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Veröffentlicht am 23.10.2023

Spannende Suche nach dem Nibelungenschatz

Die Mission des Goldwäschers
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Der historische Roman „die Mission des Goldwäschers“, der im 18. Jahrhundert spielt, erzählt auf sehr unterhaltsamer Weise die Geschichte einer zusammengewürfelten Gruppe von Schatzsuchern, die anhand ...

Der historische Roman „die Mission des Goldwäschers“, der im 18. Jahrhundert spielt, erzählt auf sehr unterhaltsamer Weise die Geschichte einer zusammengewürfelten Gruppe von Schatzsuchern, die anhand einer kommentierten alten Buchausgabe den Nibelungenschatz suchen.
Die Geschichte nimmt schon nach kurzer Zeit so richtig Fahrt auf und dem Autor gelingt es wunderbar, mit seinem flüssigen, teilweise humorvollen Schreibstil den Spannungsbogen bis zum Schluss zu halten.
Zu Beginn der Schatzsuche besteht die Gruppe nur aus dem Buchhändler Magnus von Auenstein und seiner Tochter Eleonore sowie dem Mönch Bruder Melchior. In Neuenburg werden sie von Elsässern überfallen, die von der Existenz des Buches wissen und auch vor Mord nicht zurückschrecken und ebenfalls hinter dem Schatz her sind. Sie erhalten spontan Hilfe durch die drei Freunde Frieder (der Goldwäscher), Armin (der Schmied) und Ruedi (der Vergolder), die sich dann spontan der Schatzsuche anschließen. Die Gruppe wird später noch durch Wolfgang Goethe und schließlich Linette verstärkt.
Die Handlungen um die Schatzsuche sind fiktiv. Dem Autor ist die Verknüpfung von Fiktion und Realität bei Wolfgang Goethe sehr gut gelungen. Ich fand die historischen Informationen, zum Beispiel wie Frieder im Rhein Gold wäscht, sehr gut verständlich und ich konnte mir diese Szene bildlich sehr gut vorstellen.
Mir haben die häppchenweise erzählten Passagen von der Nibelungensage sehr gut gefallen. Es lockert diese Geschichte zusätzlich auf.
Auch die Struktur des Buches hat mir sehr gut gefallen.
Alle handelnden Protagonisten wirken authentisch. Anhand des Protagonisten Bruder Melchior erleben wir den Humor des Autors. Die intelligente Eleonore kann anfänglich mit den drei Freunden überhaupt nichts anzufangen, da sie in einer anderen geistigen Welt lebt. Sie ist viel mit Bruder Melchior zusammen und hilft ihm tatkräftig die Rätsel zu entziffern. Ihre persönliche Einstellung zu Frieder ändert sich im Laufe der Zeit. Ich fand den Protagonisten Frieder durchgehend sehr sympathisch und wie er mit seinen Mitmenschen umgeht auch sehr clever. Auch sein langjähriger Freund Armin reift während dieser Reise und philosophiert sogar mit Wolfgang Goethe über die Liebe. Mir haben die versteckten Goethe-Zitate in diesem Roman sehr gut gefallen.
In diesem Buch hat alles genial zusammen gepasst und ich vergebe die volle Punktzahl.
Fazit:
Von mir also eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Fans von historischen Romanen

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  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 19.10.2023

Das Sachbuch hat mich überzeugt

Das Glück liegt im Darm
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Die österreichische Autorin Elisabeth Polster erläutert in ihrem Sachbuch „Das Glück liegt im Darm – der Mensch als wandelndes Bakterien – Universum“ auf sehr unterhaltsame Weise, wie wichtig ein gesunder ...

Die österreichische Autorin Elisabeth Polster erläutert in ihrem Sachbuch „Das Glück liegt im Darm – der Mensch als wandelndes Bakterien – Universum“ auf sehr unterhaltsame Weise, wie wichtig ein gesunder Darm für das eigene Wohlbefinden ist. Auch für Nicht-Österreicher ist dieses Buch sehr gut verständlich. Ich fand es nicht schlimm, dass typische österreichische Bezeichnungen wie „Topfen“ (also Quark) nicht weiter erläutert werden. Als erstes ist mir die sehr gute Struktur sowie der lockere und informative Schreibstil sehr positiv aufgefallen. Der Verdauungsprozess wird verständlich erläutert. Ich konnte die Zusammenhänge eines kranken Darms auf die anderen Organe wie die Leber, die Haut, das Hirn und auf das Immunsystem sehr gut nachvollziehen. Mir haben die vielseitigen Rezeptvorschläge sehr gut gefallen.
Fazit:
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 18.09.2023

Exzellente Fortsetzung um die historische Ermittler-Reihe um Anna und Friedrich

Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 2)
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Das historische Buchcover gefällt mir wieder sehr gut und ähnelt dem ersten Band sehr. Dies ist nun mein zweites Buch von Petra Aicher und ich war wieder von ihrem Schreibstil begeistert. Ich habe das ...

Das historische Buchcover gefällt mir wieder sehr gut und ähnelt dem ersten Band sehr. Dies ist nun mein zweites Buch von Petra Aicher und ich war wieder von ihrem Schreibstil begeistert. Ich habe das Buch verschlungen. Es ist eine tolle Fortsetzung dieser neuen historischen Krimi-Reihe, die in München spielt.
Nachdem der Auftakt dieser historischen Krimi-Reihe eher ein historischer Roman mit Krimielemente beinhaltete, handelt es sich bei dieser Fortsetzung um einen echten historischen Kriminalroman, wie der Leser es erwartet. Auch in diesem Band lernt der Leser sehr gut die Münchner Atmosphäre und die Sichtweise der unterschiedlichen Gesellschaftschichten kurz nach Ausbruch des ersten Weltkriegs kennen. Dies ist meines Erachtens der Autorin Petra Aicher wieder sehr gut gelungen. Auch die Zusammenhänge der Toten sind schlüssig.
Die Protagonistin Anna, die aus einfachen Verhältnissen kommt, war mir bereits im ersten Band von Anfang an sehr sympathisch und ist es immer noch. Die biedermeierliche Anna hat sich inzwischen gemausert und hilft Friedrich von Weynand tatkräftig. Friedrich von Weynand, verarmter Adliger, lebt vom Geld seiner reichen bürgerlichen Ehefrau Sibylle bzw. vom Geld seines Schwiegervaters und wird ansonsten von der Kindererziehung seiner Söhne fast gänzlich ausgeschlossen. Bereits im ersten Band wurde er mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer und ist es in diesem Band auch geblieben. Ich traue der Mäzenin Christiane von Arnsberg nicht so ganz über den Weg. Einerseits will sie nur das Beste für Franziska, andererseits glaube ich nicht, dass sie dies so uneigennützig macht.
Fazit:
Absolute Kauf- und Leseempfehlung für Leser, die sich für das historische München der 1910er Jahre interessieren

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Veröffentlicht am 07.09.2023

Die Liebe besiegt alles

Salz und Schokolade (Die Halloren-Saga 2)
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Das wunderschöne Buchcover und der Buchtitel haben mich auf das Buch neugierig gemacht. Da ich sehr gerne historische Romane lese und ich bereits Bücher von Amelia Martin gelesen habe, war ich auf diese ...

Das wunderschöne Buchcover und der Buchtitel haben mich auf das Buch neugierig gemacht. Da ich sehr gerne historische Romane lese und ich bereits Bücher von Amelia Martin gelesen habe, war ich auf diese Geschichte sehr gespannt. Mir ist die Stadt Halle an der Saale durch die Salzwirker und die Schokoladenkugeln bekannt. Auch die Kaiserzeit finde ich sehr interessant. Amelia Martin schafft es sehr geschickt diese beiden Wirtschaftszweige „Salz“ und „Schokolade“ durch eine fiktive Liebesgeschichte miteinander zu verknüpfen.
Durch die Haupt-Protagonisten Ida und Moritz konnte ich mich sehr gut in den Alltag der Salzwirker hineinversetzen. Die beiden waren mir durchgehend sympathisch. Die fiktiven Töchter Cici und Elise von Ernst David reifen mit dem Älterwerden und waren mir nicht durchgehend sympathisch. Durch die Umwandlung der Schokoladenfabrik in eine Aktiengesellschaft steigt der fiktive Leopold Mendel als Teilhaber in diese Fabrik ein. Weil Geld zu Geld gut passt, soll der Sohn Julius die eigenwillige Cici heiraten, obwohl die beiden grundverschieden sind und beide bereits verliebt sind; allerdings nicht ineinander. Ich konnte die Beweggründe des Haupt-Protagonisten Julius nachvollziehen, dass er aus Pflichtgefühl nicht zu seiner Liebe steht.
Mir hat der Schreibstil der Autorin Amelia Martin sehr gut gefallen. Ich habe das Buch verschlungen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen.
Ich kann diesen historischen Roman uneingeschränkt weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 25.08.2023

Wie werde ich den Teufel wieder los?

Der Teufel in der Flasche
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Die Erzählung „der Teufel in der Flasche“ ist eine Hommage an den Dichter Friedrich de la Motte Fouqué, der ein bedeutender Dichter der Romantik war, und gefällt mir ausgesprochen gut. Die 1810 erschienene ...

Die Erzählung „der Teufel in der Flasche“ ist eine Hommage an den Dichter Friedrich de la Motte Fouqué, der ein bedeutender Dichter der Romantik war, und gefällt mir ausgesprochen gut. Die 1810 erschienene Erzählung „eine Geschichte vom Galgenmännlein“ von de la Motte Fouqué hat der Autor Günter Krieger um die Heiligtumsfahrt 1643 von Fritzlar nach Aachen von Henriette und Reichard ergänzt und dabei geschickt miteinander verknüpft. Auf unterhaltsame Weise erfährt der Leser die Beweggründe für Reichards Wallfahrt nach Aachen. So geht es um das Heil von Seelen und darum, was Gier, Stolz und Torheit bewirken können, und zwar, dass man in die Klauen des Teufels gelangt und es nicht so einfach ist, ihn wieder los zu werden. Somit ist die Geschichte nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch als Warnung (nicht nur für die Zuhörerin Henriette) gedacht.
Zur Auflockerung der Geschichte sind zahlreiche in schwarz-weiß gehaltene Illustrationen enthalten und sehr gut zu diesem Büchlein passen.
Im Nachwort liefert der Autor Günter Krieger interessante Informationen über den Dichter Friedrich de la Motte Fouqué und zur Aachener Heiligtumsfahrt im 17. Jahrhundert.
Fazit:
Dies ist eine leicht und flüssig lesbare relative kurze Erzählung während des 30 jährigen Krieges in der Henriette für das Seelenheil ihres Vaters und Reichard für sein eigenes Seelenheil nach Aachen pilgern. Hier passt alles wunderbar zusammen und ich gebe die volle Punktzahl.

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