Platzhalter für Profilbild

kirsche98

Lesejury Profi
offline

kirsche98 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit kirsche98 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2023

Gute Geschichte, leider einfach verpackt

Heartbreak
0

Der Klappentext klang interessant, das Cover fand ich richtig gut. Der Titel passt für mich allerdings eher weniger zum Inhalt. Generell habe ich mir von der Geschichte aber etwas mehr versprochen (alleine ...

Der Klappentext klang interessant, das Cover fand ich richtig gut. Der Titel passt für mich allerdings eher weniger zum Inhalt. Generell habe ich mir von der Geschichte aber etwas mehr versprochen (alleine der Satz im Klappentext: "zwei Menschen, die von einem Tag auf den anderen alles verlieren." hat für mich Nähe, Gefühle und Emotionen, Schmerz, etc. suggeriert). Für mich kein Heartbreak, ich habe weder Verbindung zu Tom oder Marie aufgebaut, beide Charaktere haben mich irgendwie gelangweilt, und passten nicht wirklich in die Geschichte rein... Der Schreibstil war sehr einfach, kurze Sätze, zum Teil eher abgehackt, oftmals kalt formuliert und Spannung kam für mich auch nicht auf.
Achtung Spoiler: Natürlich wollte ich wissen, was für einen Rachezug für die Hochzeitsfeier geplant wurde, aber auch der war dann doch eher sehr nüchtern.
Fazit: Die Geschichte an sich ist eine gute gewesen, aber in meinen Augen nicht richtig verpackt gewesen...

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.08.2023

Provokant, witzig und traurig zugleich...

Cleopatra und Frankenstein
0

Ich bin ein bisschen hin und hergerissen. Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte ganz gut gefallen, aber nicht wirklich gepackt.
Der Plot hat mich angesprochen: Eine vierundzwanzigjährige in der ...

Ich bin ein bisschen hin und hergerissen. Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte ganz gut gefallen, aber nicht wirklich gepackt.
Der Plot hat mich angesprochen: Eine vierundzwanzigjährige in der Großstadt, verloren in den Unmengen von Möglichkeiten. Eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist, aber trotzdem irgendwie zu funktionieren scheint?
Und trotzdem gab es immer wieder stellen, wo ich die Geschichte als sehr unspannend empfunden habe und als Leser gelangweilt von den Protagonisten und ihren Problemen war.
Gut gefallen hat mir der wechselnde Schreibstil, das hat die ganze Geschichte für mich wieder aufgelockert und die verschiedenen Personen für mich nahbarer gemacht. Auch das Gefühlschaos der Protagonisten hat sich so besser auf mich übertragen, allerdings auch irgendwie von der eigentliche Geschichte abgelenkt..
Fazit: Ich verstehe den Hype um dieses Buch, für mich war es aber nur mittelmäßig. Kann man lesen, muss man aber nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.08.2023

Stark angefangen, aber auch stark nachgelassen...

Die Einladung
0

Diese Geschichte war wie eine Achterbahnfahrt für mich, allerdings eine die irgendwann nicht mehr bergauf geht.

Ich bin schell reingekommenn, der Schreibstil von Emma Cline war sehr angenehm und passte ...

Diese Geschichte war wie eine Achterbahnfahrt für mich, allerdings eine die irgendwann nicht mehr bergauf geht.

Ich bin schell reingekommenn, der Schreibstil von Emma Cline war sehr angenehm und passte sehr gut zur Thematik der Geschichte. Alex, die sogenannte Antiheldin, war anfänglich so unsympatisch, doch mit der Zeit konnte ich ihre Gedankengänge und Aktionen nachvollziehen, ich habe angefangen sie zu mögen. Meine Neugierde wurde geweckt, ich wollte mehr über sie erfahren...

Für mich hat diese Spannung allerdings leider nicht angehalten, es ist zu wenig passiert, zu viele Dinge und Bekanntschaften ohne Zusammenhang. In der Geschichte gab es ab einem gewissen Punkt zu viel Stillstand, es ist nichts neues mehr passiert, kein neuer Input. Das Ende kam dann sehr enttäuschend, wird dem Rest leider garnicht gerecht.

Fazit: Eine interessante Thematik, für mich aber nicht optimal umgesetzt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.05.2023

Ein großes Fragezeichen

Zwischen Himmel und Erde
0


Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen, und die ersten Kapitel haben mir auch richtig gut gefallen. Yara Rodrigues Fowler erzählt von Freundschaft, Liebe, dem Leben, Schmerz und Revolution. ...


Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen, und die ersten Kapitel haben mir auch richtig gut gefallen. Yara Rodrigues Fowler erzählt von Freundschaft, Liebe, dem Leben, Schmerz und Revolution. Themen, die mich als Leser sehr ansprechen. Allerdings habe ich mich in der Geschichte ein wenig verloren gefühlt. Der anfänglich so erfrischende Schreibstil hat mich teilweise sehr verwirrt und dazu geführt, dass ich diese wichtigen und spannenden Themen teilweise als sehr belanglos empfunden habe. An vielen Stellen hat mir die Erzählung gefehlt. So haben sich die 513 Seiten teilweise sehr gezogen. Auch mit den Charakteren bin ich nicht so wirklich warm geworden, was mitunter auch am Erzählstil lag.
Gut gefallen hat mir der sich schließende Kreis von Prolog zu Epilog, welcher die starke Aussage der Autorin "Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde" noch einmal richtig hervorgehoben hat.
An sich eine schöne Geschichte, mir vielen Wichtigen Gedankengängen und Denkanstößen, für mich allerdings ein zu langer Mittelteil, ohne Spannungsbogen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2023

Schöne Geschichte, aber wenig Handlung

Tochter einer leuchtenden Stadt
0

Mich hat das Buch zuerst sehr angesprochen. Sowohl der Titel, als auch der Klappentext klingen für mich nach einer leuchtenden Geschichte, Heimatliebe und romantisierte Historie.
All das habe ich in diesem ...

Mich hat das Buch zuerst sehr angesprochen. Sowohl der Titel, als auch der Klappentext klingen für mich nach einer leuchtenden Geschichte, Heimatliebe und romantisierte Historie.
All das habe ich in diesem Buch auch wiedergefunden. Allerdings hat mir die Handlung gefehlt. Es wird eine Geschichte erzählt, die Geschichte der "Tochter einer Leuchtenden Stadt". Allerdings hatte ich als Leser das Gefühl, von dieser Geschichte selber nicht sehr viel mitzubekommen. Das hat teilweise daran gelegen, dass die Zeitsprünge nicht auf Anhieb verständlich waren, das sprachliche Ausschweifen abgelenkt hat und auch die vielen Personen dazu beigetragen haben, dass ich nicht richtig folgen konnte.
Dennoch hat Defne Suman das Geschehen in der Stadt vor und während des Krieges schön beschrieben, die politischen Konflikte und Geschehnisse sind sehr präsent und geben guten Einblick in die damalige Leben der Menschen. Durch den romantischen und poetisch angehauchten Schreibstil kam mir der Krieg und seine Folgen nicht so erdrückend vor, was ich in diesem Roman sehr schön fand.
Ein schönes Buch, für das man aber definitiv Zeit und Geduld aufbringen sollte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere