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Veröffentlicht am 03.09.2023

Grandioser letzter Band

Das St. Alex - Abendstern
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ich werde Sie jetzt ein wenig herrichten, in Ordnung, Frau Kallier?“

Das Cover Ist wieder sehr minimalistisch gehalten und ich muss zugeben, ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ich werde Sie jetzt ein wenig herrichten, in Ordnung, Frau Kallier?“

Das Cover Ist wieder sehr minimalistisch gehalten und ich muss zugeben, dass ich zuerst kein Fan von den Covern war, aber nachdem ich Band eins gelesen habe wusste ich einfach, dass sie perfekt passen. So auch hier. Es passt perfekt zur Geschichte und spiegelt die Ruhe des Buches wider.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr ruhig und emotional. Obwohl Maya auf der Intensivstation arbeitet wirkte nie irgendwas hektisch und man fühlt sich beim Lesen einfach wohl, das hat die Autorin drauf. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Maya in der Ich-Perspektive.

Zu Beginn lernt man Maya kennen, die auf der Intensivstation aushelfen soll. Dort fühlt sie sich gleich willkommen und freundet sich schnell mit den Kollegen an. Besonders Ella hat es ihr angetan, allerdings weiß Maya nicht, ob ihre Gefühle erwidert werden, und ob sie bereit dafür ist.

Der Einstieg in das Buch ist mir wieder sehr leicht gefallen. Ich mochte Maya schon vorher und so habe ich mich auf ihre Geschichte gefreut. Ich weiß nicht, ob es in der Realität auch so ist, dass manche Stationen so unfreundlich sind, aber als Maya zuerst noch auf der Palliativ war merkte man richtig, dass die Pfleger alle nur das Nötigste gemacht haben und es keinen Zusammenhalt gab. Der Kontrast zur Intensiv war enorm und wurde sehr gut dargestellt.

Maya ist ein Engel. Sie ist für ihre Freunde und Kollegen da, versucht immer fröhlich und gut gelaunt zu wirken, wenn sie Patienten redet und geht auch wirklich auf diese ein. Ich fand sie sehr sympathisch. Man merkte ihr auch die Unsicherheit in Bezug auf Ella an, da sie in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht hat, aber sie sprang auch oft über ihren Schatten und da habe ich sie echt bewundert.

Ella hat zuerst zwar sehr auf die Arbeit fokussiert gewirkt und so als würde sie keine Freundschaft zu Maya haben wollen, aber das hat sich schnell geändert. Besonders ihre Sammlerleidenschaft hat mir gefallen und ab da war ich Ella komplett verfallen.

Die Bücher haben alle eine gewisse Ruhe, aber trotzdem sind sie bei Weitem nie langweilig. Man fühlt sich einfach wohl beim Lesen und so war es auch hier. Man spüte die Freude, als Maya auf der Intensiv angekommen ist und man spürte die Anziehung zwischen ihr und Ella. So viele Gefühle sind in dem Buch und besonders die Szenen, in denen Maya traurig war haben mich sehr getroffen und ich hätte sie am liebsten in den Arm genommen. Also den Leser mitfühlen zu lassen, das kann die Autorin sehr gut.

Mir hat wieder gefallen, dass so viele Teile des Buches während der Arbeit gespielt haben, denn ich finde das echt interessant. Außerdem verbringt Maya sehr viel Zeit da und da passt es einfach, dass sie sich auch dort in Ella verliebt und sie sich anfreunden. Wie schon gesagt wirkte Ella zuerst etwas kalt, aber nachdem sie und Maya auch außerhalb von der Arbeit Zeit miteinander verbracht haben, hat sich das schnell geändert. Die beiden funktionieren auch als reine Freunde sehr gut, wie auch Noah und Maya, mit dem sie sich ebenfalls schnell angefreundet hat.

Die Darstellung von LGBTQ+ war in dem Buch toll. Ich weiß, dass es schwer ist zu sagen, ob die andere Person ebenfalls auf Frauen steht und dass es auch Freunde gibt, die sich von Personen, die sich outen abwenden, was hier natürlich nicht der Fall war. Alle gingen verständnisvoll damit um und auch die Sorgen und Ängste von Maya waren berechtigt. Was auch erwähnt werden sollte ist die Reaktion von Ella. Oft passiert es in Büchern, dass jemand seine Liebe gesteht und die andere Person wegläuft, sich wochenlang nicht blicken lässt und erstmal Abstand sucht, das war hier nicht der Fall. Ella hat das in meinen Augen sehr gut geregelt. Es geht nichtmal darum, dass Maya eine Frau ist, sondern allgemein um das Liebesgeständnis und wie sie damit umging.

Das Ende war dann toll, es fühlte sich wie ein runder Abschluss an und ich habe absolut nichts daran auszusetzen. Es gab kein künstliches Drama, alles fügte sich und hat gut zusammen gepasst. Das finde ich dieser Reihe so gut, dass es kein überdrüber Drama gibt.

Fazit:

Wieder ein grandioser Band und leider auch der letzte von St. Alex. Ich werde das Krankenhaus, Maya, Sami und Tessa vermissen. Mayas Geschichte war wieder wunderschön und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Innerhalb von zwei Tagen war das Buch dann leider schon vorbei. Eine granz große Empfehlung, ich vergebe 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.08.2023

Zweite Chance für Poppy und Trace

A Place to Shine
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es gab weitaus Schlimmeres im Leben als ein mieses Date.

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, es ist passend zum Rest der Reihe gestaltet.

Der ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es gab weitaus Schlimmeres im Leben als ein mieses Date.

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, es ist passend zum Rest der Reihe gestaltet.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt locker und leicht zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Poppy in der Ich-Perspektive. Ich kam so schnell durch das Buch, was sicherlich dem tollen Schreibstil geschuldet ist.

Dieser Band spielt nicht lange nach dem dritten Teil. Als Poppy von einem Date nach Hause fährt, kommt sie bei einem Unfallort vorbei und der Mann im Auto ist niemand anderes als Trace, der damals seinen ersten Hit über Poppy geschrieben hat. Begeistert ist sie nicht, aber sie hilft ihm und schon werden Gerüchte laut, dass Trace seine Freundin betrügt – mit Poppy.

Der Einstieg in das Buch ist mir wieder sehr leicht gefallen. In Band drei fand ich Poppy die meiste Zeit ziemlich unsympathisch, trotzdem war ich auf ihre Geschichte gespannt. Es startet gleich mal mit einem Date, das nicht wirklich toll war und dann lernt man auch gleich Trace kennen. Bis jetzt kam er nur selten vor und auch nicht wirklich persönlich, daher war ich auf seinen Charakter richtig gespannt.

Poppy fand ich dieses Mal wieder toll. Sie ist endlich über die Sache mit Maggy halbwegs hinweg und hat sich wieder eingekriegt. Ich konnte sie immer gut verstehen, besonders als es darum ging die Freundin von Trace zu spielen. Sie hat nicht so getan, als würde sie es nicht fürs Geld machen und das war wirklich authentisch. J weiter es im Buch ging desto mehr mochte ich Poppy wieder, sie ist ein wirklich toller Charakter, nicht zu erwachsen, sie hat noch ihre kindliche Seite behalten, aber doch auch verantwortungsvoll.

Trace kannte man bis jetzt noch nicht, aber ich mochte ihn ab dem ersten Moment. Ich verstand, dass er misstrauisch war, aber abgesehen davon war er toll. Nicht zu aufbrausend oder abgehoben, ein sehr netter Kerl einfach, der genauso gut ein Farmer sein könnte, da er wirklich bodenständig geblieben ist.

In dem Buch gibt es immer wieder Kapitel, die in der Vergangenheit spielen. Somit liest man, wie der Song über Poppy überhaupt entstanden ist und wie sich die beiden kennen gelernt haben. Ohne diese Kapitel wären einige Sachen nicht so klar gewesen, daher fand ich die Idee wirklich gut und sie haben auch nicht zu viel Raum im Buch eingenommen.

Ich bin ein großer Fan von Fake-Dating, wenn eine Partei dann auch noch ein Promi ist, ist es gleich noch besser. Hier merkte man von Trace‘ Status aber nur zu Beginn was und dann wurde die Presse von ihm und Poppy ferngehalten. Zuerst merkt man wirklich, dass sich beide zwingen müssen, da sie doch eine gemeinsame Vergangeheit haben, aber mit der Zeit fühlen sie sich immer wohler in der Gegenwart des anderen und alles wurde etwas ungezwungener. Dadurch, dass sie sich schon kennen fand ich das alles sehr glaubhaft und es hat auch gepasst.

Man hätte gerne noch mehr von der Karriere von Trace einbauen können. Es gibt zwar ein Interview und man merkt, dass alle Leute in der Stadt ihn kennen, aber ansonsten keigt man nicht viel mit. Erst gegen Ende kommt da nochmal was auf, aber insgesamt ist es nicht die Welt und ein bisschen mehr von seinem Beruf zu lesen wäre schön gewesen.

Schön fand ich auch, dass man wieder viel von June, Lilac und Maggy zu lesen bekommt. Ich liebe die Schwestern wirklich sehr und besonders June war wieder sehr präsent. Am Ende liest man auch noch kurz, wie es jetzt mit allen weiter geht, was die nahen Pläne für die Zukunft sind und somit wurden alle vier Geschichten wirklich gut abgeschlossen. Wie es für June enden würde war schnell klar, da man Hinweise im ganzen Buch fand, bei den anderen beiden passte es auch perfekt.

Die Liebesgeschichte zwischen Trace und Poppy hat eine schöne Entwicklung durchgemacht. Sie kennen sich ja schon und haben sich jetzt nur besser kennen gelernt. Dadurch war schon ein gewisses Grundverständnis da und da Poppy kein Fan von Trace ist und ihr egal ist, dass er berühmt ist, war das für ihn auch leichter. Ich fands schön, dass sie zuerst Freunde wurden und danach erst mehr, obwohl es sich angebahnt hat. Aber wie immer gibt es auch hier ein Drama und ich muss sagen, dass Poppy wirklich überreagiert hat. Klar hat Trace sie schon einmal verletzt, aber jetzt hätte sie aus ihren früheren Fehlern lernen müssen und nicht einfach Dinge annehmen sollen, die gar nicht so waren. Das Drama an sich fand ich gut und es hat auch gepasst, einzig ihre Reaktion war zu viel. Am Ende ließ sich doch alles schnel lösen und man hat ein passendes Ende bekommen.

Fazit:

Jetzt heißt es Lebewohl sagen. Ich werde Cherry Hill und die Schwestern vermissen. Wenn man einen schlechten Tag hat muss man einfach nur ein Buch der Reihe lesen und kann sich zwischen Obstbäumen und schönen Liebesgeschichten verlieren. So war es auch mit Poppy. Nach Band drei hat sie ein paar Minuspunkte bei mir gesammelt, aber hier hat sie alles wieder gut gemacht und Trace fand ich sowieso von der ersten Seite an toll. Als Abschluss der Reihe war das Buch echt toll. Von mir gibts Sterne.

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Veröffentlicht am 05.08.2023

Tiana in Harlem

Disney Adventure Journals: Tiana und der Zauber von Harlem
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Meinung:

Das Cover hat mir sofort gefallen, vom Stil her und auch weil es so schön bunt ist. Tiana sieht toll und stark darauf aus, daher musste ich es mir genauer ansehen.

Der Zeichenstil war zuerst ...

Meinung:

Das Cover hat mir sofort gefallen, vom Stil her und auch weil es so schön bunt ist. Tiana sieht toll und stark darauf aus, daher musste ich es mir genauer ansehen.

Der Zeichenstil war zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, aber schnell war ich drinnen. Die Tagebucheinträge fand ich toll, die haben der Geschichte einen besonderen Touch gegeben. Ansonsten haben mir die bunten Zeichnungen gefallen und auch die Gefühle der Figuren konnte man sehr gut erkennen.

Man kennt Tiana bereits aus „Küss den Frosch“ und hier geht ihre Geschichte weiter. Sie will noch besser werden und ihren Kunden das beste Essen in ihrem Restaurant bieten, daher geht sie nach New York um bei einem bekannten Küchenchef zu lernen.

Der Einstieg in den Comic ist mir sehr leicht gefallen, ich fand Tiana schon immer sehr sympathisch und das hat sich hier auch noch nicht geändert. Ihre beste Freundin will sie begleiten, damit sie nicht so allein ist und schon geht es auf nach Harlem.

Tiana bleibt sich selbst hier treu und tut das, was ihr Herz ihr sagt. Manchmal hätte ich mir gerne auf den Kopf geschlagen, da sie so hilfsbereit ist und nicht immer auf ihr Bauchgefühl hört, aber sie ist halt doch eine gute Freundin und das merkt man hier, denn sie hilft Menschen, die sie noch nicht lange kennt.

Alle anderen Figuren haben mir ebenso gut gefallen, Chefkoch Leroy fand ich sehr gelungen und auch Sylvie war ein guter Charakter, den ich aber nicht ganz so gerne mochte, da sie schon ziemlich komische Stimmungsschwankungen hat.

Der Comic hat mir sehr gut gefallen, denn neben dem Kochen geht es auch um Freundschaft und Tiana lernt noch einiges über sich selber. Ich mochte diese Zusammensetzung gerne und es hat Spaß gemacht mit ihr New York und besonders Harlem zu erkunden. Neben Jazzabenden und gutem Essen bekommt man auch schöne Tagebucheinträge und sieht, wie sehr Tiana ihre Mutter vermisst und ihr gerne von allem erzählen würde.

Gegen Ende steht Tiana dann vor einer großen Herausforderung, die ihr viel abverlangt und man kann das als Höhepunkt bezeichnen. Ich fand es sehr gelungen.

Ich finde den Comic sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet. Es ist eine kurzweilige und schöne Unterhaltung mit einigen tollen Themen.

Fazit:

Der Comic besticht durch seine schönen Zeichnungen und die tolle Umsetzung der Themen Freundschaft und auch ein bisschen Selbstfindung. Die Geschichte rund um Tiana und das Kochen hat mir sehr gut gefallen und ich kann den Comic allen Fans des Films nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.07.2023

Fragen werden endlich beantwortet

Magic Fire
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Meinen kalt gewordenen Kaffee in der Hand, saß ich hinter dem Steuer von Tallulah und sah aus dem Fenster.

Das Cover sieht wieder ähnlich ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Meinen kalt gewordenen Kaffee in der Hand, saß ich hinter dem Steuer von Tallulah und sah aus dem Fenster.

Das Cover sieht wieder ähnlich wie die anderen der Reihe aus, so erkennt man gleich, dass sie zusammen gehören. Hier finde ich die Farbe besonders schön und natürlich hat man auch wieder London darauf.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr einfach und flüssig zu lesen. Dazu hat sie diesen leicht humorvollen Schreibstil, der das Buch etwas auflockert. Geschrieben ist es wieder aus Sicht von Emma.

Der Band schließt recht bald an die Ereignisse aus Band drei an. Dieses Mal zieht es Emma zurück in ihre Heimat, in der es einen Mord gab und bei dem sie eine beratende Unterstützung sein kann. Da kommen dann noch alte Gefühle hoch, denn ihre Eltern wurden eben dort ermordet und vielleicht hängen die beiden Morde auch zusammen.

Der Einstieg in das Buch ist mir wieder sehr leicht gefallen und dann bin ich auch nur schon so durch die Seiten geflogen. Ich will schon seit Band zwei wissen, wieso Emma nicht sterben kann und da sie nun zurück in ihre Heimatstadt geht wollte ich unbedingt wissen, ob sie da etwas herausfindet. Dann wurde es so spannend, dass ich das Buch an einem Tag durch hatte. Tja.

Emma ist wie immer ein toller Charakter und sie bleibt stark, auch wenn alles etwas viel ist. So dachte ich, dass sie emotional wird, wenn sie den Mörder ihrer Eltern im Gefängnis besucht, oder zu ihrem alten Haus kommt, aber sie ist durch und durch professionell und lässt sich dadurch nicht wirklich aus der Ruhe bringen. Man merkt zwar, dass sie aufgewühlt ist, aber nach außen hin zeigt sie das nicht wirklich.

Ansonsten haben wir noch einen Haufen Nebencharaktere, aber wie immer ist auch Lukas, der Lord der Vampire dabei. Er hat hier wirklich eher eine Nebenrolle und war dadurch nicht so präsent, aber ich find ihn süß, wie er Emma über alles andere stellt und immer auf sie aufpasst. Ansonsten sind noch viele Polizisten involviert und natürlich die ganzen Dorfbewohner.

Wie immer gibt es einen Fall, in dem Emma ermittelt und hier ist es der Mord an einem Dorfbewohner. Emma ist als beratende Instanz dabei, da alles auf einen Übernatürlichen als Täter hindeutet. Dieses Mal war die Auflösung irgendwie einfach und irgendwie auch nicht. Ich hatte schnell einen Verdächtigen, aber das war dann nur die halbe Wahrheit. Ich habe mit trotzdem gefreut, dass ich wenigstens mit irgendwas recht hatte, denn meist bin ich eine totale Niete bei sowas. Man muss aber sagen, dass die Hinweise eindeutig waren. Auf die andere hälfte wäre ich nie gekommen. Zwar hatte ich vermutungen und habe gerätselt, ob der Mord an Emmas Eltern und der aktuelle Mord zusammen hängen, aber ich war am Ende wieder baff und fand den Einfallsreichtum der Autorin bewundernswert.

Aber nicht nur darum geht es in dem Buch, denn Emma will immer noch herausfinden, wieso sie nicht sterben kann und da bietet es sich an, dass sie in ihrer alten Heimat ist. Als Leser hofft man natürlich, dass man endlich Antworten bekommt und allein schon deswegen wollte ich unbedingt weiter lesen. Ich möchte aber nicht verraten, ob man in diesem Band schon Antworten bekommt oder nicht.

Lukas kommt wie gesagt auch vor, allerdings nicht so viel und irgendwie wirkte er auch schwächer auf mich, als in den anderen Bänden. Für mich fehlte seine bedrohliche Aura und sein Auftreten. Das fand ich Beswick, den mutmaßlichen Mörder von Emmas Eltern, schon viel interessanter, obwohl er nur kurz am Beginn und dann am Ende vorkam. Emma hat ihn besucht und allein schon da konnte man viel über seinen Charakter sagen. Ich hätte gerne noch mehr von ihm gelesen.

Die Auflösung von dem Fall und der Höhepunkt des Buches kamen wie immer am Schluss und es war wirklich so spannend, dass ich es einfach beenden musste, obwohl meine Augen schon weh taten. Es passiert hier nochmal so viel und man lernt noch mehr über die Übernatürlichen und natürlich über Emmas Vergangenheit und ihre Eltern. Bis dahin war das Buch gut, aber dann das letzte Drittel war gefüllt mit Spannung und ich habe alles daran geliebt. Man bekommt auch schon einen Vorgeschmack auf den nächsten Band, aber jetzt heißt es wieder warten.

Fazit:

Wie immer ist es ein tolles und spannendes Buch, vor allem da Emma in ihrer Heimat ermittelt und sie dort auch fast alle kennen. Endlich erfährt man mehr über ihre Eltern, den Mord und allgemein über Emma. Einige Fragen, die von den vorherigen Teilen noch offen waren wurden beantwortet und jetzt kann ich mich auf Band fünf freuen. Wie immer eine ganz große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 15.07.2023

Endlich mehr von Ariana und Tyler

Let's be bold
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ja!„, stöhnte ich, warf meinen Kopf zurück und krallte die Fingerspitzen tiefer in Cams Schulter.

Das Cover ist wieder passend zu ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ja!„, stöhnte ich, warf meinen Kopf zurück und krallte die Fingerspitzen tiefer in Cams Schulter.

Das Cover ist wieder passend zu Band eins gestaltet und man sieht wieder New York im Hintergrund. Da die Stadt eine wichtige Rolle spielt finde ich das Cover sehr passend.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist wieder sehr gut zu lesen. Ich mochte, dass es einige witzige Situationen gab und diese auch witzig geschrieben wurden, es hat einfach eine gewisse Leichtigkeit gegeben in dem Buch.

Das Buch geht eigentlich da weiter, wo Band eins aufgehört hat. Die vier haben sich gut eingelebt bzw. ihr Leben endlich halbwegs im Griff und doch stehen noch andere Herausforderungen an, wie etwas Tylers Vergangenheit, die ihn einholt.

Nachdem mich Band eins so überrascht hat musste ich Band zwei natürlich auch gleich lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Der Einstieg ist mir recht leicht gefallen, da ich noch sehr viel com ersten Band wusste und so auch die Figuren und ihre Geschichten zuordnen konnte. Wenn eine längere Zeit zwischen den Bänden gelegen hätte, hätte ich mir sicher schwerer getan, aber so war ich sofort wieder bei Evie, Shae, Tyler und Ariana.

Tyler hat endlich bekommen, was er verdient und damit meine ich mehr Kapitel und eine Behandlung seiner Geschichte. Das habe ich in Band eins etwas vermisst und hier kam er endlich zum Zug. So lernt man ihn auch besser kennen. Sein Image als Typ, der sich an alle Damen ranschmeißt, fand ich schon immer komisch und das hat mich auch hier wieder gestört. Aber man sieht auch eine andere Seite von ihm, die noch mit den Ereignissen der Vergangenheit zu kämpfen hat und ab da hat er endlich Tiefe bekommen. Die beiden Seiten von Tyler passen trotzdem nicht zu hundert Prozent für mich zusammen, aber ich mochte seine Entwicklung.

Ariana kam im ersten Band ebenso zu kurz, wie ich finde, aber jetzt wurde sich auch mehr auf sie konzentriert und ihre Geschichte hat eine andere Wendung genommen, als ich dachte. Ihre Entwicklung kam ein bisschen aus dem Nichts, aber ich mochte es, wie sie ihr Leben nun selbst in die Hand nimmt und auch die Probleme mit ihren Eltern endlich angeht.

Evie und Shae haben schon in Band eins große Aufmerksamkeit bekommen und hatten dieses Mal nicht mehr allzu viele Probleme. Daher gab es auch keine große Entwicklung bei beiden, aber ich mochte auch ihre Kapitel gerne, denn besonders Evie hat mit sexuellen Problemen zu kämpfen und ich finde, dass die Autorinnen da ein tolles und wichtiges Thema behandelt haben.

Man weiß schon von Band eins, dass sich Arianas Eltern immer noch mit dem Selbstmord von ihrem Bruder beschäftigen und dass Tyler sexuell belästigt wurde von seiner alten Chefin und genau diese beiden Punkte werden in dem Buch genauer behandelt. Das fehlte mir ihm ersten Band, aber jetzt ist es endlich so weit. Abgesehen von den beiden haben die vier auch noch normale Probleme, wie Wohnungssuche, Arbeit und Beziehungen, aber das wirkt wie aus dem echten Leben und hat mir wieder sehr gut gefallen.

Arianas Eltern sind wirklich besessen von ihrem Bruder und seinem Tod. Manchmal war es wirklich schon krankhaft und dass dieses Thema endlich behandelt wurde war gut, denn man merkte, dass Ariana die Situation belastet. Ich verstand auch, dass sie zuerst von dem Problem davonlaufen wollte, aber das ist auf Dauer keine Lösung und ich bewunderte ihre Stärke, dass sie es einfach in Angriff genommen hat. Ihre Eltern mochte ich ja noch nie, hier musste ich auch immer wieder den Kopf über die beiden schütteln. Die ganze Erklärung von ihnen hat es nicht besser gemacht, denn andere Leute schaffen es auch, die Trauer zu überwinden und drehen nicht komplett durch.

Auf Tylers Geschichte war ich sogar noch mehr gespannt. Nur Shae weiß was damals wirklich passiert ist und nun muss sich Tyler all dem stellen, denn seine ehemalige Chefin taucht in New York auf. Es war die richtige Entscheidung von den Autorinnen, dass hier ein Mann das Opfer ist, denn es zeigt auch, dass diese nicht immun sind und wie tief dieses Trauma sitzen kann. Tylers Reaktion und wie er mit all dem umgeht fühlte siche so echt an. Besonders die Treffen mit der Chefin fand ich sehr gelungen, denn Tyler wollte keine Schwäche zeigen, aber sien Körper reagierte von allein. Die Aufarbeitung und die Konsequenzen wurden super dargestellt und ich habe mich gefreut, wie alles für ihn ausging.

Ansonsten gab es noch einige witzige Stellen, wie Flüche, Partys oder wenn einer von ihnen auf frischer Tat ertappt wurde. Dadurch ist das Buch oft locker und nicht allzu ernst, außerdem zeigt es Alltagssituationen mit denen sicher jeder zu kämpfen hat, der in eine andere, vielleicht große, Stadt zieht. Am Ende wurden alle Handlungsstränge zu einem Ende gebracht und es blieben für mich auch keine Fragen offen.

Fazit:

Ich bin nur wieder so durch die Seiten geflogen. Die vier Freunde haben es mir angetan und ich bin so froh, dass ich Band eins damals gelesen habe. Der zweite behandelt endlich Ariana und Tyler mehr und fokussiert sich auf ihre Probleme. Ich mochte ihn wieder sehr gerne und habe das Buch innerhalb von zwei Tagen beendet.

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