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Veröffentlicht am 09.04.2025

Geschichte der Märzrevolution

Im Wind der Freiheit
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In Tanja Kinkels Romanbiografie lernen wir Louise und Susanne kennen.
1835 erlebt Louise mit dem Tod der Eltern ein einschneidendes Ereignis. Das Mädchen aus wohlhabendem Hause wollte an der ...

In Tanja Kinkels Romanbiografie lernen wir Louise und Susanne kennen.
1835 erlebt Louise mit dem Tod der Eltern ein einschneidendes Ereignis. Das Mädchen aus wohlhabendem Hause wollte an der Universität studieren. Das war dann nicht mehr möglich. Louise wurde Schriftstellerin. 1845 lernte sie die damals 16-jährige Susanne und deren
bedrückende Lebensverhältnisse kennen. Hiermit begann Louises soziales Engagement.
Am 18. März 1848 kam es in Berlin zu Strassenkämpfen zwischen Militär und Arbeitern. Diese mündeten in Barrikadenkämpfe. Das liberale Bürgertum forderte Pressefreiheit und Meinungsfreiheit. Im August lernen Louise und Susanne badische Revolutionäre kennen. Susanne wird zum Verrat gezwungen. Doch hier verliert sich der Roman an die ereignisreiche Geschichte und über die Leben der zwei Frauen wird nunmehr nur noch statistisch berichtet.
Louise Otto wurde am 26.03.1819 geboren und starb am 13.03.1895. Sie lernte während der Märzrevulotion den Demokraten Robert Blum kennen. Susanne war wohl eine erfundene Gestalt in Tanja Kinkels Roman, spiegelte sich aber zu dieser Zeit in vielen Frauenleben wider..

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Veröffentlicht am 11.03.2025

König der Emigranten

Heimweh im Paradies
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Im Herbst 1938 sind die Manns in die USA emigriert. Da ist Thomas Mann bereits dreiundsechzig Jahre alt, seine Frau Erika ist fünfundfünzig. In Princeton an der Ostküste in New Jersey haben sie ...

Im Herbst 1938 sind die Manns in die USA emigriert. Da ist Thomas Mann bereits dreiundsechzig Jahre alt, seine Frau Erika ist fünfundfünzig. In Princeton an der Ostküste in New Jersey haben sie sich niedergelassen. Thomas Mann erhält hier eine Gastprofessur. Ermöglicht durch seine Gönnerin Agnes E. Meyer. Thomas Mann ist mit einem regelmäßigen Einkommen in materieller Sicherheit.
1941 ziehen sie nach Kalofornien. Hier treffen die Manns auf emigrierte Künstler und Schriftsteller wie Lion Feuchtwanger, Franz Werfel, Berthold Brecht, Alfred Döblin und ihrem Freund Adorno. Er ist in der Welt ein angesehener Schriftsteller und sein Freund Bruno Frank ändert sogar, auf Manns Anraten, das Vorwort zu seinem Roman über Cervantes.
Doch der eigentliche rote Faden des Buches ist die politische Situation in Deutschland.
Leider ist dies Alles so beschwerlich zu lesen. Kein eigentlich unterhaltsamer Roman, sondern nur windungsreiche Aufzählungen aus dem Leben Thomas Mann. Vielleicht war dies beabsichtigt, aber leider nichts für mich

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Veröffentlicht am 06.11.2024

Was ist mit Raffaela passiert

Vielleicht hat das Leben Besseres vor
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Am Anfang liest sich das Buch fast wie ein Kriminalroman. Wurde an Raffaela ein Verbrechen verübt? Das Mädchen wurde dem Anschein nach in einen Wassergraben geschubst. Seitdem liegt sie im Koma, ...

Am Anfang liest sich das Buch fast wie ein Kriminalroman. Wurde an Raffaela ein Verbrechen verübt? Das Mädchen wurde dem Anschein nach in einen Wassergraben geschubst. Seitdem liegt sie im Koma, wäre fast ertrunken. Kommissar Volker Janssen ermittelt in alle Richtungen.
Anna, die Pastorin ist der Mittelpunkt des Dorfes und auch ihrer etwas schrulligen und eigensinnigen weiblichen Verwandtschaft. Als sie und Volker sich näherkommen, wird auch Anne in den Fall um die geistig behinderte Raffaela hineingezogen.
Das neue Buch von Anne Gesthuysen hat mich in keiner Weise abgeholt. Konstruktionen sind unglaubwürdig und klischeehaft. Für mich tümpelte die Geschichte eher an der Oberfläche und ging nicht ans Herz.
Die anderen Bücher der Autorin haben mir immer gut gefallen und ich habe sie gerne gelesen Vom neuen Buch bin ich jetzt doch etwas enttäuscht.


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Veröffentlicht am 12.09.2023

Mädchen auf der Flucht

Die weite Wildnis
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Erzählt wird die Geschichte einer jungen Frau, fast noch ein Mädchen, die sich in einem nordamerikanischen Winter im frühen 17. Jahrhundert durch die Wildnis schlägt. Wovor flüchtet sie in voller ...

Erzählt wird die Geschichte einer jungen Frau, fast noch ein Mädchen, die sich in einem nordamerikanischen Winter im frühen 17. Jahrhundert durch die Wildnis schlägt. Wovor flüchtet sie in voller Panik? Hinein in die Wildnis mit ihren bekannten und unbekannten Schrecken. Während das Mädchen um das Überleben kämpft, mit Hunger, Durst, Krankheiten, Verletzungen und sich immer wieder unbeschreibliche Gefahren auszusetzen hat, sind es die Rückblenden, die den Leser einen Einblick ins frühere Leben des Mädchens Zett geben. Ein Leben im Fort, das noch schrecklicher und brutaler war.
Mit einer ausdrucksvollen und wortgewaltigen sowie metapherreichen Erzählweise bringt und Laureen Groff die Natur mit ihrer Schönheit, aber auch ihren Gefahren nahe.
Das Buch wechselt von fiebernder Spannung zu, so kam es mir vor, etwas langatmigen Passagen.

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