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Veröffentlicht am 12.09.2023

Unschuld beweisen

Blutnarbe
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Meine Meinung und Inhalt

"Woher also kam das Blut auf ihren Händen? Und was waren das für Flecken auf ihrer Jacke? Es sah ebenfalls aus wie Blut. Die Jacke war zudem feucht und die Hose ihres dunkelgrauen ...

Meine Meinung und Inhalt

"Woher also kam das Blut auf ihren Händen? Und was waren das für Flecken auf ihrer Jacke? Es sah ebenfalls aus wie Blut. Die Jacke war zudem feucht und die Hose ihres dunkelgrauen Hosenanzugs hatte ein großes Loch, war verdreckt und nass. Als ob sie im Matsch gekniet hätte. Blut, das vom Regen weggespült worden war. Eine blutende Frau auf dem Boden. Eine Frau ohne Gesicht. Linn zog sich an der Türzarge hoch und atmete ein paar Mal tief durch." (ZITAT)

Blutnarbe" ist mein erstes Buch von Julia Hofelich und ich würde es als soliden guten Thriller bezeichnen. Das Cover ist in Ordnung (harmoniert mit den Vorgänger Bänden sehr gut), der Schreibstil packend und der Plot vielversprechend.

In dem Buch geht es um Linn Geller. Vor einigen Jahren hat die erfolgreiche Anwältin bei einem Unfall fast alles verloren, was ihr einmal wichtig war. Eine Narbe im Gesicht und ihr kaputtes Bein erinnern sie täglich an diesen Schicksalsschlag. Fünf Jahre später wird Betty Schneider, die damals für die Tat verurteilt wurde, aus der Haft entlassen. Linn jedoch ist bis heute nicht von ihrer Schuld überzeugt. Als kurz darauf Bettys Leiche auftaucht, keimt in Linn ein alter Verdacht auf. Was ist damals wirklich passiert? Doch dann wird Linn selbst des Mordes verdächtigt. Um ihre Unschuld zu beweisen, muss sie dem Mörder einen Schritt voraus sein.

"Auf dem Sofa lag eine Fachzeitschrift, möglicherweise hatte sie noch gelesen. Wieso konnte sie sich an nichts erinnern? Wieso? Sie hatte viel getrunken, viel zu viel. Aber doch nicht so viel, dass ihr eine ganze Nacht samt einer Autofahrt fehlte. Oder doch?Ihr wurde kalt, weil sie dieses hilflose Gefühl an die Zeit unmittelbar nach ihrem Unfall erinnerte." (ZITAT)

Die Schilderungen zwischen der Gegenwart und der Vergangeheit hat die Autorin gut dargestellt.


Julia Hofelich war viele Jahre Rechtsanwältin, bevor die Hauptfigur ihrer Thriller-Reihe diese Tätigkeit übernahm. Während Linn Geller nun Mandanten in Mordprozessen verteidigt und im neuen dritten Band der Reihe sogar selbst unter Mordverdächt gerät, kann sich Julia Hofelich endlich ganz ihrer großen Leidenschaft widmen: dem Schreiben von Krimis und Thrillern.

Im Moment arbeitet sie an ihrem sechsten Buch, einem Krimi um eine Journalistin. Außerdem schreibt sie Kurzgeschichten und ist Dozentin für Kreatives Schreiben.

Für zwei ihrer Kurzkrimis war Julia Hofelich bereits für den renommierten GLAUSER-Preis nominiert.

Unter dem Pseudonym Julia Bernard schreibt die Autorin eine weitere Krimireihe, die im schönen Baden spielt.

Julia Hofelich ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Veröffentlicht am 21.08.2023

Sommer in den Hamptons

Die Einladung
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Meine Meinung und Inhalt

"Das Ende – es war gekommen.Das war die Strafe, sie war sich dessen sicher.Seltsam aber, wie dieser Schrecken nicht anhielt. Er durchfuhr sie nur, verschwand so augenblicklich, ...

Meine Meinung und Inhalt

"Das Ende – es war gekommen.Das war die Strafe, sie war sich dessen sicher.Seltsam aber, wie dieser Schrecken nicht anhielt. Er durchfuhr sie nur, verschwand so augenblicklich, wie er gekommen war.Etwas anderes trat an seine Stelle, eine Art reptilienhafte Neugier.Sie erwog die Entfernung, erwog ihre Herzfrequenz, veranschlagte ruhig die Elemente, die im Spiel waren. War sie nicht immer gut darin gewesen, die Dinge klar zu sehen? Zeit, den Kurs zu wechseln. Sie schwamm parallel zum Ufer. Ihr Körper übernahm die Führung, erinnerte sich an die Bewegungen. Sie ließ kein Zögern zu. Irgendwann begann das Wasser, ihr weniger kraftvoll zu widerstehen, und dann kam sie voran, dem Ufer immer näher, und dann nah genug, dass ihre Füße den Sand berührten." (ZITAT)


Der Sommer in den Hamptons neigt sich zum Ende, und Alex ist nicht mehr willkommen. Denn egal, wie nahe sie der Welt der Reichen und Schönen gekommen ist: Sie ist immer nur zu Gast – und keine Einladung gilt für immer. Ein Fehltritt bei einem Dinner, und schon setzt Simon, der ältere Mann, dem Alex Gesellschaft geleistet hat, sie vor die Tür. Und so geistert sie durch Gärten und über Dünen, während die Sonne vom Himmel brennt. Darin geübt, sich den Wünschen und Erwartungen anderer anzupassen, lässt Alex sich von einer Zufallsbekanntschaft zur nächsten driften und hinterlässt dabei eine Spur der Zerstörung, die nur ein Ziel kennt: Simons Gartenparty am Ende der Woche.

Aber vielleicht konnten manche Dinge niemals gelöscht werden. Vielleicht färbten sie den Kern der Erfahrung ein, und selbst wenn man die Oberfläche freischabte, hatte sich darunter schon Fäule entwickelt." (ZITAT)


Cline stellt die Menschen in ihren Büchern sehr leer dar. Sie umschreibt diese z.B. mit "Der Mann". "Der Teenager". "Das Kind". "Die Frau" und da wäre noch die Protagonistin „Alex“.

Kein sonderlich symphatischer Charakter. Alex lässt sich von reichen Männern aushalten. Sie klaut, betrügt, nimmt Drogen, schleicht sich immer wieder neu bei anderen Männern ein. Eine verstoßenes Callgirl auf einer Odyssee durch die Hamptons, die Welt der Schönen und Reichen. Das was Cline darstellen wollte, hat sie fantastisch umgesetzt. Alex ist mit Simon. Die Einladung seinerseits kam zum richtigen Zeitpunkt. Unklar ist und bleibt bis zum Schluss, warum Simon sie rausschmeißt. Es könnte am Kratzer liegen, den Alex an seinem Auto verursacht. Oder an seiner Blamage, als sie bei einer Abendgesellschaft in den Swimmingpool fällt.

Das offene Ende hat mich mit Ratlosigkeit zurückgelassen.


"Das war es doch, was sie alle wollten, oder? Im Gesicht eines anderen Menschen pure Akzeptanz zu sehen. Eigentlich simpel, aber so selten, dass Leute es nicht von ihren Familien erfuhren, nicht von ihren Partnern, es sich suchen mussten bei jemandem wie Alex." (ZITAT)


"Die Einladung" ist eine sehr unterhaltsame Lektüre mit einem wirklich großartigen Schreibstil der Autroin.



Emma Cline, geboren 1989 in Sonoma County in Kalifornien, wächst mit fünf Geschwistern auf. Sie studiert in New York an der Columbia und schließt mit einem Master of Fine Arts ab. Auch nach ihrem Abschluss bleibt sie in New York und wohnt und arbeitet heute in Brooklyn. Sie schreibt unter anderem für den New Yorker und das Magazin O. von Oprah Winfrey. Sie wird mehrmach ausgezeichnet, u.a. mit dem Plimpton Ürize for Fiction der Paris Review.

2016 erscheint ihr erster Roman „The Girls“ bei Hanser und erhält auf Anhieb positive Kritiken. „The Girls“ schafft es auf die Shortlist für den First Novel Prize des Center for Fiction und gewinnt den Shirley Jackson Award. 2017 wird Emma Cline zu einer der Granta’s Best Young American Novelists ernannt. Sie gewinnt außerdem den Plimpton Prize. 2021 erscheint ihr Erzählungsband "Daddy" und im Jahr 2023 ihr Buch "Die Einladung", ebenfalls im Hanser Verlag.



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Veröffentlicht am 25.07.2023

Grenzen zu setzen – für ein gesünderes Ich

Du musst nicht allen gefallen
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Meine Meinung und Inhalt

"Die Angst vor eigenen Grenzen bedeutet, ein Problem mit ihnen zu haben und auch die Grenzen anderer Menschen zu respektieren. Man kann keine Angst vor Grenzen haben und gleichzeitig ...

Meine Meinung und Inhalt

"Die Angst vor eigenen Grenzen bedeutet, ein Problem mit ihnen zu haben und auch die Grenzen anderer Menschen zu respektieren. Man kann keine Angst vor Grenzen haben und gleichzeitig behaupten, dass man die Grenzen anderer Menschen respektiert. Das schließt sich gegenseitig aus. Ein Nein ist keine Bestrafung oder die Verlängerung Ihres Leidens, es ist einfach ein Nein. Wenn Sie erkennen, wann Ihnen ein Nein und Grenzen unangenehm sind, kommen Sie dem Ballast hinter Ihrer Reaktion näher und können sich bewusst für eine andere Reaktion im Rahmen Ihrer Grenzen entscheiden" (ZITAT)



Willst du immer allen gefallen, kannst schwer nein sagen und versuchst, die Erwartungen anderer zu erfüllen? Dann geht es dir wie vielen anderen Menschen, sogenannten People Pleaser. Die gute Nachricht: Bei People Pleasing handelt es sich um ein Verhaltensmuster, das du mit etwas Training ablegen kannst.


"People Pleasing ist das bewusste und unbewusste Unterdrücken der eigenen Bedürfnisse, Wünsche, Erwartungen, Gefühle und Meinungen, um andere Menschen an erste Stelle zu setzen und so Aufmerksamkeit, Zuneigung, Bestätigung, Liebe oder Anerkennung zu bekommen oder Konflikten, Kritik, Enttäuschungen, Verlust, Zurückweisung oder dem Verlassenwerden aus dem Weg zu gehen." (ZITAT)


People Pleasing bezeichnet das toxische Verhalten, die Bedürfnisse, Erwartungen, Wünsche und Gefühle anderer Menschen über die eigenen zu stellen, um zu gefallen und Ablehnung zu vermeiden.



In ihrem Ratgeber „Du musst nicht allen gefallen“ bringt die Bloggerin, Podcasterin und Coachin Natalie Lue ihren Leserinnen die heilende und transformative Kraft des Nein-Sagens näher.

Mir persönlich hat das Buch wirklich gut gefallen. Es war informativ, aufschlussreich und in einigen Passagen entdeckt man sich selbst wieder. Die Kapitelaufteilung und die Erklärungen haben mir sehr gut gefallen, ebenso die Hilfestellungen und Ratschläge.

Lue geht auch auf mögliche Hindernisse und Rückschläge ein, die auf dem Weg zur Selbstbefreiung auftreten können. Sie ermutigt ihre Leser, sich nicht zu entmutigen, sondern beharrlich an ihrer persönlichen Entwicklung zu arbeiten. Dieser positive und motivierende Ansatz macht dieses Buch zu einem wertvollen Begleiter auf dem Weg zu einem erfüllten und authentischen Leben.

Dank eines ausführlichen Selbsttests, welchen die Autorin mit eingepflegt hat, erfährt man auch, welcher People Pleaser Typ in einem steckt. So kann man sehr einfach die eigenen Verhaltensmuster und Gewohnheiten aufdecken und verbessern. Natalie Lue hat dafür ein fundiertes und leicht anwendbares 6-Schritte-Programm entwickelt mit Übungen, Impulsen und einer Portion Spaß.


"Du musst nicht allen gefallen" ist ein kraftvolles und ermutigendes Werk, welches meine Leseempfehlung erhält


"Ich fürchte, nicht gemocht zu werden, Ärger zu bekommen, Gefühle zu verletzen, wie ein »schlechter« oder »selbstsüchtiger« Mensch zu wirken oder zurückgewiesen, verlassen oder ausgeschlossen zu werden, wenn ich Nein sage, Bedürfnisse kommuniziere, Grenzen setze oder ehrlich bin.(ZITAT)



Die britisch-irische Natalie Lue ist Autorin, Speakerin und Künstlerin und begann ihre Schreibkarriere im Jahr 2004. In Folge einer toxischen Beziehung, die sie in ihrem persönlichen Blog verarbeitete, wurde ihr zum ersten Mal bewusst, dass sie Menschen immer zufriedenstellen möchte und dadurch sogar krank wurde. Fortan lernte sie selbst Grenzen zu ziehen, half tausenden Leidensgenoss
innen und gründete 2005 ihren Blog Baggage Reclaim. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, anderen Menschen einen Weg aus dem zwanghaften People-Pleasing zu weisen. Ihre Ratschläge finden sich in der New York Times, der Cosmopolitan und in zahlreichen Podcasts und Shows. Diverse Magazine, unter anderem die Women’s Health, bezeichnen sie als eine der führenden Mental Health Coaches. Auf ihrer Baggage Reclaim Website bietet sie Kurse, Bücher, Ratschläge und einen gleichnamigen Podcast an, der sich großer Beliebtheit erfreut. Natalie Lue lebt in Caterham, Surrey, mit ihrem Mann, zwei Töchtern und einem Cockapoo.

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Veröffentlicht am 03.07.2023

Billy und Dogge

Mit zitternden Händen
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Meine Meinung und Inhalt

Farid stand näher an der Tür. Drei Sekunden lang war es still. Das Einzige, was man hörte, war die trommelnde Waschmaschine.
»Scheiße, Douglas«, sagte Farid schließlich. ...

Meine Meinung und Inhalt

Farid stand näher an der Tür. Drei Sekunden lang war es still. Das Einzige, was man hörte, war die trommelnde Waschmaschine.
»Scheiße, Douglas«, sagte Farid schließlich. Er nannte ihn sonst niemals Douglas. Niemals, niemals. Nicht einmal, wenn er sauer war. »Was hast du getan?« (ZITAT)


Billy und Dogge sind seit Kindesbeinen eng befreundet. Dass sie aus sehr unterschiedlichen Elternhäusern kommen, hat sie nie gestört. Während Dogge meist von seinen wohlhabenden Eltern allein gelassen wurde, ist Billy, aus einer Einwandererfamilie stammend, umgeben von einer Bastion der Liebe aufgewachsen. Als kriminelle Banden Billys Wohnviertel mehr und mehr beherrschen, werden sowohl Dogge als auch Billy rekrutiert. Allzu gerne schließen sich die beiden an - angelockt durch schnelles Geld und leichten Zugang zu Drogen. Doch dann will Billy mit Hilfe seiner Mutter aussteigen ...


Für mich ein sehr gelungener spannender und ebenso emotionaler Roman mit ausgeklügelter Ermittlungsarbeit. Es zeigt auf, wie schnell man auf die falsche Bahn kommen kann, wenn man die falschen Leute trifft und ihnen vertraut. Das Verhalten von Billy und Dogge berührt auch andere Menschen im Umkreis und sorgt für Chaos, Unruhe und Trauer. Die Entwicklung der Freundschaft und das Abrutschen in die Kriminalität beschreibt Malin Persson Giolito auf zwei Zeitebenen; in der Gegenwart wird ermittelt und der Frage nachgegangen, ob und weshalb Dogge auf Billy geschossen haben könnte und in der Vergangenheit wird das soziale Umfeld und die Aufwuchsbedingungen der beiden beleuchtet und näher betrachtet.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, ebenso das gewählte Cover.



Malin Persson Giolito wuchs in Stockholm auf. Nach ihrem Jurastudium arbeitete sie bei der EU in Brüssel. Dort lebt sie heute mit ihrer Familie. Seit dem sensationellen Erfolg des Romans IM TRAUM KANNST DU NICHT LÜGEN (verfilmt von Netflix) widmet sie sich ganz dem Schreiben. Ihr neuer Roman MIT ZITTERNDEN HÄNDEN setzt die Erfolgsgeschichte in jeder Hinsicht fort: Nr-1-Bestseller, begeisterte Kritiken und erneut Vorlage für eine Netflix-Serie.


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Veröffentlicht am 07.06.2023

Hass, Rache und Selbstjustiz

Terra Alta
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Meine Meinung und Inhalt

"Ihnen wurden Augen, Fingernägel, Zähne und Ohren ausgerissen, die Brustwarzen abgeschnitten, sie wurden aufgeschlitzt und ausgeweidet." (ZITAT)

Melchor Marin, der Sohn ...

Meine Meinung und Inhalt

"Ihnen wurden Augen, Fingernägel, Zähne und Ohren ausgerissen, die Brustwarzen abgeschnitten, sie wurden aufgeschlitzt und ausgeweidet." (ZITAT)

Melchor Marin, der Sohn einer Prostituierten mit einem unbekannten Vater, arbeitet für ein kolumbianisches Drogenkartell in Barcelona. Als er während einer Razzia festgenommen wird und im Gefängnis von der Ermordung seiner Mutter erfährt, flüchtet er sich in die Welt der Bücher – und beschließt, wie sein Idol aus seinem Lieblingsroman, Polizist zu werden.


Jahre später ermittelt Melchor in der kargen Landschaft der Terra Alta, wo die Spuren des Bürgerkriegs noch sichtbar sind. Die beschauliche Region wird erschüttert, als ein altes Unternehmerpaar grausam ermordet wird.

Dieser Krimi, rund um die Macht der Rache und die Schatten der Vergangenheit, konnte mich durchaus fesseln.



Javier Cercas, geboren 1962 in Ibahernando in der spanischen Extremadura, lebt als Schriftsteller, Publizist und Universitätsdozent in Girona. Mit seinem Roman »Soldaten von Salamis« wurde er international bekannt. Heute ist sein Werk in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Für »Der falsche Überlebende« (S. Fischer 2017), erhielt er u.a. den Prix du livre européen 2016 und den chinesischen Taofen-Preis 2015 für das beste ausländische Buch. Sein Roman »Terra Alta« wurde mit dem Premio Planeta 2019 ausgezeichnet. Zuletzt erschien »Die Erpressung. Terra Alta 2«.

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