Profilbild von BooksHeaven

BooksHeaven

Lesejury Star
online

BooksHeaven ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit BooksHeaven über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2017

Die Seelenspringerin

Die Seelenspringerin
0

Inhalt:

Nicht unsere Worte machen uns zu besseren Menschen, sondern unsere Taten.

Tess verfügt über die unkontrollierbare Gabe, in das Bewusstsein übernatürlicher Wesen zu springen. Ein Albtraum ...

Inhalt:

Nicht unsere Worte machen uns zu besseren Menschen, sondern unsere Taten.

Tess verfügt über die unkontrollierbare Gabe, in das Bewusstsein übernatürlicher Wesen zu springen. Ein Albtraum für die junge Frau, da sie dabei Zeuge von Gewaltverbrechen wird, die sie jedoch nie verhindern kann. Mit einem Mal häufen sich die Sprünge und Tess ahnt, dass das kein Zufall sein kann. Sie vertraut sich dem Polizisten Jim an und hilft ihm schließlich bei der Aufklärung der Morde. Dadurch begibt sie sich so tief in die Welt der Übernatürlichen, dass sogar der Vampirgebieter Octavian auf sie und ihre Kräfte aufmerksam wird …
Quelle:drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin, dass ich bei der Leserunde mitmachen durfte!

„“Hat es dir geschmeckt?“ Randolph musterte sie aufmerksam und Tess wurde das Gefühl nicht los, dass er etwas anderes hatte fragen wollen.“

seelenspringerin-ebook-724x1030Das Cover von dem Buch gefällt mir eigentlich ganz gut. Es ist nicht mein Lieblingscover aber trotzdem ist schön. Darauf sehen wir Tess vor einem dunklen Hintergrund. Dieser passt super zu der Atmosphäre in dem Buch, da es eher düster und geheimnisvoll zugeht.

Dies war mein erstes Buch von Sandra Florean, daher war mir ihr Schreibstil nicht bekannt. Trotzdem fand ich sehr schnell in das Buch, da der Schreibstil wirklich flüssig ist und man sich beim Lesen leicht tut. Die Autorin verwendet keine komplizierten Wörter oder formt komplizierte Sätze, darum stört nichts den Lesefluss. Das Buch ist in der auktorialen Erzählform geschrieben, richtet sich aber hauptsächlich auf Tess.

Zu Beginn lernt der Leser Tess kennen. Sie hat eine besondere Gabe, mag diese jedoch nicht besonders. Als sie dann aber in einen Körper springt, der gerade einen Mord begeht, geht sie zur Polizei. Dort trifft sie auf Jim, einen Officer, der ihr glaubt und versucht den Fall zu lösen. Waren es wirklich die Vampire? Was hat es mit Ryan, einem Vampire, den sie im Club trifft, auf sich? Oder steckt etwas anderes dahinter?

Ich wusste wirklich nicht, was mich bei diesem Buch erwarten würde. Aber nie im Leben hätte ich mit dem gerechnet. Es war spannend, neu, authentisch und trotzdem hatte es viel Fantasy dabei. Es hat mir sofort gefallen, dass es so viele verschiedene Wesen gibt. Vampire, Werlöwen, Dämonen, Werhasen und noch viele mehr. Hier leben diese allerdings offen unter den Menschen und sind sozusagen in die Gesellschaft integriert. Es gibt Gesetze, die eingehalten werden und das Zusammenleben funktioniert wirklich gut. Welten, in denen Menschen und übernatürliche Wesen Seite an Seite leben, haben mir schon immer gefallen, daher war ich auch in diesem Buch sofort begeistert davon.

Tess konnte ich zu Beginn nicht einschätzen. Sie kam mir etwas feige vor und schämte sich für ihre Gabe. Aber immerhin hatte sie den Mut zur Polizei zu gehen und ihnen von dem Sprung in den Vampir, der gerade einen Menschen gefoltert hat, zu berichten. Hier kam dann auch Jim, ein Mitarbeiter der Polizei,, spezialisiert auf übernatürliche Fälle, ins Spiel. Irgendwas kam mir komisch an ihm vor, aber das kann auch daran liegen, dass ich niemandem in dem Buch vertraut habe. Da es ja auch eine Art Krimi ist, war ich skeptisch gegenüber allen Figuren und glaubte auch nicht, dass es wirklich ein Vampir war, der diesen Menschen gefoltert hat. Zurück zu Jim. Er glaubte Tess und war, auch nachdem er von ihrer Gabe erfahren hatte, nett zu ihr, dadurch konnte er ein paar Pluspunkte sammeln.

Gabbi, Tess beste Freundin nimmt sie dann in einen Vampirclub mit und dort lernt Tess Ryan kennen. Er ist ein Vampir und bei ihm war ich noch misstrauischer, als bei Jim. Ich meine, ein Vampir der mit einem Menschen einfach so, ohne Hintergedanken ausgehen will, in einem Buch, das nur so vor Geheimnissen trieft? Nein, das kann nicht sein. Trotz allem fing ich an Ryan zu mögen. Er war super lieb zu Tess und auch ihr Date hat mir sehr gut gefallen. Es wurde zwar durch unvorhersehbare Ereignisse unterbrochen, trotzdem fand ich das wirklich süß.

Die Ermittlungen in dem Fall gingen unterdes weiter und ich wollte wirklich wissen, was oder wer denn nun dahinter steckt, darum konnte ich auch so schwer aufhören zu lesen. Es blieb spannend, da immer wieder neue Geheimnisse ans Licht kamen oder neue Spuren auftauchten.

Dann gabs da auch noch Octavian. Er ist der Anführer der Vampire in der Stadt und auch wenn er eigentlich böse ist, war ich bei ihm nicht misstrauisch, nein ich mochte ich sogar. Komisch, wie ich eben bin. Für meinen Geschmack hatte er zu wenige Szenen, aber die bei denen er dabei war hatten es in sich. Dabei lief mir richtig die Gänsehaut den Rücken runter. Ich hoffe in Band 2 mehr von ihm lesen zu können.

Das Buch ist ja nicht super lang, daher möchte ich nicht zu viele spannende Stellen verraten. Aber bei einer dieser Stellen kam Gail vor. Ihr erster Auftritt war wirklich mega und ich dachte mir ganze Zeit nur: „OMG OMG OMG NEIN!„. Zum Glück ging alles gut aus, aber ab da mochte ich Gail am liebsten. Sie ist definitiv mein Lieblingscharakter. Gail ist ein Werlöwin und wird im Laufe der Geschichte zu einer Freundin von Tess.

Das Ende war dann wirklich unglaublich! Mit dieser Auflösung hätte ich nie im Leben gerechnet und da stand mir wirklich der Mund offen. Der entscheidende Kampf, wie es ihn in jedem Buch gibt, durfte auch hier nicht fehlen. Dieser war zwar kurz, aber trotzdem spannend.

Die Liebe kam auch in diesem Buch nicht zu kurz, obwohl ich ganze Zeit sehr skeptisch war. Wie schon gesagt, wegen der Kürze des Buches will ich nicht so viel verraten. Aber es ging drunter und drüber mit den Gefühlen und am Ende kam sowieso alles wieder anders.

Tess, oder besser gesagt Teresa, ist eine mutige Frau und braucht keinen Mann der sie beschützt. In schwierigen Situationen weiß sie sich stets zu helfen und legt sich auch schon mal mit übernatürlichen Wesen an. Sie wurde mir immer sympathischer.

Ryan, ebenfalls einer der wichtigeren Charaktere, kam mit zuerst komisch vor. Er ist sehr geheimnisvoll, wird dann aber aufschlussreicher und ist eigentlich ziemlich lieb zu Tess. Anscheinend beschützt er seine Liebsten mit aller Macht.

Gail ist ziemlich taff und mit ihr würde ich mit wirklich nicht anlegen wollen. Gerne hätte ich etwas mehr über ihren Charakter erfahren, aber vielleicht wirds ja noch.

Jim konnte mich nicht überzeugen. Er ist zwar nett und alles, aber trotzdem hat er etwas an sich, das mir gar nicht gefällt. Auch seine Vergangenheit ist eher dunkel, aber auch von ihm hoffe ich in Band 2 mehr zu lesen.

Ach und bevor ich es vergesse. Es gibt da einen super witzigen Werhasen in dem Buch, allein schon deswegen solltet ihr es lesen.
Fazit:

Ein tolles Buch, das Krimi-, sowie Fantasycharakter hat. Diese beiden Komponenten zusammen konnten mich begeistern. Darum bekommt das Buch 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.09.2017

Scorched

Scorched
0

Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Andrea und Tanner. Tanner und Andrea. An den meisten Tagen weiß Andrea nicht, ob sie Tanner näherkommen oder ihm lieber eine verpassen will. Er ist ...

Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Andrea und Tanner. Tanner und Andrea. An den meisten Tagen weiß Andrea nicht, ob sie Tanner näherkommen oder ihm lieber eine verpassen will. Er ist definitiv heiß, aber sie halten es fast nie länger als fünf Minuten in einem Raum zusammen aus. Bis jetzt. Der gemeinsame Sommerurlaub in einer Hütte in West Virginia ändert alles. Plötzlich können die beiden nicht mehr ohne einander. Aber Andrea hat private Probleme, die sie völlig aus der Bahn werfen und ihre Liebe zu Tanner zu zerstören drohen. Wird Tanner dennoch für sie da sein?
Quelle: piper.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Es war die absolut dämlichste Aktion, an der ich mich je beteiligt hatte. Und das sagte einiges, da ich in meinen zweiundzwanzig Jahren auf dem Planeten Erde schon eine Menge dämlicher Dinge getan hatte.“

Das Cover ist an sich wirklich schön, wäre da nicht das Mädchen. In dem Buch erfährt man, dass Andrea rote Haare hat, das Mädchen auf dem Cover ist blond und ich komme mit solchen Unterschieden gar nicht klar. Hier hätte man wenigstens auf die Haarfarbe achten können. ANsonsten versprüht es typisch romantischen Flair und passt somit auch sehr gut zum Inhalt.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr schön zu lesen, da sie anschaulich und gefühlvoll schreibt. Durch eher einfache Formulierungen und keinen komplizierten Wortschatz kommt man sehr schnell voran und stolpert nicht über Wörter oder verschachtelte Sätze. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, hier wechseln sich die Sichtweisen von Tanner und Andrea ab, dadurch kann man zu beiden Protagonisten eine Beziehung aufbauen.

Zu Beginn lernen wir hier Tanner und Andrea kennen, sie sind mit Syd und Kyler befreundet, jedoch kommen sie sich oft in die Haare. Zusammen fahren die vier dann in eine Hütte um Urlaub zu machen und dort kommen sich die beiden langsam näher und merken, dass sie einander gar nicht so sehr hassen.

Der erste Teil der Reihe hat mir wirklich gut gefallen, dann habe ich all die negativen Meinungen zu Band zwei gelesen und habe mich schon auf eine Enttäuschung vorbereitet. Gelesen habe ich das Buch mit der lieben Michele, die ebenso niedere Erwartungen wie ich hatte. Zuerst aber hat das Buch einen wirklich tolle Eindruck gemacht, der Beginn war solide und man konnte sich bereits etwas auf die Geschichte einstellen, da es nur um die Frage ging, ob Tanner und Andrea mitfahren. Hier hat man schon die Spannung zwischen den beiden bemerkt, da sie sich immer gezankt haben, dies war aber nicht übertrieben und man konnte dies als Leser sogar nachvollziehen.

Was ich sofort anmerken muss ist, dass Tanner endlich kein Bad Boy ist, dies habe ich schon auf den ersten Seiten bemerkt. Er neckt Andrea, dies aber meistens auch nur, weil sie anfängt. Dennoch hat er nicht jede Woche ein anderes Mädchen in seinem Bett und auch im Laufe der Geschichte wird deutlich, dass er sich um seine Freunde und vor allem um Andrea kümmert. Er steht ihr immer zur Seite, zwingt sie zu nichts und lässt ihr auch mal ihren Freiraum. Solche Jungs finde ich in diesem Genre immer wieder erfrischend, denn meist sind die bösen Buben diejenigen, die das Genre beherrschen. Die komplette Geschichte baut sich mit netten Charakteren allerdings ganz anders auf und auch hier wird anderweitig Drama eingebracht.

Und zwar mit Andrea. Sie hat einige Probleme, dies wird schon im Klappentext erwähnt. Diese wurden sicherlich wegen der Spannung und dem Drama eingeführt, dennoch hat sie reale Probleme, die jeden anderen im echten Leben ebenso treffen könnten und hier hat die Autorin wirklich eine Meisterleistung abgelegt, denn genau wie Andrea handelt, handeln tausende Menschen auf der ganzen Welt, soll heißen, dass sie sich die Problem oftmals nicht eingestehen wollen und erst nach einem krassen Erlebnis oder einer Eingebung bereit sind, Hilfe anzunehmen. Abgesehen von ihren Problemen ist Andrea eine tolle Frau, sie hat Kurven und kann sich sehr gut gegen Jungs verteidigen, wenn es denn sein muss.

Die Geschichte beginnt eher schleichend und wird langsam rasanter. Auf der Hütte entwickeln sich die Gefühle der beiden dann zusehends mehr, als Leser hat man es natürlich schon ab Seite eins gefühlt, doch da beginnen die beiden sich näher zu kommen und ich fand das wirklich schön zu lesen. Es ging mir persönlich nicht zu schnell und war auch nicht unglaubwürdig, wie es bei solchen Büchern öfter der Fall ist.

Syd und Kyler spielen hier eher eine Nebenrolle, kommen jedoch als einzige Figuren öfter vor. Wer den ersten Band gelesen hat, kennt die beiden bereits, wenn nicht bekommt man hier trotzdem ein paar Informationen, was ich ganz gut fand, denn so kann man die Bücher auch unabhängig von einander lesen. Meist waren sie aber nur zu wichtigen Momenten zugegen oder wenn einer der beiden Protagonisten jemanden zum Reden brauchte, abgesehen davon haben sie keinen großen Dienst verrichtete, das Buch konzentriert sich also voll und ganz auf Tanner und Andrea.

Die letzten 150 Seiten waren dann noch voller Drama, was mich hier gar nicht so gestört hat, da es gar nicht so weit her geholt war. Diese Ereignisse haben schließlich auch zum Ende geführt, welches ich wirklich schön war. Ich empfand es nicht als unrealistisch und es war zwischendurch einfach nur romantisch. Ich muss ja gestehen, dass ich die Bücher von Armentrout nicht wirklich mag, ich mag Obsidian nicht und allgemein ihre Fantasy-Bücher, jedoch haben mir Frigid und Scorched sehr gut gefallen, vielleicht sollte ich weitere YA Romane von ihr lesen. Hier konnte ich jedenfalls alle nachvollziehen und habe auch die Beweggründe der Figuren verstanden, das Ende hat alles noch abgerundet.

Fazit:

Ich kann sagen, dass mich das Buch positiv überrascht hat. Natürlich gab es viel Drama und einige Probleme, doch da diese jeden treffen können, fand ich es wirklich gelungen. Ich vergebe dafür 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 10.09.2017

Die schönsten Märchen

Die schönsten Märchen
0

Inhalt:

Vor über hundert Jahren traten Hans Christian Andersens unvergleichliche Märchenerzählungen ihren Siegeszug durch Europa, ja um die ganze Welt an und bezaubern bis heute Kinder und Erwachsene ...

Inhalt:

Vor über hundert Jahren traten Hans Christian Andersens unvergleichliche Märchenerzählungen ihren Siegeszug durch Europa, ja um die ganze Welt an und bezaubern bis heute Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Dieser exklusiv zusammengestellte Auswahlband vereint die 20 schönsten und beliebtesten Andersen-Märchen, darunter unvergängliche Perlen wie „Däumelinchen“, „Die Prinzessin auf der Erbse“, „Des Kaisers neue Kleider“, „Das hässliche Entlein“, „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“, „Die Eisjungfrau“ oder „Der standhafte Zinnsoldat“.
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„So viel Glück habe ich mir nicht träumen lassen, als ich noch das hässliche Entlein war!“

Das Cover finde ich wirklich sehr schön, es zeigt wie ein Mann an einem Tisch gerade etwas schreibt und von dem Papier gehen die Ideen in die Höhe, dies ist ein sehr schönes Bild für Märchen und wie sie entstehen. Da dies eine Sammlung von solchen ist passt es also sehr gut dazu und man sieht auf den ersten Blick, was man erwarten darf.

Der Schreibstil von Hans Christian Andersen ist ziemlich außergewöhnlich, finde ich. Man merkt genau, dass seine Märchen immer einen ernsten Hintergrund haben, dies spiegelt sich auch im Schreibstil wieder. Er umschreibt sehr viele Sachen mit wunderbaren Formulierungen und versteckt oft einen tieferen Sinn dahinter, trotzdem sind viele seiner Märchen auch Kindertauglich und durch den fantastischen Stil kann man sich alles genau vorstellen.

Es ist schwer ein Märchenbuch zu rezensieren, daher wird diese Rezension nicht allzu lang werden. Ich habe mich schon lange auf dieses Buch gefreut, da ich Märchen über alles liebe, am liebsten mag ich „Ritter Blaubart“, zwar kein schönes Märchen, aber trotzdem eins meiner liebsten. In diesem Werk sind die schönsten Märchen von Hans Christian Andersen zusammengefasst und es war wirklich toll diese zu lesen, da man bei einigen wirklich den tieferen Sinn sieht, vor allem wenn man schon älter ist.

Nehmen wir „Das hässliche Entlein“, dieses Märchen zeigt uns, dass es nicht immer nur um die äußere Schönheit geht und man nicht immer einen Menschen danach beurteilen soll. Solche Botschaften sind oft in den Märchen versteckt, dies finde ich bei seinen Märchen wirklich toll. Schade ist bei diesem Buch, dass es keine Bilder gibt, natürlich ist es kein Märchenbuch im klassischen Sinne, aber trotzdem wären hin und wieder Bilder ganz passend gewesen. Es sind aber sehr schöne Märchen ausgewählt worden, einige kennt jeder und andere sind ganz unbekannt, sodass man auch Neues entdecken kann. Insgesamt also eine gelungene Sammlung. Ich fand es super wieder in die Welt der Märchen abzutauchen, werde aber bei meinem alten Märchenbuch bleiben, da es einfach schöner ist, diese mit Bildern zu lesen.

Folgende Märchen sind in dem Buch enthalten:

Die Prinzessin auf der Erbse
Des Kaisers neue Kleider
Die kleine Meerjungfrau
Däumelinchen
Der Schmetterling
Das hässliche Entlein
Fünf aus einer Erbsenschote
Die Schneekönigin
Das kleine Mädchen mit den Schwelfelhölzchen
Es ist ganz gewiss
Die Tochter des Schlammkönigs
Der standhafte Zinnsoldat
Der fliegende Koffer
Die Teekanne
Die Eisjungfrau
Was Vater tut, ist immer recht
Die schönste Rose der Welt
Die wilden Schwäne
Das Heinzelmännchen und die Madam
Tante Zahnweh

Fazit:

Eine sehr schöne Märchensammlung für Erwachsene, die noch schöner mit Bildern gewesen wäre. Ansonsten wirklich toll zusammengestellt, daher bekommt dieses Buch von 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 23.08.2017

Das Runen-Amulett

Das Runen-Amulett
0

Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

»Durch Wald und Flur trieb es ihn. Doch fand er seine Liebste nicht. Das Böse die Hoffnung schien, heller strahlte es als das hellste Licht.«

Unfreiwillig ...

Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

»Durch Wald und Flur trieb es ihn. Doch fand er seine Liebste nicht. Das Böse die Hoffnung schien, heller strahlte es als das hellste Licht.«

Unfreiwillig folgt die 18-jährige Sophia ihrem Vater nach Rabenstein, einem Ort am Ende der Welt. Das Haus, in dem sie von nun an leben soll, führt sie schon bald auf die Spuren der tragischen Geschichte seiner Vorbesitzer. Als Sophia auf dem heruntergekommenen Anwesen ein silbernes Amulett findet, erlangt eine wiedererwachte Sagengestalt die Kontrolle über ihr Dasein. Dem dunklen Zauber dieses Mannes kann sie sich nicht entziehen. Hat der attraktive Außenseiter Finn dagegen überhaupt eine Chance im Wettlauf um Sophias Herz und ihr Leben?
Quelle: lysandrabooks.de

Meinung:

""Ins alte Haus der Arnsteins wollen Sie ziehen?" Entsetzt riss die Frau ihre Augen auf."

Das Cover von dem Buch ist magisch, durch die Schriftart und das Amulett, welches mit seinem Edelstein und den Schriftzeichen schon etwas mysteriöses ausstrahlt. Der Titel und das Cover passen also schon einmal sehr gut zusammen, auch zum Inhalt passt es, da das Amulett eine zentrale Rolle spielt. Mir persönlich gefällt das Cover ziemlich gut, bei genauerem Betrachten könnte es aber auch von einem Kinderbuch sein, dies ist allerdings Auslegungssache.

Der Schreibstil der Autorin hat mir zuerst einige Schwierigkeiten bereitet, doch schon bald habe ich mich daran gewöhnt und das Buch innerhalb von ein paar Stunden ausgelesen. Die Autorin schreibt schön flüssig, allerdings ist ihr Schreibstil ungewohnt anders, was allerdings auch sehr erfrischend ist. Erzählt wird die Geschichte in der allgemeinen Erzählperspektive, zwischendurch werden auch Passagen vom Reiter eingeworfen. Durch den anschaulichen Erzählstil und die gut ausgearbeiteten Charaktere behält das Buch immer an Spannung und auch die Phantasie des Lesers wird angeregt.

Zu Beginn lernt man Sophia kennen, die mit ihrem Vater in ein kleines Dorf zieht. Bei ihrem Glück ziehen sie auch noch in das angeblich verfluchte Haus, daher ist sie auch nicht begeistert. Auch ihr seltsamer Nachbar macht es nicht besser, oder Manuel, der ihr immer wieder Signale sendet. Als sie dann noch ein altes Amulett findet und anfängt verrückte Dinge zu erleben, ist sie überzeugt, dass hier etwas nicht stimmt.

Ich bekam das Buch in der Bloggerbox von Lexy, auch schon vorher habe ich davon gehört, auf meinem Radar war es trotzdem nicht. Ich begann also sofort zu lesen und habe es auch schnell beendet, da es nicht sonderlich dick ist. Zuerst hat es sich etwas gezogen, doch als ich richtig drinnen war, war es super! Ich hatte keine Ahnung, was hier magisches passieren soll, daher habe ich gespannt auf den Moment gewartet, dann dem es raus kommt, dieser war aber auch erst recht spät.

Die Stadt in der die Geschichte spielt ist interessant aufgebaut, da Sophie kein Auto hat muss sie auch immer mit dem Rad fahren oder sich von jemandem bringen lassen. Zuerst wohnen sie und ihr Vater bei Manuel und seiner Mutter in einem Gasthaus, das sie ihr Haus noch renovieren müssen, hier lernt man schon einieg Charakter kennen, wie Manuel, der noch öfter in dem Buch vorkommt. Ich mochte ihn nicht sonderlich, denn er war richtig komisch, allein schon von der Art, wie er geredet hat. Dann gibt es noch Finn, ihren Nachbar, der von Beginn an der Bad Boy ist und nichts von sich preis gibt. Er war ein sehr interessanter Charakter, der mir gut gefallen hat, auch wenn es manchmal einige unlogsche Sachen gab, die nicht erklärt wurden.

dav

Sophie selbst und ihr Vater waren ganz nette Charaktere, wobei Sophie oftmals blass und nicht lebensfroh gewirkt hat. Sie hat alles einfach hingenommen und nicht versucht ihr Schicksal zu ändern, fast so, als wäre ihr einfach alles egal. Sie mochte ich erst ab der zweiten Hälfte gern. Das alte Haus war jetzt auch nicht so furchteinflößend wie ich es mir vorgestellt habe, es war einfach alt und vollgemüllt, aber unheimlich? Nein. Aber in der zweiten Hälfte kamen dann auch die magischen Elemente dazu, hier war ich dann schon interessiert und die Auflösung hat mir auch ziemlich gut gefallen, da es mit alten Mythen und Legenden zu tun hat und ich sowas ja liebe. Diese wurden auch hier gut eingeflochten und mit der Gegenwart verstrickt, das ist der Autorin in diesem Buch wirklich gelungen.

Einzig gestört hat mich, dass der Anfang etwas schwierig und langwierig war und dann alles ziemlich schnell ging, einige Dinge wurden nicht gut genug erklärt und andere zu ausführlich. Auch konnte ich nicht immer die Handlungen von Sophie nachvollziehen, oftmals konnte ich nur den Kopf schütteln. Das hat mich wirklich gestört, das Ende kam für mich auch ziemlich schnell, obwohl das Ende an sich nicht schlecht war und mir gut gefallen hat. Alles in allem also ein solides Werk, das allerdings noch ein paar Schwächen hat.

Sophie war zuerst sehr verschlossen und in sich gekehrt, sie bricht alle Regeln die ihr Vater, mit dem sie keine sonderlich gute Beziehung hat, aufstellt. Mit der Zeit wird sie aber offener, dennoch wirkt es manchmal so, als würde sie ihr Hirn nicht benutzen. Sie war hin und wieder schon ziemlich anstrengend.

Fazit:

Ein solides Buch, das allerdings noch ein paar Schwächen hat. Trotzdem hat es mich gut unterhalten und mir gut gefallen, auch wenn es nur für ein paar Stunden gereicht hat. Ich vergebe dafür 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.08.2017

Ein Kuss aus Sternenstaub

Ein Kuss aus Sternenstaub
0

Inhalt:

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen ...

Inhalt:

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ich spüre den Jungen in dem Moment, in dem er einen Fuß in die Höhle setzt.“

Das Cover ist wirklich schön gestaltet, es sieht schon so magisch aus. Viele haben das Mädchengesicht ganz oben nicht erkannt, aber ich finde, dass man das sehr gut sieht. Dies soll Zahra, die Dschinny sein und darunter ist dann über das komplette Cover verteilt der Titel, wobei ich zugeben muss, dass man die Schrift nicht sonderlich gut lesen kann, da es schon sehr verschnörkelt ist.

