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Veröffentlicht am 29.06.2024

konnte mich leider nicht ganz überzeugen

In Case We Trust
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Das Buch und ich hatten einen schweren Start. Alle um mich herum haben es geliebt, aber ich merkte nach ungefähr 50 Seiten: es wird kein Highlight für mich. Die Geschichte und ich wurden nicht miteinander ...

Das Buch und ich hatten einen schweren Start. Alle um mich herum haben es geliebt, aber ich merkte nach ungefähr 50 Seiten: es wird kein Highlight für mich. Die Geschichte und ich wurden nicht miteinander warm und auch Gracie bekam ich nicht gut zu fassen. Um nicht wegen meiner Enttäuschung dass es mir nicht so gut gefiel wie vielen anderen mich durch das Buch zu „quälen“ habe ich es beiseite gelegt und eine Pause gemacht.
Und siehe da, als ich es dann wieder zur Hand nahm, flutschte es deutlich besser. Zwar kann ich selbst jetzt am Ende Gracie noch immer nicht wirklich sympathisch empfinden, aber ich verstehe sie bis zu einem gewissen Grad. Dennoch kann ich mit ihrer teilweise passiven Art nicht soooo viel anfangen. Ira gefiel mir da schon deutlich besser. Aber ich bin ehrlich: die Leibesgeschichte hat mich nicht umgehauen, einfach weil diese Rivalität sehr künstlich erzeugt wirkte und mich nicht recht überzeugen konnte.
Was ich aber grandios fand war das Setting. Ich bin riesiger „Suits“ Fan und hier bekam ich nun ein Buch was genau das aufgreift. Auch viele der Nebencharaktere (Hey Jude!) haben mir unglaublich gut gefallen. Ich denke dass es bei mir überwiegend an dem Paar lag, dass ich nicht so umgehauen wurde. Da ich das aber immer mal wieder habe, werde ich auf jeden Fall Band 2 noch lesen und schauen ob die zwei es dann schaffen dass ich hier mit Herzflattern sitze.

Bewertung: 3,75/5

Fazit: Tolles Setting, leider konnte mich das Paar nicht von sich überzeugen.

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Veröffentlicht am 22.02.2024

nichts Neues, aber gut

Bride – Die unergründliche Übernatürlichkeit der Liebe
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Das hier war mein erstes Buch von Ali Hazelwood und ich konnte dadurch gänzlich ohne Erwartungen an es heran gehen. Ihr Schreibstil at mir wirklich gut gefallen. Er war leicht zugänglich und hat sich flott ...

Das hier war mein erstes Buch von Ali Hazelwood und ich konnte dadurch gänzlich ohne Erwartungen an es heran gehen. Ihr Schreibstil at mir wirklich gut gefallen. Er war leicht zugänglich und hat sich flott gelesen. Manchmal hätten es für mich ein paar mehr Detailbeschreibungen sein dürfen um alles besser zu visualisieren, aber wirklich vermisst habe ich sie nicht.

Die Geschichte an sich erfindet das Rad nicht neu. Man hat den klassischen Werwolf-Vampir-Konflikt den man schon seit Jahrzehnten immer wieder im Fantasy Sektor begegnet. Ebenfalls ist der Punkt dass sich beide Spezies annähern wollen und eine verbotene Anziehung entsteht Nichts was ich noch nie gelesen hätte. Aber das wusste ich bevor ich zum Buch gegriffen habe. Das Worldbuilding fand ich persönlich ausreichend, hätte mir aber auch hier manchmal mehr Details gewünscht. Mein persönlich größter Knackpunkt sind die Vampire. Ich finde sie im Vergleich zu den Werwölfen zu schwach. Hier hätte mir ein ausgewogenes Balancing viel besser gefallen (und ich habe mich mehrfach gefragt warum nicht vor Jahrhunderten die Werwölfe schon um das ganze Vampir-Problem gekümmert hätten).

Die beiden Protagonisten hingegen, ebenso wie der Metaplot der ein bisschen an eine Detektiv-Geschichte erinnert hat, haben mir ziemlich gut gefallen und mich gut unterhalten.


Bewertung: 3.75/5

Fazit: Nichts wirklich Neues, aber interessant durch den leichten Suspense Anteil

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Veröffentlicht am 30.12.2023

süß, aber eher für Kenner der Bücher

Feels like Christmas
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Es ist immer schwer einen gesamt-Eindruck für Geschichten-Sammlungen zu schreiben. Die einen haben einen sehr gefallen, die anderen vielleicht weniger. So ging es mir auch hier.
Der Schreibstil jeder ...


