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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2023

Endlich ist Schluss mit der Lügenpresse

Der Postillon
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Der Postillon ist das beliebteste deutsche Satiremagazin im Internet. Im neuen Buch "Wahrheitspresse" finden sich die besten und beliebtesten Artikel des letzten Jahres. In den Artikeln erfährt man die ...

Der Postillon ist das beliebteste deutsche Satiremagazin im Internet. Im neuen Buch "Wahrheitspresse" finden sich die besten und beliebtesten Artikel des letzten Jahres. In den Artikeln erfährt man die überraschendsten Dinge, wie die Tatsache, dass die doch so neutralen Schweizer ständig ihre eigene Mannschaft gegen Frankreich anfeuern oder das ein Angestellter gefeuert wurde, nachdem er in der Kantine einen Chefsalat bestellt hatte. Alles wurde natürlich knallhart recherchiert.

Das Buch lässt einen beim Lesen immer wieder schmunzeln. In einer Zeit von immer neuen schlechten Nachrichten, ist es ein Lichtblick. Obwohl es sich bei "Wahrheitspresse" bereits um den neunten Band des Postillon handelt, bin ich sicher, dass es nicht der letzte ist.

Uns gefällt das Buch sehr gut und wir vergeben volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.09.2023

Eine spannende Tiergeschichte für Erstleser

Sherlock Katz
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Paris 1975: Der Kater Sherlock Katz lebt seit 2 Jahren bei Frau Schneider. Er kennt bereits die komplette Wohnung und langweilt sich. Eines Tages als Sherlock allein zuhause war, tauchte die kleine Maus ...

Paris 1975: Der Kater Sherlock Katz lebt seit 2 Jahren bei Frau Schneider. Er kennt bereits die komplette Wohnung und langweilt sich. Eines Tages als Sherlock allein zuhause war, tauchte die kleine Maus Magali auf. Die beiden wurden Freunde.

Einige Tage später ist Magali plötzlich verschwunden. Sherlock Katz macht sich mit seinen Freunden dem Hasen Knabberkuschel, dem Chihuahua Wawa, der Katze Karla und dem Kakadu Cacahuete auf die Suche nach der kleinen Maus. Werden die fünf Freunde die Maus finden? Steckt sie in Gefahr und muss gerettet werden? Findet es heraus.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe 5 Sterne.


Das Buch ist für Erstleser ab 6 Jahren gedacht. Aufgelockert wird es durch wunderschöne Illustrationen.

Veröffentlicht am 21.08.2023

Ein schönes Mitmachbuch für Kinder

Nobbi, der Mutmachhase (Band 3) – mach mit, hab Mut und alles wird gut!
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Die Tiere des Waldes wollen ein Freundschaftsfest feiern. Nobbi der Mutmachhase macht sich auch auf den Weg. Dabei trifft er den Uhu, der seine Brille sucht. Zusammen mit den Kindern hilft er ihm. Auf ...

Die Tiere des Waldes wollen ein Freundschaftsfest feiern. Nobbi der Mutmachhase macht sich auch auf den Weg. Dabei trifft er den Uhu, der seine Brille sucht. Zusammen mit den Kindern hilft er ihm. Auf dem Fest wird getanzt und die Kinder helfen dem Siebenschläfer seine Angst vor dem Tanzen zu überwinden. Nachdem alle Tiere Torte gegessen haben, zeigen die Kinder dem Bibermädchen Lilli, wie man richtig seine Zähne putzt.

"Nobbi der Mutmachhase" ist ein wunderschön illustriertes Kinderbuch zum Mitmachen. Die Kinder müssen Kitzeln, Schütteln, Pusten und noch mehr. Das Buch ist für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren gedacht.

Uns gefällt das Buch sehr gut und wir vergeben 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.08.2023

Die Suche nach einem Familiengeheimnis

Perlensommerträume
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Emilia und Michael sind ein Paar. Als sie eines Abends in ihrem Lieblingsrestaurant einen schönen Abend verbringen wollen, macht Michael Emilia einen Heiratsantrag vor allen Gästen. Emilia ist so überrumpelt, ...

Emilia und Michael sind ein Paar. Als sie eines Abends in ihrem Lieblingsrestaurant einen schönen Abend verbringen wollen, macht Michael Emilia einen Heiratsantrag vor allen Gästen. Emilia ist so überrumpelt, dass sie zunächst ja sagt. Kurz darauf teilt sie ihm mit, dass sie Bedenkzeit benötigt. Doch Michael hat den Antrag live ins Netz gestellt und außerdem arbeiten die beiden beim gleichen Sender, wo Michael der Morning Mike ist. Das macht es nicht gerade leichter für Emilia. Sie beschließt eine Auszeit zu nehmen und reist spontan nach Istrien,

Emilias Großmutter Lorena und Großtante Jara sind in Istrien aufgewachsen bevor sie nach Deutschland kamen. Doch sie reden nicht über diese Zeit und sind zerstritten. Einmal hat Emilia zufällig eine Schatulle entdeckt, in der alte Fotos und Dokumente lagen, doch Oma Lorena hat sie schnell wieder verschlossen. Was hat es wohl damit auf sich?

Emilia reist nach Istrien und zwar nach Rovinj. Sie hat gesehen, dass ihre Oma am Laptop nach diesen Ort gesucht hat. Sind Jara und sie hier aufgewachsen? Emilia bezieht ein Zimmer in einem kleinen Hotel des kroatischen Küstenstädtchens. Dort trifft sie auf Luka. Er zeigt ihr das Städtchen und wo sie sich Klamotten besorgen kann, da es Probleme mit ihrem Gepäck gab.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal in der heutigen Zeit und vor 45 Jahren. Dabei wechselt die Sichtweise zwischen Emilia, Lorena und Jara. Durch die Wechsel wird es dem Leser möglich tief in die Geschichte einzutauchen. Nach und nach kommt man dem Geheimnis auf die Spur, warum Lorena und Jara so zerstritten sind, obwohl sie doch früher ein Herz und eine Seele waren.

Emma Wagner erzählt die Geschichte in ihrer gewohnt flüssigen Weise. Ich habe mich schnell in die Geschichte hineingefunden und habe mit Emilia das Geheimnis gelüftet. Die Erzählung über zwei Zeitebenen gefällt mir sehr gut. Wie bei der Autorin üblich, gibt es auch wieder jede Menge Liebe und Romantik und ein Happy End. Mir hat das Buch schöne Lesestunden beschert und ich vergebe 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.08.2023

Ein gelungener Auftakt der Münchner Krimireihe

Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 1)
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München, 1912: Anna Zech hat ihre Ausbildung zur Krankenschwester abgeschlossen und beginnt bei der Münchner Gerichtsmedizin als Assistentin. Gleich an ihrem ersten Arbeitstag ist Anna bei der Obduktion ...

München, 1912: Anna Zech hat ihre Ausbildung zur Krankenschwester abgeschlossen und beginnt bei der Münchner Gerichtsmedizin als Assistentin. Gleich an ihrem ersten Arbeitstag ist Anna bei der Obduktion der Schauspielerin Adele Röckl dabei. Ihre beiden Kollegen sind positiv überrascht, wie gut sie mit den Toten klarkommt und innerhalb kurzer Zeit wollen sie Anna als Kollegin nicht mehr missen.

Fritz Nachtwey ist Reporter einer Klatschzeitung. Er hört vom Tod Adele Röckls und will für einen Beitrag weitere Informationen. Da er keine Kontakte zur Gerichtsmedizin hat, spricht er Anna an und tut so, als ob er sie mit jemandem verwechseln würde. So kommen sie ins Gespräch und Fritz lädt sie auf einen Kaffee ein, da sie recht blass wirkt. Anna geht auf das Angebot ein, da ihr nach dem ersten Arbeitstag etwas schummrig ist.

So beginnt der erste Teil der neuen Buchreihe von Petra Aicher. Die Wahl der beiden Hauptprotagonisten gefällt mir gut. Zum einen ist da das junge Fräulein Anna, das vom Lande in die Großstadt kommt und auf der anderen Seite Fritz, der nicht nur ein windiger Reporter ist, sondern in Wirklichkeit ein Adliger, der zum Zeitvertreib eine Zeitung gegründet hat und dort als Reporter unter falschem Namen arbeitet. Da Anna nach der Ausbildung das Schwesternheim verlassen muss, besorgt Fritz ihr eine Wohnung für die Anna nur eine kleine Miete zahlen braucht. Als Anna diesbezüglich Zweifel bekommt und befürchtet, dass Fritz im Gegenzug gewisse Dinge von ihr erwartet, beruhigt er sie. Er ist nicht abgeneigt, in ihr Schlafzimmer zu kommen, aber er wird sie zu nichts drängen. So beginnt zwischen den beiden eine eigenwillige Beziehung. Fritz kommt regelmäßig, um die Miete zu kassieren und nebenbei Anna den Hof zu machen und Anna begleitet ihn gern auf Ausflüge, aber ihre Wohnung bleibt für Fritz verschlossen.

Neben der Beziehung der beiden geht es aber auch weiter um den Tod der Schauspielerin. Die Fakten aus der Obduktion lassen den Verdacht zu, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelt. Die Polizei ist jedoch nicht sonderlich an einer Mordaufklärung interessiert und will das ganze als Freitod abtun.

Die Kriminalgeschichte ist kurzweilig geschrieben. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Petra Aicher lässt den Hörer in das Münchner Leben der 1910er Jahre eintauchen. Wir erleben sowohl die adlige Gesellschaft als auch das verruchte Nachtleben. Gelesen wird das Buch von Susanne Schroeder, der es sehr gut gelingt die Atmosphäre der Prinzregentenzeit herüberzubringen.

Mich hat das Hörbuch sehr gut unterhalten und ich vergebe 5 von 5 Sterne.