborfleisch

Der Skandal
0

Das Buch verspricht eine faszinierende Hintergrundgeschichte, die sich um die ethisch aufgeladene Thematik von Laborfleisch und Unternehmenskorruption dreht. Und anfangs gelingt es den Autoren zweifellos, ...

Das Buch verspricht eine faszinierende Hintergrundgeschichte, die sich um die ethisch aufgeladene Thematik von Laborfleisch und Unternehmenskorruption dreht. Und anfangs gelingt es den Autoren zweifellos, den Leser in diese Welt einzuführen, in der der Unternehmer Dan Light als Vorreiter einer grünen Ernährung gefeiert wird. Seine Firma Light Foods produziert scheinbar revolutionäres Laborfleisch, das potenziell das Leid von Tieren und die Umweltauswirkungen der Fleischproduktion mindern könnte.
Jedoch verliert das Buch leider, indem es in einer Klischee-befrachteten Handlung endet, die sich in Hollywood-ähnliche Action-Szenen verliert und die Handlung sich auf einen klassischen Held-gegen-Schurken-Konflikt verlegt und die eher an Drehbücher von Actionfilmen mit Bruce Willis erinnern.
Leider wird versäumt, die brisanten Themen angemessen zu vertiefen. Die ethischen Debatten rund um Laborfleisch und die Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Gesellschaft werden zu Gunsten von spektakulären Verfolgungsjagden und Explosionen aufgegeben.
Die Autoren hätten die Gelegenheit gehabt, wichtige Fragen über Technologie, Unternehmensführung und gesellschaftliche Verantwortung zu erörtern, doch leider werden diese Themen nur am Rande gestreift.
Trotzdem liest sich das Buch gut und flüssig und ist wirklich spannungsgeladen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2023

Eine schöne Liebesgeschichte

Zwei Herzen unter acht Millionen
0

Eine nette Liebesgeschichte, unterhaltsam geschrieben und die richtige Urlaubslektüre.

Die Protagonistin ist ziemlich chaotisch, aber auch sehr locker und positiv eingestellt.

Der Leser erfährt die Geschichte ...

Eine nette Liebesgeschichte, unterhaltsam geschrieben und die richtige Urlaubslektüre.

Die Protagonistin ist ziemlich chaotisch, aber auch sehr locker und positiv eingestellt.

Der Leser erfährt die Geschichte aus abwechselnden Perspektiven der beiden Hauptpersonen. So erfährt man Einiges über New York und auch über Frans beste Freundinnen, die mit ihr durch Dick und Dünn gehen.

Leider konnte ich weder zur Geschichte noch zu den Personen irgendeine interessante Verbindung aufbauen. Der berühmte literarische Funke sprang einfach nicht über.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere