Profilbild von Lujoma

Lujoma

Lesejury Star
offline

Lujoma ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lujoma über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.08.2023

Wie Gott uns formt….

Dein Leben, sein Meisterwerk
0

Hast du schon mal einem Töpfer über die Schulter geschaut? Weißt du wie viele Arbeitsschritte nötig sind, damit ein einzigartiges Kunstwerk ersteht? In ihrem Buch „Dein Leben, sein Meisterwerk“ greift ...

Hast du schon mal einem Töpfer über die Schulter geschaut? Weißt du wie viele Arbeitsschritte nötig sind, damit ein einzigartiges Kunstwerk ersteht? In ihrem Buch „Dein Leben, sein Meisterwerk“ greift die Autorin Andrea Varga das Bild des Töpfers aus der Bibel auf und bezieht es auf unser Leben. Anschaulich werden alle Arbeitsschritte des Töpferns erläutert, von der Planung und Vorbereitung, übers Zentrieren, Hochziehen, Formgeben bis hin zum Abschneiden, Trocken und dem Glasurbrand. Und jeder dieser Arbeitsschritte wird mit verschiedenen Lebensaspekten verbunden. Es geht um unsere Geschichte, unsere Gefühle, Träume, Entscheidungen und Werte, aber auch um unseren Schmerz, unser Versagen, um den Alltag, das Heute und um das Warten...

Mir gefällt das Buch sehr gut. Die Gestaltung ist ansprechend durch angenehme Braun-, Beige- und Blautöne und Zeichnungen der Töpferschritte. Es gibt Hervorhebungen von wichtigen Sätzen, verschiedene Schriftarten, ebenso Reflexionsfragen, Impulse und kleine Gebete, sowie Platz für eigene Notizen in jedem Kapitels. Die Autorin erzählt offen und ehrlich aus ihrem Leben, sie verbindet anschaulich die Arbeit des Töpfers mit biblischen Geschichten und unserem Leben. Ihr Schreibstil ist angenehm lesbar und ich fühle mich abgeholt und persönlich angesprochen. Das ganze Buch ist eine Einladung sich den fähigen Händen unseres Schöpfers anzuvertrauen und so zu werden wie er uns gewollt hat. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 04.08.2023

Drei pfiffige Kinder und ihre Erfindungen

Die Erfinderchen
0

Ben und Bashar sind gute Freunde und sie lieben es neue Dinge zu erfinden. Dabei werden sie von fünf Waschbären unterstützt, die in der Garage, die als Labor dient, leben. Doch leider sind Ben und Bashar ...

Ben und Bashar sind gute Freunde und sie lieben es neue Dinge zu erfinden. Dabei werden sie von fünf Waschbären unterstützt, die in der Garage, die als Labor dient, leben. Doch leider sind Ben und Bashar die Ideen ausgegangen… Zum Glück lernen sie Mia kennen und die hat nach dem Kindergottesdienst eine geniale Idee. Zu dritt erfinden sie eine ganz besondere Maschine.

Turbozahnbürsten, Waschbären-Übersetzungshelme und nun Pläne für eine Brotkopiermaschine, den Erfinderchen fällt immer wieder etwas Neues ein, was sie erfinden könnten. Wer diese drei Kinder sind und wieso ihnen Waschbären mit so klangvollen Namen wie Da Vinci, Anderson, Tesla, Edison und Gutenberg helfen erfährt man in dem neuen Kinderbuch von M. Florian Walz. Die Geschichte ist voller Phantasie und es gibt spannende und lustige Szenen. Viele farbige und detaillierte Zeichnungen unterstreichen den Text. Kinder im Grundschulalter haben sicher ihre Freude an der Geschichte. Allerdings ist das Buch durch die relativ kleine Schrift und langen Kapitel eher zum Vorlesen oder für geübte Leseratten geeignet.
Mir hat die phantasievolle Geschichte sehr gut gefallen, besonders weil es so unterschiedliche Kinder sind, die gemeinsam kreativ sind und weil sie Erwachsene an ihrer Seite haben, die sie unterstützen. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.07.2023

ein intensiver, mutmachender Briefwechsel

Was lange gärt, wird endlich Mut
0

„Dein Brief war wieder ein Schatz für mich, dafür brauche ich gar nicht zwischen Deinen Sätzen suchen.(….) Es taucht bei jedem Brief noch viel mehr auf, als auf den 1. Blick sichtbar wird. Der ehrliche ...

„Dein Brief war wieder ein Schatz für mich, dafür brauche ich gar nicht zwischen Deinen Sätzen suchen.(….) Es taucht bei jedem Brief noch viel mehr auf, als auf den 1. Blick sichtbar wird. Der ehrliche Austausch – also das zu teilen, was uns wirklich im Herzen bewegt – ist ein echtes Geschenk.“ Christina an Valerie (s.S. 202)

Der interessante Titel und das schlichte und so passende Cover haben mich auf das Buch neugierig gemacht. Und ich bin begeistert. Die beiden Autorinnen verbindet eine tiefe Freundschaft, die ua. in einem regen Briefwechsel ihren Ausdruck findet. Im Hin und Her dieses Briefwechsels werden Gedanken wiederholt, vertieft, weitergedacht, erweitert… Es geht um Vergangenheit und Zukunft, um den Blick auf das was war, was ist, was wird… Da ist die Frage nach dem „Goldrand im Leben“, nach Wurzeln und Flügeln, nach Identität, nach Lebensschleifen und Vatersehnsucht. Die Autorinnen erzählen offen und ehrlich aus ihrem Leben, von ihren Erfahrungen und regen an zum Weiterdenken. Dafür gibt es am Ende jedes Kapitels Reflexionsfragen.

Christina Ott ist Psychologische Beraterin und Valerie Lill ist Singer – Songwriterin, Wortakrobatin, Musiktherapeutin und das spürt man beim Lesen. So gibt es kreative Wortschöpfungen und Gedichte bzw. Liedtexte ebenso wie psychologisches und theologisches Wissen, dass unter der Überschrift „Tiefer graben“ zu finden ist.

„Was lange gärt, wird endlich Mut“ ist ein wertvolles Buch, dass zum Nachdenken und Reflektieren einlädt und das Mut macht für die Zukunft. Ich habe das Buch mit Gewinn gelesen und empfehle es sehr gern weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.07.2023

Ainslees und Pauls Geschichte

Highland Happiness - Das Herrenhaus von Kirkby
0

Ainslee hat in Kirkby eine Heimat gefunden. Die Arbeit in der Kirkby Tartan Mill füllt sie aus, im Ort hat sie Freundinnen gefunden. Immer treu an ihrer Seite ist Großpudel Jules, Männer gehören nicht ...

Ainslee hat in Kirkby eine Heimat gefunden. Die Arbeit in der Kirkby Tartan Mill füllt sie aus, im Ort hat sie Freundinnen gefunden. Immer treu an ihrer Seite ist Großpudel Jules, Männer gehören nicht zu ihrem Lebensplan… Doch dann taucht plötzlich Paul Starling in Kirkby auf. Der Sohn von Marlin Fraser ist Historiker und soll klären was es mit den kürzlich aufgetauchten Schriftstücken zu den Besitzverhältnissen von Monroe Manor auf sich hat. Während Paul recherchiert und nebenbei auch noch seine neue Familie besser kennenlernt, verlieben sich Ainslee Pudel Jules und Pauls Puderdame Ivy ineinander… und auch Ainslee und Paul spüren eine große Anziehungskraft. Doch zu viel Kopf steht dem Herz immer wieder im Weg….

Willkommen zurück in Kirkby! „Das Herrenhaus von Kirkby“ ist der 3. Band der Highland Happiness-Reihe von Charlotte McGregor. Jeder Roman ist in sich abgeschlossen und kann einzeln gelesen werden. Aber wer ein mal im Kirkby war, kommt immer wieder…
In diesem Roman wird Ainslees und Pauls Geschichte erzählt. Beide Hauptprotagonisten bringen ihre eigene, oft nicht einfache Lebensgeschichte mit. Bei ihrem Zusammentreffen entdecken sie schnell eine große Anziehung, aber auch gleiche Werte und Vorstellungen. Aber ehe sie ein Paar werden, muss besonders Paul umdenken… oder besser gesagt mehr seinem Herz folgen…. Zwischen Dorffest und Mittelaltermarkt, zwischen Spaziergängen zu Zweit und der Auseinandersetzung mit Müttern und Vätern entwickelt sich die Geschichte mal tiefsinnig, mal spannend mal romantisch… Wie so oft in Charlotte McGregors Romanen spielen auch Tiere eine wichtige Rolle. Hier sind es Ivy und Jules, die Großpudel der Hauptprotagonisten, die schnell das Leserherz erobern…. Und natürlich gibt es auch ein Happy End für Mensch und Hund

„Das Herrenhaus in Kirkby“ hat mir wunderbare Lesestunden geschenkt und ich kann den Roman, ja eigentlich die gesamte Reihe nur empfehlen. Kirkby ist und bleibt für mich ein Wohlfühlort.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2023

Tiefgründiger Roman über 2. Chancen

Das Cottage über dem Meer
0

Jack Colby hat in Hope Harbor ein neues Zuhause gefunden und ist mit seiner Arbeit als Polizist und dem Schreiben von Romanen sehr zufrieden. Nie hätte er damit gerechnet, dass plötzlich Christi Reece ...

Jack Colby hat in Hope Harbor ein neues Zuhause gefunden und ist mit seiner Arbeit als Polizist und dem Schreiben von Romanen sehr zufrieden. Nie hätte er damit gerechnet, dass plötzlich Christi Reece vor ihm steht und ihn um einem Kredit bittet. Die Frau hat ihm vor elf Jahren das Herz gebrochen und er wollte sie nie wieder sehen…. Doch Christi hat sich sehr verändert nachdem das Leben ihr übel mitgespielt hat. Aber hat sie eine Chance das Herz von Jack noch ein mal zu erreichen? Während Christi für eine Weile in Hope Harbor bleibt, ereilt Jack eine weitere Nachricht, die sein Leben gehörig durcheinander bringt…

„Das Cottage über dem Meer“ ist der 8. Teil der Hope-Harbor-Reihe. Jeder Roman ist in sich abgeschlossen und handelt von neuen Personen. Wer aber mehrere Bücher der Reihe kennt, für den ist jedes neue Buch zugleich wie ein Nach-Hause-Kommen.
Die Geschichte von Jack und Christi hat mich schnell gefesselt, denn erst nach und nach erfährt man was die beiden Hauptprotagonisten miteinander verbindet, welche Verletzungen in der Vergangenheit geschehen sind. Ebenso bleibt der Grund für Christi’s Bitte um Geld lange unklar. Und so erzählt der Roman vom Heute und vom Gestern, von falschen Entscheidungen, von Verletzung und Veränderung und von der Chance auf einen Neuanfang. Zusätzlich zum Hauptstrang gibt es noch eine 2. Geschichte, die von einem älteren Ehepaar erzählt, die ebenso Vergebung und eine 2. Chance brauchen.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin lässt sich angenehm lesen. Die Charaktere sind vielschichtig und wurden liebevoll gezeichnet und sie entwickeln sich während der Geschichte weiter. Und Hope Habor selbst einfach ein Wohlfühlort, indem die Bewohner aufeinander achgeben und füreinander da sind. Und ein ganz besonderer Mensch ist in meinen Augen Taco-Koch Charley, der mit seinem Einfühlungsvermögen und seinen klugen Worten die Menschen immer wieder berührt und nachdenklich macht.
Ich habe den Roman sehr gern gelesen und viel zu schnell war die letzte Seite erreicht. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere