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Veröffentlicht am 10.12.2023

Geheimnisse des Lake Mirror

Die letzte Party
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So, da Silvester ja nun doch schon ganz bald vor der Tür steht, habe auch ich jetzt endlich 'Die letzte Party' von Clare Mackintosh gelesen.
Was soll ich sagen...ich bin ja eigentlich kein Krimi-Fan. Diese ...

So, da Silvester ja nun doch schon ganz bald vor der Tür steht, habe auch ich jetzt endlich 'Die letzte Party' von Clare Mackintosh gelesen.
Was soll ich sagen...ich bin ja eigentlich kein Krimi-Fan. Diese ganzen Komissare, Inspektoren, Sergeant usw. sind ja nicht so mein Ding. Normalerweise.
Aber hier fand ich die zwei CI total spannend, sympathisch und modern. Die etwas rauhbeinige und freche Waliserin Ffion Morgan und der eher ruhige und besonnenere Engländer Leo Brady ergeben ein super Team und ich musste einige mal über die zwei schmunzeln.
Die Story ist auch wirklich spannend geschrieben und wird aus immer verschiedenen Perspektiven im Wechsel erzählt. Das ergibt dann am Ende das große Ganze.
Kurz zur Story:
Der zur Berühmtheit aufgestiegene Rhys Lloyd aus einem kleinen Örtchen am Mirror Lake, zwischen Wales und England, wird beim berühmten Neujahrsschwimmen tot angeschwemmt. Der Mitinvestor der luxuriösen Ferienanlage The Shore ist nicht wirklich beliebt und das macht so ziemlich jeden um Ihn herum zu einem Verdächtigen.
Was ist auf seiner letzten Party passiert?
Ich lag mit ziemlich jeder meiner Vermutungen falsch und bin nur so durch die Seiten geflogen weil ich endlich wissen wollte wer es war und mit welchem Motiv...auch da gab es ja einige.
Mein Ausflug in die Welt der Krimis hat mir gut gefallen und vielleicht mach ich das nun doch mal öfter.

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Veröffentlicht am 30.11.2023

Flieg, kleiner Sperling

Ich, Sperling
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Ich finde es total schwierig bei Büchern mit traurigen oder brutalen Inhalten oder ähnlich schwierigen Themen von einem schönen Buch zu sprechen.
So geht es mir gerade bei 'Ich, Sperling' von James Hynes.
Aber ...

Ich finde es total schwierig bei Büchern mit traurigen oder brutalen Inhalten oder ähnlich schwierigen Themen von einem schönen Buch zu sprechen.
So geht es mir gerade bei 'Ich, Sperling' von James Hynes.
Aber was mir nicht schwer fällt ist zu sagen das es ein richtig gutes Buch ist. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen weil ich so mitgefiebert habe und unbedingt wissen wollte wie es dem kleinen 'Sperling' wohl weiterhin ergehen wird.
Das ganze spielt im 4 Jahrhundert n.Chr. und erzählt die Geschichte eines kleinen Jungen der nicht weiß woher er kommt, wer er ist, wie er heißt und was sein Leben für Ihn bereit hält.
Das gesamte Buch über befinden wir uns in dem Bordell wo der kleine 'Pursus' aufwächst. Seine Familie sind die sogenannten Wölfinnen, die Huren des Hauses.
Das so ein Etablissement nicht der beste Ort ist um als kleiner Junge und dazu noch Sklave aufzuwachsen, versteht sich von alleine.
Vieles ist sehr hart, direkt, vulgär und ungeschönt beschrieben, aber das macht das Buch auch so gut. Jeder weiß was passiert und keiner braucht ein blumiges drumherum Gerede.
Gleichzeitig ist die Geschichte auch liebevoll, ehrlich und hoffnungsvoll.
Der Schreibstil ist toll und trägt einen gerade zu durch die vielen Seiten.
Ich kann nicht wirklich was mit Triggerwarnungen anfangen, aber denke man sollte seiner Intuition beim lesen des Klappentextes ruhig trauen und sich dementsprechend für oder gegen das Buch entscheiden.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen und die CoverLiebe hatte eh von Anfang an zugeschlagen.
Von mir gibt es deshalb auf jeden Fall ein Daumen hoch.

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Veröffentlicht am 25.11.2023

Erinnerst Du Dich?

Ein Fluss so rot und schwarz
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'Ein Fluss so rot und schwarz' von dem, mir bis dato noch unbekannten, Autor Anthony Ryan war wie ein Action-, Splattermovie. Normalerweise nicht mein Ding, aber hier hat es mir gut gefallen. Ich hab in ...

'Ein Fluss so rot und schwarz' von dem, mir bis dato noch unbekannten, Autor Anthony Ryan war wie ein Action-, Splattermovie. Normalerweise nicht mein Ding, aber hier hat es mir gut gefallen. Ich hab in letzter Zeit auch wenig Thriller gelesen und es wurde mal wieder Zeit.
Ich bin mir nur nicht sicher ob Thriller die richtige Genre Bezeichnung ist!? Horror wäre aber auch übertrieben...Schwierig einzuordnen.
Es beginnt mit sieben Menschen auf einem von der Ferne gesteuerten Boot, irgendwo vor London. Sechs wachen auf, einer ist schon tot. Stück für Stück sucht sich dieser zusammengewürfelte Haufen Menschen...ohne Erinnerungen!...Ein Puzzleteil nach dem anderen zusammen. Eine mysteriöse, unbekannte Stimmt gibt Hinweise, Aufträge und stellt Fragen.
Was hat es mit den unheimlichen Schreien im dichten Nebel auf sich, wer ist was und was ist das große Ganze?
Lest selbst, zuviel zu verraten würde die Spannung, die Schnelligkeit und den Schwung aus der Story nehmen und gerade das mochte ich.
Wer auf Action, Splatter und bisschen dystopischen Grusel steht, wird es mögen.

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Das Grau(en)

Tintenwelt 4. Die Farbe der Rache
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So, nun bin ich schweren Herzens wieder aus der Tintenwelt aufgetaucht und was soll ich sagen...schee wars.
Weil es schon so lange her war seit ich über Zauberzunge, Staubfinger und Co. gelesen habe, bin ...

So, nun bin ich schweren Herzens wieder aus der Tintenwelt aufgetaucht und was soll ich sagen...schee wars.
Weil es schon so lange her war seit ich über Zauberzunge, Staubfinger und Co. gelesen habe, bin ich vor dem neuen vierten Teil nochmal ganz von vorne gestartet.
Ich denke mal das die meisten die Tintenwelt kennen und wenn nicht...lest Sie! Damit macht man nichts falsch wenn man ein bisschen auf Fantasy, magische Welten, bunte Figuren und spannende Abenteuer steht.
Der 4. Teil fühlte sich für mich anders an. Er ist leider nur halb so dick mit um die 300 und etwas Seiten und das spürt man auch am Schreibstil. Die schöne Sprache von Cornelia Funke ist natürlich auch hier zu finden, aber es ist alles etwas kürzer und hastiger erzählt. Die Geschichte war 'ne Ecke düsterer und im wahrsten Sinne weniger 'bunt'.
'Die Farbe der Rache' ist ein gutes Buch und als Tintenwelt Fan muss man es schon lesen, aaaber...er kommt für mich nicht an die drei Bände davor ran.
Trotzdem geht natürlich eine Leseempfehlung von meiner Seite raus.

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Veröffentlicht am 14.09.2023

Was das Moor nimmt...

Als wir an Wunder glaubten
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Anni und Edith sind Freundinnen und haben gemeinsam mit ihren Kindern, der pfiffigen Betty und dem geistig zurückgebliebenen Willi, die schweren Kriegsjahre gemeistert. In der ostfriesischen Moorlandschaft ...

Anni und Edith sind Freundinnen und haben gemeinsam mit ihren Kindern, der pfiffigen Betty und dem geistig zurückgebliebenen Willi, die schweren Kriegsjahre gemeistert. In der ostfriesischen Moorlandschaft Unnenmoor war das Leben noch nie so ganz einfach. Auch schon vor dem 2. Weltkrieg nahm das Moor mehr als das es seinen Bewohnern gab. Diese rauhe und zugleich mystische Umgebung ist daher der perfekte Nährboden für Geister, Hexen, Verschwörungen und Scharlatanerie.
Was so harmonisch beginnt, fängt nach der Heimkehr von Annis Mann Josef an zu bröckeln. Er kehr schwer gebeutelt und mit ausgeprägten Kriegstrauma zurück und macht Anni das Leben nicht wirklich leichter.
Gleichzeitig beginnt eine absurde Hexenjagt und man ist immer wieder erstaunt wie leicht sich Menschen manipulieren lassen.
'Als wir an Wunder glaubten' von der Autorin Helga Bürster hat mir gut gefallen.
Ich und auch einige andere, wie ich schon vernommen habe, verstehe den Hahn auf dem Cover zwar nicht, aber das ist gar nicht schlimm.
Das Buch war sehr gut zu lesen, hatte einige netter Facetten, tolle Charaktere und war zu keiner Zeit langweilig.
Ich finde es lesenswert und kann es mit ruhigem Gewissen empfehlen.

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