Der Schreibstil der Autorin ist anders, aber gut anders. Sie schreibt aus der Perspektive von Zahra, wodurch man viele ihrer Gedanken und Beweggründe mitbekommt. Allgemein schreibt die Autorin sehr verträumt und oftmals liest es sich wie ein Märchen. Durch die bildliche Ausdrucksweise und die vielen Umschreibungen wird man allerdings nicht im Lesefluss gestört und kommt sehr rasch voran.

Zu Beginn lernt man als Leser die Dschinny und Aladdin kennen. Er befreit sie aus der Höhle und läuft mit ihr zusammen gleich Darian, dem zukünftigen Prinzen in die Hände, welcher die Lampe will. Aladdin und Zahra können entkommen und ab da schmiedet jeder seine eigenen Pläne.

Ich habe das Buch wieder zusammen mit Ney gelesen und wir wurden beide nicht enttäuscht. Man wird sofort in das Geschehen hineingeworfen und es gibt keine langwierige Einleitung in das Buch. Auch die ersten beiden Wünsche werden bald ausgesprochen und da fragte ich mich, was denn dann noch vieles passieren kann, denn ich dachte, dass es ja hauptsächlich um die Dschinny und die damit verbundenen Wünsche geht.

Aladdin ist eins meiner liebsten Märchen und daher freute ich mich umso mehr auf das Buch. Er wird wie auch bei Disney und als Straßendieb dargestellt, allerdings hat er hier eine andere Vergangenheit, welche sich super in das Gesamtbild eingefügt hat. Die Lampe hat er auch hier nur durch Zufall gefunden und man merkte sofort, dass zwischen ihm und Zahra etwas ist, auch wenn es sich nur langsam entwickelt hat. Zahra, die Dschinny und die zweite Hauptperson war mir auch gleich sympathisch, zwar mochte ich sie zuerst nicht so gern wie Aladdin, aber das hat sich mit der Zeit dann schnell geändert. Allerdings merkte man ihr auch an, dass sie ein Dschinny ist und aus allen Wünschen selbst einen Vorteil ziehen will.

Dies ist auch der Grund, warum die Geschichte eben in diese bestimmte Richtung geht. Zahra manipuliert Aladdin sich etwas zu wünschen, weil sie selbst einen Plan hat. Es wird dann aber richtig spannend und die Seiten fliegen nur so dahin, obwohl nicht wirklich viel passiert. Die beiden sind im Palast des Königs und erleben dort einige Sachen, doch hier tritt dann ein andere wichtiger Charakter auf die Bildfläche und zwar Prinzessin Caspida. SIe ist eine sehr starke Frau und kümmert sich rührend um ihren drogensüchtigen Vater, den König. Ich mochte sie wirklich gerne, da sie weiter dachte als es Prinzessinnen normalerweise tun und auch immer ihr Volk im Blick hatte.

Die drei haben also unausweichlich etwas miteinander zu tun und bald spitzt sich die Angelegenheit zu und es wird spannend, denn gegen Ende kommt alles anders, als man zuerst gedacht hat. Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll, denn es gab nicht wirklich etwas, das mich an dem Buch gestört hätte, es war super geschrieben, die Geschichte war glaubhaft und die Charaktere liebevoll erschaffen. Der letzte Kampf war auch richtig spannend und ich habe das Buch wieder mal zu schnell beendet, da ich einfach wissen wollte, wie es nun weiter geht. Ich muss aber sagen, dass mir der Schluss richtig gut gefallen hat, alles war stimmig und hat Sinn ergeben, dadurch wirkte nichts überstürzt und an den Haaren herbei gezogen. Es gab auch eine Anspielung auf ein anderes Märchen, was mich hoffen lässt, dass es dazu vielleicht auch bald ein Buch geben wird.

Fazit:

Ich kann nur sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat und ich nichts zum aussetzen finde. Allerdings hat mir ein klitzekleiner Funken gefehlt, somit vergebe ich nur 4 supertolle Sterne, denn irgendwas, wobei ich nicht sagen kann war, hat auf die 5 gefehlt.