Es ist immer schwer einen gesamt-Eindruck für Geschichten-Sammlungen zu schreiben. Die einen haben einen sehr gefallen, die anderen vielleicht weniger. So ging es mir auch hier.
Der Schreibstil jeder Autorin ist für sich sehr gut und flüssig zu lesen, aber nicht umsonst haben wir hier auch ziemlich große Namen des Genres finden können. Die Geschichten hingegen konnten mich nicht alle überzeugen. Bis auf die Erste hatte ich das Gefühl wäre es gut die Reihe zu kennen um es wirklich zu fühlen und vollends begreifen zu können. So waren sie ganz nett, haben mich für ihre Kürze gut unterhalten aber leider nicht tiefer berührt. Ein bisschen wie Pralinen aus dem Supermarkt. Sie waren lecker und ich hatte auch Freude daran, aber ich weiß dass die Pralinen vom Chocolatier aus der Heimat einfach einiges besser sind.
Wer leichte Unterhaltung zum wegsnacken sucht (um bei dem Pralinen-Vergleich zu bleiben), kommt hier voll auf seine Kosten. Wer sich tiefergreifende Gefühle Wünscht, sollte lieber nicht zu einer Kurzgeschichten-Sammlung sondern zu einem vollwertigen weihnachtlichen Roman greifen.

Bewertung: 3,75/5

Fazit: Ideal zum versüßen der Weihnachtszeit, aber auch nicht mehr.

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Veröffentlicht am 02.11.2023

packend

Hope's End
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Hope’s End ist mein erstes Buch von Riley Sager gewesen. Und man kann sagen: Die Geschichte hat mich direkt eingesaugt. Alles passte: draußen war es dunkel, es stürmte und das alte Haus in dem ich wohne ...

Hope’s End ist mein erstes Buch von Riley Sager gewesen. Und man kann sagen: Die Geschichte hat mich direkt eingesaugt. Alles passte: draußen war es dunkel, es stürmte und das alte Haus in dem ich wohne lieferte die perfekte knarzige Geräuschkulisse. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen, was auch dem unglaublich guten und flüssigen Schreibstil zu verdanken ist. Die Protagonistin ist auf ihre eigene Weise sehr sympathisch, aber auch all die anderen Charaktere denen man begegnet. Jeder von ihnen ist so einzigartig und facettenreich ausgearbeitet, das man sich immer freut etwas Neues zu erfahren.
Und dann diese Atmosphäre. Ich musste oft an die Geisterhäuser-Filme denken in denen man immer nur Schemen und Schatten sieht, während sich dieses beklemmende gruselige Gefühl in einem ausbreitet. Unglaublich gut wie das aufgebaut wurde. Ebenso wie all die kleinen und größeren Plottwists. Manche davon waren vorhersehbar, andere ließen mich staunend zurück.
Ich habe nur einen einzigen Kritikpunkt, und der enthält einen kleinen Spoiler, hier also nicht weiter lesen, sollten auch schon kleinste Spoiler stören.
Das Haus droht während des ganzen Buchs einzustürzen und gefühlt stört das keinen. Ich für meinen Teil wäre da schon lange raus gewesen und hätte nicht fröhlich weiter in dem Spuk-Schlos herum gewerkelt.

Bewertung: 4/5

Fazit: Grandioser Thriller mit unvorhersehbaren Plottwists und perfekter Grusel-Haus-Atmosphäre

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Veröffentlicht am 27.09.2023

hat mich enttäuscht

Skogen Dynasty
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Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, da es bereits vor Veröffentlichung so gehyped wurde, und ich glaube dass ist mir ein wenig zum Verhängnis geworden.
Ich habe das Buch gehört und parallel gelesen, ...

Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, da es bereits vor Veröffentlichung so gehyped wurde, und ich glaube dass ist mir ein wenig zum Verhängnis geworden.
Ich habe das Buch gehört und parallel gelesen, daher gehe ich zu erst einmal auf das Hörbuch ein.
Die Stimmen der beiden sind unglaublich schön und angenehm zu hören. Er hüllt einen samtig weich ein, während sie mit einer unglaublich schönen Stimmfarbe die Aufmerksamkeit sehr schnell komplett für sich einnimmt. Leider unterscheiden sich die beiden ab und an dann doch deutlich in der Lautstärke, was immer wieder zum nachjustieren führte. Vielleicht lag das an meinen Wiedergabegerät, da bin ich mir nicht 100% sicher weshalb ich für diesen Punkt nichts abziehen werde.
Der Erzählstil der Geschichte ist schön und angenehm, sowohl in Schriftform als auch als Hörbuch. Und der erste Teil des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es war richtig schön cosy und slow burn gepaart mit authentischen Charakteren und netten Nebencharakteren. Leider verfolgt man diesen cosy Ansatz ab einem gewissen Punkt nicht mehr so sehr und es zieht sich dann über einige Zeit in einem absoluten hin und her und auf und ab. Es fühlt sich an wie der letzte Keks in der Packung, ganz nett aber unnötig zerbröselt und man will ihn sich nur noch schnell in den Mund stopfen, weil es zu schade wäre ihn nicht zu essen.
Der erste Teil würde von mir volle 4,5 Sterne bekommen, der Zweite Teil nur 2,5. Ich hatte das Gefühl dass man einfach Drama eingebaut hat um das Happy End noch weiter in die Länge zu ziehen.

Bewertung: 3,5/5

Fazit: Hätte man ab einem gewissen Punkt der Geschichte einen Cut gemacht, hätte mir das Buch besser gefallen.

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