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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2024

Positive Entwicklung

Words We Share
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Schriftstellerisch war "Words we share" für mich der beste Teil der Reihe. Ich fand es wirklich schön, wie sehr sich der Erzählstil von Josi Wismar im Laufe der Reihe verändert und zum positiven entwickelt ...

Schriftstellerisch war "Words we share" für mich der beste Teil der Reihe. Ich fand es wirklich schön, wie sehr sich der Erzählstil von Josi Wismar im Laufe der Reihe verändert und zum positiven entwickelt hat. Es war viel mehr "Show, don't tell" als am Anfang, die Atmosphäre war besser greifbar und die ganze Geschichte wirkte im Ganzen runder.

Dennoch konnte mich das Buch nicht so richtig packen. Das Thema mit dem Leistungsdruck war auf jeden Fall gut dargestellt und ich konnte gut mit Tia mitfühlen, dennoch hätte ich mir bei Jake mehr Tiefe gewünscht. Gerade wenn Geschichten nur aus der Perspektive eines Protagonisten geschrieben sind, ist es ja oft etwas schwierig, sich in die Gedanken der zweiten Hauptperson hineinzuversetzen. Ich meine aber, ein bisschen mehr wäre doch noch drin gewesen. Daran anknüpfend habe ich leider auch die Chemie zwischen Tia und Jake nicht so richtig gespürt. Die Gefühle waren wohl einfach da (und das auch noch sehr plötzlich), aber nachempfinden konnte ich das nicht.

Die Handlung hat mir generell gefallen, es gab einen roten Faden, der sich durch das Buch zog, und die Abläufe erschienen mir logisch. Dennoch gab es wie auch schon in den ersten beiden Bänden ein paar Lücken und Logikfehler, über die ich beim Lesen gestolpert bin, und auch wieder jede Menge Wiederholungen, die wahrscheinlich aber nur dann ernsthaft auffallen, wenn man die drei Bände dicht hintereinander liest.

Mein Fazit: Die Autorin hat sich von Buch zu Buch gesteigert und ich bin mir sicher, das wird sie auch weiterhin tun. Für "Words we share" gibts von mir 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 24.03.2024

Etwas besser als Teil 1, aber immer noch mit viel Luft nach oben

Words You Need
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Teil 2 der Debüt-Reihe von Josi Wismar - "Words you need" - hat mir etwas besser gefallen als Teil 1, aber es gibt immer noch reichlich Luft nach oben.

Lexie fand ich in ihrer Eigenschaft als beste Freundin ...

Teil 2 der Debüt-Reihe von Josi Wismar - "Words you need" - hat mir etwas besser gefallen als Teil 1, aber es gibt immer noch reichlich Luft nach oben.

Lexie fand ich in ihrer Eigenschaft als beste Freundin ziemlich gut, vor allem auch ihr Sarkasmus trifft genau meinen Nerv. Als Protagonistin in "Words you need" war sie mir gerade anfangs viel zu blauäugig und leichtgläubig. Nate war ein toller Protagonist, auch wenn seine Figur leider viel zu blass geblieben ist. Die Chemie zwischen den beiden war auf jeden Fall vorhanden. Was ich nicht gebraucht hätte, das war dieses groß aufgebauschte Drama - ich hatte die beiden eigentlich als ziemliche Helden der Kommunikation empfunden und war am Ende recht enttäuscht über Lexies Reaktion auf Nates Geständnis und auf alles, was diese dann nach sich gezogen hat. Das war einfach zu viel Drama um nichts.

Es gibt ein paar Dinge, die ich in Teil 1 schon bemängelt habe, und die in Teil 2 leider wieder nicht gut gelöst waren. Zum Beispiel die Tatsache, dass wichtige Szenen stark gekürzt oder teilweise sogar ganz übersprungen wurden. Diese ständigen Sprünge haben meinen Lesefluss wieder massiv eingebremst. Oder auch diese vielen Glückskekssätze - größtenteils von Will, aber auch mal von Em, Jake oder Nate. Für meinen Geschmack deutlich zu viel Pathos an unpassender Stelle. Und obwohl ich nichts gegen etwas Spice in einem Buch habe, war es mir deutlich zu viel detailliert geschilderter Sex. Gerade in den Anfangskapiteln hätte eine Szene gereicht, den Rest hätte man viel kürzer abhandeln können.

Alles in allem wieder ein gelungener Plot - vor allem auch das Thema mit Liam wäre super spannend gewesen. Allein die Ausarbeitung fand ich nur mäßig gelungen. Deshalb gibts von mir 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 02.12.2023

Besser als Band 1, aber immer noch Luft nach oben

Step into my Heart
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Die Geschichte von Olivia und Dax hat mir deutlich besser gefallen als Band 1. Sicherlich ist das der deutlich sympathischeren Protagonistin geschuldet, die mir mit ihrer quirligen und positiven Art schon ...

Die Geschichte von Olivia und Dax hat mir deutlich besser gefallen als Band 1. Sicherlich ist das der deutlich sympathischeren Protagonistin geschuldet, die mir mit ihrer quirligen und positiven Art schon in Band 1 so gut gefallen hat.
Die Geschichte ist bis zu einem gewissen Punkt auch deutlich authentischer als Band 1. Die Beziehung von Olivia und Dax entwickelt sich auf sehr natürliche Weise und mir hat das Zusammenspiel der beiden sehr gut gefallen. Dennoch fällt die Handlung für meinen Geschmack ab der Szene im Central Park total ab. Es wirkt, als hätte auf Teufel komm raus noch Drama her gemusst - und weil nun nicht mehr viele Seiten übrig waren, musste es nun auch noch schnell gehen. Das letzte Drittel enthielt für meinen Geschmack zu viele unrealistische Wendungen, zu viel plötzliche Einsicht und - leider - auch hier wieder ein großes Geheimnis, das man gut auch schon vorher mal ansprechen hätte können.

Mein Fazit: Nach wie vor gefällt mir das tänzerische Umfeld sehr gut und ich habe die Geschichte von Olivia und Dax gerne verfolgt. Das Ende hat nicht meinen Geschmack getroffen, deshalb gibts von mir 3,5 von 5 Sternen.
Ich bin nun auf die Geschichte von Mackenzie gespannt - sie und ihr Love Interest haben bisher ja so gut wie keine Rolle gespielt in den ersten beiden Teilen, so dass sich das ein bisschen nach Blind Date anfühlt.

Veröffentlicht am 22.08.2023

Jede Menge Gefühl, aber etwas zu viel Drama

First & Forever, Band 2 - Be My Forever
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Vorab sei gesagt, dass ich dieses Buch als Hörbuch gehört habe. Wie auch schon im ersten Teil konnte mich der männliche Sprecher begeistern, während ich mit Avas Stimme nicht so gut klar kam.

Handlung ...

Vorab sei gesagt, dass ich dieses Buch als Hörbuch gehört habe. Wie auch schon im ersten Teil konnte mich der männliche Sprecher begeistern, während ich mit Avas Stimme nicht so gut klar kam.

Handlung und Themen der Dilogie haben mir gut gefallen, vor allem das Schicksal von Avas Mutter fand ich sehr interessant und hat mich tief berührt. Leider ist genau das eingetreten, was ich nach Band 1 schon befürchtet hatte: ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte mit möglichst viel Drama unnötig in die Länge gezogen wurde, um ein zweites Buch damit füllen zu können. Die Beziehung von Ava und Connor war ein ständiges Hin und Her, so dass man leicht den Überblick verlor, wie eigentlich aktuell der Beziehungsstatus der beiden ist.

Nichtsdestotrotz fand ich die Liebesgeschichte der beiden zuckersüß und durchaus auch sexy. Gerade am Anfang entwickelte sich alles in einer ruhigen und angenehmen Geschwindigkeit, während die Beziehung der beiden später durch das viele Drama etwas holprig wurde. Dennoch haben mir Ava und Connor als Pärchen, aber auch als einzelne Charaktere gut gefallen. Connor etwas mehr als Ava, weil er reifer und vielseitiger wirkte als sie.

Im letzten Drittel passieren ein paar Dinge, die mir einfach too much waren. Connors "große Geste" hätte für meinen Geschmack auch kleiner ausfallen können. Dennoch hat mir seine Fürsorge total gut gefallen, das passte prima zu seinem Charakter.

Mein Fazit: Eine zuckersüße Lovestory, mit ein paar Auf und Abs zu viel. Jede Menge Drama, aber auch ganz viel Gefühl. "Be my Forever" bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 10.08.2023

Ganz nett, aber leider nichts besonderes

Denn ohne Liebe werden wir zerbrechen
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Brittainy C. Cherry ist für mich immer ein Garant für tiefgehende Geschichten, menschliche Schicksale und ganz große Gefühle. "Denn ohne Liebe werden wir zerbrechen" hat mir zwar gut gefallen, aber es ...

Brittainy C. Cherry ist für mich immer ein Garant für tiefgehende Geschichten, menschliche Schicksale und ganz große Gefühle. "Denn ohne Liebe werden wir zerbrechen" hat mir zwar gut gefallen, aber es fehlte leider das gewisse Etwas.

Zuerst ein Wort zu den Sprechern, da ich den Roman als Hörbuch daheim habe: Sowohl die Sprecherin von Emerys Kapiteln als auch der Sprecher von Olivers Kapiteln haben ihren Job richtig gut gemacht. Vor allem Yesim Meisheit hat mir imponiert, weil sie so viel Gefühl in ihre Rolle gelegt hat. Gerade die wütenden und hilflosen Szenen fand ich sehr authentisch gesprochen. Außerdem hat man bei beiden Sprechern auch die einzelnen Figuren gut auseinanderkennen können, ohne dass es sich aufgesetzt angehört hätte.

Zur Geschichte: Die Protagonisten Emery und Oliver waren für meinen Geschmack beide etwas farblos. Es mangelte ihnen an Ecken und Kanten, beide waren eigentlich zu nett für diese Welt, fluchten zwar ab und zu mal und hatten viel zu kämpfen, aber waren sonst die totalen Gutmenschen. Gerade bei Emery fiel mir das extrem auf.

Die Handlung hielt zwar einige Plottwists bereit, allerdings waren diese für mich recht vorhersehbar. Ich fand die Geschichte deshalb schon fast ein wenig langweilig - einzig die gefühlvolle Ausarbeitung hielt mich bei der Stange.

Es gibt eine Sache, die BCCs Bücher so einzigartig macht: Sie schafft es immer wieder, einzelne Sätze zu Papier zu bringen, die noch ganz lange in meinem Herzen kleben bleiben und mich über das Geschriebene nachdenken lassen. In diesem Roman passierte dies gleich in Olivers Prolog: "Leider lebten wir jedoch in einer Welt, in der es nicht mehr üblich war, in die Tiefe zu blicken. Alle lebten allein an der Oberfläche und zeigten nur ihre fröhlichen Gesichter. Manchmal dauerte es Jahre, um ihre Schattenseiten kennenzulernen. Aber so lange blieben nur die wenigsten..."

Mein Fazit: Definitiv nicht das beste Buch von Brittainy C. Cherry, aber dennoch habe ich bei all ihren Büchern das Gefühl, dass jedes einzelne notwendig ist. Allein deshalb, weil es bestimmt irgendwo auf der Welt jemanden gibt, der ihre Zeilen als tröstlich empfindet. Für "Denn ohne Liebe werden wir zerbrechen" vergebe ich 3,5 von 5 Sternen, weil mich die Handlung und die Charakter nicht komplett mitnehmen konnten.